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Wie zieht man einen glücklichen Welpen auf? Hierauf achten!

    Fröhlicher Hund vor farbigem Hintergrund

    Bei dir zieht ein Welpe ein und du willst ihm eine liebevolles Zuhause bieten. Damit das klappt solltest du auf die folgenden Punkte achten!

    Hierauf muss du achten um einen glücklichen Welpen groß zu ziehen

    #1 Die richtige Umgebung

    Ein Welpe braucht eine Umgebung, in der er sich sicher und geliebt fühlt. Wie ein kleines Paradies, wo jeder Schwanzwedler und jede Kuscheleinheit die Bindung zwischen dir und deinem vierbeinigen Freund stärkt.

    Dazu gehört natürlich eine Checkliste an Dingen, die im Vorfeld geklärt sein sollten:

    Aber auch wenn dein Hund bei dir einzieht, musst du es natürlich schaffen, diese Dinge alle umzusetzen.

    Ganz wichtig ist eine feste Routine. Welpen lieben es, wenn alles vorhersehbar ist. Regelmäßige Fütterungszeiten, Spaziergänge und Spielsessions geben ihnen das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Irgendwann wirst du wahrscheinlich sogar merken, wie dein Hund immer zur selben Zeit die gewohnten Dinge einfordert.

    Aber es geht nicht nur um den festen Plan, sondern auch um die Qualität eurer gemeinsamen Zeit. Bindung entsteht durch schöne Momente. Besonders beim Spielen, beim Spaziergang oder einfach beim Kuscheln auf dem Sofa.

    Erinnerst du dich, wie es ist, wenn jemand dir zeigt, dass er dich mag? Genau das braucht dein Welpe auch. Sanfte Berührungen, freundliche Worte und Lob beim Training zeigen ihm deine Liebe.

    Solche Gesten sind wie kleine Geschenke für das Herz deines Welpen. Sie bauen Vertrauen auf und geben ihm das Gefühl, geborgen zu sein.

    Wenn du einen genaueren Einblick brauchst, schau dir auch an wie ich die ersten Tage mit einem Welpen beschrieben habe.

    #2 Das richtige Training für Welpen

    Junge Frau geht mit Welpe im Park Gassi, Zeichnung

    Ein Welpe sieht unfassbar süß aus. Dennoch ist es wichtig, dass man die kleinen Racker trainiert und grenzen setzt. Andernfalls bekommt man am Ende nämlich keinen gut erzogenen Hund.

    Das Geheimnis liegt im positiven Training, auch belohnungsbasiertes Welpentraining genannt. Das klingt erstmal einfach, aber es steckt so viel mehr dahinter.

    Es geht darum, die Verhaltensweisen, die wir sehen wollen, zu belohnen – sei es mit Leckerlis, Lob oder Spielzeit. Das Tolle daran ist, dass es nicht nur effektiv ist, sondern auch das Vertrauen und die Bindung zwischen dir und deinem Welpen stärkt.

    Aber was sind die Grundlagen dieses Trainings? Hier ein paar Punkte:

    1. Belohnungsbasierte Methoden: Ein Leckerli hier, ein „Brav!“ da, und dein Welpe versteht schnell, was gutes Verhalten ist. Richtiges Verhalten soll auf jeden Fall belohnt werden.
    2. Konsequenz: Klare Regeln und Erwartungen sind wichtig. Dein Welpe versteht so besser, was du von ihm willst. Am einen Tag etwas zu erlauben und am nächsten zu verbieten ist hier sehr schlecht.
    3. Geduld und Verständnis: Sei dir bewusst, dass dein Welpe noch am lernen ist. Jeder kleine Erfolg ist ein Grund zum Feiern. Aber stell dich auch darauf ein, dass am einen Tag etwas klappt und am nächsten Tag dann doch nicht mehr.
    4. Klare Kommunikation: Verwende deutliche Signale oder Befehle, damit dein Welpe weiß, was du von ihm erwartest. Je kürzer und einfacher die Befehle, desto besser ist es.

    Indem du positives Training anwendest, schaffst du eine Umgebung, in der Lernen Spaß macht. Jeder Moment wird zu einer Chance, zusammen zu wachsen.

    Es ist so, als würdest du mit deinem Welpen eine Sprache entwickeln, in der Lob und Belohnung die Hauptwörter sind. Und das Schönste dabei? Du gibst deinem kleinen Freund das Rüstzeug für ein glückliches, ausgeglichenes Leben an deiner Seite.

