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Großer oder kleiner Hund – Welcher Vierbeiner passt zu dir?

    Kleiner Hund steht neben großem Hund

    Suchst du den idealen Vierbeiner, aber bist unschlüssig zwischen einem großen oder kleinen Hund? Entdecke, warum diese Entscheidung weit mehr als nur eine Größenfrage ist und welche Vorteile ein kleiner oder großer Hund mit sich bringt.

    Vorteile eines kleinen Hundes

    #1 Kleine Hunde benötigen weniger Platz

    Beginnen wir mit dem offensichtlichen: Ein kleiner Hund braucht weniger Platz als ein großer. Stell dir vor, du lebst in einer Ein-Zimmer-Wohnung in der Stadt. Wo passt ein Mops besser hin als ein Deutscher Schäferhund?

    Richtig, in deine gemütliche Ecke neben dem Sofa. Kleine Hunde sind wie gemacht für das Leben in der Stadt und passen problemlos in kleinere Wohnungen oder Häuser.

    Sie sind oft sogar kostenlos oder gegen eine geringere Gebühr im öffentlichen Verkehr zugelassen und lassen sich leichter in Restaurants oder Cafés mitnehmen.

    Aber Vorsicht: Obwohl sie kleiner sind, heißt das nicht, dass alle kleinen Rassen für das Leben in einer engen Wohnung geeignet sind. Manche benötigen genauso viel Bewegung und geistige Anregung wie ihre größeren Verwandten.

    Das Praktische an kleinen Hunden ist ihre Wirkung nach Außen. Weil sie weniger „gefährlich“ wirken, sind sie oft an Orten willkommen, an denen größere Rassen eher unerwünscht sind.

    Das heißt, du kannst deinen kleinen Freund leichter mit zum Einkaufen oder sogar zur Arbeit nehmen. Und wer möchte nicht den ganzen Tag Gesellschaft von seinem flauschigen Freund haben?

    #2 Kleine Hunde leben länger

    Im Allgemeinen gilt: Je kleiner der Hund, desto länger wird er wahrscheinlich leben. Große Rassen wie Deutsche Doggen oder Bernhardiner haben oft eine Lebenserwartung von nur etwa 7-10 Jahren, während kleinere Rassen wie Chihuahuas oder Dackel oft bis zu 15 Jahre oder länger leben können.

    Natürlich gibt es Ausnahmen, aber wenn du nach einem langjährigen Begleiter suchst, sind die Chancen größer, dass ein kleinerer Hund deine Seite über viele Jahre hinweg begleiten wird.

    Das bedeutet mehr Zeit für Spaziergänge, mehr Geburtstagsfeiern mit Hundekeksen und natürlich mehr Liebe und Kuscheln.

    #3 Kleine Hunde haben auch nur kleinen Hunger

    Eins ist klar: Ein kleiner Hund verschlingt nicht so viel Futter wie ein Rottweiler oder eine Deutsche Dogge.

    In der Regel verbraucht ein kleinerer Körper weniger Energie, und das spiegelt sich in den Futterkosten wider.

    Wenn du mal genau die Zahlen vergleichst, könntest du feststellen, dass du über die Lebensspanne des Hundes hinweg mehrere Tausend Euro an Futterkosten sparen wirst.

    Und nicht zu vergessen: Kleinere Hunde bedeuten oft auch kleinere „Hinterlassenschaften“, was für Hundebesitzer immer ein Pluspunkt ist.

    Aber das gilt nicht nur für Trockenfutter oder Nassfutter. Überlege mal, wie oft du Leckereien und Snacks für deinen vierbeinigen Freund kaufst.

    Ein kleiner Hund ist mit einem kleinen Leckerli zufrieden, während ein größerer Hund definitiv mehr will. Auch hier summieren sich die Einsparungen.

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    #4 Werden oft als „süßer“ angesehen

    Es ist schwer zu leugnen: Viele Menschen finden kleine Hunde einfach süß. Das welpenähnliche Aussehen bleibt oft auch im Erwachsenenalter erhalten.

