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Alle 10 japanischen Hunderassen [Mit Bilder & Infos]

    Gruppe japanischer Hunde

    Du bist verrückt nach Japan? Dieses wunderschöne Land hat auch 10 einzigartige Hunderassen. Im folgenden schauen wir uns alle japanischen Hunde an und geben dir einen Grundüberblick zu den Rassemerkmalen.

    Diese japanischen Hunderassen gibt es

    1. Akita Inu

    Akita Zeichnung

    Der Akita Inu ist ein stolzer, wunderschöner Hund mit einer faszinierenden japanischen Geschichte.

    Mit einem Gewicht von bis zu 40 Kilogramm und einer Schulterhöhe von bis zu 70 Zentimetern beeindruckt er schon durch seine Erscheinung. Dieser robuste Hund hat einen kräftigen Körperbau, markante Gesichtszüge und ein dichtes Fell, das ihn vor Kälte schützt.

    Ursprünglich züchteten die Japaner diese Rasse für die Jagd auf Großwild und zum Schutz. Diese Hunde repräsentieren Mut und Würde, zwei Eigenschaften, die in Japan sehr geschätzt werden. Sie sind sogar als nationales Kulturgut anerkannt!

    Ein Akita Inu ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein treuer Gefährte. Sein dichtes, plüschiges Fell, das in den Farben Rot, Sesam, Brindle oder Weiß leuchtet, macht ihn zu einem echten Hingucker.

    Der Akita Inu ist bekannt für seine Loyalität und sein beschützendes Verhalten. Er hängt sehr an seiner Familie, zeigt sich aber Fremden gegenüber eher reserviert und misstrauisch.

    Diese Hunde brauchen daher eine konsequente Erziehung, damit sie es mit ihrem Schutzinstinkt nicht übertreiben. Insgesamt bekommst du einen wachsamen, aber nur sehr selten aggressiven Gefährten.

    Der Akita Inu liebt Bewegung und mentale Herausforderungen. Besonders beliebt bei ihm sind langen Spaziergängen oder Wanderungen bei denen er seine Umgebung erkunden kann.

    Aber sei vorsichtig, der Akita Inu hat einen starken Jagdtrieb. Sieht er also etwas, dass nach Beute aussieht, wird er es auch jagen wollen.

    2. Shiba Inu

    Shiba Inu Zeichnung

    Der Shiba Inu wiegt zwischen 6,5 und 12 Kilogramm und erreicht eine Schulterhöhe von etwa 35 bis 43 Zentimetern. Sein kompakter Körperbau, das flauschige Fell und die markanten, spitzen Ohren verleihen ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild.

    Ursprünglich diente der Shiba Inu in den Bergregionen Japans als Jagdhund. Diese Vergangenheit prägt seinen Charakter: Er ist lebhaft, aufgeweckt und hat einen starken Jagdtrieb.

    Seine Unabhängigkeit und Intelligenz machen ihn zu einem einzigartigen Begleiter. Gleichzeitig kann er etwas stur und eigensinnig sein, was die Beziehung mit ihm spannend und herausfordernd gestaltet.

    Die Haltung eines Shiba Inu ist nicht unbedingt einfach. Er liebt es, beschäftigt zu sein und benötigt ausreichend geistige und körperliche Auslastung. Herausfordernde Spiele und Aktivitäten im Freien kommen bei ihm gut an. Er ist ziemlich aktiv, findet aber auch seine Ruhephasen wichtig.

    Der Shiba Inu bindet sich eng an seine Familie und zeigt sich Fremden gegenüber eher zurückhaltend. Er ist wachsam und hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt. Wichtig ist, ihm Respekt und Verständnis entgegenzubringen.

    Bei richtiger Handhabung entwickelt der Shiba Inu eine tiefe Bindung und zeigt seine liebevolle, treue Seite. Sein unabhängiger Geist erfordert aber eine klare und liebevolle Führung, um das Beste aus dieser Beziehung herauszuholen.

    3. Hokkaido (Ainu Inu)

    Hokaido Hund im Park

    Der Hokkaido, eine robuste und seltene Hunderasse aus Japan, ist bekannt für seine Treue und seinen Mut. Er hat ein kräftiges, muskulöses Erscheinungsbild, wobei er zwischen 20 und 30 Kilogramm wiegt und eine Schulterhöhe von etwa 45 bis 55 Zentimetern erreicht.

