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6 Übungen die du JEDEN TAG mit deinem Hund machen solltest

    Besitzer mit Cane Corso im Training

    Es gibt bestimmte Übungen, die du ganz einfach in deinen Alltag einbinden kannst. Das ermöglicht es dir, jeden Tag mit deinem Hund zu trainieren. Diese Trainings sind dafür extrem hilfreich.

    Diese Übungen kannst du jeden Tag mit deinem Hund machen

    #1 Warten an der Haustür

    Ich habe da eine super einfache, aber wirkungsvolle Idee für dich: die Haustür-Übung! Ich spreche von dem Moment, wenn du und dein vierbeiniger Freund vor der Haustür stehen und ihr bereit seid nach draußen zu gehen.

    Diese Übung ist nicht nur praktisch, sondern sie fördert auch die Impulskontrolle deines Hundes. Ihr steht vor der Tür, und dein Hund lernt einen Moment zu warten, bevor er dir nach draußen folgt.

    Das klingt doch einfach, oder? Aber glaub mir, diese einfache Handlung kann eine Menge über Respekt und Geduld lehren.

    Also, wie geht das? Ganz einfach: Du bittest deinen Hund, kurz vor der Tür zu sitzen. Du gehst dann als Erster durch die Tür, ganz entspannt und ohne Stress. Dein Hund soll dabei warten. Erst wenn du ihm das Signal gibst, darf er dir nach draußen folgen. So lernt dein Hund, sich zurückzunehmen und auf deine Anweisungen zu achten.

    Warum ist diese Übung so wichtig? Du weißt nie, was dich hinter der Tür erwartet. Es könnten andere Menschen, Kinder oder Hunde sein.

    Indem du deinem Hund beibringst, erst auf dein Kommando zu handeln, förderst du nicht nur seine Impulskontrolle, sondern sorgst auch für mehr Sicherheit und Kontrolle in unerwarteten Situationen.

    Golden Retriever und Deutscher Schäferhund vor Haus

    #2 Ein- und Aussteigen im Auto

    Du bist wahrscheinlich jeden Tag mit deinem Hund unterwegs – im Auto, auf dem Weg zum Park, zum Tierarzt oder einfach nur zum Einkaufen.

    Transportieren wir unsere Hunde, vergessen wir oft, wie wichtig es ist, dass sie auch während der Fahrt und beim Ein- und Aussteigen Disziplin zeigen. Wie machst du das Ein- und Aussteigen aus dem Auto zu einer Standardübung für deinen Hund?

    Die meisten Unfälle passieren in den alltäglichsten Situationen. Wenn du den Kofferraum oder die Tür öffnest, und dein Hund wie ein Blitz hinausspringt, kann das gefährlich werden. Andere Autos, Radfahrer oder Fußgänger – es gibt so viele Risiken. Deshalb ist es so wichtig, dass dein Hund lernt, zu warten.

    Ich habe selbst eine Hundebox im Auto, und die Technik ist immer dieselbe: Ich öffne die Box oder die Tür, und mein Hund schaut mich an. Er wartet auf mein Signal.

    Das Schöne dabei ist, dass ich meinen Hunden beibringen kann, in der Box oder im Auto zu entspannen und ruhig zu bleiben. Auch wenn sie wissen, dass es gleich raus zum Spaziergang geht. Das erfordert Übung und Geduld, aber es lohnt sich!

    Das Ziel ist, dass die Hunde lernen, im Auto zu bleiben, bis ich ihnen das Signal gebe, auszusteigen. Wenn es dann soweit ist, rufe ich sie nacheinander raus. Dann sammle ich sie erstmal um mich, bevor es losgeht. Das verhindert, dass sie direkt beim Öffnen der Tür 50 Meter wegrennen.

    So eine Routine zu etablieren, schafft nicht nur Sicherheit für dich und deinen Hund, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Es geht darum, deinem Hund beizubringen, sich in einer aufregenden Situation wie dem Aussteigen aus dem Auto zu beruhigen und auf deine Anweisungen zu warten.

    Versuch es mal, und du wirst sehen, wie dein vierbeiniger Freund lernt, geduldiger und aufmerksamer zu sein. Und das Beste? Deine Spaziergänge fangen viel entspannter an, wenn ihr gemeinsam und ohne Hektik startet!

