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Französische Bulldogge oder Boston Terrier | Vergleich + Infos

    Französische Bulldogge und Boston Terrier sitzen nebeneinander

    Vergleich auf einen Blick

    EigenschaftFranzösische BulldoggeBoston Terrier
    UrsprungEnglandUSA
    Größe (Schulterhöhe Männchen)27–31 cm38–43 cm
    Größe (Schulterhöhe Weibchen)24–29 cm38–43 cm
    Gewicht (Männchen)9–14 kg6–11 kg
    Gewicht (Weibchen)8–13 kg5–10 kg
    FellfarbenBrindle, Weiß, SchwarzBrindle, Schwarz-Weiß
    FellbeschaffenheitGlatt, kurzKurz, glatt
    Lebenserwartung10–12 Jahre11–13 Jahre
    TemperamentLiebevoll, geduldig, sturEnergiegeladen, intelligent, freundlich
    TrainierbarkeitMittelHoch
    AktivitätslevelNiedrigMittel
    Verträglichkeit mit KindernSehr gutSehr gut
    Eignung für FamilienHochSehr hoch
    AnfängerfreundlichkeitHochSehr hoch
    Tabelle mit einem Vergleich zwischen Französischer Bulldogge und Boston Terrier

    Charakter und Temperament der beiden Rassen

    Französische Bulldogge

    • Geselligkeit: Die Französische Bulldogge ist bekannt für ihre ausgeprägte Geselligkeit. Sie liebt es, im Mittelpunkt zu stehen und ist oft sehr anhänglich. Diese Hunde genießen die Gesellschaft ihrer Menschen und sind meist freundlich zu Fremden.
    • Spielerisch: Sie zeigen eine spielerische und manchmal alberne Seite. Ihre Verspieltheit macht sie zu tollen Begleitern für Familien.
    • Sturheit: Ein markanter Charakterzug ist ihre Sturheit. Dies kann das Training etwas anstrengend machen, vor allem wenn sie nicht richtig motiviert sind.
    • Ruhig: Im Vergleich zu anderen Rassen sind sie relativ ruhig. Sie bellen sehr selten und wenig, was sie zu angenehmen Mitbewohnern in Wohnungen macht.
    • Gesundheitliche Probleme: Leider neigt die Rasse zu gesundheitlichen Problemen, insbesondere zu Atemwegserkrankungen aufgrund ihrer kurzen Schnauze.

    Boston Terrier

    • Energiegeladen: Boston Terrier sind für ihre Energie und Lebensfreude bekannt. Sie sind oft sehr verspielt und aktiv.
    • Intelligent: Diese Rasse gilt als besonders intelligent, was das Training erleichtert. Sie lernen schnell und sind eifrig, ihren Besitzern zu gefallen.
    • Freundlich: Boston Terrier sind in der Regel sehr freundlich gegenüber Menschen und anderen Tieren. Sie kommen gut mit Kindern aus und sind ausgezeichnete Familienhunde.
    • Lautstärke: Sie können ziemlich laut sein. Ihr Bellen ist tendenziell lauter und kommt häufiger vor, als bei der Französischen Bulldogge.
    • Gesundheitliche Bedenken: Ähnlich wie die Französische Bulldogge haben auch Boston Terrier gesundheitliche Probleme, insbesondere was Augenprobleme und Atembeschwerden angeht.

    Hauptunterschiede

    Boston Terrier sind deutlich lebhafter und benötigen mehr Bewegung und geistige Stimulation. Im Gegensatz dazu sind Französische Bulldoggen ruhiger und oft zufrieden mit weniger Aktivität.

    In Bezug auf das Training zeigt sich der Boston Terrier oft lernfreudiger und kooperativer, während die Französische Bulldogge eine gewisse Sturheit an den Tag legen kann. Diese Sturheit kann das Training etwas schwieriger gestalten.

    Beim Thema Lautstärke sind Boston Terrier tendenziell lauter, wohingegen Französische Bulldoggen als relativ ruhige Hunde gelten.

    Gesundheitlich sind beide Rassen anfällig für bestimmte Erkrankungen, wobei sich die spezifischen Risiken leicht unterscheiden. Französische Bulldoggen kämpfen häufiger mit Atemwegsproblemen, während bei Boston Terriern Augenprobleme häufiger vorkommen.

    Bosten Terrier liegt in Wiese

    Wer lässt sich besser trainieren?

    Boston Terrier sind wie kleine Energiebündel, stets bereit, Neues zu lernen und ihre Besitzer zu beeindrucken.

    Ihre Intelligenz und ihr Eifer machen sie zu Schülern, die schnell aufnehmen, was man ihnen beibringen möchte. Die Boston Terrier sind oft sehr aufmerksam und reagieren gut auf Kommandos, was das Training zu einem relativ reibungslosen Prozess macht.

