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Wie kann man Spielzeug für den Hund interessant machen?

    Sketch: Hund spielt Zuhause mit Frauchen

    Dein Hund findet sein Spielzeug eher langweilig? Das Problem habe ich auch selber häufiger.

    Deshalb ich ein paar der besten Tipps zusammengesucht die helfen, um das Spielzeug für den Hund interessanter zu machen!

    So machst du Spielzeug für deinen Hund interessant

    1. Bewege das Spielzeug

    Stell dir vor, du hast ein Spielzeug in der Hand – vielleicht ein Seil oder einen Ball. Du schwingst es hin und her, und dein Hund, der aufmerksame Beobachter, ist ganz aufgeregt und bereit, zu springen.

    Es ist ein bisschen wie beim Versteckspielen, nur dass hier das Spielzeug die Hauptrolle spielt. Dein Hund wartet gespannt darauf, dass du es wirfst oder ziehst, und dann – zack! – ist er in Aktion.

    Dieses Spiel stärkt nicht nur die Bindung zwischen euch, sondern hält auch deinen Hund körperlich fit und geistig aktiv.

    2. Abwechslung bei den Spielsachen

    Hier kommt der Trick mit dem Wechseln des Spielzeugs ins Spiel. Du hast ja schon eine Sammlung von Hundespielzeug, richtig?

    Statt immer das gleiche Spielzeug zu nehmen, überrasche deinen Hund regelmäßig mit etwas anderem.

    Vielleicht heute das Tauziehseil, morgen der quietschende Ball, und übermorgen vielleicht ein Frisbee. Jedes Spielzeug bringt seine eigene Dynamik ins Spiel.

    Du musst nicht regelmäßig neues Spielzeug kaufen, sondern einfach die Sammlung, die du bereits hast, nicht vollständig deinem Hund zu Verfügung stellen und dann kannst du einfach regelmäßig durch rotieren und ein anderes Spielzeug rausholen, dass es schon länger nicht mehr gab.

    3. Lass das Spielzeug einen leckeren Geruch annehmen

    Du kannst das Spielzeug auch einen leckeren Geruch annehmen lassen, indem du es mit irgendwelchen Leckerlis, zum Beispiel Leberwurst einschmierst. Unser Hund zum Beispiel liebt Leberwurst über alles und das was nach Leberwurst riecht, wird immer intensiv untersucht.

    Alternativ kannst du auch Futterbälle benutzen, in die du Leckerlis reinstecken kannst. Wenn dein Hund mit diesem Spielzeug spielt, dann wird er gleichzeitig belohnt, wenn immer mal wieder Leckerlis herausfallen.

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    Nicht jeder Hund ist interessiert an Spielzeug

    Früher hatte ich einen Hund, der aus einer ziemlich schwierigen Situation gerettet wurde. Sein Leben vor uns war alles andere als leicht, und leider hatte er nie die Chance, das Spielen zu lernen.

    Spielzeug war für ihn etwas Fremdes, Unverständliches. Es war nicht so, dass er es nicht mochte – er wusste einfach nicht, was er damit anfangen sollte.

    Dieser Hund hatte nie die liebevolle Aufmerksamkeit und Fürsorge erfahren, die so wichtig für die Entwicklung des Spieltriebs sind. Es war, als ob ein Teil seiner Hundewelt ihm verschlossen blieb.

    Trotz all unserer Bemühungen und der vielen Spielzeuge, die wir ihm anboten, blieb sein Interesse daran gering. Es war, als ob er eine Sprache nicht verstand, die anderen Hunden in die Wiege gelegt wurde.

    Später kam ein anderer Hund in unser Leben, den wir als Welpen aufzogen. Und oh Junge, war das ein Unterschied!

    Dieser Hund sprühte nur so vor Energie und Begeisterung für jedes Spielzeug, das wir ihm gaben. Bälle, Quietschtiere, Seile – du nennst es, er liebte es.

    Es war faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich diese beiden Hunde waren. Der eine, geprägt von seiner Vergangenheit, hatte nie das Vergnügen am Spiel entdeckt, während der andere es kaum erwarten konnte, mit seinem neuen Spielzeug zu toben.

    Du siehst also nicht jeder Hund hat gleich viel Interesse an Spielzeug. Das kann zum einen an der Herkunft liegen oder auch am persönlichen Charakter vom Hund.

    Von daher musst du dir auch keine Sorgen machen, wenn ein Hund nicht so gerne mit Spielzeug spielt, denn das ist ein Verhalten, das durchaus häufiger mal vorkommen kann.

    Was ist eigentlich „richtiges“ Spielen?