    Hunderassen wie der Mops, die französische Bulldogge oder der Pekingese sind dafür bekannt, dass sie bei vielen Menschen das Herz zum Schmelzen bringen, auch wenn sie objektiv gesehen manchmal als „hässlich süß“ gelten könnten.

    #5 Kleine Hunde brauchen weniger Bewegung

    Während ein Border Collie oder ein Australian Shepherd stundenlang über die Felder tollen könnte, ist ein kleiner Terrier oft schon mit einem kurzen Spaziergang zufrieden.

    Die Ausdauer von kleinen Hunden ist in der Regel geringer, und das macht sie ideal für Menschen, die selbst nicht übermäßig aktiv sind oder keinen Zugang zu großen Freiflächen haben.

    Der reduzierte Bewegungsbedarf macht kleine Hunde auch pflegeleichter. Sie sind einfacher zu baden, brauchen weniger Fellpflege und ihre Krallen wachsen in der Regel langsamer als bei großen Hunden, was den Aufwand für die regelmäßige Pflege minimiert.

    Ihre geringere Größe macht sie auch einfacher zu handhaben, sei es beim Tierarzt oder auf Reisen.

    Vorteile von großen Hunderassen

    Aktiver Hund mit Spielzeug

    #1 Große Hunde sind oft physisch robuster

    Große Hunde wie Deutsche Doggen, Rottweiler oder Berner Sennenhunde bringen einiges an Gewicht und Muskelmasse auf die Waage.

    Das macht sie weniger anfällig für kleinere Verletzungen und gibt ihnen eine natürliche Robustheit, die bei kleinen Hunden oft fehlt.

    Du machst dir also weniger Sorgen, wenn dein großer Hund sich im Park mit anderen Hunden tummelt oder beim Spielen mal etwas rauer wird.

    Durch ihre robuste Statur sind große Hunde oft auch für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Camping gut geeignet, da sie rauerem Terrain besser trotzen können.

    Und wer hat nicht gerne einen warmen, kuscheligen Riesen an seiner Seite, wenn die Temperaturen fallen?

    Große Hunde sind perfekte Kuschelpartner und sie strahlen eine Art von Trost und Sicherheit aus, die viele Menschen sehr schätzen.

    #2 Große Hunde eignen sich oft auch als Arbeits- oder Wachhunde

    Ein großer Hund an deiner Seite wirkt wie ein Abschreckungsmittel auf zwei Beinen. Und das ist keine Einbildung! Rassen wie der Deutsche Schäferhund oder der Dobermann haben oft einen angeborenen Wach- und Schutzinstinkt.

    Diese Hunde sind nicht nur groß, sondern auch sehr aufmerksam. Sie merken schnell, wenn etwas nicht stimmt, und reagieren entsprechend.

    Das kann von Vorteil sein, wenn du in einer Gegend wohnst, in der die Sicherheit ein Anliegen ist.

    Natürlich gibt es Ausnahmen wie den Golden Retriever, der zwar groß, aber auch ein bekannter Familienhund ist und jeden Fremden wahrscheinlich eher mit einem Schwanzwedeln als mit einem Knurren begrüßt.

    Aber selbst in diesem Fall kann die schiere Größe des Hundes genug sein, um ungebetene Gäste zweimal überlegen zu lassen.

    Wenn du auf der Suche nach einem Hund bist, der nicht nur ein liebevoller Begleiter, sondern auch ein effektiver „Sicherheitsdienst“ sein kann, dann ist ein großer Hund oft die richtige Wahl.

    Ein Bonuspunkt: Viele große Hunde sind sehr intelligent und lassen sich gut trainieren, was sie zu idealen Kandidaten für verschiedene Arten von Arbeit macht, aber es dir in jedem Fall erleichtert, das gewünschte Verhalten anzutrainieren.

    #3 Werden oft als „richtige“ Hunde angesehen

    Die Wahrnehmung dessen, was ein „richtiger“ Hund ist, kann kulturell und persönlich stark variieren, aber es stimmt, dass große Hunde oft als archetypische Vertreter ihrer Spezies angesehen werden.

