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Welche 10 Eigenschaften mögen Hunde an Menschen nicht?

    Vizsla vor einem Waldstück auf der Wiese

    Viele Menschen lieben Hunde und unsere Vierbeiner sind gerne an unserer Seite – meistens. Es gibt jedoch einige Eigenschaften, die Hunde absolut nicht ausstehen können. Hast du diese, wird dich dein Hund vielleicht nicht so sehr mögen wie du es dir erhoffst.

    Im Folgenden schauen wir uns an, welche Eigenschaften das sind und worauf du achten solltest?

    Diese 10 Sachen hassen Hunde an Menschen

    1. Du gibts keine klare Führung und bist nicht konsequent

    Stell dir vor, du bist in einem Land, wo jeder um dich herum eine Sprache spricht, die du nicht verstehst. Manchmal bekommst du ein Lächeln, dann wieder einen strengen Blick, ohne zu wissen, warum. Verwirrend, oder?

    Genau so fühlen sich Hunde oft, wenn wir Menschen in unserer Kommunikation unklar sind.

    Hunde sind eigentlich Meister der klaren Kommunikation. Ein Schwanzwedeln hier, ein Knurren da – bei ihnen weiß man, woran man ist.

    Aber wir Menschen? Wir reden viel zu häufig in Rätseln für sie. Einmal dürfen sie aufs Sofa, dann wieder nicht. Heute gibt’s ein Leckerli für etwas, das gestern noch verboten war.

    Für uns mag das nur eine kleine Laune sein, für den Hund ist es, als würden wir ständig die Spielregeln ändern.

    Was Hunde brauchen, ist Klarheit. Wenn sie aufs Sofa dürfen, dann immer. Wenn nicht, dann eben nie. Kein Hin und Her. Stell dir vor, du spielst ein Spiel, und jemand ändert ständig die Regeln – nervig, nicht wahr? Genauso fühlt sich dein Vierbeiner.

    Unklare Kommunikation kann sogar zu Stress und Ängsten beim Hund führen. Wie soll er wissen, was richtig und was falsch ist, wenn es ständig wechselt?

    Hunde sind zwar klug, aber Hellseher sind sie auch nicht. Sie verstehen nicht, dass du heute schlechte Laune hast und deshalb anders reagierst als gestern. Alles, was sie sehen, ist ein Wirrwarr aus Signalen.

    Was wir also tun können? Einfach mal in die Pfotenabdrücke unseres Hundes treten und uns fragen: Ist das, was ich tue, für ihn klar und verständlich? Schaue, ob du klare Regeln hast, die du konsequent umsetzt oder ob es bei dir auch immer ein ständiges hin und her gibt.

    Junge Frau geht mit Welpe im Park Gassi, Zeichnung

    2. Du redest ständig auf den Hund ein

    Du bist in einem Raum voller Menschen, die alle gleichzeitig auf dich einreden. Du versuchst, den wichtigen Dingen zu folgen, aber es ist einfach zu viel.

    Genau so geht es unseren Hunden, wenn wir ohne Punkt und Komma auf sie einreden. Klar, sie hören uns zu, versuchen sogar, uns zu verstehen, aber am Ende ist es ein Kampf den sie nicht gewinnen können.

    Hunde verstehen Sprache anders als wir. Ein paar Wörter, ja, die schnappen sie auf. „Sitz“, „Platz“, „Komm“ – solche klaren Befehle sind kein Problem.

    Aber unser endloses Geplapper? Das ist für sie wie ein unentzifferbares Rätsel. Hunde kommunizieren viel mit Körpersprache, ein Blick oder eine Geste sagen oft mehr als tausend Worte.

    Und dann passiert das, was keiner will: Dein Hund hört dir irgendwann gar nicht mehr zu. Er schaltet ab, weil er denkt, es ist eh nichts Wichtiges dabei.

    Du rufst ihn, und er ignoriert es, weil er denkt, es ist nur Teil deines Dauermonologs. Nicht gerade das, was wir erreichen wollen, oder?