    #3 Leinenführigkeit üben

    Kennst du das auch? Du gehst mit deinem Hund spazieren, aber statt eines entspannten Spaziergangs wird es zu einem Tauziehen? Leinenführigkeit ist ein absolutes Muss, um den Alltag mit deinem vierbeinigen Freund entspannter zu gestalten. So habe ich es geschafft, das Training in meinen Alltag zu integrieren:

    Am Anfang stand natürlich die richtige Einstellung. Ich habe mir gesagt: „Okay, das Gassigehen soll nicht nur ein Muss sein, sondern etwas Schönes für uns beide.“ Also bin ich ganz entspannt losgezogen, mit dem Ziel, meinem Hund und mir eine tolle Zeit zu bereiten.

    Zuerst hab ich zu Hause in einer ruhigen Ecke geübt. Ja, genau, mitten im Wohnzimmer! Dort konnte meine Hündin sich besser auf mich konzentrieren und hat gelernt, auf Kommandos wie „Bei Fuß“ zu reagieren.

    Aber bevor wir überhaupt angefangen haben, hab ich darauf geachtet, dass sie davor eine Runde Gassi war. So war sie entspannter und konnte sich besser konzentrieren. Nachdem das dann Zuhause gut geklappt hat, haben wir das Leinentraining nach auf die Straße verlagert.

    Draußen habe ich dann ihr Lieblingsspielzeug eingepackt, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Wir haben viel gespielt und ich habe immer mal wieder ihren Namen oder ein Kommando gerufen. Das hat sie total gefesselt! Und wenn sie besonders gut reagiert hat, gab’s natürlich auch ein Leckerchen.

    Was ich auch gemacht habe: Ich habe die Spaziergänge mega spannend gestaltet. Mal habe ich ihr Spielzeug versteckt und sie suchen lassen, mal habe ich ein Quietschspielzeug benutzt und ihren Namen gerufen. Mein Trick war, sie dafür zu loben, wenn sie sich auf mich konzentriert hat.

    Manchmal war sie aber auch ein kleiner Sturkopf und wollte unbedingt ihren eigenen Weg gehen. Das hab ich dann so gelöst: Ich blieb einfach stehen, ignorierte ihre Zieherei und wartete darauf, dass sie sich wieder mir zuwandte. Sobald sie das gemacht hat, hab ich sie ganz doll gelobt und belohnt.

    Aber das Allerwichtigste ist: Ich bin immer geduldig und ruhig geblieben. Was ich nie getan habe? Härtere Methoden, wie Schreien oder Meckern, kamen für mich nicht infrage. Ich wollte, dass sie alles spielerisch lernt und Spaß dabei hat.

    Und so kann man das Leinentraining super in den Alltag einbauen. Auf jeder Gassi Rund achte ich darauf, dass die Grundregeln eingehalten werden. Und wenn nicht, erinnere ich meinen Vierbeiner sanft an unser vorheriges Training und stelle mich einfach sturer als der Hund.

    Achte außerdem, dass du diese häufigen Fehler beim Loben deines Hundes vermeidest!

    Hund wird an Halsband geführt

    #4 Freilauf üben

    Es geht um die Freifolge – eine Übung, bei der dein Hund eng bei dir bleibt, auch ohne Leine. So kannst du super den Freilauf üben, wenn du in einem kleinen Park oder im Feld unterwegs bist. Natürlich nur, wenn es keine Leinenpflicht gibt, die dem entgegensteht.

    Ziel ist, dass dein freilaufender Hund auch ohne Leine nah bei dir läuft und den Fokus bei dir hat. Ich nutze dafür ein spezielles Kommando, bei mir ist es „Hier, bei mir“.

    Wenn ich das sage, weiß mein Hund, dass er ganz nah bei mir bleiben soll. Stell dir vor, du gehst spazieren und es kommen Fahrradfahrer, Jogger oder andere Hunde vorbei.

    Genau für solche Situationen ist das Freifolgen perfekt. Anstatt meinen Hund jedes Mal anleinen zu müssen, achtet er auf mich und bleibt in meiner Nähe.