    In vielen Filmen, Büchern und Geschichten sind es oft die großen Hunde, die die Hauptrollen spielen, und das hat sicherlich Einfluss auf die öffentliche Meinung.

    Große Hunde wie Labrador Retriever, Golden Retriever oder Deutsche Schäferhunde sind oft das, was Menschen sich vorstellen, wenn sie an einen „traditionellen“ Hund denken.

    Dazu kommt, dass große Hunde oft als unabhängiger angesehen werden. Sie werden weniger „vermenschlicht“ als kleine Hunde, die oft in Taschen oder Kinderwagen herumgetragen werden.

    Dies kann für Besitzer attraktiv sein, die nach einer eher „puristischen“ Hundehalter-Erfahrung suchen. Ein großer Hund bietet oft das Gefühl einer gleichberechtigteren Partnerschaft zwischen Mensch und Tier und wird in der Regel nicht so sehr „verhätschelt“ wie kleinere Rassen.

    #4 Sind oft sehr aktiv und haben Spaß an ausgedehnten Ausflügen

    Große Hunde sind oft für ihre hohe Energie und Ausdauer bekannt. Sie sind ideal für Menschen, die ein aktives Leben führen und einen vierbeinigen Begleiter suchen, der sie bei ihren Abenteuern begleitet.

    Ob es um lange Wanderungen, Fahrradtouren oder sogar um bestimmte Wassersportarten geht, viele große Hunde sind nicht nur bereit, sondern auch in der Lage, bei solchen Aktivitäten mitzuhalten.

    Ihre physische Robustheit und ihr hoher Aktivitätslevel machen sie zu idealen Begleitern für Menschen, die es lieben, im Freien aktiv zu sein.

    Für Menschen, die einen gesunden Lebensstil pflegen wollen, kann ein großer, aktiver Hund auch ein toller Motivator sein.

    Der Bedarf des Hundes an Bewegung wird zur eigenen Notwendigkeit, sich zu bewegen, was eine Win-Win-Situation für Mensch und Tier ist.

    Darüber hinaus wird durch die Aktivität die Bindung zwischen Besitzer und Hund gestärkt, was die Lebensqualität beider erhöht.

    Großer oder kleiner Hund, was ist besser?

    Die Entscheidung zwischen einem großen oder kleinen Hund sollte auf verschiedenen Faktoren basieren, die von deinem Lebensstil, deinem Wohnraum und deinen persönlichen Vorlieben abhängen.

    Hier sind noch einmal die Vorteile beider Arten zusammengefasst:

    Vorteile eines kleinen Hundes zusammengefasst:

    • Benötigen weniger Platz: Ideal für kleine Wohnungen oder städtische Lebensräume.
    • Längere Lebenserwartung: Kleinere Hunde leben oft länger als ihre größeren Artgenossen.
    • Weniger Futterkosten: Ein kleinerer Hund frisst weniger und ist daher günstiger im Unterhalt.
    • Als „süß“ angesehen: Viele kleine Hunde haben ein welpenähnliches Aussehen, das viele Menschen ansprechend finden.
    • Benötigen weniger Bewegung: Kleinere Hunde sind oft mit weniger Auslauf zufrieden, was besonders praktisch sein kann, wenn du einen engen Zeitplan hast.

    Vorteile eines großen Hundes zusammengefasst:

    • Physische Robustheit: Sie sind oft widerstandsfähiger und können mehr aushalten.
    • Als Wach- oder Arbeitshunde geeignet: Viele große Hunde haben einen ausgeprägten Schutzinstinkt.
    • Als „richtige“ Hunde angesehen: Große Hunde werden oft als unabhängiger und „echter“ wahrgenommen.
    • Aktiv und ausdauernd: Sie sind oft ideal für aktive Menschen, die gerne Zeit im Freien verbringen.