    Die Lösung ist einfach: Klarheit und Kürze. Wenn du mit deinem Hund redest, sei präzise. Verwende eindeutige Kommandos und kombiniere sie mit deutlichen Gesten. Dein Hund wird es dir danken, denn er versteht dich besser und fühlt sich sicherer.

    3. Du ziehst deinem Hund Kostüme an

    Du hast sie bestimmt auch schon gesehen – Hunde in Superman-Kostümen, mit putzigen Hütchen oder sogar in kleinen Smoking-Jäckchen. Süß für uns, aber was denkt der Hund darüber?

    Lass uns ehrlich sein: Die meisten Hunde stehen nicht auf Verkleidungen. Sie sind eben keine Schaufensterpuppen, sondern lebendige Wesen mit eigenem Charakter und Bedürfnissen.

    Stell dir vor, jemand würde dich in ein ungemütliches, albernes Outfit stecken, nur damit andere Leute was zu lachen haben. Klingt nach einem Junggesellenabschied, aber nicht gerade dein Traumtag, oder?

    Hunde zeigen ihre Unbehagen meist nicht so offensichtlich wie wir Menschen. Sie leiden im Stillen, während wir uns über ihre „niedlichen“ Outfits amüsieren. Kostüme können einschränken, jucken, zu heiß oder einfach nur lästig sein.

    Hunde kommunizieren mit ihrem Körper – ein Kostüm hindert sie daran, sich natürlich zu bewegen und ihre Stimmung auszudrücken.

    Natürlich gibt es Ausnahmen. Einige Hunde haben vielleicht kein Problem mit einem leichten Pullover oder einer Regenjacke. Und besonders im Winter ist ein wärmender Wintermantel für kurzhaarige oder kleine Hunde hilfreich, damit ihnen nicht zu kalt wird.

    Aber auch hier gilt: Langsam anfangen und den Hund nicht überfordern. Und sobald die Sachen nicht mehr gebraucht werden, weil ihr wieder Zuhause seid oder es draußen wärmer wird, können sie auch wieder in den Schrank.

    Was also können wir daraus lernen? Kostüme sind meist mehr für unser Vergnügen als für das des Hundes. Es ist okay, mal zu lachen, aber nicht auf Kosten unseres Vierbeiners.

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    4. Du änderst ständig dein Verhalten und machst schlechte Stimmung

    Stell dir mal vor, dein bester Freund wäre wie das Wetter im April – mal Sonnenschein, mal Gewitter, und du hast nie eine Ahnung, was als Nächstes kommt.

    So fühlen sich Hunde, wenn ihre Menschen ständig ihre Stimmungen wechseln. Dabei sind Hunde extrem gut darin unsere Emotionen zu lesen und bekommen so etwas sehr schnell mit.

    Du kommst nach einem miesen Tag nach Hause, ärgerst dich über Gott und die Welt, und plötzlich bekommt dein Hund das volle Programm ab.

    Vielleicht nicht direkt, aber Hunde sind nicht dumm. Sie spüren, wenn du gestresst bist, und das kann sie richtig aus der Bahn werfen.

    In dem einen Moment bist du noch entspannt, dein Hund liegt friedlich neben dir, und plötzlich fängst du an, laut zu telefonieren, zu schimpfen und durch die Wohnung zu stiefeln. Für deinen Hund ist das, als würde unerwartet ein Gewitter losbrerechen.

    Und weißt du was? Es ist nicht nur das laute Schreien oder der offensichtliche Ärger, der sie stört. Es sind die subtilen Dinge, die wir oft übersehen.

    Eine angespannte Körperhaltung, ein genervter Unterton in der Stimme, selbst wenn wir nur leise fluchen – sie bekommen das mit. Diese ständigen Stimmungsschwankungen können bei deinem Vierbeiner zu Stress, Angst oder sogar aggressivem Verhalten führen.

    Denk mal darüber nach: Jedes Mal, wenn du schlecht drauf bist und deinen Hund für eine Kuscheleinheit heranziehst, sendest du gemischte Signale. Einerseits sucht er Nähe und Zuneigung, andererseits spürt er deine negativen Emotionen. Das kann ziemlich verwirrend für ihn sein.

