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Golden Retriever oder Pudel | Vergleich der Hunderassen

    Golden Retriever und Pudel

    Vergleich auf einen Blick

    KriteriumGolden RetrieverPudel
    UrsprungSchottlandDeutschland und Frankreich
    Größe (Hündinnen/Rüden)51-56 cm / 56-61 cmToy: bis 28 cm; Miniatur: 28-38 cm; Standard: über 38 cm
    Gewicht (Hündinnen/Rüden)25-32 kg / 30-34 kgToy: 2-6 kg; Miniatur: 6-14 kg; Standard: 20-32 kg
    FellfarbenCremefarben, Gold, HellrotSchwarz, Weiß, Grau, Apricot, Braun, manchmal mehrfarbig
    FellbeschaffenheitDicht, wasserabweisendLockig oder gekräuselt, hypoallergen
    Lebenserwartung10-12 Jahre12-15 Jahre ( variieret je nach Größe, kürzer je größer)
    TemperamentFreundlich, Zuverlässig, GehorsamIntelligent, Lebhaft, Anhänglich
    TrainierbarkeitSehr hochSehr hoch
    AktivitätslevelHochMittel – Hoch (mehr bei größeren Pudeln)
    Verträglichkeit mit KindernAusgezeichnetGut, besser mit älteren Kindern
    Eignung für FamilienSehr gut, perfekter FamilienhundGut
    AnfängerfreundlichkeitSehr hochMittel bis hoch (abhängig von der Pudelgröße)
    Golden Retriever vs. Pudel

    Charakter und Temperament der beiden Rassen

    Golden Retriever

    1. Freundlich und liebevoll: Goldies sind bekannt für ihre herzliche und freundliche Art. Sie sind sanfte und liebevolle Hunde, die jeden lieben den sie treffen.
    2. Geduldig mit Kindern: Diese Hunde haben eine Engelsgeduld, besonders wenn es um Kinder geht. Sie sind tolle Familienhunde.
    3. Intelligent und trainierbar: Sie lernen schnell und lieben es, ihrem Menschen zu gefallen. Das macht das Training mit ihnen sehr einfach und angenehm.
    4. Aktiv und verspielt: Sie brauchen viel Bewegung und spielen gerne. Ein Garten ist von Vorteil, aber du solltest zumindest einen aktiveren Lebensstil haben.
    5. Sozial und menschenbezogen: Golden Retriever lieben Gesellschaft und sollten nicht zu lange alleine gelassen werden.
    6. Haaren: Ein kleiner Nachteil ist, dass sie ziemlich viel haaren. Stell dich also darauf ein, regelmäßig dein Zuhause staubsaugen zu müssen.

    Pudel

    1. Intelligent und aufmerksam: Pudel sind extrem klug und lernen schnell. Sie sind immer auf der Suche nach neuen Aufgaben mit denen sie sich beschäftigen können.
    2. Elegant und stolz: Diese Hunde laufen meist mit einer gewissen Würde und Eleganz. Nicht umsonst wird der Pudel in manchen Animationsfilmen als „High-Socitey-Hund“ dargestellt.
    3. Geringer Haarausfall: Ein großer Pluspunkt ist, dass Pudel kaum haaren, was sie zu einer guten Wahl für Allergiker macht. Die meisten Rassen sollten keine allergischen Reaktionen auslösen.
    4. Vielseitig in Größen: Vom Toy-Pudel bis zum Großpudel, es gibt sie in verschiedenen Größen, was sie für unterschiedliche Lebensstile passend macht.
    5. Aktiv und energiegeladen: Sie benötigen viel Bewegung und mentale Herausforderungen. Ein Pudel ist also keine Couch Potato die den ganzen Tag nur herumliegen will.
    6. Kann zurückhaltend sein: Pudel sind gegenüber Fremden eher zurückhaltend und wählerisch in ihren Freundschaften.

    Hauptunterschied

    Der Hauptunterschied zwischen Golden Retrievern und Pudeln liegt in ihrem Temperament und Pflegebedarf.

    Während der Golden Retriever ein allseits freundlicher und entspannter Begleiter ist der fast jeden mag, zeigt der Pudel oft eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Fremden und will nicht sofort jeden zu seinem neuen besten Freund machen.

    Pudel sind aber für ihre Intelligenz und Energie bekannt, was sie zu großartigen Kandidaten für Hundesport und Tricks macht. In Sachen Pflege ist der Golden Retriever anspruchsvoller, da sein Fell mehr haart und Pflege benötigt.

    Beide Rassen teilen sich aber eine hohe Intelligenz und die Liebe zum Spiel.

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    Wer lässt sich besser trainieren?

    Golden Retriever und Pudel im Park

    Golden Retriever, die Sonnenscheine unter den Hunden, sind nicht nur klug, sondern auch wahre Meister darin, ihren Menschen gefallen zu wollen.

