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So kannst du deinen Hund in deinen Alltag integrieren [5 Tipps]

    Schäferhund angeleint mit Frauchen

    Unsere To-Do-Listen quellen über und an manchen Tagen fühlt es sich an, als ob wir einfach keinen weiteren Punkt darauf packen könnten. Und bei all dem Trubel sind es oft unsere Vierbeiner, die zu kurz kommen.

    Aber ich verrate dir was: Deinem Hund ein bisschen Abwechslung zu bieten, ist einfacher als gedacht. Bind ihn doch einfach in deine täglichen Routinen ein! Das kostet dich keine Extra-Zeit und dein Hund fühlt sich pudelwohl als Teil deines Teams.

    Hier sind ein paar einfache Tricks, wie du deinen Hund in deinen Alltag einbeziehen kannst.

    5 Tipps für den Alltag mit Hund

    1. Nimm den Hund auf deinen Wegen mit

    Hund wird an Brustgeschirr geführt

    Der offensichtlichste Ansatz ist es, deinen Hund einfach auf den täglichen Wegen mitzunehmen und damit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

    Nehmen wir zum Beispiel den täglichen Einkauf. Du denkst vielleicht: „Ich muss schnell zum Supermarkt.“ Warum nimmst du deinen Hund nicht einfach mit?

    Auf dem Weg zum Laden könnt ihr einen kleinen Spaziergang machen. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit deines Hundes, sondern auch für deine. Frische Luft, ein bisschen Bewegung – das tut jedem gut. Das ist unter anderem auch der Grund, warum Hundebesitzer gesünder sind als Leute ohne Hund.

    Wenn du dann im Supermarkt bist, kann dein Hund draußen warten. Natürlich, im Sommer musst du vorsichtig sein und sicherstellen, dass es ihm nicht zu heiß wird, besonders im Auto. Aber wenn das Wetter mitspielt, ist es eine tolle Möglichkeit, den Hund in deinen Alltag zu integrieren.

    Oder eine andere einfache Sache wie den Müll rauszubringen. Das klingt nicht gerade nach Spaß, oder? Aber es kann eine kleine Abenteuerpause für deinen Hund bedeuten.

    Nimm ihn mit, wenn du kurz rausgehst. Vielleicht gibt es ja in der Nähe eine kleine Wiese, wo du schnell ein paar Bälle werfen kannst. Das ist wie eine Mini-Auszeit für euch beide. Du erledigst, was gemacht werden muss, und dein Hund bekommt seine tägliche Dosis Spiel und Spaß.

    Das geht natürlich noch einfacher, wenn du einen eigenen Garten hast. Viele von uns verbringen Stunden damit, Unkraut zu jäten, Blumen zu pflanzen oder den Rasen zu mähen. Warum also nicht deinen Hund dabei haben?

    Er kann neben dir schnüffeln, die Umgebung erkunden oder einfach im Gras liegen, während du dich auf deine Gartenarbeit konzentrierst. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen, ohne dass einer von euch beiden das Gefühl hat, etwas zu verpassen.

    2. Spielpausen im Home Office

    Hundebesitzerin spielt mit Hund

    Das Home Office – Segen und Fluch zugleich, nicht wahr? Du kennst das sicher: stundenlang vor dem Computer, die Augen quadratisch, der Rücken eine Katastrophe. Und sind wir mal ganz ehrlich… Niemand arbeitet wirklich konzentriert 8 Stunden im Home Office ohne Unterbrechung.

    Stell dir vor, du sitzt da, wartest auf eine E-Mail oder dass dein Rechner endlich das Update beendet. Was für eine perfekte Gelegenheit für eine kleine Auszeit mit deinem Hund!

    Ich habe festgestellt, dass solche kleinen Pausen Wunder wirken. Nur fünf Minuten mit einem Zerrseil oder ein paar Bälle werfen – das bringt nicht nur deinen Hund in Schwung, sondern auch dich. Dein Hund wird ausflippen vor Freude!