    #3 Sozialkontakte für den Welpen

    Labrador und Appenzeller

    Eine der wichtigsten Aufgaben als Hundebesitzer ist es, dafür zu sorgen, dass dein Welpe lernt, wie man mit anderen Hunden umgeht und ein glücklicher, ausgeglichener Hund wird.

    Das ist ein bisschen so, als würde dein Welpe zur Schule gehen. Aber anstatt Mathe und Deutsch, lernt er „Hunde-Deutsch“ und wie man ein guter Hundefreund ist.

    Du fragst dich vielleicht, warum das so wichtig ist. Stell dir vor, du würdest nie mit anderen Menschen reden oder spielen. Manche Menschen behaupten zwar das wäre ein Traum. Aber unter dem Strich wäre es ziemlich langweilig und einsam, oder?

    Für deinen Welpen ist es genauso. Er muss lernen, wie man mit anderen Hunden spielt, kommuniziert und klarkommt. Das macht ihn nicht nur glücklicher, sondern hilft ihm auch, ein selbstbewusster Hund zu sein, der weiß, wie man sich in verschiedenen Situationen verhält.

    Beim Spielen lernt dein Welpe zum Beispiel, wie er die Körpersprache anderer Hunde lesen kann. Er versteht dann besser, wenn ein anderer Hund sagt: „Hey, jetzt reicht’s mir!“ oder „Lass uns weiter spielen!“

    Das ist wie eine geheime Sprache, die nur Hunde verstehen. Und dein Welpe wird auch lernen, sich in neuen Umgebungen wohlzufühlen. Das ist super wichtig, damit er nicht ängstlich oder nervös ist, wenn mal was Neues passiert.

    Es gibt auch eine Art Fahrplan für die Welpensozialisierung.

    • Zwischen der 8. und 12. Woche ist es super, wenn dein Welpe andere Welpen trifft. Das ist wie der erste Schultag in der Welpenklasse.
    • Zwischen der 10. und 14. Woche kannst du deinen Welpen verschiedenen Geräuschen aussetzen. So lernt er, dass nicht jedes Geräusch gruselig ist.
    • Und zwischen der 8. und 16. Woche sollte er viele verschiedene Menschen treffen. So kann dein Hund verschiedene Typen von Menschen kennen lernen und versteht was er hier zu erwarten hat.
    • Zwischen der 10. und 12. Woche kannst du ihn auch mit verschiedenen Oberflächen und Böden bekannt machen. So ein bisschen wie auf einem Abenteuerspielplatz. Es geht hier aber darum, dass dein Welpe, Wald, Kies, Sand, Strand und so weiter entdeckt.

    Aber vergiss nicht: Es ist super wichtig, dass diese Erfahrungen positiv für deinen Welpen sind. Er soll sich dabei wohlfühlen und Spaß haben. Es soll zwar eine Schule für ihn sein, aber auch eine, in der dein Welpe jeden Tag mit einem Lächeln (oder einem Wedeln) nach Hause kommt!

    #4 Achte auf Routinen

    Golden Retreiver Welpe vor seinem Futternapf

    Eine Routine zu haben, ist für deinen Welpen super wichtig. Es ist ein Fahrplan für seinen Tag. Wenn er weiß, wann es Zeit zum Essen, Spielen, Gassigehen und Schlafen ist, fühlt er sich gut und ist beruhigt.

    Stell dir vor, du würdest jeden Tag aufwachen, ohne zu wissen, was passiert. Das wäre ziemlich anstrengend, oder? Für deinen Welpen ist es genau dasselbe.

    Wenn jeder Tag anders ist bedeutet das puren Stress für deinen Vierbeiner. Aber wenn er sich auf bestimmte Dinge verlassen kann, wie seine Spaziergänge oder Spielzeiten, ist er deutlich entspannter.

    Diese Routine ist nicht nur ein Zeitplan, sondern hilft deinem Welpen auch, gute Gewohnheiten zu lernen. Wenn du zum Beispiel jeden Tag zur gleichen Zeit mit ihm rausgehst, lernt er schnell, wann und wo er sein Geschäft machen soll. Das ist ein echter Durchbruch beim Stubenrein-Training!

    Außerdem weiß er dann auch, was er erwarten kann. Du stehst morgens auf, gehst Gassi und dann machst du dir Frühstück. Für deinen Hund bedeutet das: „Wenn wir aufstehen gibts Action und danach kann ich beruhigt entspannen, da passiert erstmal nichts spannendes mehr“.

