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Jack Russel oder Manchester Terrier | Vergleich der Hunderassen

    Jack Russel und Manchester Terrier nebeneinander

    Vergleich auf einen Blick

    KriteriumJack Russell TerrierManchester Terrier
    UrsprungEnglandEngland
    Größe (Hündinnen/Rüden)25-30 cm / 25-30 cm38-41 cm / 41-46 cm
    Gewicht (Hündinnen/Rüden)5-8 kg / 5-8 kg5-8 kg / 5-10 kg
    FellfarbenWeiß mit schwarz oder braun, TricolorSchwarz mit Tan
    FellbeschaffenheitKurz, dicht, glatt oder rauKurz, glatt, dicht
    Lebenserwartung13-16 Jahre15-17 Jahre
    TemperamentEnergiegeladen, mutig, intelligentFreundlich, lebhaft, intelligent
    TrainierbarkeitMittelHoch
    AktivitätslevelSehr hochHoch
    Verträglichkeit mit KindernGutGut
    Eignung für FamilienMittelHoch
    AnfängerfreundlichkeitNiedrigMittel
    Jack Russel vs. Manchester Terrier

    Charakter und Temperament der beiden Rassen

    Jack Russell Terrier

    • Energiegeladen: Diese kleinen Energiebündel haben Power ohne Ende! Sie lieben es, zu rennen, zu springen und zu spielen. Ideal für aktive Familien.
    • Intelligent: Jack Russells sind schlau und lernen schnell. Das bedeutet aber auch, dass sie manchmal ihre eigenen Ideen haben und ganz schön stur sein können.
    • Verspielt: Diese Hunde sind immer für ein Spiel zu haben. Egal ob Ball werfen oder Verstecken spielen, sie sind dabei!
    • Jagdtrieb: Ursprünglich wurden sie für die Jagd gezüchtet. Das heißt, kleine Tiere und Vögel können ihren Jagdinstinkt wecken.
    • Lautstärke: Sie können ziemlich laut sein, wenn sie etwas Spannendes sehen oder hören. Nicht immer ideal, wenn man ruhige Nachbarn hat.
    • Bedarf an Führung: Ohne klare Regeln und Grenzen können sie etwas übermütig werden. Konsequente Erziehung ist wichtig.

    Manchester Terrier

    • Elegant und sportlich: Diese Rasse ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr agil und beweglich.
    • Anhänglich: Sie lieben ihre Menschen und möchten am liebsten überall dabei sein. Perfekt für jemanden, der einen Schatten sucht.
    • Wachsam: Manchester Terrier sind großartige Wachhunde. Sie lassen dich wissen, wenn etwas los ist.
    • Starker Wille: Sie haben ihren eigenen Kopf und brauchen jemanden, der liebevoll, aber bestimmt führt.
    • Sensibel: Sie sind empfindlich gegenüber Stimmungen und können etwas schüchtern gegenüber Fremden sein.
    • Braucht Beschäftigung: Langeweile? Nicht gut für diese Rasse. Sie brauchen geistige und körperliche Herausforderungen.

    Hauptunterschiede

    Der Jack Russell Terrier ist ein kleiner Wirbelwind, der nie müde zu werden scheint. Er hat einen ausgeprägten Jagdinstinkt und ist manchmal etwas lauter, besonders wenn er aufgeregt ist. Diese Rasse liebt es, im Mittelpunkt zu stehen und sind immer für ein Abenteuer zu haben.

    Der Manchester Terrier hingegen ist etwas zurückhaltender, aber immer noch sehr lebhaft. Er ist ein eleganter Hund, der sich an seine Menschen bindet und ein tolles Familienmitglied abgibt. Seine Sensibilität macht ihn zu einem empathischen Begleiter, der sich allerdings in neuen Situationen etwas unsicher fühlen kann.

    In der Erziehung ist der Jack Russel ein bisschen schwieriger, denn er ist deutlich sturer als der Manchester Terrier. Für beide braucht man jedoch eine feste, konsequente Hand, damit sie nicht aus der Reihe tanzen.

    Beide Rassen eignen sich am besten für aktive Menschen, die Spaß an einem lebhaften, loyalen Freund haben.

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    Wer lässt sich besser trainieren?

    Jack Russell Terrier sind wirklich schlau! Aber genau das kann beim Training auch knifflig sein. Sie lernen zwar schnell, aber ihre Power und ihr starker Jagdtrieb bedeuten, dass sie sich leicht ablenken lassen.

