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Ballfang-Training für Flyball: So kannst du mit deinem Hund starten!

    Sketch: Hund fängt Ball im Park

    Grundlagen des Ballfang-Trainings für Flyball

    Flyball ist wie eine Achterbahnfahrt für deinen Vierbeiner – schnell, aufregend und voller Action. Beim Ballfang-Training ist Geduld nicht nur eine Tugend, sondern das A und O.

    Stell dir vor, du lernst gerade das Gitarre spielen. Am Anfang machst du noch häufiger Fehler und es klappt noch nicht so ganz, aber mit Geduld und Übung wirst du bald ein Profi.

    Genauso ist es mit deinem Hund. Er braucht Zeit, um die Finesse des Ballfangens zu begreifen. Regelmäßiges Training, bei dem du immer ähnliche Übungen einbaust, hilft deinem Hund, sich auf das Lernen zu konzentrieren und diese neue Fähigkeiten zu entwickeln.

    Die Größe des Balls ist auch superwichtig. Ein zu großer Ball kann deinem Hund Schwierigkeiten bereiten, ihn zu fangen und zu tragen, während ein zu kleiner Ball eine Verschluckgefahr darstellt.

    Für die meisten Hunde ist ein mittelgroßer Ball ideal.

    Beim Gewicht gilt: leicht genug, damit er fliegt, aber schwer genug, damit er nicht bei jedem Windstoß davonfliegt.

    Was das Material betrifft, so solltest du einen robusten, hundefreundlichen Ball wählen, der den Bissen deines Vierbeiners standhält, ohne zu schnell kaputtzugehen.

    Und weißt du welcher Ball viele dieser Punkte am besten erfüllt? Der klassische klischeehafte Tennisball!

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    Zum Schluss, und das ist vielleicht das Wichtigste: das Vertrauen zwischen dir und deinem Hund. Stell dir vor, du bist auf einer Party und jemand, den du gerade erst kennengelernt hast, bittet dich, ihm dein Handy zu leihen. Wahrscheinlich würdest du zögern.

    Aber wenn dein bester Freund dich das Gleiche fragt, wärst du viel eher bereit dein Handy wegzugeben.

    Ähnlich ist es bei deinem Hund. Er muss dir vertrauen, dass du ihn sicher durch diese neue, aufregende Welt des Flyballs führst.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Training mit deinem Hund

    Schritt 1: Grundgehorsam und Fokus fördern

    Bevor wir uns in das Flyball-Abenteuer stürzen, müssen wir sicherstellen, dass dein Hund die Basics draufhat.

    Grundgehorsam ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Hier ein paar Übungen, um Aufmerksamkeit und Gehorsam zu schärfen:

    1. Sitz, Platz, Bleib: Diese Kommandos sind essentiell. Beginne mit kurzen Distanzen und steigere allmählich die Entfernung und Ablenkung.
    2. Augenkontakt halten: Bring deinem Hund bei, dir in die Augen zu schauen, wenn du seinen Namen sagst. Das sorgt dafür, dass ihr Kommandos besser versteht und übermitteln könnt.
    3. Rückruftraining: Dein Hund sollte zuverlässig auf dein Kommando zu dir zurück kommen. Da dein Hund den Ball später ohne Leine fangen wird, ist das sehr wichtig, damit er nicht auf eigene Faust eine Erkundungstour macht.

    Schritt 2: Einführung in das Spiel mit dem Ball

    Jetzt, wo dein Hund die Grundlagen beherrscht, wird’s lustig – es ist Zeit für den Ball!

    1. Das richtige Spielzeug wählen: Wähle einen Ball, der zu deinem Hund passt – nicht zu groß, nicht zu klein, angenehm zu tragen.
    2. Interesse wecken: Zeig deinem Hund den Ball und lass ihn daran schnuppern. Wirf ihn ein paar Mal in die Luft, um sein Interesse zu wecken.
    3. Kleine Würfe: Beginne mit kurzen Würfen, ermutige deinen Hund, den Ball zu holen. Wenn er zurückkommt, lobe ihn überschwänglich.
    4. Apportieren üben: Bring ihm bei, den Ball zurückzubringen. Falls er anfangs zögert, nutze Leckerlis als Anreiz. Hier gibts eine Anleitung, wie du das Apportieren üben kannst.
    5. Spaß beibehalten: Vergiss nicht, das Ganze soll Spaß machen! Wenn dein Hund müde oder frustriert wird, mach eine Pause.