    Das macht das Training mit ihnen oft zu einem echten Vergnügen. Sie schnappen Kommandos schnell auf und sind bereit alles zu tun, um Lob und Leckerlis zu ergattern.

    Dabei sind sie unglaublich geduldig, was gerade für Erstbesitzer ein Segen sein kann. Einfache Kommandos wie Sitz, Platz oder Bleib? Kein Problem für einen Goldie! Aber klar, sie sind auch verspielte Gesellen, die manchmal lieber herumtollen als auf Kommandos zu achten.

    Dann haben wir die Pudel, die schlauen Köpfe der Hundewelt. Sie sind nicht nur intelligent, sondern auch wahre Perfektionisten. Wenn sie etwas tun, dann richtig.

    Das bedeutet, dass sie beim Training schnell Fortschritte machen können. Aber sie brauchen geistige Herausforderungen und Abwechslung.

    Ein Pudel langweilt sich viel schneller, wenn das Training zu eintönig wird. Sie lieben es, neue Tricks zu lernen und geistig gefordert zu werden. Aber diese Intelligenz bedeutet auch, dass sie manchmal ihren eigenen Kopf haben und sich fragen, „Warum sollte ich das jetzt tun?“.

    Insgesamt sind sowohl Golden Retriever als auch Pudel ziemlich leicht zu trainieren, besonders im Vergleich zu anderen Rassen. Beide gelten als überdurchschnittlich gelehrig. Im direkten Vergleich sind sie ungefähr gleichauf.

    Der Golden Retriever punktet mit seiner Geduld und seinem Wunsch, zu gefallen, was ihn ideal für Erstbesitzer und Familien macht. Der Pudel dagegen glänzt mit seiner schnellen Auffassungsgabe und seinem Perfektionismus, was ihn zu einem tollen Partner für diejenigen macht, die gerne mit ihrem Hund arbeiten und ihm neue Dinge beibringen möchten.

    Schon gewusst?

    Egal für welchen Hund du dich entscheidest und wie gut er trainiert ist, in vielen deutschen Bundesländern (Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) ist eine Haftpflichtversicherung für Hunde Pflicht!
    Aber auch in anderen Bundesländern kann eine Pflicht zum abschließen einer Hundehaftpflichtversicherung existieren, abhängig von der Regelung des Bundeslandes und deiner gewählten Hunderasse.

    Und selbst ohne Pflicht macht der Abschluss einer solchen Versicherung Sinn, da du ansonsten die Schäden deines Hundes selbst bezahlen musst!

    Welche Rasse braucht mehr Beschäftigung?

    Golden Retriever lieben es aktiv zu sein, und brauchen eine gute Mischung aus körperlicher und geistiger Beschäftigung.

    Ein täglicher Spaziergang von mindestens einer Stunde ist ein Muss, aber sie brauchen auch Spiel und Training, um glücklich zu sein. Das können Aktivitäten wie Apportieren, Schwimmen oder Wandern sein. Grundsätzlich ist alles gut, wo der Goldie seine Energie los werden kann.

    Mental werden sie gerne durch Suchspiele, Intelligenzspielzeug oder einfaches Kommando-Training herausgefordert. Goldies sind auch tolle Begleiter für sportliche Aktivitäten wie Agility oder Obedience-Training.

    Sie sind aber ziemlich anpassungsfähig und finden eigentlich fast alles gut, wo sie Zeit mit ihren Menschen verbringen können.

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    Pudel benötigen definitiv viel mentale Stimulation. Sie langweilen sich leicht, daher sind kreative und abwechslungsreiche Aktivitäten der Schlüssel.

    Pudel lieben anspruchsvolle Aufgaben und sind Meister in Sportarten wie Agility, Tricktraining oder Flyball. Sie brauchen täglich etwa die gleiche Menge an Bewegung wie ein Golden Retriever, also rund eine Stunde.

    Aber sie brauchen deutlich mehr geistige Herausforderungen. Intelligenzspiele, das Lernen neuer Tricks oder das Lösen von Problemen sind großartig, um ihre klugen Köpfchen zu beschäftigen.

    Vernachlässigst du diesen Punkt, stellt der Pudel gerne Dummheiten an, weil er sich dann anfängt selbstständig mit Dingen zu beschäftigen die ihn gerade interessieren.

    Im Vergleich brauchen also beide Rassen ähnlich viel Bewegung, aber der Pudel hat einen höheren Bedarf an mentaler Beschäftigung.

    Während der Golden Retriever glücklich ist, wenn er sich körperlich austoben und Zeit mit seinem Menschen verbringen kann, will der Pudel viel stärker mental herausgefordert werden und braucht Abwechslung in seinem Tagesablauf.

    Hund wird an Brustgeschirr geführt

    Welcher Hund passt besser in Familien?

    Golden Retriever sind wie gemacht für das Familienleben. Ihre ruhige und geduldige Art macht sie zu hervorragenden Gefährten für Kinder aller Altersgruppen.