    Stell dir vor, du versuchst irgendetwas zu lernen, aber vor deinem Fenster ist ein Fußballspiel – genau so fühlt sich manchmal ein Jack Russell beim Training.

    Sie wollen zwar lernen, aber oh, da ist ein Eichhörnchen! Das heißt, du brauchst coole Tricks (und Leckerli), um ihre Aufmerksamkeit zu behalten.

    Manchester Terrier sind ebenfalls ziemlich intelligent, aber insgesamt etwas ruhiger als Jack Russells. Sie lieben es Aufgaben zu erledigen und sind deutlich besser darin, sich auf dich und deine Anweisungen zu konzentrieren.

    Manchmal sind sie jedoch etwas stur und widerwillig. So ein bisschen wie wenn man jemandem sagt, er soll das Zimmer aufräumen, und er macht’s … aber erst nach dem fünften Mal fragen.

    Was das Training angeht, sind beide Rassen ziemlich gelehrig, aber es kommt darauf an, wie du mit ihren kleinen Macken umgehst. Insgesamt sind beide ziemlich gut zu trainieren. Der Manchester Terrier ist jedoch ein klein wenig einfacher zu handhaben als der Jack Russel.

    Schon gewusst?

    Egal für welchen Hund du dich entscheidest und wie gut er trainiert ist, in vielen deutschen Bundesländern (Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) ist eine Haftpflichtversicherung für Hunde Pflicht!

    Aber auch in anderen Bundesländern kann eine Pflicht zum abschließen einer Hundehaftpflichtversicherung existieren, abhängig von der Regelung des Bundeslandes und deiner gewählten Hunderasse.

    Und selbst ohne Pflicht macht der Abschluss einer solchen Versicherung Sinn, da du ansonsten die Schäden deines Hundes selbst bezahlen musst!

    Welche Rasse braucht mehr Beschäftigung?

    Jack Russell Terrier sind kleine Energiepakete. Ursprünglich waren sie Jagdhunde, die Füchse aus ihren Bauten jagen sollten. Diese Geschichte erklärt, warum sie so viel Energie und Mut haben!

    Sie brauchen jeden Tag richtig viel Bewegung und mentale Beschäftigung. Stell dir vor, du bist ein Sportler und trainierst für die Olympischen Spiele – so ähnlich fühlt sich ein Jack Russell, aber eben jeden Tag.

    Eine Stunde spazieren gehen ist gut, aber diese kleinen Hunde brauchen mehr: rennen, spielen, Tricks lernen. Sie lieben Spiele wie Apportieren oder Agility-Training, bei dem sie durch Tunnel flitzen und über Hürden springen können.

    Manchester Terrier waren früher Rattenfänger in England. Das heißt, sie haben ebenfalls eine gute Portion Energie, aber nicht ganz so viel wie Jack Russells.

    Oft reicht es schon, wenn sie eine halbe bis eine Stunde spazieren gehen und zusätzlich noch ein bisschen spielen und trainieren. Sie mögen Spiele, wo sie etwas mit ihrer Nase suchen müssen – das liegt in ihrer Natur als Rattenfänger.

    Also, Jack Russell Terrier brauchen insgesamt mehr Action als Manchester Terrier. Mit einem Jack Russell musst du jeden Tag richtig aktiv sein. Lange Spaziergänge, Spiele und Training sind wichtig. Mit einem Manchester Terrier ist es etwas entspannter. Kürzere Spaziergänge und ein paar Denkspiele reichen meistens schon aus, damit diese Rasse richtig ausgelastet ist.

    Jack Russel Terrier kaut auf Kauknochen Spielzeug

    Welcher Hund passt besser in Familien?

    Jack Russells sind wirklich verspielt und stehen gerne im Mittelpunkt. Sie lieben es, mit der Familie zu spielen und zu kuscheln. Aber weil sie so viel Energie haben, brauchen sie auch viel Aufmerksamkeit.

    Manchmal können sie sogar ein bisschen zu wild sein, besonders wenn kleine Kinder dabei sind. Sie sind zwar freundlich, aber ihre Energie sorgt dafür, dass sie manchmal etwas hyperaktiv werden und es übertreiben.

    Manchester Terrier sind ebenfalls freundlich und mögen Familien. Da sie etwas ruhiger sind, kommen sie besser zur Ruhe und schaffen es auch ohne Probleme, mit ihrer Familie auf dem Sofa zu entspannen.

    Sie spielen und kuscheln gerne, aber sie sind nicht ganz so hyperaktiv. Das macht den Manchester Terrier auch besonders gut für Kinder aller Altersgruppen geeignet, da er sich besser auf die Familie einstellt.

