Zum Inhalt springen
Home » Ernährung » Dürfen Hunde Erdnussbutter fressen? Gefahren & Risiken erklärt

Dürfen Hunde Erdnussbutter fressen? Gefahren & Risiken erklärt

    Zeichnung: Hund bekommt Erdnussbutter zu fressen

    Dürfen Hund Erdnussbutter fressen?

    Generell dürfen Hunde Erdnussbutter fressen. Sie ist für viele Hunde eine köstliche Belohnung und nicht nur reich an Protein und gesunden Fetten, sondern auch an lebenswichtigen Vitaminen wie B und E sowie Niacin.

    Doch nicht jede handelsübliche Erdnussbutter ist für Hunde geeignet, Hundebesitzer sollten sich für ungesalzene Sorten, spezielle Hunde-Erdnussbutter oder selbstgemachte Varianten entscheiden.

    Solche Optionen sind nicht nur natriumarm, was für die Gesundheit von Hunden von Vorteil ist, sondern enthalten auch keine zusätzlichen Zucker oder unnötige Zusatzstoffe, die oft in kommerziellen Marken zu finden sind.

    Aber Vorsicht ist das Stichwort. Wie beim Menschen müssen auch Hunde ihre Naschereien in Schach halten. Obwohl Erdnussbutter nahrhaft ist, ist sie auch fettreich.

    Ein Übermaß kann dazu führen, dass Hunde an Gewicht zulegen und das Risiko für Fettleibigkeit steigt. Aber nicht nur das; eine fettreiche Ernährung kann Hunde anfällig für Pankreatitis machen, eine schmerzhafte und potenziell schwere Erkrankung.

    Wie bestimmt man nun die richtige Menge an Erdnussbutter für einen Hund? Eine gängige Methode ist die 10-Prozent-Regel. Nach dieser Regel sollten Leckerlis, einschließlich Erdnussbutter, nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr eines Hundes ausmachen.

    Indem man die tägliche Futteraufnahme misst, können Hundebesitzer die geeignete Leckerli-Größe ermitteln. Es ist jedoch ratsam, nicht nur auf Erdnussbutter zu setzen.

    Eine Abwechslung mit anderen gesunden Belohnungen wie hundefreundlichen Früchten und Gemüse sorgt nicht nur für Vielfalt, sondern auch für eine ausgewogene Leckerli-Routine für den vierbeinigen Freund.

    In diesem Fall sollte man Hunden auf keinen Fall Erdnussbutter geben

    • Übergewichtige Hunde: Erdnussbutter enthält Fett und ist daher nicht ideal für Hunde, die auf Diät sind oder sein sollten. Schlankere Alternativen für Trainingsleckerlis sind Hühnchen, Schinken und Thunfisch.
    • Hunde mit Nierenproblemen: Erdnussbutter hat oft einen hohen Salzgehalt und ist daher nicht geeignet für Hunde mit Nierenproblemen. Es gibt jedoch auch ungesalzene Erdnussbutter, diese muss man jedoch gezielt suchen und finden.
    • Hunde mit speziellem Ernährungsplan: Wenn der Hund auf bestimmte Lebensmittel empfindlich reagiert oder spezielles Futter erhält, ist es am besten, nicht von dem abzuweichen, was normalerweise gefüttert wird, um Unverträglichkeiten zu vermeiden.

    Gesundheitsrisiko Xylitol

    Xylitol, ein Zuckerersatzstoff, hat in der Lebensmittelindustrie an Popularität gewonnen und findet sich in einer Reihe von zuckerfreien Produkten wieder, darunter Kaugummi, Zahnpasta und Backwaren.

    Während Xylitol für Menschen als unbedenklich gilt, stellt es eine erhebliche Gefahr für Hunde dar. Einige Erdnussbutterhersteller haben begonnen, diesen Süßstoff in ihren Produkten zu verwenden. Daher sollte man besondere Vorsicht walten lassen, wenn man keine spezielle naturbelassene Erdnussbutter kauft.

    Das Problem mit Xylitol und Hunden liegt in der Art und Weise, wie der Körper des Hundes auf diesen speziellen Zuckerersatz reagiert. Bei Hunden führt die Aufnahme von Xylitol zu einer schnellen Insulinfreisetzung.

    Diese schnelle Freisetzung führt wiederum zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels, bekannt als Hypoglykämie. Und dieser drastische Rückgang kann binnen einer Stunde nach der Aufnahme auftreten.

    Die Folgen einer Xylitol-Vergiftung sind schwerwiegend. Sie können von Schwäche über Koordinationsverlust bis hin zu Krampfanfällen reichen. In schweren Fällen kann dies zum Tod des Hundes führen, wenn er nicht umgehend behandelt wird.

    Dennoch ist das Vermeiden einer Xylitol-Vergiftung relativ einfach. Hundebesitzer sollten stets die Etiketten von Produkten, die sie ihren Hunden geben möchten, sorgfältig überprüfen, insbesondere wenn es sich um Erdnussbutter handelt. Ist Xylitol enthalten, ist es ein No-Go für den Hund.

    Vorteile von Erdnussbutter für Hunde

    Erdnussbutter bietet nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde verschiedene gesundheitliche Vorteile, wenn sie in Maßen verabreicht wird.

    Sie ist eine ausgezeichnete Quelle für Protein, das für den Muskelaufbau und die Reparatur essentiell ist.

    Darüber hinaus liefert Erdnussbutter gesunde Fette, insbesondere einfach ungesättigte Fettsäuren, die zur Unterstützung der Gehirnfunktion und zur Aufrechterhaltung eines glänzenden Fells beitragen können.

