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Warum spielt mein Hund mit seinem Essen? 5 Gründe & Lösungen

    illustration hund frisst aus napf in küche

    Dein Vierbeiner spielt manchmal mit seinem Essen? Wir schauen uns an was dazu führt, dass Hunde mit Futter spielen anstatt es ganz normal zu fressen!

    Gründe warum dein Hund mit seinem Futter spielt

    1. Der Hund hat Spaß daran oder bekommt Aufmerksamkeit

    Manche Hunde sehen es einfach als spaßig an mit ihrem Futter zu spielen. Es ist eine Form der Unterhaltung für ihn und einfach ein Weg sich zu beschäftigen.

    Besonders wenn dein Vierbeiner Langeweile hat ist das der Fall. Hunde, die tagsüber nicht viel zu tun haben, könnten sich dazu entschließen, ihr Futter als Zeitvertreib zu nutzen.

    Anstatt zu fressen und dann dazuliegen, denken sie sich: „Warum nicht ein bisschen Spaß haben?“

    Aber es gibt noch einen anderen Aspekt: Aufmerksamkeit! Hunde sind ziemlich kluge Wesen. Sie merken schnell, dass ihr ungewöhnliches Essverhalten unsere Blicke auf sich zieht.

    Wenn dein Vierbeiner also mit seinem Essen spielt, könnte es sein, dass er damit auch ein wenig um deine Aufmerksamkeit buhlt. „Schau mal, was ich kann“, scheint er zu sagen, während er sein Futter mit der Nase oder Pfote anstupst.

    Und seien wir ehrlich: Oft funktioniert es. Wir schauen hin, lachen vielleicht, sprechen mit ihm – und voilà, Mission Aufmerksamkeit erfolgreich!

    2. Hund spielt nicht, er „jagt“

    Wenn wir unsere Hunde dabei beobachten, wie sie mit ihrem Futter umgehen, neigen wir oft dazu, dies als spielerisches Verhalten zu interpretieren.

    Aber hast du schon mal darüber nachgedacht, dass es eigentlich etwas ganz anderes sein könnte? Vielleicht ist es gar kein Spiel, sondern ein tief verwurzelter Jagdinstinkt, der in deinem Hund schlummert.

    Auch wenn unsere Haushunde heute weit entfernt von der Wildnis und ihren täglichen Jagdherausforderungen sind, bleiben die Instinkte ihrer wilden Vorfahren tief in ihnen verankert.

    Dein Hund sieht seinen Fressnapf nicht nur als Quelle für seine Mahlzeit, sondern auch als eine Art symbolische „Beute“. Dieses Verhalten ist in der Natur nicht ungewöhnlich.

    Wildlebende Tiere, wie Wölfe, nutzen oft ihre Pfoten, um zu testen, ob die Beute wirklich tot ist. Sie werfen ihre Beute auch manchmal in die Luft, um sicherzustellen, dass sie besiegt ist.

    Es ist ein Teil ihrer Überlebensstrategie, die im Laufe der Evolution verfeinert wurde.

    In der häuslichen Umgebung deines Hundes transformiert sich dieser Instinkt in eine weniger dramatische, aber dennoch sichtbare Handlung.

    Wenn dein Hund sein Futter durch die Gegend wirft oder es mit der Pfote bearbeitet, könnte er unbewusst diese uralten Jagdtechniken nachahmen. Es ist eine Art Ritual, das in seinem genetischen Gedächtnis verankert ist.

    Vielleicht ist es seine Art zu überprüfen, ob seine „Beute“ – in diesem Fall das Futter das er von dir bekommt – „sicher“ zu verzehren ist.

    3. Hund freut sich zu sehr

    Die Größe dieser Freude kann, wie ich bei meinem Hund gesehen habe, stark vom Futter selbst beeinflusst werden.

    Es gibt Momente, in denen unsere vierbeinigen Freunde sich so sehr über ihr Fressen freuen, dass sie buchstäblich nicht wissen, wohin mit all dieser Energie.

    Stell dir vor, es gibt etwas Besonderes im Futternapf, vielleicht einen leckeren Kauknochen oder ein bisschen Leberwurst. Für einen Hund ist das wie ein kulinarisches Fest!

