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Warum macht mein Hund sein Bett kaputt? Gründe & Lösungen

    Hund zerstört sein Hundebett

    Du hast einen Hund mit ausgewachsener Zerstörungswut der ständig sein Hundebett kaputt macht? Hier sind meine Top Tipps, wie du mit diesem Verhalten am besten umgehst!

    Aus diesen Gründen macht dein Hund sein Bett kaputt

    1. Zahnwechsel bei Welpen

    Stell dir vor, dein kleiner Vierbeiner steckt mitten im Zahnwechsel, und plötzlich sieht alles in seiner Umgebung wie ein fantastischer Kauartikel aus. Ja, genau, inklusive seines eigenen Bettes.

    Welpen kauen gerne auf allem herum. Das ist so ähnlich wie bei menschlichen Babys, die alles in den Mund nehmen. Bei Welpen ist das nicht anders. Sie entdecken ihre Welt mit dem Maul.

    Und dann kommt der Zahnwechsel ins Spiel, der in der Regel um den vierten Lebensmonat herum beginnt. Der Zahnwechsel ist für deinen kleinen Freund kein Zuckerschlecken.

    Stell dir vor, dein Mund fühlt sich unangenehm an, deine Zähne wackeln, und es juckt und ziept überall im Kiefer.

    Kein Wunder, dass Welpen dann alles Mögliche annagen wollen, um diesen Druck und das Unbehagen zu lindern.

    Das Hundebett ist für einen Welpen in dieser Phase ein besonders attraktives Ziel. Warum? Nun, es ist weich, bequem und immer griffbereit.

    Dein kleiner Freund muss nicht einmal aufstehen, um etwas zum Kauen zu finden. Er kann sich einfach umdrehen und – zack – das Bett anknabbern.

    Es ist so, als hättest du einen Snack direkt neben deinem Sofa liegen. Sehr praktisch, oder?

    So ein Hundebett ist aber durchaus gefährlich für deinen Welpen, denn er kann Teile vom Stoff oder der Füllung verschlucken, was zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen kann.

    Sketch eines Welpen, der Zuhause schläft

    2. Pubertäre Phase

    Die pubertäre Phase bei Hunden ist auch für Hundebesitzer ein wahres Abenteuer…

    Unser Hund war in dieser Zeit ein echtes Zerstörungsmonster. Kaum ein Gegenstand war sicher, egal ob Handys, Fernbedienungen, Bücher und natürlich das Hundebett.

    Es scheint, als ob in der Pubertät der Drang, alles zu zerlegen, auf Hochtouren läuft.

    In diesem Alter, meist zwischen sechs und zwölf Monaten, erleben Hunde eine wahre Hormonflut.

    Stell dir das so vor: Dein Hund ist wie ein Teenager, der die Grenzen auslotet und dabei seine eigene Identität entdeckt. Dieser Hormonschub bewirkt eine Menge Veränderungen im Körper und im Verhalten.

    Es bilden sich neue Nervenzellen im Gehirn, und plötzlich scheint dein Hund alles, was er bisher gelernt hat, zu vergessen. Kommandos, die er als Welpe problemlos befolgt hat, ignoriert er nun gerne mal.

    Aber warum muss gerade das Hundebett dran glauben? Denk daran, dass das Bett für deinen Hund nicht nur ein Schlafplatz ist.

    Es ist ein vertrautes Objekt in seiner Umgebung, das ständig zugänglich ist. In der Pubertät sind Hunde oft überenergetisch und suchen nach Wegen, diese Energie loszuwerden. Was ist also näherliegend, als sich an etwas zu vergreifen, das immer in Reichweite ist?

    Die Zerstörung des Bettes und anderer Gegenstände kann auch als Testen von Grenzen interpretiert werden.

    Hunde in der Pubertät sind wie Jugendliche, die fragen: „Was passiert, wenn ich das mache?“ Sie wollen sehen, wie weit sie gehen können und wie ihre Umgebung darauf reagiert.

    Als Besitzer ist es wichtig, in dieser Phase ruhig und geduldig zu bleiben. Strafen oder Schimpfen hilft hier meist wenig, da es den Hund nur verwirren kann und nicht unbedingt zu einem besseren Verständnis führt.

    3. Der Hund baut sich sein „Nest“

    Es klingt vielleicht ein bisschen seltsam, aber auch Hunde bauen sich kleine „Nester“ zum schlafen und ausruhen. Das ist sogar ein tief verwurzeltes Instinktverhalten, das sich in unseren Haushunden erhalten hat.

    Unser Hund zeigt das auch manchmal ganz deutlich: Was für uns ordentlich und bequem aussieht, ist für sie oft nicht gut genug. Sie hat ihre eigene Vorstellung davon, wie ihr Schlafplatz aussehen sollte.

    Das Umschichten und Umordnen im Bett ist für unseren Vierbeiner wie das Bauen eines sicheren und gemütlichen Nestes. Sie schleppt Decken, Spielzeuge und manchmal auch unsere Socken an, legt sie hinein und arrangiert alles nach ihrem Geschmack.

    Viele Hundebetten sind zwar weich und kuschelig, bieten aber nicht die Flexibilität, die ein Hund für seinen Nestbauinstinkt braucht.

    Sie sind fest in ihrer Form, springen nach jeder „Bearbeitung“ wieder in die ursprüngliche Form zurück. Das löst bei unserem Hund manchmal regelrechte Arbeitswut aus.

