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Mit dem Hund auf den Weihnachtsmarkt – Eine gute Idee?

    Zeichnung: Hund auf Weihnachtsmarkt

    Alle Jahre wieder kommt die Frage auf, ob man mit seinem Hund auf den Weihnachtsmarkt gehen sollte.

    Hier erfährst du was die offiziellen Regeln sind und auch meine eigenen Erfahrungen mit einem Hund auf dem Weihnachtsmarkt zu sein.

    Darf man seinen Hund mit auf den Weihnachtsmarkt nehmen?

    Als erstes stellt sich natürlich die Frage, ob man den Hund überhaupt mit auf den Weihnachtsmarkt nehmen darf. Dabei gilt:

    Grundsätzlich kannst du deinen Hund mit auf den Weihnachtsmarkt nehmen. Ich sehe auch immer wieder Leute, die mit ihren Hunden zwischen den Buden schlendern. Aber nicht auf allen Weihnachtsmärkten sind Hunde erlaubt! Jeder Veranstalter kann eigene Regeln für das Besuchen des Weihnachtsmarktes aufstellen!

    Stell dir vor, du bist ganz aufgeregt, hast dich warm eingepackt, deinen Hund an der Leine – und dann steht da ein großes Schild: „Hunde verboten“. Das wäre doch schade, oder?

    Deshalb mein Tipp: Informier dich im Vorfeld! Schau erst einmal ohne Hund vorbei oder suche Informationen im Internet, um herauszufinden, ob Hunde erlaubt oder verboten sind.

    Außerdem kommt es darauf an, ob du es überhaupt sinnvoll findest mit dem Hund auf dem Weihnachtsmarkt zu sein. Es gibt nämlich eine ganze Reihe an Gefahren und Probleme, die wir uns nun genauer anschauen.

    Gefahren wenn man mit dem Hund auf dem Weihnachtsmarkt ist

    Stell dir vor, du schlenderst zwischen den Buden umher, überall duftet es köstlich – und zack! Dein Hund schnappt sich etwas vom Boden. Essensreste sind auf Weihnachtsmärkten ja fast so häufig wie Glühweinstände.

    Ob das nun Reste von Bratwurst, Pommes oder Süßigkeiten sind, es tropft und krümelt ständig irgendwo. Und wir wissen beide, wie schnell unsere Fellnasen da sind, wenn es um Essen geht, oder?

    Aber Vorsicht! Das kann ganz schnell zu einem verstimmen Magen führen. Und wer will schon die Feiertage beim Tierarzt verbringen oder sich damit beschäftigen, den Durchfall beim Hund in den Griff zu bekommen?

    Dann die Menschenmassen! Du musst ständig aufpassen, damit dein Hund nicht unter die Füße gerät.

    Wir haben uns immer so positioniert, dass unser Hund ein wenig geschützt war. Aber ehrlich gesagt, das hat die ganze Sache eher stressig als spaßig gemacht. Ständig mussten wir aufpassen, dass niemand auf die Pfoten unseres Hundes tritt.

    Und dann diese Leinengeschichten! Du bist zwischen den Buden unterwegs, alles ist eng und plötzlich verheddert sich jemand in der Leine. In solchen Momenten kannst du deinen Hund nicht gut beschützen.

    Wenn es ihm dann zu viel wird und jemand zu nah kommt, könnte es passieren, dass er nach jemandem schnappt. Hoffentlich hast du eine gute Hundehaftpflichtversicherung, denn solche Vorfälle können richtig teuer und stressig werden.

    Zu guter Letzt: das lange Stehen. Je nachdem, wie kalt es ist, kann es für deinen Hund ziemlich ungemütlich und kalt werden. Da wird schnell mal gezittert, und das ist weder für dich noch für deinen Hund angenehm.

    Also, wenn man es genau betrachtet, kann ein Weihnachtsmarktbesuch mit Hund ganz schön herausfordernd sein. Es gibt eine Menge zu bedenken, um sicherzustellen, dass es für euch beide eine schöne Erfahrung wird.

    Manchmal ist es vielleicht besser, den Hund zu Hause in der warmen Stube zu lassen, oder?

    Wann man den Hund besser nicht auf den Weihnachtsmarkt mitnimmt

    Du siehst also, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mir Hund ist nicht immer sinnvoll. Besonders wenn dein Vierbeiner zu diesen Kategorien gehört, solltest du ihn eher zu Hause lassen:

    • Dein Hund ist eher ängsglich
    • Dein Hund ist große Menschenmassen nicht gewöhnt
    • Dein Hund ist von Lärm, Trubel und Gerüchen schnell überfordert
    • Dein Hund hat in der Vergangenheit bei Stress bereits Aggressionen gezeigt

    Du kennst deinen Hund am besten und weißt, wie er sich in neuen oder lauten Umgebungen verhält. Wenn dein Hund von Haus aus eher schüchtern oder ängstlich ist, dann ist ein Weihnachtsmarkt wahrscheinlich nichts für ihn.