    Ich sage nicht, dass du immer fröhlich sein musst – wir sind ja alle nur Menschen. Aber es ist wichtig, dass du deinen Hund nicht zu deinem emotionalen Mülleimer machst.

    Lerne, deine Gefühle zu kontrollieren und bewahre Ruhe, besonders in der Nähe deines Hundefreundes. Er liebt dich bedingungslos, aber das bedeutet nicht, dass er ein Kissen für deine Frustrationen sein sollte.

    Golden Retriever und Dalmatiner

    5. Du tätschelst deinen Hund auf den Kopf

    Hast du schon mal bemerkt, dass Hunde nicht wirklich begeistert sind, wenn wir Menschen ihnen auf den Kopf tätscheln? Es mag für uns eine natürliche Geste der Zuneigung sein, aber für viele Hunde fühlt es sich eher unangenehm an.

    Stell dir vor, jemand, den du kaum kennst, kommt plötzlich auf dich zu und tätschelt dir den Kopf. Wäre das nicht ein bisschen merkwürdig und vielleicht sogar einschüchternd?

    Genau so fühlen sich Hunde, wenn wir ihnen auf den Kopf patschen, besonders wenn sie uns nicht gut kennen. Für sie ist es eine ziemlich dominante Geste, die in ihrer Sprache nicht als freundlich sondern eher als bedrohlich wahrgenommen wird.

    Wenn du deinem Hund oder einem anderen Hund deine Liebe zeigen möchtest, probiere es doch mal mit Streicheleinheiten am Rücken oder an den Flanken. Die meisten Hunde lieben es, dort gekrault zu werden. Es ist für sie entspannender und weniger bedrohlich als ein Klaps auf den Kopf.

    Außerdem solltest du darauf achten, wie du dich einem Hund näherst. Frontal und von oben herab zu kommen wirkt für einen Hund ebenfalls bedrohlich.

    So als ob sich ein riesiger Riese über dich beugen würde – das wäre ziemlich einschüchternd, oder? Stattdessen ist es besser, sich einem Hund seitlich zu nähern. Alternativ kannst du auch in die Knie gehen und dem Hund auf seiner Höhe begegnen. Das zeigt dem Hund, dass du keine Bedrohung bist und er sich entspannen kann.

    Das Wichtigste ist, deinen Hund und seine Körpersprache zu beobachten. Wenn er beim Kopftätscheln die Augen schließt oder sich abwendet, ist das ein Zeichen dafür, dass ihm das nicht gefällt. Achte auf diese kleinen Hinweise, denn sie helfen dir, die Bedürfnisse deines pelzigen Freundes besser zu verstehen.

    6. Du zwingst deinen Hund zum kuscheln oder umarmen

    Es ist wirklich süß, Fotos von Menschen zu sehen, die Hunde umarmen. Aber was viele nicht wissen: Die meisten Hunde mögen diese Umarmungen überhaupt nicht. Für uns Menschen ist eine Umarmung ein Zeichen der Zuneigung, aber Hunde sprechen eine ganz andere Körpersprache.

    Wenn du deinen Hund oder irgendeinen Hund zum Kuscheln zwingst oder ihn umarmst, kann das für ihn eher bedrohlich als liebevoll sein.

    Jemand viel Größerer als du, kommt und umarmt dich fest. Du bist ihm ausgeliefert und kannst dich nicht wirklich wehren. Gleichzeitig weißt du aber auch nicht, was als nächstes passiert. Das klingt sehr unangenehm, oder? Genau so kann sich ein Hund fühlen, wenn du deine Arme um seinen Hals oder Körper legst.

    Hunde zeigen ihre Unbehagen eher durch subtile Zeichen. Sie können anfangen zu gähnen, sich über die Lippen lecken, die Ohren anlegen oder sogar den Blick abwenden. Diese Beschwichtigungssignale sind Hinweise darauf, dass sie sich in der Situation nicht wohl fühlen.