    Jetzt denkst du vielleicht: „Aber mein Hund ist eher der Kuscheltyp.“ Perfekt! Eine kleine Kuschelpause kann genau so erfrischend sein. Manchmal lege ich mich einfach auf den Boden oder gehe auf das Sofa, mein Hund kommt dazu, und wir genießen ein paar Minuten Ruhe. Das ist unsere kleine Auszeit vom Alltag.

    Als ich ein Kind war, hatten wir so einen Hund, der Bällen nur hinterherschaute, anstatt mit ihnen zu spielen. Aber weißt du was? Auch solche Hunde lieben Aufmerksamkeit und wir haben dann einfach gekuschelt.

    Diese kleinen Pausen sind nicht nur für deinen Hund toll, sondern auch für dich. Sie helfen dir, den Kopf freizubekommen und danach wieder fokussierter an die Arbeit zu gehen.

    Außerdem hat das Ganze noch einen weiteren Vorteil: Indem du das Spiel beginnst und beendest, zeigst du deinem Hund, wer die Entscheidungen trifft. Du bist der Anführer, und das ist super für eure Beziehung und für die Erziehung deines Hundes.

    3. Gehorsamkeitstraining beim Kochen

    Hast du jemals darüber nachgedacht, wie dein Hund dich beim Kochen anschaut, als ob du der größte Zauberer auf Erden wärst? Diese großen Augen, die jedes Stückchen beobachten, das von der Arbeitsfläche fällt. Ich weiß, mein Hund macht das ständig!

    Hier liegt gleichzeitig eine großartige Chance, ein wenig Gehorsamkeitstraining in den Alltag einzubauen.

    Das Tolle daran ist, dass du deinen Hund nicht nur beibringst nicht alles vom Boden zu fressen, sondern auch, dir mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Und das ist super wichtig, besonders weil ja manche Lebensmittel, wie Zwiebeln, Schokolade oder Trauben, richtig gefährlich für Hunde sind.

    Du stehst zum Beispiel in der Küche, schnippelst Gemüse. Du kannst ja damit starten „versehentlich“ etwas ungefährliches für deinen Hund fallen zu lassen.

    Ehe er sich drauf stürzt sagst du den Befehl, dass er es nicht fressen soll, bei uns ist das „Pfui“. Dein Hund stoppt hoffentlich, schaut dich an, vielleicht ein bisschen verwirrt, weil er doch eigentlich dachte, er hätte jetzt ein Leckerli ergattert.

    Aber statt des Gemüsestückchens gibst du ihm ein echtes Hundeleckerli, als Belohnung dafür, dass er auf dich gehört hat.

    Klar, es braucht ein bisschen Geduld und Konsequenz. Aber denk mal dran, wie beruhigend es ist zu wissen, dass dein Hund nicht automatisch alles aufschnappt, was ihm vor die Nase fällt. Im Zweifel kann das nämlich dazu führen, dass du den restlichen Tag beim Tierarzt verbringst. Und so etwas ist ohne Hundekrankenversicherung teuer und vor allem unnötiger Stress, auf den man gerne verzichten will.

    Also, warum nicht das tägliche Kochen in eine Trainingsstunde verwandeln? Es macht Spaß, stärkt das Verhalten, das du dir von deinem Hund wünschst, und ist gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, ihn in deinen Alltag einzubeziehen. Und wer weiß, vielleicht wird dein Hund ja zum besten Küchenassistenten, den du je hattest!

    4. Plane Wochenenden mit deinem Hund

    Wir alle kennen das Gefühl: Das Wochenende steht vor der Tür, und wir können es kaum erwarten, uns eine Auszeit vom Alltagsstress zu gönnen. Und weißt du was? Unser vierbeiniger Freund sollte Teil dieser Wochenendpläne sein!

    Stell dir vor, du liebst Wanderungen in den Bergen – frische Luft, atemberaubende Aussichten, die Ruhe der Natur. Warum sollte dein Hund nicht dabei sein?

    Für die meisten Hunde ist das eine fantastische Möglichkeit, sich auszutoben und gleichzeitig Zeit mit ihrem Lieblingsmenschen zu verbringen. Sie sind von Natur aus Entdecker und lieben es, neue Gerüche und Wege zu erkunden.

    Duck Tolling Retriever schwimmt im Bach

    Aber es muss nicht immer die große Outdoor-Aktivität sein. Das geht auch, wenn du dich mit deinen Freunden triffst!