    Wenn es darum geht, allein zu Hause zu bleiben, sind beide Rassen ganz okay. Jack Russells sind aber besser nur für kurze Zeit alleine, weil sie so viel Energie und Lust auf Abenteuer haben.

    Ist niemand Zuhause, dann wird diesem Hund schnell langweilig – und dann fängt er an sich selbst zu beschäftigen. Meist bedeutet das, dass der Jack Russel irgendwelche Dummheiten anstellt und Probleme macht.

    Manchester Terrier kommen mit dem alleine sein ein bisschen besser zurecht. Sie sind zwar auch gerne mit ihrer Familie, aber wenn sie alleine gelassen werden, dann entspannen sie meist einfach nur. Sie brauchen auf jeden Fall nicht ganz so viel Beschäftigung wenn niemand Daheim ist.

    Insgesamt kann man beide Hunde in einer Familie halten, aber der Manchester Terrier ist für Familien das bessere Gesamtpaket. Er passt sich besser an verschiedene Verhältnisse an und kommt besser mit Kindern zurecht, weil er sich auch einmal zurücknehmen kann.

    Der Jack Russel ist sehr lebhaft und übertreibt es oft. Außerdem musst du ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Manchester Terrier.

    Welcher Hund passt besser in die Stadt: Jack Russel Terrier oder Manchester Terrier?

    Jack Russell Terrier sind von den vielen Geräuschen und dem Trubel der Stadt schnell abgelenkt. Sie reagieren auf alles und regen sich schnell auf. Das kann dann zu relativ viel Bellen führen.

    Da sie außerdem so aktiv sind, passen sie trotz ihrer Größe überraschend schlecht in eine Wohnung. Zwar brauchen sie nicht so viel Platz, wollen aber sehr viel laufen, rennen und spielen. Wenn du also nicht sehr lange Spaziergänge machst, dann fühlt sich der Jack Russel in einer Stadtwohnung schnell eingeengt und langweilt sich.

    Die ruhige Art des Manchester Terriers ist in der Stadt daher ein deutlicher Vorteil. Sie kommen besser mit dem Lärm und den Ablenkungen in der Stadt klar. Sie bellen nicht so viel und können sich besser entspannen, auch wenn es draußen laut ist.

    In einer Wohnung kommen sie daher ziemlich gut zurecht. Sie haben kein Problem damit, in einer großen und lauten Stadt auf relativ wenig Raum zu leben.

    Für das Leben in der Stadt ist der Manchester Terrier daher die bessere Wahl. Er passt sich besser an die unterschiedlichen Bedingungen an und ist nicht so anspruchsvoll wie der Jack Russel.

    Manchester Terrier im Feld

    Welche Rasse ist anfängerfreundlicher?

    Einen Jack Russell Terrier zu halten ist fast ein Vollzeitjob. Denn dieser kleine Rabauke braucht viel Zeit und Aufmerksamkeit um richtig ausgelastet zu werden. Er hat für seine Größe eine nahezu unerschöpfliche Energie.

    Dazu kommt, dass er sich in der Erziehung ziemlich stur und eigensinnig verhält. Er lernt zwar schnell, braucht aber jemanden, der ihm klare Grenzen setzt und deutlich zeigt, was von ihm erwartet wird.

    Für Anfänger macht das den Jack Russel daher ziemlich ungeeignet. Trotz seiner Größe ist er ein sehr anspruchsvoller Hund, der ohne Erfahrung schnell negative Eigenarten entwickelt und zu einem Problemfall wird. Er ist daher eher den fortgeschrittenen Hundehaltern mit Erfahrung zu empfehlen.

    Manchester Terrier sind ebenfalls intelligent und wollen ausreichend beschäftigt werden. Insgesamt sind sie aber ruhiger als ein Jack Russel und geben sich schnell zufrieden. Außerdem schätzen sie auch die ruhigen Momente, in denen sie entspannen können.

    Aufgrund ihrer Größe sind sie außerdem ziemlich gut zu handhaben. Zudem lassen sie sich besser trainieren als ein Jack Russel, da sie nicht ganz so stur und eigensinnig sind.

    Zwar bringt der Manchester Terrier auch einige Herausforderungen mit, ist jedoch für Anfänger das bessere Gesamtpaket.

    Im direkten Vergleich ist daher der Manchester Terrier anfängerfreundlicher als der Jack Russel. Beide Hunderassen sind aber nicht super einfach. Wenn du einen kleinen, anfängerfreundlichen Hund suchst, schau dir gerne diese Liste an.