    Viele Leute haben eine bestimmte Vorstellung davon, wie richtiges Spielen bei Hunden aussieht. Diese Vorstellung kann sich allerdings davon unterscheiden, wie Hunde tatsächlich spielen.

    Du hast vielleicht die Vorstellung im Kopf, wie du ein Ball wirfst und der Hund hinterher läuft und diesen zu dir zurückbringt.

    Dieses Verhalten ist aber nicht wirklich natürlich, sondern eher etwas, dass dein Hund gelernt hat. Es gibt ja auch eine Vielzahl an Anleitungen, wie du deinem Hund das Apportieren beibringen kannst.

    Beobachte stattdessen meinen Hund mal, wenn er alleine spielt. Dann zeige mir ja ein völlig anderes Verhalten. Wahrscheinlich wird er viel eher das Spielzeug nehmen hin und her schleudern, sich darauf stürzen, und daran knabbern.

    Dieses Verhalten ist viel typischer, weil es eine Art Jagdspiel für den Hund ist und er hier seinen natürlichen Instinkt auslebt.

    Aber an dieser Stelle hat die Rasse einen sehr hohen Einfluss darauf, wie sich der Hund verhält. Ein Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb, zum Beispiel ein Beagle, wird viel eher Interesse an Spielzeug zeigen, dass Töne von sich gibt als ein eher ruhiger Begleithund wie ein Shih Tzu.

    Sketch eines Hundes, der einen Ball jagt

    Finde das richtige Spielzeug für deinen Hund

    Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Arten von Spielzeug für Hunde. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass Hunde auch ihre persönlichen Vorlieben haben und nicht jedes Spielzeug gleich gut ankommt.

    1. Zerrseile: Der Klassiker im Ringen und Ziehen

    Beginnen wir mit den Zerrseilen. Sie sind wie die unermüdlichen Kämpfer unter den Hundespielzeugen, ideal für Hunde, die gerne ihre Kraft und Ausdauer testen.

    Stell dir vor, wie dein Hund mit leuchtenden Augen das Seil packt und ein Tauziehen beginnt – ein wahrer Spaß für Hunde, die Herausforderungen und körperliche Aktivität lieben.

    Aber Vorsicht, nicht jeder Hund ist ein Fan von Zerrspielen. Manche bevorzugen ruhigere Beschäftigungen und sind nicht so sehr an einem Kräftemessen interessiert.

    2. Bälle: Für die Jäger und Sammler

    Jetzt zu den Bällen, die Favoriten vieler Hunde. Sie wecken den inneren Jäger und Sammler. Ein Ball, der durch den Garten fliegt, kann für deinen Hund wie die Verfolgungsjagd eines wilden Tieres sein.

    Die Augen fixiert, die Muskeln angespannt, und dann der Sprint! Für Hunde, die gerne rennen und apportieren, sind Bälle das Nonplusultra.

    Andere wiederum sehen keinen Sinn darin einem Ball nachzujagen, diesen zurück zu bringen nur um ihn dann wieder holen zu müssen wenn du ihn erneut geworfen hast.

    3. Intelligenzspielzeug und Puzzleaufgaben: Für die klugen Köpfe

    Manche Hunde sind kleine Einsteins und lieben es, ihre grauen Zellen zu nutzen. Intelligenzspielzeug und Puzzles sind wie spannende Rätselbücher für sie.

    Sie fordern den Hund geistig heraus und belohnen ihn mit Leckerlis. Das erfordert zwar weniger Bewegung aber eine ganze Menge Hirnschmalz und viele Hunde lieben es, auf diese Weise gefordert zu werden, während andere nicht wirklich verstehen, warum sie jetzt Rätseln sollten.

    4. Holz zum Knabbern: Für die Naturliebhaber

    Und dann gibt es Hunde, die einfach gerne kauen und knabbern. Für sie sind Holzspielzeuge wie ein Stück Natur im Wohnzimmer.

    Sie bieten eine ungefährliche Alternative zu echten Stöcken und können zudem die Zahngesundheit fördern.

    Ich persönlich empfehle dir, Kaffeeholz für deinen Hund zu verwenden, da dieses besonders robust und splitterresistent ist.

    Andere Hundehalter haben manchmal aber auch einfach große Holzklötze zu Hause, die groß genug sind, damit der Hund sich nicht verschlucken kann, aber an den er immer herum nagen, wenn ihm der Sinn danach steht.

    Finde das perfekte Spielzeug

    Wie auch bei uns Menschen hat ein Hund, unterschiedliche Interessen und Vorlieben. Von daher macht es Sinn verschiedene Arten an Spielzeug ausprobieren und zu schauen, was deinem Hund am besten gefällt.