    Ihre Lernfreude und Anpassungsfähigkeit heben sie hervor, besonders wenn es um grundlegende Befehle und Tricks geht.

    Diese Eigenschaften platzieren sie im oberen Bereich der Skala, was die Trainierbarkeit unter allen Hunderassen betrifft.

    Auf der anderen Seite steht die liebenswerte Französische Bulldogge, bekannt für ihren eigensinnigen Charakter.

    Diese Sturheit kann das Training zu einer etwas herausfordernderen Aufgabe machen. Französische Bulldoggen sind nicht unbedingt schwer zu trainieren, aber sie benötigen einen konsequenten und kreativen Ansatz, da sie manchmal ihre eigenen Ideen davon haben, wie Dinge laufen sollten.

    Ihre Neigung, eigene Entscheidungen zu treffen, kann das Erlernen von Befehlen verlangsamen. Im Vergleich zu anderen Rassen sind sie daher etwas anspruchsvoller in der Erziehung.

    Aber es ist nicht alles stur bei der Französischen Bulldogge. Ihre Liebe und Hingabe zu ihren Menschen können ein starker Motivator im Training sein.

    Wenn sie spüren, dass ihr Mensch zufrieden ist, sind sie eher bereit, mitzumachen und zu lernen. Diese emotionale Intelligenz macht sie zu charmanten, wenn auch manchmal widerspenstigen Schülern.

    Wenn man beide Rassen direkt vergleicht, dann liegt der Boston Terrier in Sachen Trainierbarkeit weiter vorne.

    Seine Intelligenz und Energie machen ihn zu einem schnelleren Lerner, während die Französische Bulldogge etwas mehr Geduld und Kreativität erfordert.

    Schon gewusst?

    Egal für welchen Hund du dich entscheidest und wie gut er trainiert ist, in vielen deutschen Bundesländern (Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) ist eine Haftpflichtversicherung für Hunde Pflicht!
    Aber auch in anderen Bundesländern kann eine Pflicht zum abschließen einer Hundehaftpflichtversicherung existieren, abhängig von der Regelung des Bundeslandes und deiner gewählten Hunderasse.

    Und selbst ohne Pflicht macht der Abschluss einer solchen Versicherung Sinn, da du ansonsten die Schäden deines Hundes selbst bezahlen musst!

    Welche Rasse braucht mehr Beschäftigung?

    Der Boston Terrier strotzt nur so vor Energie und Lebensfreude. Täglich benötigt er eine gute Portion Bewegung und mentale Herausforderungen, um ausgelastet zu bleiben.

    Etwa eine Stunde täglicher Bewegung, aufgeteilt in Spaziergänge und Spielzeiten, hält ihn in Topform. Geistig fordern ihn Aktivitäten wie Gehorsamkeitstraining, Agilität oder interaktive Spiele, bei denen er nachdenken und Probleme lösen muss.

    Seine Intelligenz und Beweglichkeit machen ihn zu einem ausgezeichneten Kandidaten für Sportarten wie Agility oder Flyball.

    Die Französischen Bulldogge benötigt im Vergleich zum Boston Terrier weniger körperliche Betätigung. Ihre kompakte Größe und gemächlichere Art bedeuten, dass etwa 30 Minuten bis zu einer Stunde tägliche Bewegung ausreichend sind.

    Sie sind vor allem nicht ganz so ausdauernd und benötigen eher kurze Runden, die sie nicht zu überanstrengen, insbesondere bei heißem Wetter, da sie aufgrund ihrer kurzen Schnauze anfälliger für Atemprobleme sind. Eine Französische Bulldogge wäre daher zum Beispiel kein guter Begleiter auf einer langen Wanderung im Sommer.

    Was die mentale Auslastung betrifft, so lieben sie interaktive Spiele und kurze Trainingseinheiten, die ihre Intelligenz und ihre Problemlösungsfähigkeiten fördern.

    Zeichnung Französische Bulldogge

    Welcher Hund passt besser in Familien?

    Zunächst zur Verträglichkeit mit Kindern: Sowohl Französische Bulldoggen als auch Boston Terrier gelten generell als kinderfreundlich.

    Sie zeigen oft ein geduldiges und liebevolles Verhalten gegenüber Kindern aller Altersstufen. Allerdings ist es immer ratsam, dass Kinder lernen, wie sie respektvoll und sanft mit Hunden umgehen, um das Risiko von Missverständnissen oder Unfällen zu minimieren.

    Auch in Punkten der generellen Familientauglichkeit stehen beide Hunderassen ziemlich gut da. Sie sind anpassungsfähig, lieben die Gesellschaft ihrer Menschen und fügen sich gut in das Familienleben ein.

    Der Boston Terrier, mit seiner lebhaften und verspielten Art, bringt viel Energie und Freude in ein Zuhause, was besonders bei aktiveren Familien gut ankommt.

