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Australian Shepherd oder Beauceron | Hunderasse im Vergleich

    Australian Shepherd und Beauceron

    Vergleich auf einen Blick

    KriteriumAustralian ShepherdBeauceron
    UrsprungUSA (ja, nicht Australien)Frankreich
    Größe (Hündinnen/Rüden)46-53 cm / 51-58 cm61-70 cm / 65-70 cm
    Gewicht (Hündinnen/Rüden)16-25 kg / 25-32 kg30-40 kg / 40-50 kg
    FellfarbenBlau Merle, Schwarz, Rot Merle, TricolorSchwarz mit lohfarbenen Abzeichen, Harlekin
    FellbeschaffenheitMittellang, wetterfest, dichtKurz bis mittellang, dicht
    Lebenserwartung12-15 Jahre10-12 Jahre
    TemperamentIntelligent, Energiegeladen, ArbeitseifrigSelbstbewusst, Ruhig, Schutzorientiert
    TrainierbarkeitSehr hochHoch
    AktivitätslevelSehr hochHoch
    Verträglichkeit mit KindernGutGut
    Eignung für FamilienMittelMittel
    AnfängerfreundlichkeitMittelNiedrig
    Australian Shepherd vs. Beauceron

    Charakter und Temperament der beiden Rassen

    Australian Shepherd

    • Sehr intelligent: Australian Shepherds sind richtig schlaue Hunde. Sie lernen schnell und lieben es, Aufgaben zu erledigen.
    • Energiegeladen: Diese Hunde haben jede Menge Energie. Sie brauchen viel Bewegung und Beschäftigung. Langeweile mögen sie gar nicht.
    • Freundlich: Sie sind bekannt für ihre freundliche Art. Sie kommen gut mit Menschen und auch mit anderen Hunden aus.
    • Arbeitsfreudig: Ursprünglich als Hütehunde eingesetzt, lieben sie es, Aufgaben zu haben und zu arbeiten.
    • Kann übermütig sein: Wenn sie nicht genug Beschäftigung haben, können sie manchmal zu viel Energie haben und etwas übermütig werden.
    • Braucht viel Training: Weil sie so schlau sind und viel Energie haben, brauchen sie konsequentes Training.

    Beauceron

    • Selbstbewusst und stark: Beaucerons haben eine starke Persönlichkeit. Sie sind sehr selbstsicher.
    • Treue Begleiter: Sie bauen eine tiefe Bindung zu ihrer Familie auf und sind treu.
    • Schutzinstinkt: Sie haben einen ausgeprägten Schutzinstinkt und sind gute und effektive Wachhunde.
    • Braucht eine feste Hand: Weil sie so selbstbewusst sind, brauchen sie klare Anweisungen und eine feste Hand im Training. Andernfalls versucht er gerne, selbst die Kontrolle zu übernehmen.
    • Reserviert: Gegenüber Fremden können sie etwas zurückhaltend sein. Das macht sie aber auch zu guten Beschützern des Grundstücks.
    • Braucht viel Bewegung: Ähnlich wie der Australian Shepherd haben auch Beaucerons viel Energie und brauchen ausreichend Bewegung. Sie sind nur für aktive Besitzer geeignet.

    Hauptunterschiede

    Der Australian Shepherd und der Beauceron sind beide aktive und intelligente Hunderassen. Aber der Australian Shepherd ist oft offener und freundlicher zu Fremden, während der Beauceron ein bisschen reservierter sein kann.

    Beaucerons haben einen stärkeren Schutzinstinkt, was sie zu guten Wachhunden macht. Australian Shepherds sind dagegen mehr dafür bekannt, dass sie gerne Aufgaben erledigen und richtig gute Arbeitshunde sind.

    Beide Rassen brauchen viel Bewegung und Beschäftigung, aber der Australian Shepherd braucht noch ein bisschen mehr geistige Aufgaben, um sich richtig auszulasten.

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    Wer lässt sich besser trainieren?

    Der Australian Shepherd ist wie ein super schlauer Schüler, der fast alles schnell versteht. Diese Hunde lieben es, neue Dinge zu lernen und sind richtig gut darin, Kommandos zu folgen. Das macht das Training generell einfacher.

    Sie sind außerdem sehr darauf bedacht, ihrem Besitzer zu gefallen, was beim Training super hilft.

    Aber weil sie so schlau sind, brauchen sie auch viele verschiedene Aufgaben und Herausforderungen. Sonst könnten sie sich langweilen, und das macht das Training schwieriger, weil sie unaufmerksam werden.

    Der Beauceron ist ebenfalls ein kluger Hund, aber er ist auch eigensinniger. Er braucht einen Besitzer, der klar zeigt, wer die Führung hat.

    Das bedeutet, dass das Training mit einem Beauceron etwas mehr Geduld erfordert. Außerdem solltest du im Idealfall bereits wissen, wie du mit einem etwas stureren Hund umgehen musst. Aber einmal trainiert, sind sie sehr zuverlässig.

