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Mops oder Malteser: Hunderassen im Vergleich

    Malteser und Mops sitzen nebeneinander

    Vergleich auf einen Blick

    EigenschaftMopsMalteser
    UrsprungChinaMittelmeerraum
    Größe (Schulterhöhe Männchen)25–30 cm21–25 cm
    Größe (Schulterhöhe Weibchen)25–30 cm20–23 cm
    Gewicht (Männchen)6–9 kg3–4 kg
    Gewicht (Weibchen)6–8 kg2–3 kg
    FellfarbenSchwarz, Silber, WeißWeiß
    FellbeschaffenheitGlatt, kurzLang, seidig
    Lebenserwartung12–15 Jahre12–15 Jahre
    TemperamentVerspielt, anhänglich, ruhigFreundlich, lebhaft, sanft
    TrainierbarkeitMittelHoch
    AktivitätslevelNiedrigMittel
    Verträglichkeit mit KindernSehr gutGut
    Eignung für FamilienHochSehr hoch
    AnfängerfreundlichkeitSehr hochHoch
    Tabelle mit einem Vergleich zwischen Mops und Malteser

    Charakter und Temperament der beiden Rassen

    Mops

    1. Geselligkeit: Diese Rasse ist bekannt für ihre freundliche und aufgeschlossene Art. Möpse lieben es, im Mittelpunkt zu stehen und sind fast immer bereit für eine Kuscheleinheit. Sie sind großartige Begleiter für Familien und kommen oft gut mit Kindern und anderen Haustieren aus.
    2. Spieltrieb: Trotz ihrer oft ruhigen Art haben Möpse durchaus einen verspielten Zug. Sie lieben es, ihre Menschen mit Spielen und Späßen zu unterhalten.
    3. Stubenreinheit: Hier kann es manchmal Herausforderungen geben. Möpse sind nicht immer die einfachsten Hunde, wenn es um das Thema Stubenreinheit geht.
    4. Gesundheitsprobleme: Leider sind Möpse für ihre gesundheitlichen Probleme bekannt, vor allem wegen ihrer kurzen Schnauze, die Atemprobleme verursachen kann. Dies ist ein Aspekt, den potenzielle Besitzer ernst nehmen sollten.

    Malteser

    1. Anhänglichkeit: Diese Rasse ist bekannt für ihre enge Bindung zu ihren Menschen. Malteser sind treue Begleiter, die am liebsten immer an deiner Seite sind.
    2. Intelligenz: Sie sind überraschend clever und lernfähig, was sie zu großartigen Kandidaten für Training und Tricks macht.
    3. Empfindlichkeit: Malteser können empfindlich auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren. Sie bevorzugen eine ruhige und beständige Umgebung.
    4. Pflegeaufwand: Ihr wunderschönes, langes Fell benötigt regelmäßige Pflege. Ohne angemessene Bürsten können sich schnell Knoten bilden.

    Hauptunterschiede

    Während Möpse für ihre extrovertierte und oft clowneske Art bekannt sind, zeigen Malteser eine eher zurückhaltende und elegante Erscheinung.

    Möpse sind wahre Unterhaltungskünstler und lieben es, im Rampenlicht zu stehen. Malteser hingegen schätzen eine enge Bindung zu ihren Menschen und bevorzugen oft eine ruhigere Umgebung.

    Die Gesundheitsprobleme des Mopses, vor allem im Zusammenhang mit ihrer Atmung, sind ein ernst zu nehmendes Thema, während bei Maltesern der Fokus eher auf regelmäßiger Fellpflege liegt.

    Beide Rassen bringen einzigartige und liebenswerte Eigenschaften in eine Familie, aber ihre Bedürfnisse und Persönlichkeiten könnten unterschiedlicher nicht sein.

    Mops und Malteser

    Wer lässt sich besser trainieren?

    Möpse sind bekannt für ihre liebevolle und verspielte Natur, aber sie haben auch eine eigensinnige Art.

    Dies bedeutet, dass sie manchmal ein wenig stur sein können, wenn es um das Training geht. Sie sind durchaus in der Lage, Kommandos und Tricks zu erlernen, aber sie brauchen einen Grund, es zu tun.

    Möpse reagieren gut auf spielerisches Training, das Spaß macht und sie geistig stimuliert. Sie können jedoch leicht abgelenkt werden und verlieren das Interesse, wenn das Training zu monoton oder zu streng wird.