    Diese Begeisterung kann manchmal zu einem überbordenden Ausdruck von Freude führen.

    Kima zum Beispiel nahm solche Delikatessen oft in ihr Maul und hüpfte damit freudig durch die Wohnung, bevor sie sich endlich dem eigentlichen Fressen widmete. Es war, als ob sie zuerst ihre Aufregung ausleben musste, bevor sie sich dem Genuss hingeben konnte.

    Dieses Verhalten ist ein bisschen so, als würdest du ein Geschenk bekommen, das dich so aufregt, dass du erst einmal umherlaufen und es jedem zeigen musst, bevor du es öffnest.

    Für Hunde ist die Freude am leckeren Essen oft so intensiv, dass sie sie in einer physischen Form ausdrücken müssen – durch Hüpfen, Spielen und Herumtragen ihrer Leckerbissen.

    Sketch: Hund spielt mit Kong Hundespielzeug

    4. Hund findet sein Futter langweilig

    Ein weiterer Grund, warum Hunde mit ihrem Essen spielen, könnte darin liegen, dass sie ihr Futter schlichtweg langweilig finden.

    Genau wie bei uns Menschen kann auch bei Hunden die tägliche Routine des immer gleichen Futters zu einer gewissen Monotonie führen. Ich erinnere mich, wie Kima manchmal nur enttäuscht in ihren Napf schaute, wenn es wieder einmal das übliche Futter gab.

    Stell dir vor, du müsstest jeden Tag dasselbe essen. Irgendwann würdest du wahrscheinlich auch kreativ werden, um die Mahlzeit ein wenig aufzupeppen. Genau das machen manche Hunde.

    Sie versuchen, das Fressen unterhaltsamer zu gestalten, indem sie damit spielen. Es ist ihre Art, ein wenig Würze in die tägliche Routine zu bringen.

    Wenn ein Hund sein Futter durch die Gegend wirft oder es mit der Pfote bearbeitet, bevor er es frisst, könnte das ein Zeichen sein, dass er nach etwas Abwechslung sucht.

    Es ist, als würde er sagen: „Okay, das ist wieder dasselbe Futter, aber vielleicht kann ich es ja ein bisschen spannender machen.“

    Durch das Spielen mit dem Futter schafft der Hund eine neue Dimension in seiner Futtererfahrung.

    Es geht nicht darum, dass das Essen anders schmeckt, sondern dass der Prozess des Essens an sich interessanter wird.

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    5. Hund bekommt zu viel Futter

    Es könnte sein, dass dein Hund einfach zu viel Futter bekommt. Stell dir das mal vor: Da steht der Napf, prall gefüllt bis zum Rand.

    Dein Vierbeiner schnüffelt dran, knabbert ein wenig daran herum, aber wirklich hungrig scheint er nicht zu sein.

    Warum auch? Er weiß ja, es ist immer mehr als genug da. Also, was macht ein Hund, wenn er nicht hungrig ist, aber Energie zum Überfluss hat? Genau, er spielt!

    Immer wenn der Napf meiner Hündin zu voll ist, schiebt sie ihr Futter manchmal mit der Nase durch die Gegend, wirft es in die Luft oder versteckt es sogar hinter dem Sofa. Für Kima ist das ein Riesenspaß! Aber es zeigt auch, dass sie gerade nicht wirklich hungrig ist.

    Dieses Verhalten hängt oft mit dem natürlichen Spieltrieb der Hunde zusammen. Nach dem Fressen, besonders wenn sie zu viel gefressen haben, sprühen sie vor Energie und wollen oftmals unbedingt spielen.

    Normalerweise rät man aber davon ab, direkt nach dem Fressen mit dem Hund wild zu toben – das kann zu Magenverstimmungen führen.

    Aber wenn dein Hund sich nicht austoben darf und stattdessen mit überschüssiger Energie dasteht, was bleibt ihm dann übrig? Richtig, er wendet sich seinem Futter zu und macht daraus ein Spiel.