    Sie haben zusätzlich einen starken Schutzinstinkt. Diesen musst du durch das richtige Training ebenfalls kontrolliert bekommen, insbesondere damit Beaucerons lernen, wann es okay ist zu beschützend und wann nicht.

    Wenn man beide Rassen direkt gegeneinander vergleicht, ist der Australian Shepherd ein bisschen einfacher zu trainieren, weil er so sehr darauf aus ist, seinem Menschen zu gefallen.

    Der Beauceron ist auch trainierbar, braucht aber einen konsequenteren und erfahreneren Besitzer, der die Regeln vorgibt.

    Schon gewusst?

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    Aber auch in anderen Bundesländern kann eine Pflicht zum abschließen einer Hundehaftpflichtversicherung existieren, abhängig von der Regelung des Bundeslandes und deiner gewählten Hunderasse.

    Und selbst ohne Pflicht macht der Abschluss einer solchen Versicherung Sinn, da du ansonsten die Schäden deines Hundes selbst bezahlen musst!

    Welche Rasse braucht mehr Beschäftigung?

    Australian Shepherds wurden ursprünglich gezüchtet, um Schafe zu hüten. Das bedeutet, sie sind von Natur aus sehr aktiv und brauchen viel Bewegung.

    Nicht nur ein kurzer Spaziergang, nein, sie brauchen richtige Aktivitäten, die sowohl ihren Körper als auch ihren Kopf fordern.

    Das sind Dinge wie Agility-Training, lange Wanderungen oder Frisbee-Spiele. Täglich sollten es mindestens 2 Stunden sein, die mit körperlicher und geistiger Beschäftigung gefüllt sind.

    Beaucerons haben eine ähnliche Geschichte. Sie wurden als Arbeitshunde auf Bauernhöfen in Frankreich eingesetzt. Daher sind auch sie für ihre Ausdauer bekannt und brauchen viel Bewegung.

    Aber sie sind ein bisschen weniger „hyperaktiv“ als Australian Shepherds. Beaucerons lieben lange Spaziergänge, Joggen oder auch Schutz- und Gehorsamkeitstraining. Auch bei Beaucerons solltest du daher etwa 2 Stunden pro Tag für Aktivitäten einplanen, um sie auszulasten.

    Der Unterschied liegt in der Art der Beschäftigung. Australian Shepherds brauchen viel Abwechslung und geistige Herausforderungen. Beaucerons sind etwas weniger fordernd, was die geistige Stimulation angeht, brauchen aber trotzdem eine klare Aufgabe und regelmäßiges Training.

    Insgesamt sind beide Rassen daher ungefähr gleich aktiv. Beide haben sehr viel Energie und müssen überdurchschnittlich viel beschäftigt werden.

    Beauceron im Feld

    Welcher Hund passt besser in Familien?

    Australian Shepherds sind bekannt für ihre Freundlichkeit und ihre Liebe zu Menschen. Sie kommen gut mit Kindern aus, was sie zu einem prima Familienhund macht.

    Aber sie haben viel Energie und brauchen genügend Beschäftigung. Wenn sie sich langweilen, können sie unruhig werden und sich selbst beschäftigen. Das heißt, sie passen am besten in aktive Familien, die viel Zeit für Spiele und Übungen mit dem Hund haben. Für viele Familien ist es nicht so einfach, genügend Zeit für den Hund neben dem regulären Alltag aufzubringen.

    Außerdem ist der Australian Shepherd ein Hütehund. Das führt dazu, dass er manchmal das Bedürfnis hat, auch kleine Kinder zu „hüten“.

    Beaucerons sind loyal und schützend, was sie zu guten Wachhunden für die Familie macht. Sie können auch gut mit Kindern umgehen.

    Aber wegen ihres starken Schutzinstinkts und ihrer Größe ist es wichtig, dass sie richtig trainiert und sozialisiert werden. Beaucerons brauchen eine klare Führung und konsequentes Training.

    Nicht immer kann die Familie jedoch mit dem Hund zusammen sein. Australian Shepherds sind sehr menschenbezogen und mögen es nicht, lange allein zu sein. Beaucerons sind hier ein bisschen unabhängiger, und vertragen es leichter, wenn sie mal etwas länger alleine gelassen werden.

    Im direkten Vergleich sind beide Rassen also keine perfekten Familienhunde. Beide erfordern sehr viel Aufmerksamkeit und nicht jede Familie hat ausreichend Zeit um sich um so einen aktiven Hund zu kümmern.

    Der Australian Shepherd bringt jedoch insgesamt etwas mehr positive Charaktereigenschaften in das Familienleben mit als der Beauceron.

    Welcher Hund passt besser in die Stadt: Australian Shepherd oder Beauceron?

    Der Australian Shepherd ist überraschend anpassungsfähig und kann auch in einer Wohnung leben, solange er genügend Bewegung und geistige Stimulation bekommt.

