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Die 10 beliebtesten deutschen Jagdhunde [Mit Bildern & Infos]

    Jäger mit Nova Scotia Duck Tolling Retriever steht an einem See in den Bergen

    Deutschland und die Jagd sind tief verbunden. Daher gibt es eine große Auswahl deutscher Jagdhunde. Im folgenden findest du eine Auswahl der beliebtesten und bekanntesten Jagdhundrassen aus Deutschland mit Bildern & Infos.

    Das sind die beliebtesten deutschen Jagdhunde

    1. Deutscher Jagdterrier

    Deutscher Jagdterrier

    Der Deutsche Jagdterrier, ein echtes Kraftpaket unter den Hunderassen, stammt aus Deutschland und wurde speziell für die Jagd gezüchtet.

    Mit einer Schulterhöhe von etwa 33 bis 40 cm und einem Gewicht zwischen 9 und 10 kg ist er eher klein, aber lass dich davon nicht täuschen! Dieser Hund ist stark, muskulös und agil. Sein kompakter Körperbau macht ihn zu einem perfekten Begleiter für verschiedenste Jagdarten.

    Ursprünglich wurde der Deutsche Jagdterrier in den 1920er Jahren gezüchtet, mit dem Ziel, einen leidenschaftlichen, mutigen und widerstandsfähigen Jagdhund zu kreieren.

    Sie wurden für die Baujagd eingesetzt, also zum Aufspüren und Jagen von Füchsen und Dachsen in deren Bauten. Ihre kompakte Größe und ihre Wendigkeit machten sie perfekt für diese Aufgabe.

    Die historische Rolle als Baujäger hat den Charakter des Deutschen Jagdterriers stark geprägt. Diese Hunde sind extrem energiegeladen, ausdauernd und mutig. Sie zeigen einen starken Jagdinstinkt und sind bekannt für ihre Entschlossenheit und Hartnäckigkeit.

    Ihre Intelligenz und ihr Eifer machen sie zu schnellen Lernern, aber sie sie haben auch eine eigensinnige und sture Seite. Generell lieben sie Herausforderungen und sind immer bereit für ein Abenteuer.

    Der Deutsche Jagdterrier braucht daher eine konsequente, aber liebevolle Erziehung und viel Beschäftigung. Durch ihre Geschichte als selbstständige Jäger sind sie sehr unabhängig und treffen daher gerne ihre eigenen Entscheidungen.

    Trotz ihrer kleinen Größe sind sie sehr mutig. Daher ist es wichtig, sie bereits früh gut zu sozialisieren und ihnen klare Grenzen zu setzen.

    2. Dackel

    Dackel steht im Wald

    Der Dackel, auch bekannt als Teckel, ist eine charmante und charakterstarke Hunderasse mit einer interessanten Geschichte.

    Diese kleinen, langgestreckten Hunde haben kurze Beine und einen langen Rücken, was sie unverwechselbar macht. Ein erwachsener Dackel wiegt je nach Variante zwischen 4 und 14 kg und erreicht eine Schulterhöhe von etwa 13 bis 23 cm.

    Dackel wurden schon im 15. Jahrhundert für die Jagd, besonders für die Baujagd, eingesetzt. Ihre Aufgabe war es, Dachse, Füchse und andere Tiere in ihren Bauen aufzuspüren und herauszuziehen.

    Ihre kompakte Größe und die kurzen Beine halfen ihnen, in die engen Bauten hineinzukommen, und ihr mutiger Charakter ermöglichte es ihnen, sich den wilden Tieren entgegenzustellen.

    Diese Jagdinstinkte prägen auch heute noch ihren Charakter. Dackel sind bekannt für ihre Hartnäckigkeit, ihren Mut und ihre Unabhängigkeit. Sie sind lebhafte und verspielte Hunde, die gerne ihrer Nase folgen. Ihre Neugier und ihr Drang, zu erkunden, führen aber auch zu einer gewissen Sturheit.

    Ihre frühere Rolle als Jäger hat sie auch zu aufmerksamen und tapferen Hunden gemacht. Sie sind wachsam und können manchmal recht lautstark sein, wenn sie etwas Ungewöhnliches bemerken. Trotz ihrer Größe haben sie ein großes Herz und sind sehr loyal und anhänglich bei ihrer Familie.

    3. Hannoverscher Schweißhund

    Hannoverscher Schweißhund

    Der Hanoversche Schweißhund ist ein echter Spezialist unter den Jagdhunden. Mit seiner stattlichen Größe von etwa 50 bis 60 Zentimetern Schulterhöhe und einem Gewicht von 30 bis 40 Kilogramm ist er weder zu groß noch zu klein.