    Und denk daran, regelmäßige Bewegung, geistige Anregung und genügend Schlaf sind Teil einer guten Routine. Vernachlässige diese Sachen also nicht.

    Aber es ist es auch wichtig, flexibel zu sein. Welpen wachsen schnell und ihre Bedürfnisse ändern sich. Wenn du also merkst, dass dein Welpe größer wird und sich verändert, ist es okay, die Routine ein bisschen anzupassen. Am Ende muss der Tagesablauf aber für dich und deinen Hund passen.

    #5 Die passende Ernährung für deinen Welpen

    Dein Welpe ist wahrscheinlich ein kleiner Wirbelwind, oder? Um herumzutoben, zu spielen und die Welt zu erkunden, braucht er viel Power und Energie. Und dafür braucht er gutes Futter!

    Mit der richtigen Nahrung hat dein Welpe genug Energie, um aktiv zu sein und die Welt zu erkunden.

    Welpen wachsen außerdem unglaublich schnell, fast wie Zauberei! Daher ist es wichtig, dass sie alle Nährstoffe bekommen, die sie brauchen.

    Spezielles Welpenfutter sorgt für starke Knochen und Muskeln und hilft deinem Welpen, gesund groß zu werden. Denn es besteht aus einem Mix aus all den Dingen, die dein Welpe zum Wachstum braucht. Ein spezielles Welpenfutter ist also keine Geldverschwendung, sondern die Grundlage dafür, einen gesunden Welpen groß zu ziehen.

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    Denk zusätzlich auch an die Abwehrkräfte! Ein starkes Immunsystem ist superwichtig. Mit einer ausgewogenen Ernährung wird dein Welpe weniger krank und kann sein Welpenleben voll genießen.

    Was gehört dann eigentlich in den Napf? Proteine sind hier mit am wichtigsten. Die bekommst du aus Hühnchen, Rind oder Fisch. Diese sorgen dafür, dass dein Welpe groß und stark wird. Außerdem solltest du noch auf die gesunden Fette, wie Omega-3 aus Fischöl achten. Die sind super für das Gehirn und geben Energie.

    Vitamine und Mineralien dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die braucht dein Welpe für alles Mögliche, von starken Knochen bis zu einem glänzenden Fell.

    Eine ausgewogene Ernährung ist also eine Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralien.

    Gutes hochwertiges Futter für Welpen findest du auch bei Wildfang!

    #6 Sorge für abwechslungsreiches Spielzeug & Aufgaben

    Dein kleiner Entdecker wird natürlich auch einen großen Spieltrieb haben. Da darf das passende Spielzeug nicht fehlen!

    Das fängt an bei normalem Spielzeug, wie ein Ball oder Zerrseil. Etwas das Spaß macht und mit dem man herumtoben kann. Das macht super viel Spaß und ist etwas, das fast jeder Welpe liebt.

    Aber auch Intelligenzspielzeug oder kleine Herausforderungen sollten nicht fehlen. Jedes Mal wenn dein Welpe mit einem interaktiven Spielzeug spielt trainiert er sein Gehirn, fast wie ein kleiner Detektiv!

    Das ist ein Workout, aber fürs Köpfchen. Interaktive Spielzeuge, neue Tricks lernen oder Puzzles lösen – all das hilft deinem Welpen, schlauer und neugieriger zu werden.

    Und jetzt kommt’s: Solche Spiele machen nicht nur klug, sie machen auch glücklich. Ein geistig geforderter Welpe ist ausgeglichener und weniger gestresst.

    Jetzt zu den coolen Ideen für geistige Spiele:

    1. Interaktive Spielzeuge: Nutze Spielzeuge, bei denen dein Welpe knobeln muss. Wie wäre es mit einem Puzzle-Spielzeug, das Leckerlies freigibt, wenn dein Welpe das Rätsel löst? Ein Klassiker hierfür sind Snackbälle. Die muss der Hund durch die Gegend schubsen, bis irgendwann ein Leckerli aus einem kleinen Loch fällt.
    2. Trainingseinheiten: Nicht immer muss es aber ein Spielzeug sein. Bring deinem Welpen neue Tricks bei oder übe die alten. Das stärkt nicht nur eure Bindung, sondern hält auch sein Gehirn fit. Hier findest du eine Menge Ideen, wie du auch ganz ohne Spielzeug spielen kannst!
    3. Spielzeug-Rotation: Halte die Sache spannend, indem du die Spielzeuge regelmäßig wechselst. So wird’s nie langweilig! Andernfalls verliert der Hund irgendwann das Interesse an seinen Sachen und du musst ständig neues kaufen. Und wenn dein Welpe alles kaputt bekommt, hier findest du meinen Test von besonders robustem Spielzeug!
    4. Sinnes-Walks: Geh mit deinem Welpen spazieren und lasst gemeinsam neue Orte entdecken. Neue Gerüche, Geräusche und Anblicke – das ist wie ein Abenteuerspielplatz für die Sinne. So etwas beschäftigt deinen Hund auch extrem. Nach so einem aufregenden Spaziergang braucht unser Hund dann immer erstmal eine Ruhepause und schläft ganz friedlich in seiner Ecke.
    5. Verstecken und Suchen: Versteck Leckerlies und lass deinen Welpen danach schnüffeln. Das ist ein super Spiel, um den Geruchssinn zu trainieren. Besonders bei Rassen wie dem Beagel ist mit einer starken Spürnase sind diese Spiele sehr beliebt.

    Indem du solche Aktivitäten in den Alltag deines Welpen einbaust, sorgst du nicht nur für Spaß, sondern förderst auch seine geistige Entwicklung. Das Ergebnis? Ein glücklicherer, zufriedener Begleiter, der gerne lernt und spielt.

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    #7 Verbindung zu deinem Hund aufbauen

    Hundebesitzerin spielt mit Hund

    Eine starke Verbindung zu deinem Welpen aufzubauen, ist wie eine Freundschaft zu pflegen – es braucht Zeit, Liebe und viel Verständnis. Aber glaub mir, es lohnt sich!

    Wenn dein Welpe sich dir verbunden fühlt, ist das wie eine unsichtbare Leine, die euch beide zusammenhält. Das klingt nicht nur schön, es hilft auch bei der täglichen Interaktion. Denn ein Hund der dich liebt, tut eher was du von ihm willst und setzt seltener seinen eigenen Kopf durch.

    Wie schafft man es jetzt also, eine gute Bindung zu seinem Hund aufzubauen?

    Sei vor allem immer ganz bei der Sache, wenn du mit deinem Welpen Zeit verbringst. Das ist wie beim Menschen: Wenn du mit jemandem redest und er spielt nur mit seinem Handy, ist das nicht schön, oder?

    Also, wenn du mit deinem Welpen spielst oder kuschelst, schenke ihm deine volle Aufmerksamkeit. Das zeigt ihm, wie wichtig er dir ist.

    Verbringt außerdem viel Zeit miteinander. Es geht nicht nur darum, zusammen zu spielen oder zu trainieren, sondern auch einfach mal zusammen zu relaxen. Darf dein Welpe auf Sofa, dann ist das eine super Möglichkeit um einfach entspannt zu kuscheln. Aber pass auf, dass sich dein Welpe beim Weg auf die Couch nicht verletzt!

    Geht auch zusammen auf Entdeckungsreisen. Spazieren gehen oder neue Orte besuchen ist super spannend für deinen Welpen. Und wenn du dabei bist und auf ihn aufpasst ist das super. Dann bauen diese Abenteuer Vertrauen auf und zeigen deinem Hund, dass er sich auf dich verlassen kann.

    Achte aber auch darauf, wie sich dein Welpe bewegt oder welche Geräusche er macht. Das ist wie eine geheime Sprache, die du lernen kannst. Du lernst irgendwann was normal ist und was nicht. Und verstehst so viel leichter, was dein Vierbeiner von dir will.

    Jede Interaktion mit deinem Welpen kannst du daher als Chance ansehen, eure Bindung zu stärken. Es braucht Geduld und echte Liebe, aber es baut eine Beziehung auf, die euch beiden viel Freude bereitet.

    Denk dran, es ist wie bei einer guten Freundschaft – sie wächst und wird stärker, je mehr ihr zusammen erlebt. Und am Ende hast du einen treuen Freund fürs Leben.

    Was du dabei aber auch nie vergessen solltest: Auch wenn dein Welpe mal einen Fehler macht oder etwas anstellt, sei nicht zu streng. Er lernt noch und braucht deine Unterstützung und dein Verständnis. Liebevolle Erziehung ist der Schlüssel zum Erfolg!