    Es ist viel besser, deinen Hund auf seine eigenen Bedingungen kuscheln zu lassen. Wenn er bereit zum Schmusen ist, wird er wahrscheinlich von selbst kommen und Nähe suchen.

    Dann kannst du ihm Streicheleinheiten geben, am besten am Rücken oder an der Brust. Diese Art der Interaktion ist für Hunde angenehmer und weniger bedrohlich.

    Natürlich gibt es Hunde, die Umarmungen lieben, aber es ist wichtig, deinen eigenen Hund und seine Grenzen zu kennen. Achte auf seine Körpersprache, um zu verstehen, wie er sich fühlt, wenn du ihn umarmst. Wenn er sich zurückzieht, ist das ein klares Zeichen dafür, dass er sich nicht wohl fühlt oder genug hatte.

    Gönn ihm also auch mal Ruhe und Zeit für sich alleine, wenn er diese braucht.

    Border Collie liegt in Hundebett

    7. Du bietest deinem Hund keine Abwechslung und machst jeden Tag dasselbe

    Hunde sind wahre Entdecker. Sie lieben es, neue Düfte zu schnuppern, unbekannte Pfade zu erkunden und einfach die Welt um sich herum zu erleben.

    Aber wenn du deinem Hund immer dieselben Routinen bietest, wird das schnell langweilig für ihn. Natürlich sind Routinen wichtig und geben deinem Hund Sicherheit, aber ein wenig Abwechslung ist das Salz in der Suppe des Hundelebens.

    Du musst nicht jeden Tag eine Weltreise mit ihm machen, aber ein anderer Weg zum Park, ein neues Spielzeug oder eine neue Sorte Leckerli hier und da können Wunder wirken.

    Viele Hundebesitzer machen sich nicht klar, wie wichtig auch die mentale Auslastung für Hunde ist. Ein Hund, der immer nur dieselben Reize bekommt, langweilt sich, wird unglücklich und manchmal sogar destruktiv.

    Und glaub mir, ein gelangweilter Hund findet Wege, sich zu beschäftigen – und das sind nicht immer die Arten, die du dir wünschen würdest.

    Es geht auch nicht nur ums Gassi gehen. Ein bisschen Training mit neuen Tricks, verschiedene Arten von Spielzeug, unterschiedliche Interaktionen mit anderen Hunden oder Menschen, das alles trägt zur geistigen Gesundheit deines Hundes bei. Selbst beim Futter kannst du variieren, um die Nase und den Gaumen deines Hundes zu verwöhnen.

    Denke einfach daran, regelmäßig ein klein wenig Abwechslung in das Hundeleben zu bringen und dein Vierbeiner wird weiterhin hochzufrieden und glücklich bleiben.

    8. Du ärgerst deinen Hund

    Hast du schon mal deinem Vierbeiner ins Gesicht gepustet oder ihm den Ball weggeschnappt, kurz bevor er ihn greifen konnte? Oder vielleicht den Hund an der Rute gezogen, nur um zu sehen, wie er reagiert? Das mag für dich ein kurzer Moment des Spaßes sein, aber für deinen Hund ist es ein echter Stressfaktor.

    Stell dir vor, jemand, dem du vertraust und den du liebst, macht ständig Sachen, die dich nerven oder sogar verängstigen.

    Wie würdest du dich fühlen? Würdest du nicht auch versuchen, dieser Person aus dem Weg zu gehen? Genau das passiert bei Hunden. Sie verstehen nicht, warum ihr geliebter Mensch ihnen so etwas antut. Und das Schlimmste ist, sie können sich nicht mal beschweren.

    Das Vertrauen eines Hundes zu gewinnen, ist ein Geschenk. Ein Hund, der seinem Besitzer vertraut, ist bereit, fast alles für ihn zu tun. Aber dieses Vertrauen kann durch ständiges Ärgern leicht zerstört werden. Der Hund wird misstrauisch, ängstlich oder sogar aggressiv, weil er sich nicht sicher ist, was als Nächstes kommt.

    Ein glücklicher Hund ist der, der sich sicher und geliebt fühlt. Hunde sind einfühlsame Wesen, sie spüren, wenn etwas nicht stimmt. Sie wollen gefallen und freuen sich über positive Interaktionen mit ihren Menschen.