    Stell dir das mal vor: Menschenmassen, laute Musik, ungewohnte Geräusche… Das kann für einen ängstlichen Hund überwältigend sein. Daheim, in seiner gewohnten, ruhigen Umgebung, fühlt er sich sicherlich wohler.

    Dann gibt es da noch die Hunde, die schnell von Lärm und Menschenmengen gestresst werden. Auch hier ist es wichtig, die Persönlichkeit deines Hundes zu berücksichtigen.

    Ein Weihnachtsmarkt kann ziemlich chaotisch sein, mit all den Menschen, die hin und her gehen, den lauten Stimmen und der Musik.

    Einige Hunde können das als bedrohlich empfinden und überfordert sein. Das Letzte, was du willst, ist, dass dein Hund einen Stressmoment erlebt, wenn es doch eigentlich ein fröhlicher Ausflug sein sollte.

    Und zu guter Letzt, wenn dein Hund dazu neigt, auf Stress mit Aggression zu reagieren. Das ist ein wichtiger Punkt. Sicherheit geht vor!

    Wenn dein Hund in stressigen Situationen aggressiv werden kann, ist es definitiv besser, ihn zu Hause zu lassen. Das ist sicherer für ihn, für dich und für die Menschen um euch herum.

    Du möchtest ja keinen Zwischenfall riskieren, der sowohl für deinen Hund als auch für andere gefährlich sein könnte.

    Also, wenn dein Hund zu einer dieser Kategorien gehört, wäre es wohl das Beste, den Weihnachtsmarktausflug ohne ihn zu machen.

    Zeichnung: Hund und Frauchen auf Weihnachtsmarkt

    Regeln für Hunde auf dem Weihnachtsmarkt

    Wenn du dennoch mit deinem Hund auf den Weihnachtsmarkt gehen willst, solltest du folgende Regeln beachten, die für uns immer sehr hilfreich waren:

    • Dein Hund sollte gut bei Fuß laufen können
    • Der Hund sollte immer angeleint bleiben und dicht neben dir laufen
    • Dein Hund sollte das Kommando „Pfui“ oder „Nein“ beherrschen, damit er nichts frisst, das er nicht soll
    • Du solltest deinem Hund einen Weintermantel anziehen, damit er beim rumstehen nicht friert
    • Du solltest dir Ecken suchen an denen weniger los ist und am besten so stellen, dass du eine Wand im Rücken hast und alles vor deinem Hund gut im Blick ist – so kannst du reagieren, bevor etwas passiert
    • Du kannst deinem Hund vorsichtshalber einen Maulkorb anziehen, wenn du Bedenken hast, dass er aggressiv wird – Aber in solchen Fällen ist es oft sowieso besser den Hund gar nicht erst mitzunehmen

    Zuerst mal, dein Hund sollte wirklich gut bei Fuß laufen. Stell dir das Gedränge vor, die Menschenmassen! Da braucht’s einen Hund, der cool bleibt und dich nicht durch die Gegend zieht, als wäre er auf einer Schlittenhunderennbahn.

    Dann, ganz wichtig: Leine dran! Und zwar immer. Dein Hund sollte dicht an deiner Seite bleiben, als wäre er dein Schatten. Das gibt dir und ihm Sicherheit.

    Und nicht nur das, es zeigt auch Rücksicht gegenüber anderen Marktbesuchern. Niemand möchte über eine Leine stolpern oder von einem überraschten Hund beschnüffelt werden.

    Apropos Überraschungen: Da liegt so manche Leckerei auf dem Boden, die für Hunde gefährlich sein kann.

    Schokolade, Weintrauben, Zwiebeln – alles Gift für Hunde. Daher ist es super wichtig, dass dein Hund auf „Pfui“ oder „Nein“ hört. Ein echter Lebensretter in solchen Situationen!

    Außerdem ist es kalt draußen, nicht wahr? Ein Wintermantel für deinen Hund ist da keine Modeerscheinung, sondern echt praktisch. Er hält deinen Vierbeiner warm, wenn ihr mal eine Weile stehen bleibt.

    Denn während du dich mit Glühwein aufwärmst, hat dein Hund nicht diesen Luxus.

    Such dir außerdem ruhigere Ecken auf dem Weihnachtsmarkt. Und wenn du dich so platzieren kannst, dass du eine Wand im Rücken hast, perfekt!

    So hast du alles im Blick und kannst schneller reagieren, falls etwas passiert. Dein Hund fühlt sich auch sicherer, wenn nicht ständig jemand von hinten an ihm vorbeiläuft.