    Die Freifolge ist eine Übung, die du leicht in deinen Alltag integrieren kannst. Du belohnst deinen Hund jedes Mal, wenn er auf das Kommando reagiert und bei dir bleibt.

    Sollte er mal von sich aus weggehen, korrigierst du ihn sanft. Mit der Zeit wird dein Hund lernen, auch bei äußeren Reizen bei dir zu bleiben.

    Diese Übung schafft eine wunderbare Balance zwischen Freiheit und Kontrolle. Dein Hund lernt, auf dich zu achten, auch wenn es Ablenkungen gibt. Ich finde, es lohnt sich, bei jedem Spaziergang ein paar Minuten dafür zu investieren. Es stärkt auch das gegenseitige Verständnis und die Beziehung zu deinem Hund.

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    #5 Impulskontrolle am Futternapf

    Die Fütterungszeit ist echt eine tolle Gelegenheit, um deinem Hund ein paar Manieren beizubringen und ihn gleichzeitig geistig zu fordern.

    Du bereitest das Futter für deinen Hund vor, aber statt dass er wild darauf zustürmt, bleibt er ganz ruhig und wartet auf dein Signal. Klingt super, oder?

    Zuerst ist es wichtig, dass dein Hund lernt, beim Füttern geduldig zu sein. Wenn ich mit dem Futternapf hantiere, muss meine Hündin ruhig auf ihrem Platz bleiben. Sie darf nicht zu mir springen oder das Futter einfordern.

    Sollte sie aufspringen, korrigiere ich sie sanft. Das Ziel ist, dass sie lernt, zu warten, bis sie dran ist.

    Jetzt kommt der spannende Teil: Ich stelle den Futternapf hin, aber – und das ist echt wichtig – ich gebe noch kein Freizeichen. Meine Hündin schaut mich erwartungsvoll an, aber sie weiß, sie darf erst anfangen zu fressen, wenn ich es ihr erlaube. Sobald ich das Signal gebe, darf sie sich auf ihr Futter stürzen.

    Diese Art von Übung ist super für die Impulskontrolle deines Hundes. Es geht darum, ihm beizubringen, sich zu beherrschen und auf deine Signale zu achten. Das hilft nicht nur beim Füttern, sondern auch in vielen anderen Situationen.

    Golden Retreiver Welpe vor seinem Futternapf

    #6 Spielen mit Spielzeugen erst nach dem Befehl

    Diese Übung klingt ein wenig seltsam. Es geht am Ende um Höflichkeit bei Spielzeugen. Ihr wisst ja, Hunde lieben es, zu spielen und zu zergeln. Aber auch hier kann man super Höflichkeitsregeln beibringen!

    Ich nehme ein Spielzeug – meine Hündin ist natürlich total interessiert und will sofort loslegen. Aber hier ist der Clou: Sie hat gelernt, dass das Spielzeug zuerst mir gehört. Sie muss warten, bis ich es freigebe.

    Das ist echt wichtig, denn viele Hunde stürzen sich sofort auf das Spielzeug, sobald es in Sicht ist. Das kann schnell unkontrolliert werden. Daher ist es viel angenehmer, wenn der Hund klare Regeln beim spielen mit seinem Spielzeug kennt.

    Ich halte das Spielzeug runter, und meine Hündin schaut mich nur an, ohne sich darauf zu stürzen. Sie wartet geduldig, dass ich sage, jetzt darf sie spielen.

    Wenn sie sich das Spielzeug einfach nehmen würde, würde ich sie korrigieren und deutlich machen: „Das ist mein Spielzeug, und du darfst es erst nehmen, wenn ich es dir erlaube.“

    Der spaßige Teil darf aber natürlich auch nicht fehlen: Wenn ich ihr das OK gebe, darf sie das Spielzeug haben und wir können gemeinsam spielen. Wir toben herum, das Spielzeug quietscht – super Spaß für uns beide!

    Aber auch hier gilt: Achte darauf, dass die Spielregeln eingehalten werden. Wenn ich sage „Aus“, dann ist das Spiel vorbei. Sie muss das Spielzeug dann loslassen und mich damit in Ruhe lassen. Es ist total wichtig, dass dein Hund diese Regeln versteht und respektiert.

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