    Sein dichtes, doppeltes Fell schützt ihn effektiv vor rauen Wetterbedingungen, was auf seine Herkunft aus den kälteren Regionen Hokkaidos zurückzuführen ist.

    Diese Hunde sind für ihre Intelligenz und ihre Fähigkeit bekannt, schnell zu lernen. Sie zeigen eine tiefe Loyalität gegenüber ihren Familien aber sind gleichzeitig ziemlich unabhängig und treffen gerne eigene Entscheidungen.

    Ihre Wachsamkeit und ihr mutiges Wesen machen sie zu ausgezeichneten Wachhunden. Obwohl sie Fremden gegenüber vorsichtig sind, zeigen sie sich ihren Bezugspersonen gegenüber liebevoll und anhänglich.

    Der Hokkaido liebt Aktivitäten, die sowohl seinen Körper als auch seinen Geist fordern. Spiele, die strategisches Denken erfordern, sind perfekt für diese intelligente Rasse. Denn sie lieben es, ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können. Insgesamt sind sie gute Begleiter für aktive Menschen.

    4. Japan Chin

    Japan Chin im Garten

    Der Japan Chin, auch bekannt als japanischer Kinn, ist ein faszinierender kleiner Hund mit einer großen Persönlichkeit. Mit einem Gewicht von etwa 3 bis 4 Kilogramm und einer Schulterhöhe von ungefähr 20 bis 25 Zentimetern ist der Japan Chin ein echter Schoßhund.

    Sein Körperbau ist kompakt, mit einem breiten Kopf, großen Augen und einer auffälligen, nach oben gebogenen Nase. Sein langes, seidiges Fell, das in verschiedenen Farben vorkommt, verleiht ihm ein edles Aussehen.

    Diese Hunde haben einen lebhaften und verspielten Charakter. Sie sind bekannt für ihre Intelligenz und Neugier. Sie lernen und erforschen gerne neue Dinge. Japan Chins sind aber auch bekannt dafür, dass sie ziemlich eigensinnig sind. Daher brauchen sie eine konsequente Erziehung.

    Diese Rasse hat zwar einen aristokratischen Ursprung, aber obwohl sie klein sind überraschend viel Energie. Sie lieben kurze Spaziergänge und spielen gerne, sind aber auch mit Indoor-Aktivitäten zufrieden. Sie sind perfekte Begleiter für Wohnungsleben oder in Häusern ohne großen Garten.

    Eine interessante Eigenschaft des Japan Chins ist, dass sie sehr menschenorientiert sind und eine enge Bindung zu ihrer Bezugsperson entwickeln. Sie sind liebevoll und wollen immer in der Nähe ihrer Menschen sein.

    Allerdings haben sie ein gewisses Misstrauen gegenüber Fremden. Deshalb ist es wichtig, sie schon als Welpen gut zu sozialisieren, damit sie mit solchen Situationen gut umgehen können.

    5. Japanischer Spitz

    Japan Spitz auf einer Straße

    Der Japanische Spitz ist eine kleine, aber lebhafte Hunderasse, die in Japan gezüchtet wurde. Er sieht aus wie ein kleiner, weißer Löwe mit einem flauschigen Fell. Mit einer Größe von etwa 30 bis 38 Zentimetern und einem Gewicht von 5 bis 10 Kilogramm ist er perfekt für das Leben in einer Wohnung geeignet.

    Sein Körperbau ist kompakt und gut proportioniert, mit einem dichten, reinweißen Fell und spitzen, aufmerksamen Ohren.

    Interessant ist die Geschichte des Japanischen Spitz. Ursprünglich wurde er als Begleithund für die japanische Adelsschicht gezüchtet. Das erklärt auch seine freundliche und aufgeweckte Persönlichkeit. Diese Hunde lieben es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und sind sehr treu zu ihrer Familie.

    Der Japanische Spitz ist sehr intelligent und lernfreudig. Er hat Spaß daran, neue Tricks zu lernen und spielt gerne Spiele, die seinen Geist herausfordern.

    Diese Eigenschaften stammen wahrscheinlich von seinen Vorfahren, die in engem Kontakt mit ihren menschlichen Familien lebten und eng mit ihnen zusammenarbeiteten.

    Er ist auch bekannt für seine Wachsamkeit. Er wird dich immer informieren, wenn etwas in seiner Umgebung vor sich geht. Trotz seiner Wachsamkeit ist er aber kein aggressiver Hund. Er ist freundlich gegenüber Fremden, solange er fühlt, dass keine Gefahr besteht.