    Noch ein Tipp für die ganz Vorsichtigen: Ein Maulkorb. Klingt erstmal nicht so nett, aber es kann helfen, wenn du Bedenken hast, dass dein Hund in stressigen Situationen schnappt.

    Aber ganz ehrlich, wenn du denkst, dass es so weit kommt, ist es wahrscheinlich besser, den Hund gleich zu Hause zu lassen.

    Auf welche Weihnachtsmärkte geht man am besten mit Hund?

    Ich persönlich meide die überfüllten Märkte in den Innenstädten. Zu viel Trubel, zu viele Menschen, und dein Hund? Der fühlt sich da schnell überfordert und gestresst. Da geht’s mir ganz ähnlich.

    Deshalb habe ich mir angewöhnt, die kleineren, beschaulicheren Weihnachtsmärkte in den Randgebieten der Stadt oder in umliegenden Dörfern zu besuchen, wenn der Hund dabei ist.

    Dort ist die Atmosphäre oft viel entspannter, und der Hund kann die neuen Eindrücke viel besser verarbeiten, ohne von der Masse an Menschen überrollt zu werden.

    Ein echter Geheimtipp: Nutze die Bahn oder das Auto, um mit deinem Hund zu diesen ruhigeren Orten zu gelangen. Da findest du oft wahre Schätze von Weihnachtsmärkten, die nicht nur gemütlicher, sondern auch viel hundefreundlicher sind.

    Und mal ehrlich, ist es nicht auch für dich viel angenehmer, wenn du in Ruhe einen Glühwein trinken kannst, ohne dich durch Menschenmassen zwängen zu müssen?

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zeitwahl. Während abends und am Wochenende die Weihnachtsmärkte aus allen Nähten platzen, ist es tagsüber unter der Woche oft viel ruhiger.

    Das ist die perfekte Zeit, um mit deinem Hund einen entspannten Bummel zu machen. Kein Gedränge, kein Stress – einfach nur ihr beide und die festliche Stimmung.

    Natürlich gibt es Momente, da lockt der große, zentrale Weihnachtsmarkt mit all seinen Lichtern und Attraktionen. In solchen Fällen lasse ich meinen Hund lieber zu Hause.

    Ich sorge dafür, dass ich nicht zu lange weg bin, vielleicht nur für ein, zwei Stündchen, um das Flair zu genießen. Dann geht’s aber auch schon wieder zurück zu meinem Vierbeiner.

    Gut zu wissen

    Manche Städte haben spezielle Weihnachtsmärkte für Hunde. Diese sind so konzipiert, dass dein Vierbeiner sich dort wohlfühlen kann und nicht dauergestresst ist. Solche Weihnachtsmärkte findest du aber am ehesten in Großstädten und auch nicht jedes Jahr. Am besten schaust du im Internet, ob so einen speziellen Hundeweihnachtsmarkt in deiner Nähe gibt!

    Wie bereitet man seinen Hund auf den Weihnachtsmarkt vor?

    Zuerst einmal ist es wichtig zu wissen, wie dein Hund auf Menschenmassen reagiert.

    Vielleicht warst du ja schon mal mit ihm in der Stadt unterwegs oder bist Bus oder Straßenbahn gefahren. Das gibt dir einen guten Hinweis darauf, wie er sich in beengten Situationen verhält.

    Wenn er dabei entspannt bleibt, ist das ein gutes Zeichen. Ist er allerdings nervös oder ängstlich, solltest du vielleicht noch etwas üben oder den Weihnachtsmarktbesuch lieber ohne ihn planen.

    Der nächste Punkt ist die bereits angesprochene Winterjacke, damit deinem Hund schön warm bleibt und er nicht krank wird.

    Aber genauso wie bei uns Menschen, muss sich auch der Hund erst an das Tragegefühl gewöhnen.

    Lass ihn die Jacke zuerst zu Hause in einer vertrauten Umgebung tragen, damit er sich daran gewöhnt und sie nicht als etwas Unangenehmes empfindet.

    Ein cleverer Trick ist es, deinem Hund schon vorher die typischen Geräusche eines Weihnachtsmarktes vertraut zu machen.

    Das geht ganz einfach: Spiele die Geräusche auf deinem Handy ab, während ihr gemütlich auf der Couch sitzt. So lernt dein Hund, dass diese Geräusche nichts Bedrohliches sind.

    Vergiss nicht, ein paar Leckerlis einzupacken! Wenn dein Hund brav und entspannt bleibt, ist eine kleine Belohnung immer angebracht. Das bestärkt ihn darin, dass er sich richtig verhält und hilft, die stressige Situation besser zu meistern.

    Falls du merkst, dass dein Hund sich trotz aller Vorbereitung unwohl fühlt, kannst du auch daran arbeiten, ihm das Alleinsein angenehmer zu machen. So kannst du den Weihnachtsmarkt genießen, während dein Hund entspannt zuhause bleibt.