    Das kann auf Dauer zu einem ungesunden Verhältnis zum Futter führen. Der Hund lernt nicht, sein Futter als notwendige Nahrungsquelle zu schätzen, sondern sieht es eher als Spielzeug an.

    Das ist nicht nur für die Ernährung des Hundes schlecht, sondern auch für seine allgemeine Disziplin und sein Verhalten.

    Wie gewöhnt man seinem Hund das Spielen mit Futter ab?

    Zeichnung: Hund frisst aus Napf

    1. Achte auf die richtige Futtermenge

    Das richtige Maß zu finden, ist auch beim Hundefutter wichtig. Zu viel des Guten kann, wie bei uns Menschen, auch bei unseren Vierbeinern zu Problemen führen.

    Ein überfüllter Napf verleitet deinen Hund nicht nur zum Spielen mit dem Futter, sondern kann auf lange Sicht auch zu Übergewicht führen.

    Stell dir vor, ich würde meinem Hund den ganzen Tag über immer wieder kleine Leckerlis zustecken. Klingt erstmal nach einem Paradies, oder?

    Aber wenn man dazu noch die normale Futtermenge im Napf hat, summieren sich die Kalorien schnell.

    Nach einer Faustregel sollten Leckerlis aber nicht mehr als 10% der täglichen Kalorienzufuhr eines Hundes ausmachen.

    Das ist ein guter Richtwert, um sicherzustellen, dass dein Hund alles bekommt, was er braucht, ohne zu übertreiben.

    Indem du die Futtermenge anpasst und ein Auge auf die zusätzlichen Snacks wirfst, hilfst du deinem Hund nicht nur, ein gesundes Gewicht zu halten, sondern auch sein Futter mehr zu schätzen.

    Wenn er merkt, dass Essen etwas Besonderes ist und nicht im Überfluss vorhanden, wird er wahrscheinlich eher dazu neigen, es zu fressen, statt damit zu spielen.

    2. Futter ohne Hund vorbereiten

    Wenn dein Hund zu denen gehört, die bei der kleinsten Andeutung, dass es gleich Futter gibt, vor Aufregung kaum noch stillhalten können, dann habe ich einen Tipp für dich: Bereite sein Futter außerhalb seiner Wahrnehmung vor.

    Fängt dein Hund immer an vor Freude wild herumzuspringen oder zu jaulen, wenn du nach seinem Napf greifst?

    Dann ist es eine gute Idee, deinen Hund in einen anderen Raum zu bringen, bevor du mit der Futterzubereitung beginnst.

    Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum Einen reduziert es die emotionale Aufregung deines Hundes.

    Wenn er nicht sieht, hört oder riecht, wie sein Futter zubereitet wird, bleibt er ruhiger. Diese kleine „Pause“ vom Geschehen hilft ihm, sich zu entspannen und nicht in einen überdrehten Zustand zu geraten.

    Zum Anderen hilft es dabei, eine gesündere Beziehung zum Futter aufzubauen. Wenn dein Hund lernt, dass das Essen nicht immer mit großer Aufregung und einem Spektakel verbunden ist, beginnt er vielleicht, entspannter damit umzugehen. Er lernt, dass Futter ein normaler, ruhiger Teil des Tages ist, kein Grund zur Ekstase.

    Außerdem gibt es dir als Hundebesitzer die Möglichkeit, das Futter in Ruhe vorzubereiten.

    Ohne einen hibbeligen Hund, der dir zwischen den Beinen herumspringt, kannst du dich besser darauf konzentrieren, ihm genau die richtige Menge und das richtige Verhältnis zu geben.

    3. Spielerisch Füttern

    Du kennst ja vielleicht das Sprichtwort: Angriff ist manchmal die beste Verteidigung!

    Anstatt zu versuchen, deinem Hund das Spielen mit seinem Essen abzugewöhnen, warum nicht das Füttern selbst zu einem kontrollierten Spiel machen?

    Das bringt nicht nur Spaß, sondern fördert auch die geistige Auslastung deines Hundes.

    Nehmen wir zum Beispiel Futterbälle. Diese kleinen Wunderwerke der Hundespielzeug-Welt können mit Trockenfutter gefüllt werden. Dein Hund muss dann den Ball herumrollen, um an die Leckerbissen im Inneren zu gelangen.

    Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern stimuliert auch seinen natürlichen Jagdinstinkt. Für Kima ist das wie eine Schatzjagd – sie liebt es, den Ball umherzustoßen und sich über jedes herausfallende Futterstückchen zu freuen.

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    Dann gibt es noch Kongs, die du mit verschiedenen Leckereien füllen kannst. Ich habe dir ja schon eine ganze Palette an Rezepten dafür zusammengestellt.

    Von einfachen Snacks bis hin zu komplexeren Füllungen – diese Spielzeuge bieten eine großartige Möglichkeit, deinen Hund mental zu fordern.

    Kima kann sich stundenlang damit beschäftigen, alles herauszulecken und zu knabbern, bis der Kong leer ist.

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    Eine weitere faszinierende Option sind Schnüffelteppiche. In ihren vielen Fasern kannst du Futter verstecken, und dein Hund hat dann die Aufgabe, es herauszuschnüffeln.

    Dieses Spiel fördert nicht nur den Geruchssinn, sondern hält deinen Hund auch körperlich und geistig beschäftigt.

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    Durch diese spielerischen Fütterungsmethoden wird das Futter zu etwas Besonderem und Spannendem. Dein Hund lernt, dass Essen nicht nur im Napf serviert wird, sondern auch Teil eines interessanten Spiels sein kann.

    Das kann dazu führen, dass er weniger Interesse daran hat, mit dem Futter im Napf zu spielen, da er an anderen Tagen bereits eine befriedigende, spielerische Erfahrung mit seiner Nahrung hat.

    Sollte dein Hund immer noch dazu neigen, mit seinem Napffutter zu spielen, kannst du ihm den Napf wegnehmen und das Fressen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

    So lernt er, dass Futter im Napf zum Fressen da ist und der Spaß beim Essen durch die anderen Spielzeuge gedeckt wird.

    FAQ

    Warum spielt mein Hund mit seinem Essen?

    Dein Hund spielt mit seinem Essen aus Instinkt. In der Wildnis mussten Hunde jagen und fangen, also entwickelten sie spielerische Verhaltensweisen, um ihre Jagdfähigkeiten zu verbessern. Das Spiel mit dem Futter ist eine Möglichkeit, diese Fähigkeiten zu üben, selbst wenn sie jetzt ihr Essen serviert bekommen.

    Sollte ich besorgt sein, wenn mein Hund mit seinem Essen spielt?

    In den meisten Fällen ist es nicht besorgniserregend, wenn dein Hund mit seinem Essen spielt. Es ist ein normales Verhalten, solange er es am Ende frisst. Wenn er das Futter jedoch über einen längeren Zeitraum ignoriert, kann das ein Zeichen für gesundheitliche Probleme sein, und du solltest deinen Tierarzt konsultieren.

    Wie kann ich verhindern, dass mein Hund mit seinem Essen spielt?

    Du kannst sein Futter zu bestimmten Zeiten anbieten und es nach einer gewissen Zeit wieder wegnehmen wenn der Hund nicht frisst oder damit spielt. Verwende auch spezielle Futterspielzeuge, die ihn geistig und körperlich fordern um Abwechslung in die Fütterung zu bringen.

    Ist es in Ordnung, meinem Hund beim Spielen mit seinem Essen zuzusehen?

    Ja, es ist in Ordnung, deinem Hund beim Spielen mit seinem Essen zuzusehen, solange er sich sicher fühlt und nicht gestresst ist. Achte jedoch darauf, dass er das Essen nicht verschwendet oder ungesundes Verhalten zeigt.

    Gibt es Situationen, in denen das Spiel mit dem Essen ein Problem sein kann?

    Ja, in einigen Fällen kann das Spiel mit dem Essen problematisch sein, besonders wenn dein Hund sein Futter ständig ignoriert und hungert. Dies kann gesundheitliche Probleme verursachen. Wenn du Bedenken hast oder Veränderungen im Essverhalten deines Hundes bemerkst, suche Rat bei einem Tierarzt.