    Früher setzten Jäger ihn ein, um verletztes Wild aufzuspüren. Seine exzellente Nase und seine Beharrlichkeit machten ihn zum Meister in der Kunst des Nachsuchens. Diese Fähigkeiten haben den Hanoverschen Schweißhund berühmt gemacht.

    Daher ist er auch ausdauernd, konzentriert und hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, Spuren zu verfolgen. Seine ruhige und besonnene Art macht ihn aber auch zu einem angenehmen Begleiter im Alltag. Für einen Jagdhund ist er erstaunlich anhänglich und sehr eng gebunden an seine Familie.

    Die deutschen Jäger schätzen ihn besonders wegen seiner Spürnase und Ausdauer. Sein robuster Körperbau half ihm, auch in schwierigem Gelände problemlos voranzukommen.

    Diese Eigenschaften haben sich bis heute erhalten. Du wirst merken, dass er nicht nur ein treuer Freund, sondern auch ein leidenschaftlicher und engagierter Arbeiter ist.

    Ein weiteres Merkmal des Hanoverschen Schweißhunds ist seine Lernfähigkeit. Dank seines intelligenten und aufmerksamen Wesens nimmt er neue Befehle schnell auf und arbeitet gerne mit seinem Menschen zusammen. Sobald er die Grundregeln verstanden hat ist er auch sehr gut darin, selbständig zu denken und zu arbeiten.

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    4. Weimaraner

    Weimaraner unterwegs im Herbstwald

    Der Weimaraner wurde ursprünglich von Adligen im 19. Jahrhundert in der Stadt Weimar für die Jagd gezüchtet. Sein eleganter, athletischer Körperbau macht ihn perfekt für die Arbeit im Freien. Er erreicht eine Größe von 57 bis 70 Zentimetern und wiegt dabei etwa 25 bis 40 Kilogramm.

    Sein kurzes, glänzendes Fell, in verschiedenen Schattierungen von Silbergrau, ist ein echter Hingucker. Aber es ist nicht nur sein Aussehen, das ihn auszeichnet.

    Der Weimaraner ist intelligent, energiegeladen und hat einen stark ausgeprägten Jagdinstinkt. Seine Fähigkeiten als Jäger – Schnelligkeit, Ausdauer und eine ausgezeichnete Nase – machten ihn damals zum Liebling der Jäger.

    Diese Eigenschaften prägen auch seinen Charakter. Der Weimaraner ist ein aktiver Hund, der geistige und körperliche Beschäftigung liebt. Sein lebhaftes und freundliches Wesen macht ihn zu einem tollen Familienmitglied, solange er in eine aktive Familie kommt. Langeweile und Inaktivität führen aber eher zu unerwünschtem Verhalten.

    Seine Intelligenz und Lernbereitschaft machen den Weimaraner zu einem großartigen Partner bei verschiedenen Hundesportarten wie zum Beispiel Agility. Er liebt es, Aufgaben zu lösen und mit seinem Menschen zu arbeiten.

    5. Deutsche Bracke

    Deutsche Bracke

    Die Deutsche Bracke ist ein echter Hingucker und ein Stück deutsche Jagdgeschichte. Dieser mittelgroße Hund, mit einer Schulterhöhe von etwa 40 bis 53 cm und einem Gewicht von 15 bis 20 kg, ist schlank und muskulös. Das kurze Fell ist meist dreifarbig: schwarz, weiß und rot.

    Die Deutsche Bracke ist nicht nur schön, sondern auch super klug und aktiv. Ursprünglich wurde sie in Deutschland für die sogenannte Brackenjagd gezüchtet. Das bedeutet, sie folgte der Spur von Wildtieren wie Rehen oder Wildschweinen, ganz leise und ausdauernd.

    Ihre Geschichte als Jagdhund erklärt viel über ihren Charakter. Die Deutsche Bracke ist bekannt für ihre ausgezeichnete Nase und ihr starkes Jagdverhalten. Sie liebt es, zu schnüffeln und zu erforschen.

    Das macht sie zu einem tollen Begleiter für aktive Leute. Aber pass auf, wegen ihres Jagdtriebs sollte sie nicht ohne Leine in der freien Natur laufen, da sie ähnlich wie ein Beagle einem Geruch folgt und wegläuft, weil sie diesen so spannend findet.

    Insgesamt sind diese Hunde sehr freundlich und zutraulich. Sie kommen gut mit anderen Hunden und auch mit Kindern klar.