    Du kannst leicht ein hundefreundliches Café oder Restaurant ausfindig machen, wo dein Hund willkommen ist.

    Oder noch besser: Organisiere ein Treffen zu Hause oder bei einem Freund, der ebenfalls hundefreundlich ist. Dein Hund wird sich bestimmt freuen, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und neue Freunde zu finden.

    Aber Achtung, vergiss nicht, ein Auge darauf zu haben, ob dein Hund auch mal eine Pause braucht. Zu viel Trubel kann auch für den lebhaftesten Hund anstrengend sein und dein Vierbeiner sollte immer die Möglichkeit haben sich zurückziehen zu können.

    Natürlich gibt es auch Momente, in denen du deinen Alltag ein wenig anpassen musst. Es gibt nun mal Orte, an denen Hunde nicht erlaubt sind. Aber das gehört einfach zum Leben mit einem Hund dazu.

    Für die Zeiten, in denen du wirklich ohne deinen Hund raus musst, sorge dafür, dass er genug Beschäftigung hat, um sich alleine wohlzufühlen. Es gibt tolles Spielzeug und Rätsel, die deinen Hund geistig fordern und unterhalten.

    Eines solltest du dir allerdings vor Augen halten: Wenn dein Leben aus Aktivitäten besteht, bei denen Hunde nicht willkommen sind, dann musst du vielleicht überdenken, ob ein Hund wirklich in deinen Lebensstil passt. Hunde brauchen Gesellschaft, Liebe und Abenteuer – genauso wie wir.

    5. Erstelle Routinen & Ruhepausen

    Genauso wichtig wie ein Alltag mit Aktivitäten ist für deinen Hund Routinen und Ruhepausen zu haben.

    Denn unsere vierbeinigen Freunde haben eine innere Uhr, die tickt wie die von uns Menschen. Das bedeutet, sie lieben es, wenn der Tag eine gewisse Struktur hat.

    Du glaubst das nicht? Mein Hund beispielsweise kann die Uhr lesen – zumindest glaube ich das manchmal. Wenn es um seine Fressenszeit geht, ist er präziser als ein Schweizer Uhrwerk. Verschiebe ich sein Essen um nur eine Viertelstunde, fixiert er mich mit einem Blick, der sagt: „Hallo? Merkst du nicht, dass du schon seit Ewigkeiten mein Futter hättest machen sollen?!“

    Jetzt aber mal ernsthaft, Routinen sind super. Wenn du deinem Hund feste Zeiten fürs Fressen, Spazierengehen oder Spielen gibst, gewöhnt er sich schnell daran. Er wird sogar zum kleinen Wecker, der dich daran erinnert, falls du mal was vergisst.

    Du stehst morgens auf, und dein Hund steht schon wedelnd bereit – weil er genau weiß, jetzt ist es Zeit für den Morgenspaziergang.

    Aber denk dran, dein Hund muss auch lernen, dass nicht immer alles nach seiner Nase geht. Manchmal bist du beschäftigt, und er muss einfach mal eine Pause einlegen.

    Das ist super wichtig für die Rangordnung in eurem kleinen „Rudel“. Du bist der Boss, und nicht jede Forderung von ihm sollte sofort erfüllt werden. Das ist wie im echten Leben – manchmal muss man eben warten.

    Vergiss aber nicht, dass Ruhepausen nicht nur für dich, sondern auch für deinen Vierbeiner wichtig sind. Ein Hund, der den ganzen Tag auf 180 ist, wird schnell gestresst und unruhig. Also, baue in euren Tagesablauf feste Ruhezeiten ein. Dein Hund wird es lernen und schätzen, einfach mal die Pfoten hochzulegen und zu relaxen.

    Zusammengefasst: Eine gesunde Mischung aus Routine und Ruhepausen macht das Zusammenleben mit deinem Hund harmonischer und entspannter.

    Du wirst sehen, dein Hund wird es lieben, wenn er weiß, was ihn erwartet, und gleichzeitig lernt er, dass auch Chill-Zeiten wichtig sind. So klappt das Zusammenleben wie am Schnürchen!