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Top 7 Outdoor Winter Aktivitäten mit deinem Hund [2024]

    Hund steht im Schnee

    Kalte Luft, funkelnder Schnee und die Pfoten deines treuen Vierbeiners, die fröhlich neben dir durch die Winterlandschaft stöbern – klingt das nicht nach einer perfekten Kombination?

    Ob du nach neuen Ideen suchst oder einfach nur Tipps für deine bestehenden Outdoor Winter Aktivitäten mit deinem Hund benötigst, hier wirst du fündig. Mach dich bereit, diese kalte Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen!

    Top Outdoor Aktivitäten im Winter mit deinem Hund

    1. Wandern

    Du schnappst dir deinen Vierbeiner, schnallst ihm sein Lieblingsgeschirr um und machst dich auf den Weg ins winterliche Abenteuer.

    Während du das Knirschen des Schnees unter deinen Stiefeln genießt, stürmt dein Hund voran, seine Nase ständig am Boden oder in der Luft, um die spannenden Winterdüfte einzufangen. Der klare Winterhimmel und die frische Luft lassen euch beide aufleben.

    Wenn ihr durch verschneite Wälder lauft, bietet der Anblick der schneebedeckten Bäume und die Ruhe der Natur ein fast magisches Erlebnis. Dein Hund wird besonders die Gelegenheit schätzen, neuen Spuren zu folgen, die der Schnee offenbart.

    Egal, ob es die Spur eines Eichhörnchens, Rehs oder eines anderen Hundes ist – dein Vierbeiner wird mit Begeisterung jedem Hinweis folgen.

    Für uns Menschen sind Winterwanderungen auch eine großartige Möglichkeit, uns körperlich zu betätigen und gleichzeitig den Geist zu entspannen. Und für den Hund? Es ist ein wahrer Sinnesrausch!

    Die kälteren Temperaturen können auch dafür sorgen, dass dein Hund energiegeladener ist und länger laufen möchte. Daher ist es wichtig, sicherzustellen, dass ihr beide warm und sicher bleibt.

    Einige Hunde, besonders die mit kürzerem Fell, könnten von einem warmen Mantel profitieren, wenn die Temperaturen sinken, damit sie nicht zu sehr auskühlen

    Zum Abschluss der Wanderung könnt ihr euch beide mit einer warmen Decke oder einem Lagerfeuer gemütlich machen.

    Dein Hund wird sich an dich kuscheln und sich über jede Streicheleinheit freuen, während ihr euch von eurem winterlichen Abenteuer erholt. Das sind Momente, die ihr beide sicherlich schätzen und in Erinnerung behalten werdet!

    2. Hundeski oder Skijöring

    Hundeski

    Stell dir vor, du gleitest auf einem Paar Langlaufski durch den Schnee, während dein bester vierbeiniger Freund vor dir her zieht. Du fühlst den Wind im Gesicht, hörst das rhythmische Klacken der Skistöcke auf dem Boden und das freudige Bellen deines Hundes, der die Freiheit und den Schwung des Skijorings genießt.

    Das Besondere am Skijoring ist, dass es nicht nur eine großartige Übung für dich ist, sondern auch für deinen Hund.

    Während du dich auf die Technik des Skilanglaufs konzentrierst, arbeitet dein Hund daran, die Richtung zu halten und einen konstanten Zug aufrechtzuerhalten.

    Es ist ein echtes Teamwork und erfordert Kommunikation und Vertrauen zwischen dir und deinem Hund.

    Um mit dem Skijoring zu beginnen, empfiehlt es sich, zuerst in flachem Gelände zu üben. Dies gibt euch beiden die Möglichkeit, euch an das Zug-Geschirr und die Bewegungen zu gewöhnen.

    Ein Tipp für Anfänger: Verwende zu Beginn kürzere Leinen, um die Kontrolle zu erleichtern.

    Aber Skijoring ist nicht nur ein Freizeitsport. Überall auf der Welt gibt es Wettkämpfe, bei denen Teams aus Mensch und Hund gegen die Uhr und gegen andere Teams antreten. Diese Veranstaltungen sind oft ein Spektakel, mit begeisterten Zuschauern, die die Athleten anfeuern.

    Wenn du also nach einer neuen und spannenden Winteraktivität suchst, die du zusammen mit deinem Hund ausprobieren kannst, könnte Skijoring genau das Richtige für euch sein.

    Es bietet die perfekte Kombination aus Sport, Abenteuer und Bindung zwischen Mensch und Tier.

    3. Suchspiele & Nasenarbeit

    Für deinen Hund ist das Erkunden mit seiner Nase vergleichbar mit dem Lesen einer spannenden Zeitung für uns Menschen. Jeder Duft erzählt eine Geschichte, und im Winter verwandelt sich diese Geschichte in ein geheimnisvolles Rätsel, das gelöst werden möchte.