    Die Französische Bulldogge, etwas ruhiger und gelassener, ist ebenfalls eine großartige Wahl für Familien, insbesondere für diejenigen, die einen weniger energiegeladenen Hund bevorzugen.

    In Bezug auf das Alleinsein gibt es zwischen den beiden Rassen jedoch leichte Unterschiede. Französische Bulldoggen sind oft etwas unabhängiger und können es besser vertragen, für einige Stunden alleine zu sein. Sie neigen dazu, sich während Ihrer Abwesenheit auszuruhen.

    Boston Terrier hingegen sind etwas anhänglicher und können es schwerer finden, längere Zeit allein zu sein. Sie benötigen mehr Gesellschaft und Interaktion.

    Insgesamt sind sowohl Französische Bulldoggen als auch Boston Terrier wunderbare Familienhunde.

    Welcher Hund passt besser in die Stadt: Französische Bulldogge oder Boston Terrier?

    Die Französischen Bulldogge ist wie gemacht für das Stadtleben. Ihre kompakte Größe und ihre ruhige Natur machen sie ideal für das Wohnen in einer Wohnung.

    Sie benötigen nicht so viel Platz zum Herumtollen und sind mit kürzeren Spaziergängen zufrieden, was in der Stadt oft praktischer ist.

    Ihr ruhiges Wesen hilft auch dabei, dass sie weniger empfindlich auf städtische Geräusche und Ablenkungen reagieren.

    Sie können sich gut an das Leben in belebten Gegenden anpassen und sind nicht so leicht von Lärm und Bewegung um sie herum gestört.

    Der Boston Terrier ist ebenfalls für das Leben in der Stadt geeignet. Ihre lebhafte und energiegeladene Art bedeutet jedoch, dass sie mehr Bewegung und Stimulation brauchen als Französische Bulldoggen. Sie kommen in der Stadt gut zurecht, sofern sie regelmäßig ausreichend Bewegung bekommen.

    Boston Terrier sind zudem auch etwas sensibler gegenüber Lärm und Hektik, was bedeutet, dass sie in besonders belebten Gegenden oft nicht ganz so entspannt sind wie eine Französische Bulldogge.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass beide Rassen gut in die Stadt passen, aber die Französische Bulldogge hat leicht die Nase vorn, wenn es um das Leben in einer Wohnung in einem belebten städtischen Umfeld geht.

    Ihre geringeren Bewegungsanforderungen und ihre Toleranz gegenüber Lärm machen sie zu einem idealen Begleiter für das Stadtleben. Der Boston Terrier kann auch ein großartiger Stadtbewohner sein, benötigt jedoch mehr aktive Beschäftigung und könnte in sehr belebten Umgebungen etwas mehr Stress erleben.

    Französische Bulldogge Zeichnung

    Welche Rasse ist anfängerfreundlicher?

    Die Französischen Bulldogge ist eine gute Wahl für Anfänger. Ihre relativ ruhige und gelassene Natur macht sie zu einem weniger anspruchsvollen Begleiter im täglichen Leben.

    Ihre Bewegungsanforderungen sind im Vergleich zu anderen Rassen moderat, was bedeutet, dass du nicht stundenlang spazieren gehen musst, um sie zufrieden zu stellen. Ihre Größe ist ebenfalls ein Pluspunkt, da sie leichter zu handhaben ist.

    Allerdings solltest du beachten, dass ihre gesundheitlichen Probleme, insbesondere Atemwegsprobleme, eine Herausforderung darstellen können.

    Daher ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Pflege einer Französischen Bulldogge besondere Aufmerksamkeit erfordert und du am besten frühzeitig eine Krankenversicherung für Hunde abschließt, um mögliche Tierarztkosten unter Kontrolle zu halten!

    Der Boston Terrier ist ebenfalls eine gute Option für Hundeanfänger. Sie sind intelligent, lernen schnell und sind in der Regel eifrig, ihrem Besitzer zu gefallen, was das Training erleichtert. Ihre freundliche und verspielte Art macht sie zu großartigen Gefährten.

    Allerdings benötigen sie mehr Bewegung und geistige Stimulation als Französische Bulldoggen. Wenn du also bereit bist, täglich Zeit für längere Spaziergänge und Spiele zu investieren, könnte ein Boston Terrier ebenfalls gut zu dir passen.

    Im Vergleich aller Hunderassen gelten sowohl die Französische Bulldogge als auch der Boston Terrier als anfängerfreundlich. Beide Rassen verfügen über Eigenschaften, die das Zusammenleben mit einem Hund zum ersten Mal erleichtern.

    Während die Französische Bulldogge durch ihre ruhige Art und geringeren Bewegungsbedarf besticht, punktet der Boston Terrier mit seiner Lernfreudigkeit und seinem verspielten Wesen.