    6. Kai Ken

    Kai Ken Hund

    Der Kai Ken ist ein seltener und einzigartiger Hund aus Japan. Er ist bekannt für sein wildes Aussehen und seine Treue.

    Der Kai Ken gehört zu den mittelgroßen Hunden und wiegt normalerweise zwischen 14 und 18 Kilogramm. Mit einer Schulterhöhe von etwa 45 bis 56 Zentimetern ist er weder zu groß noch zu klein. Sein Körper ist muskulös und agil, bedeckt mit einem kurzen, dichten Fell, das oft eine tigerartige Streifenmusterung aufweist.

    Diese Rasse stammt aus den Bergregionen Japans, wo sie ursprünglich für die Jagd verwendet wurde. Ihre Aufgabe war es, Wild in den Bergen zu jagen und zu fangen. Diese jagdliche Vergangenheit hat den Kai Ken sehr unabhängig und intelligent gemacht. Er ist ein fantastischer Problemlöser und hat einen starken Jagdinstinkt.

    Durch seine Jagdgeschichte hat der Kai Ken auch gelernt, sehr loyal und beschützend gegenüber seiner Familie zu sein. Er ist von Natur aus vorsichtig gegenüber Fremden, was ihn zu einem guten Wachhund macht. Gleichzeitig ist er gegenüber seinen Menschen sehr anhänglich und liebevoll.

    Ein weiteres Merkmal des Kai Ken ist seine Liebe zur Bewegung. Er liebt es, zu rennen, zu spielen und auf Entdeckungstouren zu gehen. Hat er am Tag aber genügend Auslauf gehabt, hat er auch kein Problem damit, gemütlich Zuhause zu entspannen.

    Seine unabhängige Natur bedeutet aber auch, dass er einen Besitzer braucht, der klare Regeln setzt und konsequent in seiner Erziehung ist.

    7. Nippon Terrier (Japanischer Terrier)

    Japanischer Terrier

    Der Nippon Terrier ist ein kleiner, aber zäher Hund. Mit einer Größe von etwa 30 bis 45 Zentimetern und einem Gewicht von ungefähr 5 bis 9 Kilogramm ist er nicht gerade ein Riese, aber seine Persönlichkeit macht das locker wett! Sein Körperbau ist kompakt und muskulös, was ihm ein robustes Aussehen verleiht.

    Ursprünglich wurden diese japanischen Hunde ebenfalls für die Jagd gezüchtet. Ihre Aufgabe war es, kleinere Beutetiere aufzuspüren und die Jäger bei der Arbeit zu unterstützen. Das erklärt auch einiges an ihrem Charakter: Sie sind sehr wachsam, intelligent und haben einen stark ausgeprägten Jagdinstinkt.

    Diese Eigenschaften haben sich bis heute gehalten. Der Nippon Terrier ist ein aktiver und energiegeladener Hund, der Herausforderungen liebt und sich mutig allem entgegen stellt.

    Seine Vergangenheit als Jagdhund macht ihn allerdings ziemlich eigenständig und ein bisschen stur. Aber keine Sorge, mit der richtigen Führung und etwas Geduld kann man diese Rasse gut erziehen.

    Der Nippon Terrier hat auch eine besondere Fellstruktur, meist schwarz und glatt, die ihn von anderen Terriern unterscheidet. Er ist zwar klein, aber sein Mut und seine Energie machen ihn zu einem großartigen Begleiter für aktive Menschen. Eines ist sicher: Mit einem Nippon Terrier an deiner Seite wird es nie langweilig!

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    8. Kishu Ken

    Kishu Ken Hund

    Der Kishu Ken ist ein stolzer und seltener Hund aus Japan. Er ist mittelgroß, in der Regel zwischen 46 und 55 Zentimeter hoch und wiegt etwa 14 bis 27 Kilogramm. Sein Körperbau ist muskulös und gleichzeitig elegant, was ihm eine kraftvolle Erscheinung verleiht.

    Seine Wurzeln liegen in den bergigen Regionen Japans. Ursprünglich wurden Kishu Kens für die Jagd auf Wildschweine und Hirsche gezüchtet. Ihre Aufgabe war es, das Wild leise und beharrlich zu verfolgen.

    Diese Jagdtradition prägt auch heute noch ihren Charakter: Kishu Kens sind extrem treu, geduldig und haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Sie gelten als ruhig und reserviert, besonders gegenüber Fremden. Ihre Loyalität und Hingabe gegenüber ihrer Familie ist jedoch unübertroffen.