    Also, anstatt deinen Hund zu ärgern, investiere die Zeit lieber in sinnvolle Aktivitäten. Spiele mit ihm, trainiere neue Tricks oder erkunde gemeinsam neue Orte.

    9. Der Hund bekommt keine Zeit zu schnüffeln und erkunden

    Hunde entdecken die Welt um sich herum hauptsächlich durch ihren Geruchssinn. Schnüffeln ist für sie wie Lesen für uns – es eröffnet ihnen ein Universum voller Geschichten, Nachrichten und Informationen.

    Indem du deinem Hund die Gelegenheit verweigerst, ausgiebig zu schnüffeln, entziehst du ihm eine seiner grundlegendsten Freuden und Kommunikationsweisen.

    Wenn ein Hund gezwungen wird, schnell voranzukommen und dabei keine Gelegenheit zum Erkunden bekommt, kann das zu Frustration und Stress führen.

    Stell dir vor, du wärst in einer Gegend voller interessanter Dinge, könntest aber nur eilig vorbeihuschen, ohne wirklich etwas wahrzunehmen. Das wäre, als ob man dich in eine Bibliothek steckt, aber du darfst keine Bücher öffnen.

    Die Bedeutung des Schnüffelns für Hunde lässt sich kaum überschätzen. Es ist nicht nur eine Freizeitbeschäftigung; es ist eine Art, die Welt zu verstehen und sich darin zurechtzufinden. Schnüffeln kann auch beruhigend wirken und hilft Hunden, ihre Umgebung zu „lesen“ und zu interpretieren.

    Also, das nächste Mal, wenn du mit deinem vierbeinigen Freund spazieren gehst, nimm dir einen Moment Zeit und lass ihn die Wunder seiner Welt erkunden. Ein paar zusätzliche Minuten beim Gassigehen, in denen dein Hund schnüffeln darf, können einen großen Unterschied in seinem Wohlbefinden machen.

    Hund wird an Halsband geführt

    10. Du zwingst ihn zu häufig in unangenehme Situationen

    Hunde sind empfindsame Wesen, und wie wir Menschen haben auch sie ihre Ängste und Phobien. Vielleicht ist es der Besuch beim Tierarzt, das Autofahren, laute Geräusche oder sogar bestimmte Menschen und andere Tiere.

    Wenn dein Hund „die Bremse zieht“ und sich weigert, irgendwohin zu gehen oder etwas zu tun, signalisiert er dir, dass er sich nicht wohl in dieser Situation fühlt.

    Es ist wichtig, dass wir als Hundebesitzer diese Signale ernst nehmen und nicht versuchen, unsere Hunde gegen ihren Willen in diese Situationen zu drängen.

    Wie wäre es, wenn dich jemand in eine Lage bringt, vor der du große Angst hast? Nicht nur, dass das Vertrauen zwischen euch Schaden nehmen könnte, es könnte auch langfristige Auswirkungen auf das Wohlbefinden deines Hundes haben.

    Natürlich gibt es Situationen, die unvermeidlich sind, wie der regelmäßige Besuch beim Tierarzt oder ein notwendiges Bad nach einem ausgiebigen Matschspiel.

    In solchen Fällen ist es wichtig, Verständnis und Geduld zu zeigen. Du kannst deinen Hund langsam an die Situation heranführen, ihn aus sicherer Entfernung beobachten lassen und ihn für seine Ruhe und Kooperation belohnen.

    Wenn dein Hund beispielsweise Angst vor dem Tierarzt hat, beginne damit, ihn ohne den Druck einer Untersuchung in die Praxis zu bringen. Lass ihn in einer angenehmen Atmosphäre schnüffeln und sich umsehen, während du ihm seine Lieblingsleckerlies gibst. So kann er positive Assoziationen mit dem Ort aufbauen.

    Bei ernsthafteren Phobien kann es auch sinnvoll sein, professionelle Hilfe von einem Hundetrainer oder Verhaltensberater in Anspruch zu nehmen.