    Schritt 3: Ball im Stand fangen üben

    Das Ziel hier ist, deinem Hund beizubringen, den Ball zu fangen, statt ihn nur vom Boden aufzuheben. Hier sind ein paar Tipps, wie du das angehen kannst:

    1. Beginne mit kurzen Distanzen: Wähle einen ruhigen Ort ohne Ablenkungen. Halte den Ball und zeige ihn deinem Hund. Wirf den Ball aus einer kurzen Distanz, sodass dein Hund ihn leicht fangen kann.
    2. Belohnung ist der Schlüssel: Jedes Mal, wenn dein Hund den Ball aus der Luft fängt, solltest du ihn mit Leckerlis und Lob überschütten. Das motiviert ihn, weiterzumachen und sich zu verbessern.
    3. Kontinuierliches Üben: Wiederhole diesen Vorgang regelmäßig. Du wirst feststellen, dass dein Hund mit der Zeit geschickter wird und gelernt hat, dass das Fangen aus der Luft tolle Belohnungen mit sich bringt.

    Schritt 4: Steigerung der Schwierigkeit

    Nun, da dein Hund den Ball sicher fangen kann, ist es an der Zeit, das Training herausfordernder zu gestalten.

    1. Erhöhen der Wurfhöhe: Fang langsam an, den Ball etwas höher zu werfen. Das erfordert von deinem Hund mehr Timing und Koordination. Aber keine Sorge, wenn er es nicht sofort hinbekommt – Übung macht den Meister!
    2. Steigerung der Distanz: Sobald dein Hund den Ball sicher aus der Höhe fangen kann, erhöhe die Distanz deiner Würfe. Dies hilft ihm, seine Reaktionszeit und Geschwindigkeit zu verbessern.
    3. Variation im Training: Versuche, das Training abwechslungsreich zu gestalten, indem du die Wurfrichtung änderst. Das hält deinen Hund geistig und körperlich auf Trab.
    Sketch eines Hundes, der einen Ball jagt

    Spezielle Übungen für das Fangen im Flug

    Zunächst geht es darum, dass dein Hund langsam ein Gefühl dafür bekommt, wie er den Ball in der Luft schnappen kann.

    Das ist wie beim Fangen lernen als Kind, erstmal fängt man langsam an. Du beginnst mit einfachen, geraden Würfen. Nichts zu Wildes, damit dein Hund erstmal ein Gefühl dafür bekommt.

    Wenn das gut läuft, machst du das Spiel spannender. Du wirfst den Ball ein bisschen höher und weiter. Dein Hund wird total darauf abfahren, wenn er merkt, dass es immer herausfordernder wird.

    Es ist wie beim Basketballspielen, wo man erstmal nahe am Korb wirft und sich dann immer weiter entfernt.

    Jetzt kommt der coole Teil: die Wurfmaschinen. Das ist wie ein Pitching-Maschine beim Baseball, nur für Hunde.

    Diese Dinger schleudern den Ball in verschiedenen Geschwindigkeiten und Winkeln, was super ist, um deinem Hund Timing und Präzision beizubringen.

    Er muss genau abschätzen, wann und wo er springen muss, um den Ball zu fangen. Stell dir vor, wie aufgeregt dein Hund sein wird, wenn er das Spiel meistert!

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    Aber das Wichtigste ist, das Ganze spielerisch zu gestalten. Es sollte immer wie ein lustiges Spiel sein.

    Wenn der Ball mal nicht gefangen wird, kein Stress. Einfach nochmal versuchen und weiterhin Spaß an der Bewegung und der geminsamen Zeit mit dem Hund haben!

    Häufige Fehler vermeiden

    Zu schneller Fortschritt

    Es ist wie beim Marathontraining – wenn du zu schnell zu viel willst, kann das nach hinten losgehen.