    Ein besonderes Merkmal der Rasse ist ihr Fell. Meistens ist es weiß, aber es gibt auch Kishu Kens in anderen Farben wie Sesam oder Rot. Ihr Fell ist kurz, aber dick, was sie gut vor rauen Wetterbedingungen schützt. Diese Hunde sind wahre Meister der Anpassung und zeigen viel Ausdauer.

    Kishu Kens sind keine Hunde, die ständig Aufmerksamkeit suchen. Sie genießen ihre Unabhängigkeit, zeigen aber auch gerne ihre Zuneigung, wenn sie sich wohl fühlen. Dieser Hund macht aber auch gerne sein eigenes Ding und muss nicht immer dabei sein oder im Mittelpunkt stehen.

    9. Shikoku

    Shikoku Hund

    Der Shikoku ist auch bekannt als der „Kochi-Ken“. Mit einer Schulterhöhe von etwa 46 bis 55 Zentimetern und einem Gewicht von 17 bis 23 Kilogramm, gehört er zu den mittelgroßen Hunderassen.

    Sein Körperbau ist gut proportioniert, robust und muskulös, was ihm eine athletische Erscheinung verleiht.

    Der Shikoku stammt aus den bergigen Regionen Japans, genauer aus der Präfektur Kochi. Ursprünglich wurde auch er für die Jagd auf Wild, insbesondere auf Wildschweine, gezüchtet.

    Diese Jagdvergangenheit erklärt viele seiner heutigen Charakterzüge. Der Shikoku ist bekannt für seine Wendigkeit, Ausdauer und seinen mutigen Charakter. Er ist außerdem ein sehr treuer und aufmerksamer Hund, der eine enge Bindung zu seiner Familie entwickelt.

    In Sachen Persönlichkeit ist der Shikoku ein interessanter Mix: Er ist lebhaft und energiegeladen, aber gleichzeitig auch ziemlich unabhängig und manchmal ein wenig stur.

    Sein Jagdinstinkt macht ihn sehr aufmerksam und agil. Trotz seiner Unabhängigkeit liebt der Shikoku es, Zeit mit seiner Familie zu verbringen und zeigt sich als treuer und beschützender Begleiter.

    Das Fell des Shikoku ist hart und gerade, meist in Farbtönen wie Rot, Schwarz oder Sesam. Seine markante, spitze Gesichtsform und die aufrechten Ohren verleihen ihm ein wildes und edles Aussehen.

    10. Tosa Inu

    Tosa Inu Hund

    Der Tosa Inu, auch als „Tosa-Ken“ bekannt, ist groß und kräftig, mit einer Schulterhöhe von 60 bis 80 Zentimetern und einem Gewicht, das zwischen 36 und 61 Kilogramm liegt. Einige Exemplare können sogar noch schwerer sein. Sein Körperbau ist muskulös und robust, was ihn sehr imposant wirken lässt.

    Die Wurzeln des Tosa Inu liegen in der Tosa-Region in Japan, wo er ursprünglich als Kampfhund gezüchtet wurde. Dieser Hintergrund hat zu einigen seiner heutigen Charaktereigenschaften geführt.

    Er ist bekannt für seine Mutigkeit, Kraft und Geduld. Trotz seines Kampfhund-Hintergrunds ist der Tosa Inu zu Hause ruhig und gelassen. Er zeigt eine tiefe Loyalität gegenüber seiner Familie und kann ein ausgezeichneter Wachhund sein.

    Überraschenderweise hat der Tosa Inu einer erstaunlich ruhige Art. Er bellt selten und wenn, dann meistens nur, um auf etwas Wichtiges hinzuweisen. Durch ihre frühere Rolle als Kämpfer haben Tosa Inus gelernt, sich zu konzentrieren und ruhig zu bleiben. Diese Eigenschaften machen sie heute zu ausgeglichenen Begleitern.

    Er benötigt jedoch einen erfahrenen Hundehalter, der ihm klare Anweisungen und Führung bietet. Wegen ihrer Größe und Kraft ist es superwichtig, dass sie wissen, wer der Boss ist (kleiner Tipp: das solltest du sein!).

    Sein Fell ist kurz, dicht und kommt in verschiedenen Farben wie Rot, Fawn, Schwarz und Brindle vor. Die Pflege seines Fells ist relativ unkompliziert.