    Sie sind tolerant und sanftmütig, was besonders wichtig ist, wenn kleine Kinder im Spiel sind, die noch lernen müssen, wie man richtig mit Hunden umgeht oder etwas zu grobmotorisch sind.

    Goldies sind auch robust genug, um das manchmal stürmische Spiel älterer Kinder zu tolerieren. Sie sind überdurchschnittlich familientauglich und passen sich gut an das lebendige und manchmal chaotische Familienleben an.

    Pudel sind ebenfalls solide Familienhunde. Sie kommen allerdings besser mit älteren Kindern klar und sind nicht ganz so geduldig mit Kleinkindern wie ein Goldie. Pudel sind sensibel und können durch zu raues Spiel von kleineren Kindern überfordert sein.

    Sie lieben es aber, in Familienaktivitäten einbezogen zu werden und sind großartige Begleiter für aktive Familien.

    Natürlich kann es aber vorkommen, dass der Hund auch mal alleine gelassen werden muss.

    Golden Retriever sind im Allgemeinen etwas besser darin, für kurze Zeiten alleine zu bleiben, obwohl auch sie Gesellschaft lieben und nicht für lange Stunden alleine gelassen werden sollten. Pudel sind aber auch hier etwas sensibler und nicht gerne von ihren Menschen getrennt.

    Insgesamt passen daher beide Hunderassen gut in Familien, aber der Golden Retriever ist anpassungsfähiger und in mehr familiären Situationen geeignet.

    Welcher Hund passt besser in die Stadt: Golden Retriever oder Pudel?

    Golden Retriever sind bekannt für ihre Anpassungsfähigkeit. Sie sind ruhig und ausgeglichen, was in einer städtischen Umgebung mit viel Lärm und Trubel ein großer Vorteil ist.

    Auch in einer kleineren Wohnung können sie sich wohlfühlen, solange die Wohnung nicht völlig winzig ist. Denn Golden Retriever sind große Hunde. Sie brauchen mehr Platz und sind in einer zu kleinen Wohnung zu eingeengt.

    Generell lässt sich ein Goldie von der Stadt aber nicht so leicht aus der Ruhe bringen und ist ein guter urbaner Bewohner.

    Pudel sind aufgrund ihrer verschiedenen Größen (Toy, Miniatur und Standard) etwas flexibler, wenn es um den Wohnraum geht.

    Ein kleiner Pudel wird sich in einer Wohnung wohler fühlen als ein großer Golden Retriever. Pudel sind ebenfalls anpassungsfähig, was ihnen zusätzlich hilft, sich an das Leben in der Stadt zu gewöhnen.

    Sie sind daher ebenfalls nicht so leicht durch die städtische Reize wie Lärm und Menschenmengen abgelenkt.

    Insgesamt sind beide Rassen ziemlich gut für das Stadtleben geeignet. Der Pudel ist insgesamt jedoch ein bisschen anpassungsfähiger als der Golden Retriever, da du hier bereits vor dem Kauf die passende Größe für deinen Wohnraum aussuchen kannst.

    Pudel Zeichnung in der Stadt

    Welche Rasse ist anfängerfreundlicher?

    Golden Retriever gelten als eine der anfängerfreundlichsten Hunderassen überhaupt. Warum? Sie sind bekannt für ihr sanftes und geduldiges Wesen, was sie besonders verzeihend macht, falls mal Fehler im Training passieren.

    Ihre Intelligenz und ihr angeborener Wunsch zu gefallen bedeuten, dass sie in der Regel schnell lernen und leicht zu trainieren sind.

    Das ist ideal für Anfänger, die noch nicht die Feinheiten der Hundeerziehung kennen. Dazu kommt ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit, was sie zu tollen Begleitern für unterschiedlichste Lebensstile macht.

    Aber Golden Retriever brauchen viel Bewegung. Du solltest also bereits einen einigermaßen aktiven Lebensstil haben, um den Hund richtig auslasten zu können.

    Pudel sind ebenfalls intelligent, anpassungsfähig und lernwillig, was sie zu einer soliden Wahl für Anfänger macht. Ihre Intelligenz bedeutet, dass sie schnell lernen und auf Training gut reagieren.

    Allerdings brauchen sie, wie bereits erwähnt, viel geistige Stimulation und können sich schnell langweilen, wenn das Training nicht abwechslungsreich genug ist.

    Sie sind ausßerdem etwas sensibler als Golden Retriever und reagieren empfindlicher auf Fehler im Training oder eine inkonsequente Erziehung.

    Für Anfänger, die bereit sind, sich in das Training einzulesen und Zeit in die Erziehung zu investieren, kann ein Pudel aber ein großartiger Begleiter sein. Er ist aber nicht ganz so verzeihend und dankbar wie ein Goldie.

    Beide Hunderassen sind daher tendenziell für Anfänger geeignet. Im direkten Vergleich ist der Golden Retriever für einen Anfänger aber die bessere Wahl, da sein Charakter einfacher zu handhaben ist.