    Ein weiterer Vorteil von Erdnussbutter ist ihr Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthält beispielsweise die Vitamine B und E. Während Vitamin B zur Energieproduktion im Körper beiträgt, unterstützt Vitamin E als Antioxidans die Abwehr freier Radikale, was wiederum die Zellgesundheit fördert.

    Zudem erweist sich Erdnussbutter als nützliches Hilfsmittel bei der Medikamentengabe. Die meisten Hunde fressen nicht einfach eine Tablette ohne entsprechenden Anreiz.

    Hier kann eine kleine Menge Erdnussbutter helfen, das Medikament zu verstecken und die Einnahme für den Hund schmackhafter zu machen.

    Der vertraute Geschmack der Erdnussbutter lenkt den Hund oft genug ab, sodass er das Medikament ohne weiteres Probleme zu sich nimmt.

    Worauf sollte man sonst bei Erdnussbutter für Hunde achten?

    Die ideale Erdnussbutter für Hunde ist die, die ohne jegliche Zusatzstoffe hergestellt wird. Das bedeutet, sie sollte frei von Salz, Zucker, Palmöl und vor allem Xylitol sein.

    Naturbelassene Erdnussbutter oder Erdnussmus, die oft ohne künstliche Stabilisatoren oder andere Zusätze hergestellt werden, können vielen Hunden dann jedoch problemlos gegeben werden.

    Es gibt auch speziell hergestellte Erdnussbutter-Produkte, die in Tierfachgeschäften angeboten werden und speziell für den Verzehr durch Hunde konzipiert sind.

    Diese sind ebenfalls eine gute Wahl, da sie entwickelt wurden, um den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen und Anforderungen von Hunden gerecht zu werden.

    Bestseller Nr. 1
    peamutt Butter für Hunde 340g
    • Ideal für Füllung in Hund Spielzeug als Belohnung oder für die Herstellung Ihrer eigenen Hundekuchen und behandelt
    • enthält keine hinzugefügten Salz, Zucker Xylitol
    • Verpackt mit Herz gesunden Fetten und eignet sich für alle Hunde im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung

    Affiliate links / Bilder von Amazon Product Advertising API

    Dürfen Hunde normale Erdnüsse fressen?

    Ja, Hunde dürfen normale Erdnüsse fressen, da diese für den Hund nicht giftig sind.

    Doch bevor du deinem vierbeinigen Freund Erdnüsse gibst, ist es ratsam, ihm zunächst eine sehr kleine Menge anzubieten, um festzustellen, ob er gegen Erdnüsse allergisch ist.

    Eine solche Allergie tritt bei Hunden fast ebenso häufig auf wie bei Menschen. Zeigt dein Hund nach dem Verzehr Anzeichen einer allergischen Reaktion, solltest du einen Tierarzt aufsuchen, da nur dieser die Symptome adäquat behandeln kann.

    Hat dein Hund bereits bekannte Allergien, ist es klug, ihm keine Erdnüsse zu geben, um potenzielle Risiken zu vermeiden.

    Obwohl Erdnüsse viele gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen, enthalten sie auch einen hohen Fettgehalt. Daher empfiehlt es sich, sie nur in Maßen zu füttern. Insbesondere Hunde, die anfällig für Übergewicht sind, sollten sie nur in geringen Mengen erhalten.

    Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Erdnüsse, die du deinem Hund anbietest, keine Schale haben und frei von Salz und Zucker sind.

    Diese Zusatzstoffe können die Verdauung des Hundes stören und zu gesundheitlichen Problemen führen.

    Geröstete Erdnüsse sind eine gute Wahl, da sie leichter verdaulich sind und das Risiko von Blähungen reduzieren.

    FAQ

    Kann ich meinem Hund Erdnussbutter geben?

    Ja, du kannst deinem Hund naturbelassene Erdnussbutter geben. Handelsübliche Erdnussbutter hat jedoch oft Salz, Zucker oder Xylitol zugesetzt und sollte dem Hund nicht gegeben werden. Schau dir im Vorfeld also genau das Etikett an und prüfe, ob die Erdnussbutter tatsächlich naturbelassen ist.

    Welche Inhaltsstoffe sollten in der Erdnussbutter vermieden werden?

    Vermeide Erdnussbutter mit Xylitol, einem künstlichen Süßstoff, der für Hunde giftig ist. Auch übermäßiges Salz, Zucker und Zusatzstoffe sollten vermieden werden.

    Wie viel Erdnussbutter darf mein Hund fressen?

    Erdnussbutter ist kalorienreich, daher in Maßen füttern. Ein Teelöffel für kleine Hunde und ein Esslöffel für größere Hunde ist ein guter Anhaltspunkt.

    Kann Erdnussbutter Allergien bei Hunden auslösen?

    Wie beim Menschen können auch Hunde Allergien entwickeln. Zeichen sind Hautausschlag, Jucken oder Magenbeschwerden. Bei Verdacht solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

    Gibt es gesündere Alternativen zur Erdnussbutter?

    Ja, es gibt spezielle Hundeleckerlis oder Pasten, die für Hunde entwickelt wurden. Auch Mandel- oder Cashewbutter kann eine Alternative sein, aber immer auf Inhaltsstoffe achten.

    Warum ist Xylitol gefährlich für Hunde?

    Xylitol kann bei Hunden zu einem schnellen Insulinanstieg führen, was zu Hypoglykämie (niedriger Blutzucker) führt. Dies kann zu Krämpfen, Koma und im schlimmsten Fall zum Tod führen.