    Mit der Zeit wirst du ein Gefühl dafür bekommen, was gut ankommt und was dein Hund eher langweilig findet, und kannst das Spielzeug entsprechend daran anpassen.

    Du brauchst nicht immer Spielzeug um deinen Hund zu beschäftigen

    Hundespielzeug dient hauptsächlich dazu, deinen Vierbeiner zu beschäftigen und auszulasten. Aber du hast auch noch eine Vielzahl an anderen Möglichkeiten, um den selben Effekt zu erzielen.

    Stell dir vor, du und dein Hund seid ein echtes Dream-Team, und wie in jedem guten Team gibt’s nicht nur eine Taktik, um zum Ziel zu kommen.

    Genauso ist es mit der Beschäftigung deines Vierbeiners. Spielzeug? Klar, das ist wie das klassische Fußballspiel am Sonntagnachmittag – macht Spaß, aber manchmal will man auch was anderes machen.

    Vielleicht hast du einen Hund, der eher der Typ „Philosoph“ als „Fußballspieler“ ist.

    Und da kommst du ins Spiel. Du brauchst keinen Haufen Spielzeug, um ihn glücklich zu machen.

    Eine Alternative ist ganz normales Training. Denk mal an diese kleinen Herausforderungen, die uns selbst im Alltag begegnen.

    Für deinen Hund ist das Lernen von Kommandos wie „Sitz“ oder „Bleib“ ähnlich spannend. Es ist wie ein Rätsel für sein Gehirn, und wenn er es knackt – Bingo! Stolz wie Oskar ist er, und du natürlich auch. Daher ist das Trainieren von Befehlen ein guter Ersatz für die mentale Herausforderung von Intelligenzspielzeug.

    Außerdem gibt es auch noch soziale Aspekte. Hunde sind gesellige Tiere. Also, nichts wie ab in den Hundepark!

    Dort kann er mit seinen Kumpels herumtollen, schnüffeln, und spielen – und das ganz ohne Spielzeug. Anstelle einem Ball rennt ein Hund hier einfach Artgenossen hinterher und kann sich so austoben und bewegen.

    Und weißt du, was das Schöne daran ist? Dein Hund wird dabei nicht nur körperlich, sondern auch mental ausgelastet. Er lernt, sich in verschiedenen Situationen zurechtzufinden, und das stärkt sein Selbstvertrauen und seine sozialen Fähigkeiten.

    Spielzeug ist super, keine Frage. Aber es ist nur ein Weg von vielen, um deinen Hund glücklich und zufrieden zu halten.

    Die Welt da draußen bietet so viele Möglichkeiten, und jede davon ist eine Chance für ein neues, spannendes Abenteuer mit deinem pelzigen Freund.

    FAQ

    Wie kann ich das Interesse meines Hundes an Spielzeug wecken?

    Um das Interesse deines Hundes an Spielzeug zu wecken, musst du es spannend machen. Versuche, das Spielzeug mit Leckerlies zu kombinieren oder es in eine Spielroutine einzubauen. Du kannst auch verschiedene Arten von Spielzeug ausprobieren, um zu sehen, was deinem Hund am meisten Spaß macht.

    Welche Rolle spielt der Geruch bei Hundespielzeug?

    Der Geruch spielt eine große Rolle! Hunde haben einen super Geruchssinn. Wenn du das Spielzeug mit interessanten Gerüchen verbindest, wie zum Beispiel dem Geruch seines Lieblingsfutters, wird es für deinen Hund viel interessanter. Manche Spielzeuge kannst du auch mit speziellen Düften kaufen.

    Wie kann ich selbstgemachtes Spielzeug für meinen Hund interessanter machen?

    Selbstgemachtes Spielzeug wird besonders spannend, wenn du Dinge benutzt, die dein Hund liebt. Verwende alte Stoffreste, die nach dir riechen, oder verstecke Leckerlies im Spielzeug. Sei kreativ, aber achte darauf, dass alles sicher für deinen Hund ist.

    Sollte ich das Spielzeug meines Hundes regelmäßig austauschen?

    Ja, es ist eine gute Idee, das Spielzeug regelmäßig zu wechseln. Das hält die Dinge frisch und spannend für deinen Hund. Du musst nicht immer neues Spielzeug kaufen; manchmal reicht es, das alte Spielzeug für eine Weile wegzulegen und es dann wieder zu präsentieren.

    Wie kann ich das Spielzeug mit Training kombinieren?

    Du kannst Spielzeug nutzen, um deinen Hund zu trainieren. Zum Beispiel, indem du ihm beibringst, das Spielzeug zu bringen oder darauf zu warten, bevor er damit spielen darf. So wird das Spielzeug Teil einer lustigen Lernaktivität, was es noch interessanter für deinen Hund macht.