    Malteser hingegen sind ziemlich intelligent und neigen dazu gefallen zu wollen. Das macht sie in vielen Fällen zu besseren Kandidaten für das Training.

    Sie sind aufmerksamer und konzentrierter als Möpse und nehmen Anweisungen schneller auf.

    Im Gesamtkontext aller Hunderassen könnten sowohl Möpse als auch Malteser als durchschnittlich trainierbar eingestuft werden.

    Sie sind nicht so fordernd wie einige der Arbeits- oder Hütehunde, die fast ständige geistige und physische Herausforderungen benötigen, aber sie sind auch nicht so selbstständig oder schwer zu motivieren wie einige andere Rassen.

    Schon gewusst?

    Egal für welchen Hund du dich entscheidest und wie gut er trainiert ist, in vielen deutschen Bundesländern (Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) ist eine Haftpflichtversicherung für Hunde Pflicht!
    Aber auch in anderen Bundesländern kann eine Pflicht zum abschließen einer Hundehaftpflichtversicherung existieren, abhängig von der Regelung des Bundeslandes und deiner gewählten Hunderasse.

    Und selbst ohne Pflicht macht der Abschluss einer solchen Versicherung Sinn, da du ansonsten die Schäden deines Hundes selbst bezahlen musst!

    Welche Rasse braucht mehr Beschäftigung?

    Aufgrund seiner körperlichen Konstitution – denk an die kurze Schnauze und den kompakten Körperbau – ist es wichtig, beim Mops auf eine angemessene, aber nicht übermäßige körperliche Aktivität zu achten.

    Zu viel oder zu intensive Bewegung kann zu Atemproblemen führen. Dennoch braucht er regelmäßige, moderate Aktivitäten, um fit und gesund zu bleiben.

    Tägliche kurze Spaziergänge und spielerische Aktivitäten im Haus oder im Garten sind ideal. Geistig ist der Mops durchaus aufgeweckt und genießt Denkspiele und leichte Tricks, die ihn fordern, aber nicht überfordern.

    Der Malteser ist etwas aktiver und benötigt mehr Bewegung. Sie lieben längere Spaziergänge und sind oft begeistert bei Spielen dabei, die sowohl ihre körperliche als auch ihre geistige Fitness fordern.

    Sie sind agil und genießen Aktivitäten wie das Erlernen neuer Tricks oder leichte Agility-Übungen. Mental benötigen sie etwas mehr Stimulation als Möpse, da sie tendenziell intelligenter und lernbegieriger sind.

    Im direkten Vergleich benötigt der Malteser also tendenziell mehr körperliche und geistige Beschäftigung als der Mops.

    Während Möpse mit kurzen, aber häufigen Aktivitäten zufrieden sind, freut sich ein Malteser über längere Spaziergänge und abwechslungsreiche Herausforderungen.

    Malteser Zeichnung

    Welcher Hund passt besser in Familien?

    Der Mops ist bekannt für seine gesellige Natur. Diese Hunde lieben die Gesellschaft und sind oft sehr geduldig und nachsichtig, was sie zu einer guten Wahl für Familien mit Kindern macht.

    Ihre Verträglichkeit mit Kindern ist in der Regel sehr hoch, und sie kommen gut mit verschiedenen Altersgruppen zurecht.

    Allerdings ist es wichtig zu bedenken, dass Möpse aufgrund ihrer körperlichen Eigenheiten – wie die flache Nase, die zu Atemproblemen führen kann – vorsichtig behandelt werden müssen, besonders von sehr kleinen Kindern.

    Der Malteser ist ebenfalls familienfreundlich, aber zeigt eine etwas höhere Empfindlichkeit.

    Diese Rasse verträgt sich in der Regel gut mit Kindern, besonders wenn diese bereits ein gewisses Maß an Reife und Verständnis für den Umgang mit einem kleinen Hund haben.

    Malteser sind liebevolle und treue Begleiter, benötigen jedoch eine ruhige und entspanntere Umgebung, um sich wohlzufühlen und sind manchmal in einem sehr wilden und aktiven Familienalltag überfordert.

    Möpse sind sehr anhänglich und genießen die ständige Nähe ihrer Familie. Sie sind nicht gerne alleine, besonders für längere Zeiträume.

