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Hund an Hundebox gewöhnen: Schritt für Schritt Anleitung [2024]

    Hund liegt in einem Hundekäfig, geöffnete Tür

    Hunde Transportbox Training: Schritt für Schritt Anleitung

    Schritt 1: Wähle die passende Transportbox für deinen Hund aus

    Die Auswahl der richtigen Hundebox ist ein wichtiger erster Schritt. Du solltest eine haltbare, bequeme und flexible Box wählen, die gut zu den Bedürfnissen deines Hundes passt.

    Geschlossene Boxen, wie zum Beispiel Flug- oder Kennelboxen, eignen sich gut für Hunde, die gern im Dunkeln schlafen.

    Drahtkäfige sind sehr robust und bieten eine gute Durchlüftung, während faltbare Stoffboxen besonders bequem sind.

    Achte darauf, dass die Box nicht zu groß ist. Wenn dein Hund noch im Wachstum ist, kann ein Trenner hilfreich sein, um den Raum in der Box schrittweise zu vergrößern, bis dein Hund ausgewachsen ist.

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    Schritt 2: Bringe deinem Hund bei, die Box als einen Ort zum erholen und entspannen anzusehen

    Nachdem du die richtige Box ausgewählt hast, geht es darum, deinem Hund beizubringen, die Box als einen angenehmen und sicheren Ort zu sehen. Eine positive Assoziation hilft hierbei enorm.

    Du kannst die Box mit einem Kissen oder einer Decke ausstatten, um sie bequemer zu machen.

    Dann führe deinen Hund in ruhigen Momenten zu der Box und lass ihn dort für kurze Zeiträume, etwa 10 Minuten, verweilen. Nach und nach kannst du die Dauer steigern.

    Schritt 3: Mache es bequem für deinen Vierbeiner

    Manche Hunde mögen es weich und kuschelig und freuen sich über Decken oder Kissen. Andere hingegen bevorzugen die feste Oberfläche der Boxmatte.

    Es kann sinnvoll sein, verschiedene Unterlagen auszuprobieren, um herauszufinden, was dein Hund am liebsten mag. Wenn du merkst, dass die weiche Unterlage immer wieder zur Seite geschoben wird, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass dein Hund sie nicht bevorzugt.

    In diesem Fall lass die Box so, wie sie ist, oder probiere eine andere, festere Unterlage aus.

    Schritt 4: Belohne deinen Hund mit einem Leckerli, nachdem er in die Transportbox geht

    Eine der besten Methoden, um deinem Hund die Box schmackhaft zu machen, ist die Verwendung von Belohnungen.

    Jedes Mal, wenn dein Hund freiwillig in die Box geht, solltest du das mit einem Leckerli und Lob belohnen. Das fördert die positive Assoziation mit der Box.

    Für längere Aufenthalte in der Box kann ein gefrorener KONG-Spielzeug eine tolle Lösung sein. Fülle den KONG mit Erdnussbutter oder einem anderen Leckerli, das dein Hund gerne mag. Das hält deinen Hund beschäftigt und macht die Zeit in der Box angenehmer.

    Gefrorene Eiswürfel sind auch eine gute Option, vor allem im Sommer, wenn dein Hund sich abkühlen möchte.

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    Schritt 5: Behalte die Zeit im Auge

    Die Zeit, die dein Hund in der Box verbringt, ist ein wichtiger Aspekt des Trainings. Du solltest immer daran denken, dass dein Hund auch Zeit außerhalb der Box zum Spielen, Fressen und für den Toilettengang benötigt.

    Es ist wichtig, den Hund regelmäßig Gassi zu führen, denn niemand möchte, dass der Hund sein Geschäft in der Box verrichtet.

    Am Anfang ist es völlig in Ordnung, wenn dein Hund nur kurze Zeit, vielleicht sogar nur wenige Minuten, in der Box bleibt.

    Das Ziel ist es, diese Zeitspanne langsam zu erhöhen. Nach den ersten Erfolgserlebnissen kannst du die Dauer auf etwa 10 Minuten ausdehnen und dann schrittweise verlängern, je nachdem, was dein Trainingsziel ist.

    Schritt 6: Spiele in der Transportbox

    Spiele sind eine hervorragende Möglichkeit, deinem Hund die Box als einen lustigen und interessanten Ort näherzubringen.

    Du kannst verschiedene Spiele in und um die Box herum inszenieren, damit dein Hund positive Erfahrungen damit sammelt.

    Zum Beispiel kann der Ball beim Spielen in die Box geworfen werden, sodass der Hund hineinläuft, um ihn zu holen.

    Eine andere Option ist, Leckerlis oder Spielzeuge in der Box zu verstecken, die dein Hund dann suchen und finden kann.

    Diese Aktivitäten fördern die Neugier deines Hundes und helfen, die Box als einen Ort des Spaßes und der Belohnung zu etablieren.

    Welpe liegt in Wohnung und kaut auf Seil

    Schritt 7: Kein Halsband in der Box!