    6. Deutscher Wachtelhund

    Deutscher Wachtelhund im Feld

    Der Deutsche Wachtelhund ist ein mittelgroßer Jagdhund. Er hat ein kräftiges, muskulöses Erscheinungsbild. Sein Gewicht liegt meist zwischen 15 und 25 Kilogramm, in der Schulterhöhe erreicht er etwa 45 bis 50 Zentimeter.

    Was seinen Charakter betrifft, so ist der Deutsche Wachtelhund ein echter Allrounder. Er ist bekannt für seine Intelligenz, sein lebhaftes Wesen und seine Ausdauer.

    Diese Eigenschaften machen ihn zu einem hervorragenden Jagdhund. In Deutschland wurde er traditionell für die Niederwildjagd eingesetzt. Das heißt, er war spezialisiert auf die Jagd von Vögeln und kleineren Tieren – daher auch der Name dieser Rasse.

    Er wurde gezüchtet, um Wild aufzuspüren und zu apportieren. Diese Fähigkeiten sind auch heute noch in seinem Charakter zu finden. Er liebt es, zu schnüffeln, zu suchen und zu bringen. Diese Aufgaben erfordern viel Aufmerksamkeit und Energie, was sich in seinem lebhaften und aufgeweckten Temperament widerspiegelt.

    Obwohl der Deutsche Wachtelhund ursprünglich ein Jagdhund ist, macht er auch als Familienhund eine gute Figur. Er ist treu, anhänglich und passt gut auf sein Zuhause auf. Mit seiner freundlichen Art kommt er gut mit Kindern und anderen Tieren aus. Allerdings braucht er eine klare Führung und recht viel Beschäftigung für seine Größe.

    7. Deutsch-Kurzhaar

    Deutsch Kurzhaar Jagdhund

    Das Deutsche Kurzhaar gehört zu den Vorstehhunden. Ein ausgewachsenes Deutsches Kurzhaar wiegt etwa 25 bis 32 Kilogramm und erreicht eine Schulterhöhe von 58 bis 64 Zentimeter. Ihr Körperbau ist muskulös und doch schlank, perfekt für schnelle und ausdauernde Bewegungen.

    Die Rasse zeichnet sich durch ihr intelligentes, energisches und freundliches Wesen aus. Sie lieben es zu arbeiten und sind sehr lernfähig, was sie zu tollen Begleitern für aktive Menschen macht.

    Ihre Aufgabe war es, Wild aufzuspüren, zu apportieren und dem Jäger zu zeigen, wo sich das Wild befindet – das sogenannte Vorstehen. Ihre feine Nase und ihr scharfer Verstand machen sie bis heute zu hervorragenden Jagdhunden.

    Die Jagdvergangenheit prägt auch heute noch den Charakter des Deutschen Kurzhaars. Diese Hunde sind nicht nur körperlich aktiv, sondern auch geistig sehr aufgeweckt.

    Sie lieben es, Aufgaben zu erfüllen und Herausforderungen zu meistern. Das macht sie zu fantastischen Hunden für verschiedene Hundesportarten. Sie passen besonders gut zu Menschen, die viel Zeit in der Natur verbringen und ihren Hund geistig und körperlich fordern möchten.

    Als Familienhunde sind Deutsche Kurzhaare ebenso geeignet. Sie sind loyal und kinderlieb, brauchen aber eine konsequente Erziehung und viel Beschäftigung.

    8. Münsterländer

    Münsterländer Hund im Feld

    Der Münsterländer existiert in zwei Varianten: den Großen Münsterländer, der etwa 25 bis 29 Kilogramm wiegt und bis zu 65 Zentimeter groß wird, und den Kleinen Münsterländer, der etwas leichter und kleiner ist. Beide haben einen starken, athletischen Körperbau und sind für ihre Ausdauer bekannt.

    Wie der Name schon verrät kommt diese Rasse aus Deutschland, genauer dem Münsterland. Dort wurde er für verschiedene Aufgaben bei der Jagd gezüchtet.

    Der Charakter dieser Rasse ist wirklich bemerkenswert. Münsterländer sind klug, lernwillig und sehr loyal. Ihre freundliche Art macht sie zu wunderbaren Familienhunden.

    Ihre Hauptaufgaben bei der Jagd waren das Aufspüren, Apportieren und das Vorstehen von Wild. Das bedeutet, sie zeigen dem Jäger, wo sich das Wild versteckt, ohne es zu scheuchen.

    Diese Jagdinstinkte prägen auch heute noch den Charakter der Münsterländer. Sie lieben es, Aufgaben zu erfüllen und sind im Freien in ihrem Element. Ihre Intelligenz und ihr Eifer machen sie zu großartigen Partnern in verschiedenen Hundesportarten.