    Malteser hingegen sind zwar auch gesellig, können aber besser mit kurzen Phasen des Alleinseins umgehen, solange sie ausreichend Aufmerksamkeit und Beschäftigung bekommen, wenn die Familie da ist.

    Im großen Ganzen aller Rassen sind sowohl Möpse als auch Malteser als familienfreundlich einzustufen. Der Mops mit seiner verspielten und robusten Art ist oft ein toller Kamerad für Kinder, während der Malteser mit seiner sanften und anhänglichen Natur gut in eine ruhigere Familienumgebung passt.

    Welcher Hund passt besser in die Stadt: Mops oder Malteser?

    Der Mops, mit seiner anpassungsfähigen und unkomplizierten Art, eignet sich sehr gut für das Leben in einer Wohnung.

    Seine Bedürfnisse in Bezug auf körperliche Aktivität sind im Vergleich zu anderen Rassen nicht allzu hoch, was ihn zu einem guten Kandidaten für das Wohnungsleben macht.

    Ihre eher gemütliche Natur passt gut zu einem entspannten Lebensstil in der Stadt. Auch der Lärm oder die Ablenkungen der Stadt belasten den Mops eher wenig.

    Der Malteser ist noch kleiner als der Mops und in der Regel ziemlich ruhig, was ihn ebenfalls zu einer guten Wahl für das Leben in der Stadt macht.

    Sie benötigen zwar längere Spaziergänge, aber ihre Energie lässt sich in der Regel gut in einer Wohnung managen, vor allem wenn du deinem Vierbeiner ausreichend Spielzeug gibst.

    Ihre Sensibilität kann jedoch ein zweischneidiges Schwert sein: Einerseits sind sie anpassungsfähig und können sich gut an das Wohnungsleben gewöhnen, andererseits können Lärm und Unruhe der Stadt sie leichter stressen.

    Beide Rassen, Mops wie Malteser, eignen sich grundsätzlich gut für das Leben in einer Wohnung, vorausgesetzt, sie bekommen regelmäßige Bewegung und geistige Anregung.

    Mops Zeichnung

    Welche Rasse ist anfängerfreundlicher?

    Der Mops ist oft als eine gute Wahl für Anfänger bekannt. Einer seiner größten Vorteile ist seine umgängliche und anpassungsfähige Persönlichkeit.

    Möpse sind in der Regel freundlich, sowohl zu Menschen als auch zu anderen Tieren, und haben eine entspannte Art, die das Zusammenleben erleichtert.

    Sie benötigen keine übermäßig anspruchsvollen Trainings- oder Auslastungsprogramme, was für Anfänger sehr praktisch sein kann.

    Allerdings sollte man sich der gesundheitlichen Probleme bewusst sein, die mit der Rasse verbunden sind, insbesondere im Bereich der Atmung und der Gelenkgesundheit.

    Dies kann zusätzliche Aufmerksamkeit und möglicherweise auch höhere Tierarztkosten bedeuten – eine frühzeitige Krankenversicherung für deinen Hund lohnt sich hier!

    Der Malteser ist ebenfalls eine gute Wahl für Anfänger. Diese Hunde sind intelligent, lernwillig und in der Regel gut zu handhaben.

    Ihre Größe macht die Pflege und das Handling einfacher, was besonders hilfreich für Menschen ist, die ihre erste Erfahrung mit einem Hund machen.

    Der Malteser ist allerdings etwas empfindlicher als der Mops, sowohl emotional als auch in Bezug auf seine körperliche Gesundheit. Das heißt du solltest dich darauf einstellen, mit einem kleinen Sensibelchen zusammen zu leben.

    In der Gesamtbetrachtung aller Hunderassen sind sowohl der Mops als auch der Malteser durchaus anfängerfreundlich.

    Sie gehören zu den Rassen, die nicht übermäßig anspruchsvoll in Bezug auf Training oder Pflege sind und sich gut an verschiedene Lebensumstände anpassen können.

    Die Entscheidung zwischen den beiden hängt letztlich davon ab, was der Anfänger in einem Hund sucht. Möchtest du einen robusten, fröhlichen und sozialen Begleiter, ist der Mops die bessere Wahl.

    Suchst du jedoch einen kleineren, ruhigeren und aufmerksamen Freund, könnte der Malteser besser zu dir passen.