    Sicherheit geht vor. Deshalb sollten Hunde in der Box keine Halsbänder, Anhänger oder ähnliche Gegenstände tragen.

    Wenn sich zum Beispiel ein Anhänger im Gitter verfängt, besteht die Gefahr, dass sich der Hund strangulieren könnte.

    Daher ist es wichtig, den Hund vor dem Verbringen in die Box von allen zusätzlichen Accessoires zu befreien.

    Schritt 8: Erhöhe den Schwierigkeitsgrad

    Nachdem der Hund bereits positive Assoziationen mit der Box gemacht hat, ist es an der Zeit, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.

    Zunächst bleibt die Tür der Box nur angelehnt. Deinem Hund gibst du einen Kauartikel oder ein Spielzeug, damit er sich in der Box beschäftigen kann.

    Die beste Zeit für dieses Training ist, wenn der Hund bereits etwas müde ist. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass er unruhig wird.

    Am Anfang bleibst du in der Nähe der Box, sodass dich dein Hund hören und eventuell auch sehen kann. Allmählich kannst du dann die Dauer, die der Hund in der Box verbringt, steigern.

    Dann ist es Zeit für den nächsten großen Schritt: Verlasse kurz den Raum oder sogar die Wohnung, während der Hund in der Box bleibt. Anfangs mag das ungewöhnlich sein, sowohl für dich als auch für den Hund. Du hast aber die Möglichkeit, deinen Vierbeiner über eine Hundekamera zu beobachten.

    Wenn während deiner Abwesenheit Panik auftritt, ist es wichtig, das Training abzubrechen und in kleineren Schritten von vorne zu beginnen.

    Die stufenweise Steigerung hilft dabei, den Hund auf zukünftige Situationen wie Reisen oder Tierarztbesuche vorzubereiten und die Gewöhnung an die Box so natürlich wie möglich zu machen.

    Schritt 9: Hab Geduld

    Das Training kann langwierig sein. Es ist nicht ungewöhnlich, dass für den gesamten Prozess mindestens sechs Monate benötigt werden.

    Es ist auch nicht unüblich, dass es immer mal Höhen und Tiefen gibt. An einem Tag denkst du, dein Hund hat sich perfekt an die Box gewöhnt, am nächsten fängst du gefühlt fast am Anfang an.

    Du brauchst also etwas Geduld und solltest regelmäßig trainieren, damit dein Hund irgendwann zuverlässig positiv auf die Hundebox reagiert.

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    Vermeide diese typischen Fehler!

    #1 Hundebox nicht als Strafe einsetzen

    Ein weit verbreiteter Fehler ist, die Hundebox als Mittel zur Bestrafung zu verwenden. Wenn der Hund in die Box geschickt wird, nachdem er etwas „Falsches“ getan hat, dann assoziiert er diesen Ort schnell mit negativen Erfahrungen.

    Dadurch wird die Arbeit, die du in das Training investiert hast, zunichte gemacht. Das Ziel ist, dass sich dein Hund in der Box sicher und wohl fühlt. Wenn du die Box als Strafe nutzt, widerspricht das diesem Ziel.

    #2 Zu wenig Platz in der Box?

    Die Größe der Hundebox ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Die Box darf weder zu klein noch zu groß sein. Ein zu kleiner Raum kann deinem Hund ein Gefühl der Enge vermitteln, während ein zu großer Raum ihm kein Gefühl der Sicherheit gibt.

    Als Faustregel gilt: Die Box sollte etwa 15 cm länger und höher als dein Hund sein und etwa doppelt so breit. Besonders bei Welpen ist die Größe entscheidend. Eine zu große Box kann dazu führen, dass sie sich unsicher oder verloren fühlen.

    #3 Nicht auf einmal die Tür schließen

    Ein weiterer Fehler besteht darin, die Tür der Box sofort zu schließen, ohne dem Hund Zeit zur Gewöhnung zu geben. Das Ziel ist, dass dein Hund die Box als sicheren Ort betrachtet, zu dem er von sich aus geht.

    Anfangs sollte der Hund die Möglichkeit haben, die Box mit offener Tür zu erkunden. Du kannst das Training unterstützen, indem du ihm Leckereien oder sein Futter in der offenen Box gibst.

    Erst wenn er sich daran gewöhnt hat, beginnst du damit, die Tür kurzfristig zu schließen, während du in seiner Nähe bleibst. Das steigerst du dann allmählich, sodass es dein Hund nicht als ungewöhnlich oder „schlimm“ betrachtet, wenn du Tür geschlossen ist.

    Welche Vorteile hat die Gewöhnung an die Hundebox?

    • Bewegungsbeschränkung für Welpen
    • Vermittlung von Grundregeln
    • Reduzierung unerwünschten Verhaltens
    • Sicherer Rückzugsort für den Hund
    • Praktisch für Tierarztbesuche und Transport
    • Zusätzliche Sicherheit im Auto

    Die Gewöhnung an die Hundebox bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, die sowohl für den Hund als auch für den Halter nützlich sind.