    Die Entscheidung sollte also in erster Linie anhand deiner individuellen Situation getroffen werden. Wenn du in einer kleinen Wohnung lebst und einen Husky oder einen anderen großen, aktiven Hund halten möchtest, wäre das nicht artgerecht.

    Ebenso wäre ein kleiner Hund, der viel Bewegung braucht, vielleicht nicht ideal für jemanden, der den ganzen Tag bei der Arbeit ist.

    Bevor du dich für einen Hund entscheidest, überlege also sorgfältig, wie viel Zeit und Geld du investieren kannst und möchtest.

    Unabhängig von der Größe gibt es für jeden Lebensstil und jedes Budget einen passenden vierbeinigen Begleiter.

    Es ist wichtig, einen Hund zu wählen, der zu dir und deinem Leben passt, um sicherzustellen, dass ihr beide glücklich und zufrieden seid.

    FAQ

    Welche Vorteile hat ein großer Hund?

    Große Hunde wie Deutsche Schäferhunde oder Golden Retriever bieten oft viel Sicherheit und sind in der Regel gute Wachhunde. Sie sind meist auch aktiv und eignen sich gut für ausgiebige Spaziergänge und Sport. Darüber hinaus können sie oft besser mit Kindern.

    Welche Nachteile bringt ein großer Hund mit sich?

    Große Hunde brauchen viel Platz und Futter, was höhere Kosten verursacht. Außerdem sind die Tierarztkosten oft höher. Ihr Lebensraum sollte ausreichend groß sein, und lange Spaziergänge sind Pflicht. Manche große Rassen sind auch anfällig für spezifische Gesundheitsprobleme.

    Warum sollte man sich für einen kleinen Hund entscheiden?

    Kleine Hunde wie Chihuahuas oder Pekinesen brauchen weniger Platz und sind oft einfacher in der Wohnung zu halten. Sie verursachen meistens niedrigere Kosten und können leichter transportiert werden. Zudem sind sie für ältere Menschen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen oft besser handhabbar.

    Was sind die Herausforderungen bei einem kleinen Hund?

    Kleine Hunde können manchmal laut und nervös sein und neigen öfter zu Verhaltensproblemen wie Aggressionen oder Ängstlichkeit. Ihre geringe Größe macht sie auch verletzlicher. Außerdem können sie bei Kälte leichter frieren und benötigen entsprechende Kleidung.

    Welche Rassen eignen sich für Anfänger?

    Für Anfänger eignen sich oft Hunde mit einem ausgeglichenen Temperament und moderatem Bewegungsdrang. Bei großen Hunden könnte ein Labrador eine gute Wahl sein, bei kleinen Hunden eventuell ein Cavalier King Charles Spaniel.

    Ist die Lebenserwartung bei großen und kleinen Hunden unterschiedlich?

    Ja, die Lebenserwartung unterscheidet sich. Kleine Hunderassen leben oft länger als große. Während viele kleine Hunde 15 Jahre oder älter werden können, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei großen Rassen eher bei etwa 8-12 Jahren.

    Wie entscheidend ist der Wohnort bei der Wahl der Hundegröße?

    Der Wohnort spielt eine wichtige Rolle. In einer kleinen Wohnung oder in einem städtischen Umfeld kann ein kleiner Hund praktischer sein. Für einen großen Hund solltest du idealerweise über einen Garten oder zumindest nahegelegene Parks verfügen.

    Was muss bei der Erziehung unterschiedlich beachtet werden?

    Bei großen Hunden ist eine konsequente Erziehung besonders wichtig, da sie durch ihre Größe und Kraft schnell unhandlich werden können. Kleine Hunde sollten trotz ihrer Größe nicht verwöhnt werden, da auch sie klare Strukturen und Regeln brauchen.

    Welcher Hund passt besser zu meiner Lebensweise?

    Deine Lebensweise sollte den Ausschlag geben: Bist du sportlich und aktiv, könnte ein großer Hund besser passen. Führst du eher einen ruhigen, häuslichen Lebensstil oder hast wenig Platz, dann ist vielleicht ein kleiner Hund die bessere Wahl.