    Obwohl der Münsterländer ein ausgezeichneter Jagdhund ist, hat er sich auch als treuer Familienbegleiter bewährt. Er ist kinderfreundlich und verträgt sich in der Regel gut mit anderen Haustieren.

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    9. Deutsches Drahthaar

    Deutsches Drahthaar auf einer Wiese

    Das Deutsche Drathaar verbindet Ausdauer, Intelligenz und Vielseitigkeit in einem kompakten Kraftpaket. Mit einer Größe von etwa 61 bis 68 cm bei Rüden und 57 bis 64 cm bei Hündinnen sowie einem Gewicht von rund 27 bis 32 kg, zeigt das Deutsche Drathaar einen kräftigen und muskulösen Körperbau.

    Sein dichtes, drahtiges Fell, das ihm auch den Namen gibt, bietet perfekten Schutz bei jeder Wetterlage. Farblich sieht man meistens Braun, Schwarz oder eine Mischung aus beiden mit gelegentlichen weißen Abzeichen. Dieses Fell war früher beim Jagen in dichten Unterholz und bei rauen Wetterbedingungen sehr wichtig, da es dem Hund einerseits Schutz bot und sich zudem gut an die Umgebung angepasst hat.

    Auf der Jagd sind diese Hunde wahre Multitalente. Ob beim Apportieren, Spüren oder Stöbern, das Deutsche Drathaar zeigt enorme Fähigkeiten und eine hohe Lernbereitschaft.

    Diese Eigenschaften kommen nicht von ungefähr. Früher wurden sie speziell gezüchtet, um Jägern in verschiedenen Szenarien zu assistieren, sei es bei der Wasserjagd oder beim Aufspüren von Wild.

    Ihre Intelligenz und Vielseitigkeit machen das Deutsche Drathaar auch zu einem großartigen Familienhund, vorausgesetzt, es bekommt genügend geistige und körperliche Auslastung. Ihre Loyalität und ihr Schutzinstinkt sind unübertroffen, aber sie brauchen eine klare Führung und sinnvolle Aufgaben, um keine Dummheiten anzustellen.

    Diese Hunderasse hat eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit, die sie zu einem exzellenten Begleiter in verschiedenen Lebenslagen macht. Sei es als Begleithund bei Outdoor-Aktivitäten oder als treuer Gefährte im Familienleben, das Deutsche Drathaar meistert jede Rolle mit Bravour.

    10. Deutsch-Langhaar

    Deutsches Langshaar im Wald

    Das Deutsch-Langhaar, ein eleganter und vielseitiger Jagdhund, stammt wie jede andere Rasse auf dieser Liste auch aus Deutschland. Mit seiner stattlichen Größe von 60-70 cm bei Rüden und 58-66 cm bei Hündinnen sowie einem Gewicht von etwa 25-35 kg, beeindruckt er durch sein ausgewogenes und kraftvolles Erscheinungsbild.

    Sein markantestes Merkmal ist das lange, glänzende Fell, das nicht nur schön aussieht, sondern auch bei der Jagd in rauen Geländen schützt.

    Diese Rasse entwickelte sich aus verschiedenen deutschen Wachtelhunden und wurde speziell für die Arbeit im Feld, Wald und Wasser gezüchtet.

    Ihr Einsatzgebiet umfasste die Jagd auf Federwild und Haarwild, wobei sie ihre Fähigkeiten beim Apportieren, Vorstehen und Verfolgen von Fährten zeigten. Dieses breite Einsatzspektrum verlangte ein hohes Maß an Intelligenz, Ausdauer und Vielseitigkeit.

    Heutzutage sind diese Eigenschaften immer noch zentral für das Wesen des Deutsch-Langhaars. Sie sind bekannt für ihre Intelligenz, Ruhe und Lernfähigkeit. Ihre Wurzeln als Jagdhunde verleihen ihnen außerdem eine ausgeprägte Neugier und den Drang, ihrer Nase zu folgen.

    Das macht sie zu aufmerksamen und engagierten Begleitern, die aber auch eine Beschäftigung und Aufgaben brauchen, um sich voll entfalten zu können.

    Das ruhige und ausgeglichene Temperament des Deutsch-Langhaars macht ihn zudem zu einem tollen Familienhund. Sie sind treu und anhänglich, gleichzeitig aber auch selbstständig. Ihre Geschichte als Allround-Jagdhunde spiegelt sich in ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit im täglichen Leben wieder.