    Wenn dein Hund verwirrt wirkt, die Befehle nicht mehr so gut befolgt oder sogar das Interesse verliert, dann könnte es sein, dass du zu schnell vorangehst.

    Hier ist der Trick: Mach einen Schritt zurück. Geh zurück zu den Übungen, bei denen er sich sicher gefühlt hat, und bau das Training langsam wieder auf.

    Es kann sein dass dein Hund mit ein paar der schweren Übungen überfordert ist und wenn er wenige Erfolgserlebnisse hat, dann fängt er an das Spiel als doof anzusehen.

    Es ist wie bei einem Puzzle – manchmal muss man ein paar Teile wieder entfernen, um das große Bild richtig zusammenzusetzen.

    Motivationsprobleme

    Jeder hat mal einen schlechten Tag, sogar dein Hund. Wenn er mal nicht so motiviert ist, versuch’s mit ein bisschen Abwechslung.

    Neue Spielzeuge, andere Trainingsorte oder kleine Änderungen im Trainingsablauf können Wunder wirken.

    Es ist wie beim Joggen – manchmal brauchst du einfach eine neue Route, um wieder Spaß daran zu finden.

    Du kannst auch schauen ob du neue Leckerli einsetzt. Vielleicht findet dein Hund die Belohnung einfach nicht mehr so ansprechend. Wenn du ihm ab und an ein besonderes Leckerli für eine Übung gibst, dann hält ihn das auch weiter motiviert.

    Achte auf eure Sicherheit

    Sicherheit geht vor! Achte darauf, dass dein Hund sich beim Training nicht überanstrengt. Warm-Up und Cool-Down sind wichtig, genau wie bei uns Menschen.

    Achte auf die Signale deines Hundes – hechelt er zu stark, wirkt er müde oder humpelt er sogar? Dann ist es Zeit für eine Pause.

    Auch die Trainingsumgebung ist wichtig. Ein weicher Untergrund ist besser für die Gelenke als harter Beton.

    Und immer schön aufs Wetter achten – an heißen Tagen lieber im Schatten trainieren oder es auf kühlere Stunden verlegen.

    Außerdem solltest du genügend Platz haben, um Unfälle zu vermeiden. Mal springt der Ball nicht so wie er soll oder dein Hund braucht länger ihn zu fangen.

    Du sollstest daher logischerweise nicht direkt an einer viel befahrenen Autostraße trainieren, damit weder dein Hund, noch andere Leute in Gefahr gebracht werden.

    Fortgeschrittene Techniken einbauen

    1. Kombination von Fangen und Agility-Elementen Stell dir vor, Flyball wäre wie ein Hindernislauf und Fangen zugleich – eine echte Herausforderung, aber auch mega spannend.
      Du kannst anfangen, Fang- und Agility-Elemente zu kombinieren. Vielleicht wirfst du den Ball, und während dein Hund ihm nachjagt, muss er durch einen Tunnel oder über eine Hürde springen.
      Alternativ kannst du deinem Hund auch beibringen durch einen Reifen zu springen und dies in deinem Training einbauen.
    2. Übungen zur Verbesserung der Reaktionsschnelligkeit Reaktionsschnelligkeit ist im Flyball mega wichtig. Du kannst Spiele entwickeln, die die Reaktionszeit deines Hundes verbessern.
      Zum Beispiel kannst du zwei Bälle gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen werfen und deinen Hund entscheiden lassen, welchen er zuerst fängt.
      Das ist wie beim Tennis, wo du blitzschnell entscheiden musst, in welche Richtung du laufen willst.
    3. Teamübungen: Zusammenspiel mit anderen Hunden fördern Flyball ist ein Teamsport, und deshalb ist es super, wenn dein Hund lernt, mit anderen Hunden zusammenzuarbeiten.
      Du könntest mit Freunden und deren Hunden trainieren, so dass dein Hund lernt, in einem Team zu agieren.
      Dabei müssen deine Freunde noch nicht einmal selbst Flyball trainieren. Einfach nur einen anderen Hund dabei zu haben hilft deinem Hund zu lernen, wie er mit Ablenkungen umgeht und richtig spielt.