    Er ist eben auch ziemlich energiegeladen und braucht viel Beschäftigung. Daher wird dein Alltag aus vielen ausgedehnten Spaziergängen bestehen, um den Hund ausreichend auszulasten.

    Der Australian Shepherd ist jedoch auch ein sehr aufmerksamer Hund und kann durch zu viel Hektik oder laute Geräusche schnell gestresst werden. Daher ist er am liebsten in der Vorstadt oder auf dem Land zu Hause, das Leben in einer Wohnung ist jedoch nicht unmöglich.

    Der Beauceron ist etwas größer und braucht ebenfalls viel Bewegung, gleichzeitig ist er aber auch etwas ruhiger als der Australian Shepherd. Dies kann in einer städtischen Wohnung von Vorteil sein.

    Allerdings haben Beaucerons einen starken Schutzinstinkt. Sie sehen den Hausflur oder die Straße vor dem Fenster gerne als „ihr Territorium“ an. Das bedeutet, dass sie Menschen oder andere Tiere in diesen Gebieten gerne anbellen.

    Am Ende ist auch der Beauceron lieber in der ruhigeren Vorstadt oder auf dem Land zu Hause.

    Beide Rassen können daher in der Wohnung und der Stadt leben, sind jedoch nicht wirklich dafür ausgelegt. In einer Stadt musst du mit diesen Hunden viele Kompromisse eingehen und deinen Tagesablauf zu großen Teilen auf die Bedürfnisse des Hundes ausrichten. Im direkten Vergleich ist keiner deutlich besser für die Stadt geeignet als der andere.

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    Welche Rasse ist anfängerfreundlicher?

    Australian Shepherds sind super kluge Hunde. Das kann aber sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil sein.

    Ihr kluger Kopf bedeutet, dass sie schnell lernen – super fürs Training! Aber ihre Intelligenz bedeutet auch, dass sie leicht Langeweile bekommen und dann Unsinn anstellen. Sie brauchen extrem viel Beschäftigung und Auslastung.

    Wenn du also noch nie einen Hund hattest, wird der Australian Shepherd schnell überfordernd, da du jeden Tag aufs neue mit der Energie dieses Hundes klar kommen musst. Aber es ist nicht unmöglich! Nur eben bei weitem nicht die beste Wahl.

    Der Beauceron hingegen ist stark und selbstbewusst. Das bedeutet, dass er einen Besitzer braucht, der klare Regeln setzt und Konsequenz zeigt.

    Sie sind vielleicht nicht so hyperaktiv wie Australian Shepherds, aber sie brauchen trotzdem viel Bewegung und geistige Herausforderungen.

    Anfänger sind mit dem starken Charakter dieser Hunde regelmäßig überfordert. Da diese Rasse jedoch wenig Fehler verzeiht, entsteht hier dann ein Pulverfass. Daher solltest du für den Beauceron auf jeden Fall bereits etwas Erfahrung im Umgang mit Hunden mitbringen und ihn dir nicht als Ersthund zulegen.

    In der Gesamtbetrachtung aller Hunderassen sind weder Australian Shepherds noch Beaucerons die typischen „Anfängerhunde“. Sie brauchen beide erfahrene, aktive und engagierte Besitzer.

    Für jemanden ohne Hundeerfahrung ist der Australian Shepherd zwar immer noch etwas umgänglicher, aber eine entspanntere Rasse wie der Golden Retriever oder Labrador sind deutlich bessere Varianten.

    Australian Shepherd Zeichnung

    Wer ist der bessere Wachhund?

    Australian Shepherds sind sehr aufmerksam und merken schnell, wenn etwas in ihrer Umgebung passiert. Sie neigen dazu, zu bellen, wenn sie etwas Ungewöhnliches bemerken, was sie zu guten Alarmgebern macht.

    Allerdings sind Australian Shepherds nicht unbedingt die typischen „Wachhunde“ im Sinne von Schutz – sie sind mehr darauf ausgerichtet, ihre Familie zu begleiten und zu arbeiten. Das heißt, sie sind super, um dich auf etwas Aufmerksames zu machen, aber sie sind nicht unbedingt darauf trainiert, zu beschützen.

    Beaucerons hingegen haben einen natürlichen Schutzinstinkt und sind ziemlich beeindruckend, wenn es um Wachaufgaben geht.

    Sie sind stark, selbstbewusst und können ziemlich einschüchternd wirken, was in manchen Situationen genau das Richtige ist.

    Beaucerons sind eher dazu geneigt, ihr Zuhause und ihre Familie aktiv zu schützen, was sie zu echten Wachhunden macht.

    Im direkten Vergleich ist der Beauceron daher ein besserer Wachhund als der Australian Shepherd. Er bringt ein sehr gutes Gesamtpakt an Eigenschaften mit, um Haus und Hof effektiv zu beschützen und zu verteidigen.