    Besonders bei Welpen kann die Box als hilfreiches Mittel zur Bewegungsbeschränkung dienen. So lernen junge Hunde, wo sie sich aufhalten sollen und wo nicht, was die Vermittlung von Grundregeln erleichtert.

    Eine gut antrainierte Hundebox reduziert unerwünschtes Verhalten wie das Zerstören von Möbeln oder das Kauen an Schuhen, besonders wenn du nicht zu Hause bist.

    Die Box bietet dem Hund zudem einen sicheren und vertrauten Rückzugsort. Das ist besonders wichtig für ängstliche oder nervöse Hunde, die einen Ort brauchen, an dem sie sich sicher fühlen können.

    Die Hundebox ist auch äußerst praktisch für Tierarztbesuche oder Transportmittel wie Auto, Zug oder Flugzeug.

    Sie dient nicht nur der Bewegungsbeschränkung, sondern auch der Sicherheit des Hundes während der Fahrt. Im Auto kann die Box beispielsweise verhindern, dass der Hund sich frei bewegt und dadurch zum Sicherheitsrisiko wird. Durch den stabilen Rahmen der Box ist der Hund auch im Falle eines Unfalls besser geschützt.

    Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Hundebox nicht als dauerhafte Lösung zur Einsperrung des Hundes dienen sollte.

    Vielmehr soll sie als ein Ort der Ruhe und Sicherheit wahrgenommen werden, an den sich der Hund gerne zurückzieht, aber im Normalfall jederzeit die Möglichkeit hat, auch andere Orte und Räume aufzusuchen. Dein Hund sollte sich also die meiste Zeit auch trotz Box frei bewegen können!

    Wie lange kann ich meinen Hund in der Box lassen?

    Die Dauer, für die ein Hund in der Box bleiben kann, hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Trainingsstand ab.

    Für Welpen beträgt die maximale Zeit in der Box in der Regel etwa zwei Stunden.

    Erwachsene Hunde können fünf bis sechs Stunden in der Box verbringen, allerdings sollte dies gut trainiert sein.

    Es ist wichtig zu verstehen, dass die Hundebox nicht als Mittel für eine dauerhafte Unterbringung dienen sollte.

    Längere Zeiträume in der Box sind für den Hund nicht artgerecht und können zu Verhaltensproblemen und Stress führen. Reduziere längere Aufenthalte – besonders wenn die Tür geschlossen ist – also auf ein notwendiges Minimum, damit die Transportbox weiterhin als ein positiver Ort angesehen wird.

    Junge Hunde und Welpen an eine Transportbox gewöhnen

    Wenn du einen Welpen hast und ihn an die Box gewöhnen möchtest, kannst du prinzipiell dem gleichen Schema folgen wie bei einem erwachsenen Hund.

    Ein guter Zeitpunkt für das Training ist, wenn der Welpe müde ist und zur Ruhe kommen soll. Das macht es einfacher, die Box als positiven und sicheren Ort zu etablieren, da er an diesem Ort die Möglichkeit zum ruhen und schlafen bekommt.

    Beginne mit kurzen Aufenthalten von wenigen Minuten und erhöhe die Dauer schrittweise. Nutze positive Verstärkung wie Leckerlis und verbale Lobpreisungen, um den Welpen zu ermutigen, die Box als angenehmen Ort zu betrachten.

    Vermeide es, den Welpen in die Box zu zwingen oder die Box als Strafe zu verwenden. Das könnte den Trainingserfolg zunichte machen und dem Hund Angst vor der Box einflößen.

    Es ist ebenso wichtig, regelmäßige Pausen für Spiel, Bewegung und Toilettengänge einzuplanen. Welpen sind besonders aktiv und brauchen viel Bewegung und Beschäftigung. Daher wollen sie sich in der Regel nicht über eine längeren Zeitraum in so einer Hundebox aufhalten.

    Die Hundebox kann auch zum Schlafen eingesetzt werden

    Die Hundebox ist vielseitig einsetzbar und muss nicht nur für den Transport des Hundes genutzt werden.

    Besonders die weichen, faltbaren Stoffvarianten sind oft so bequem wie ein Hundekörbchen und können daher auch als Schlafplatz dienen.

    Wenn du die Box als Schlafstätte einrichtest, hilft das zusätzlich dabei, die Box als positiven und gemütlichen Rückzugsort für den Hund zu etablieren. Dadurch wird die Akzeptanz der Box erhöht und sie wird zu einem Ort, an dem der Hund sich sicher und geborgen fühlt.

    Die Verwendung der Box als Schlafplatz kann jedoch bei Welpen problematisch sein, da sie den Unterschied zwischen Schlafplatz und Toilette noch nicht immer ganz verstehen.

    Daher könnte es vorkommen, dass der Welpe die Box nachts auch als Toilette benutzt. In diesem Fall ist es besonders wichtig, den Welpen regelmäßig für Toilettengänge herauszunehmen und den Schlafplatz sauber zu halten.