    Denk daran, wie es sich für dich anfühlt, ein neues Buch in die Hand zu nehmen, dessen Seiten du noch nicht geblättert hast.

    Für deinen Hund ist das Schnüffeln an einem frisch verschneiten Ort genau das Gleiche. Jeder Duft wird durch den Schnee gedämpft und verändert, und es ist an deinem Hund, diese Düfte zu entziffern. Und das kann er mit seinem Geruchssinn auch viel besser als wir Menschen!

    Die Organisation einer Schnitzeljagd im Garten ist wie ein interaktives Puzzle für deinen Hund. Während du Leckerlis oder Spielzeuge im Schnee versteckst, wartet dein Hund geduldig darauf, dass du ihm das Signal zum Starten gibst.

    Sobald du ihm das Go gibst, sieht und hörst du, wie er mit Eifer loslegt. Er gräbt, schnüffelt und sucht mit all seiner Energie, um diese verborgenen Schätze zu finden.

    Durch die zusätzliche Herausforderung des Schnees, der die Gerüche überlagert, wird sein Gehirn genauso trainiert wie seine Nase.

    Und die Belohnung? Nicht nur das Finden des Leckerlis, sondern auch das Hochgefühl, ein Rätsel gelöst zu haben.

    Solche Spiele fördern nicht nur die geistige und körperliche Aktivität deines Hundes, sie stärken auch die Bindung zwischen euch beiden. Du lernst, deinem Hund zu vertrauen, und er lernt, auf dich zu hören.

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    4. Spazierengehen oder leichtes Joggen

    Es mag zunächst trivial klingen, aber der simple Akt des Spazierengehens im Winter bietet deinem Hund eine ganz neue Palette von Sinneseindrücken.

    Die knackige Kälte, die unter den Pfoten knirschende Schneedecke und die veränderten Düfte bieten eine Fülle neuer Entdeckungen.

    Ein Spaziergang im Winter, besonders nach frischem Schneefall, belebt und erfrischt sowohl Mensch als auch Tier.

    Joggen bei kälteren Temperaturen hat seine eigenen Vorzüge. Die frische, kalte Luft kann belebend wirken, und das Gefühl von Schnee oder Frost unter den Füßen gibt dem Lauf ein ganz neues Gefühl.

    Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass der Boden nicht zu rutschig ist und dass sowohl du als auch dein Hund sicher sind und ihr gut auftreten könnt. Dafür könnten spezielle Schuhe oder Pfotenschutz für deinen vierbeinigen Freund nützlich sein.

    Der Wechsel vom Laufen im warmen Sommer zum Laufen im kalten Winter kann anfangs ungewohnt sein. Achte darauf, dass sich dein Hund, besonders wenn er ein älterer Gefährte ist, langsam an die neuen Bedingungen gewöhnt.

    Ein guter Tipp ist es, den Lauf mit einem zügigen Spaziergang zu beginnen und ihn mit einem gemütlichen Schlendern zu beenden. Dies gibt euch beiden die Möglichkeit, euch aufzuwärmen und anschließend abzukühlen.

    Darüber hinaus hat das Winterspazierengehen und -joggen auch gesundheitliche Vorteile. Es hilft, die Endorphine zu steigern, die sowohl bei Hunden als auch bei Menschen die Stimmung verbessern.

    Und am Ende des Tages, nachdem ihr beide an der kalten Luft wart, gibt es nichts Schöneres, als sich drinnen aufzuwärmen und gemeinsam zu kuscheln.

    5. Schlittenfahren

    Stell dir vor, du saust einen verschneiten Hang hinunter, und direkt hinter dir folgt dein Hund mit wedelndem Schwanz und leuchtenden Augen!

    Schlittenfahren kann für deinen Hund zu einem unvergesslichen Abenteuer werden. Das rasante Tempo und die aufregende Stimmung bieten deinem Vierbeiner eine völlig neue Erfahrung.

    Während des Rodelns sollte man immer auf die Sicherheit achten. Hunde, die dem Schlitten folgen, sollten genug Abstand halten, um Kollisionen zu vermeiden.

    Ein geübter Abruf ist hier Gold wert. Dein Hund sollte sofort reagieren, wenn du ihn rufst oder ein Kommando gibst.

    Dies stellt sicher, dass er aus dem Weg geht, wenn der Schlitten zu schnell wird oder eine unerwartete Wendung nimmt.

    Flache, glatte Oberflächen sind ideal, da sie weniger riskant sind und dem Hund erlauben, leicht neben dem Schlitten zu laufen. Festgetretener Schnee bietet zudem einen guten Grip für die Pfoten, sodass dein Hund nicht ausrutscht.

    Wie bei allen Outdoor-Aktivitäten im Winter ist es wichtig, dass dein Hund nicht zu kalt wird. Ein wärmendes Hunde-Outfit kann hier hilfreich sein, besonders für kurzhaarige Rassen.

    Ein weiterer Punkt, den man beachten sollte, sind die Pfoten deines Hundes. Salz und Chemikalien, die auf Straßen und Gehwegen im Winter verwendet werden, können die Pfoten reizen.

    Unser Hund hat bei zu langen Ausflügen aber auch das Problem, das sich Eis zwischen den Pfoten bildet. Eine gründliche Reinigung nach oder manchmal auch während dem Rodeln sind hier sinnvoll.

    Für diejenigen, die in Gegenden leben, in denen Schnee eine Seltenheit ist, könnte das Schlittenfahren eine tolle Gelegenheit für einen winterlichen Ausflug sein.

    Ein Wochenende in den Bergen oder im Schnee bietet nicht nur Spaß beim Rodeln, sondern auch die Chance, die winterliche Landschaft zu genießen.

    Hund im Schnee

    6. Spielen und Herumtollen

    Spielen im Schnee kann für deinen Hund wie ein Ausflug ins Wunderland sein. Besonders in tiefem, frisch gefallenen Schnee springt unser Hund freudig wie ein Känguru von einer Schneewehe in die nächste.

    Er scheint dabei den Spaß seines Lebens zu haben und für uns ist das ausgesprochen lustig anzusehen, wie da durch den Schnee gehopst wird.

    Das Anlegen einer kleinen „Rennstrecke“ ist ein anderer Weg, um deinem Hund Bewegung zu verschaffen.

    Er wird lernen, durch den Schnee zu navigieren, vielleicht sogar kleine Sprünge zu machen, um über Hügel oder andere Hindernisse zu kommen, die du aufgebaut hast.

    Das Rennen durch den Schnee stärkt seine Muskeln und verbessert seine Koordination.

    Das Werfen von Schneepulver in die Luft wird zu einem unterhaltsamen Fangspiel. Dein Hund wird versuchen, die fallenden Flocken zu fangen, vielleicht sogar in die Luft zu springen, um sie zu erwischen, bevor sie den Boden berühren. Diese Art von Spiel kann auch dazu beitragen, seine Reflexe zu schärfen.

    Aber wie bei jeder Aktivität im Freien, besonders im Winter, sollte man auf die Sicherheit achten. Achte darauf, dass der Schnee, den der Hund fressen möchte, sauber ist und keine Chemikalien enthält. Überprüfe auch hier regelmäßig seine Pfoten, um sicherzustellen, dass sich kein Eis zwischen den Zehen bildet.

    7. Im Schnee graben

    Für viele Hunde bietet das Graben im Schnee eine völlig neue Erfahrung. Anders als beim Graben in Sand oder Erde bringt der Schnee eine kalte und feuchte Textur mit sich, die die Sinne des Hundes anregt.

    Sobald sie ihre Schnauze oder Pfoten in den weichen, kalten Schnee stecken, entdecken sie eine Welt voller neuer Gerüche und Empfindungen.

    Durch das Graben im Schnee kann sich der Hund nicht nur physisch betätigen, sondern auch seinen natürlichen Instinkten nachgehen.

    Einige Hunderassen haben einen ausgeprägten Grabinstinkt und der Schnee bietet ihnen eine andere Art von Medium, in dem sie graben können, ohne Löcher im Garten zu hinterlassen.

    Das Aufspüren von verborgenen Objekten oder das Aufdecken von Gras oder Erde unter dem Schnee kann für den Hund eine echte Belohnung darstellen.

    Das Graben im Schnee bietet auch die Gelegenheit, den Hund zu trainieren und seine geistigen Fähigkeiten zu fördern.

    Du kannst kleine Spielzeuge oder Leckerlis im Schnee verstecken und deinen Hund ermutigen, sie zu finden. Dieses „Such- und Find-Spiel“ im Schnee trainiert nicht nur seine Sinne, sondern fördert auch das Denken und die Problemlösungsfähigkeiten.

    Allerdings solltest du darauf achten, dass der Hund nicht zu lange im kalten Schnee gräbt, da dies zu Erfrierungen an den Pfoten führen kann.

    Das Auftragen von speziellen Pfotenschutzcremes kann helfen, die empfindlichen Ballen vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen.

    Nach dem Spiel im Schnee ist es auch hier ratsam, die Pfoten des Hundes abzutrocknen und auf Eisklumpen zwischen den Zehen zu überprüfen.