    Das Bett wird hin und her gezogen, der Boden gescharrt, und sie dreht sich oft mehrmals im Kreis, bevor sie sich schließlich mit einem tiefen Seufzer hineinfallen lässt.

    Dieser Prozess des Nestbaus ist so intensiv und wild, dass das Bett dabei leider manchmal zu Schaden kommt.

    Aber warum dieser Aufwand? Es geht um Gemütlichkeit und Sicherheit. In der Natur bauen Hunde ihre Nester, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Sie trampeln zum Beispiel das Gras flach um nach Schädlingen zu suchen und sicherzustellen, dass der Schlafplatz ungefährlich ist.

    Dieses Verhalten hat sich bis heute gehalten. Ein selbst gebautes Nest gibt ihnen das Gefühl von Sicherheit und Zufriedenheit.

    Es ist also ein ganz natürliches Verhalten, wenn unser Hund ihr Bett umgestaltet. Auch wenn es manchmal für uns ein wenig chaotisch aussieht, für sie ist es ein perfektes kleines Reich.

    Hund beißt auf Sachen herum

    4. Langeweile

    Stell dir vor, dein Hund, ein quirliger, lebensfroher Vierbeiner, sitzt zu Hause und weiß einfach nicht, wohin mit seiner Energie.

    Langeweile kann bei Hunden ein echtes Problem sein, und leider sind Hundebetten oft die Leidtragenden dieser Situation.

    Es ist ganz normal, dass Hunde Aktivität und Stimulation brauchen, um glücklich und gesund zu bleiben. Wenn sie unterfordert sind, suchen sie sich manchmal eigene „Aufgaben“. Und ja, manchmal bedeutet das eben, dass das Hundebett daran glauben muss.

    Ein Hund, der anfängt, sein Bett zu zerreißen, ist oft ein Hund, dem schlichtweg langweilig ist.

    In solchen Momenten wird das Bett nicht nur zum Schlafplatz, sondern auch zum Spielzeug und zum Ziel für all die aufgestaute Energie und Langeweile. Es ist leicht zugänglich, es riecht vertraut und – ganz ehrlich – es macht wahrscheinlich auch Spaß, daran herumzukauen und es in seine Bestandteile zu zerlegen.

    Das ist ein Zeichen dafür, dass du als Hundebesitzer aktiv werden solltest. Es geht darum, deinem Hund genügend geistige und körperliche Herausforderungen zu bieten.

    Ein kurzer Spaziergang um den Block reicht da oft nicht aus. Hunde, vor allem die aktiveren und intelligenten Rassen, brauchen mehr.

    Sie brauchen Spiele, Training, vielleicht sogar Hundesport, um ihre Energie loszuwerden und ihren Kopf zu fordern. Hier sind meine Top 10 Intelligenzspielzeuge für Hunde vorgestellt!

    Wenn du merkst, dass dein Hund beginnt, sein Bett oder andere Dinge zu zerstören, ist es an der Zeit, neue Wege zu finden, um ihn zu beschäftigen.

    Überlege dir, welche Aktivitäten zu eurem Lebensstil passen und wie du deinen Hund täglich fordern kannst.

    Manchmal helfen schon kleine Änderungen im Alltag, wie Suchspiele, Intelligenzspielzeug oder längere, abwechslungsreiche Spaziergänge.

    5. Stress & Angst

    Viele Hunde können ganz schön zu knabbern haben, wenn sie gestresst oder ängstlich sind. Das Kauen an Gegenständen hat für Hunde aber eine beruhigende Wirkung und ist eine Art Therapie deines Vierbeiners, der sich zu beruhigen versucht.

    Trennungsangst ist ein häufiges Thema, das mit diesem Verhalten in Verbindung steht.

    Wenn unser Hund allein zu Hause ist, können die Stresslevel so hochschnellen, dass sie nach Wegen suchen, diesen inneren Druck zu verarbeiten. Und hier kommt das Hundebett ins Spiel.

    Es ist so, als ob der Hund in einem emotionalen Strudel gefangen ist. Er weiß, er sollte eigentlich nicht an seinem Bett herumkauen, aber der Stress und die Übererregung machen es ihm schwer, seine Impulse zu kontrollieren. D

    as Kauen und Zerreißen des Bettes ist für ihn eine Art, die aufgestaute Energie und Nervosität abzubauen. Es ist also ein Versuch, sich selbst zu beruhigen und die Situation zu bewältigen.

    Diese Zerstörungswut ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Hund unter Trennungsangst leidet. Er fühlt sich verlassen sobald du die Tür hinter dir schließt.

    Das Zerkauen seines Bettes ist für ihn eine Möglichkeit, mit diesem unangenehmen Gefühl umzugehen. Dabei macht der Hund das nicht aus Boshaftigkeit oder Rachen – so etwas kennt ein Hund nämlich nicht. Er versucht einfach nur instinktiv mit seinen Gefühlen umzugehen.

    Du solltest wissen, dass Trennungsangst bei Hunden nicht ungewöhnlich ist. Sie ist weder deine Schuld noch die deines Hundes. Es ist eine emotionale Reaktion, die viele Hunde zeigen.

    Wenn Hunde gestresst sind, schüttet ihr Körper, ähnlich wie beim Menschen, Stresshormone aus.

    Diese Hormone sorgen dafür, dass der Hund überschüssige Energie abbauen muss – und leider findet diese Energie oft ihren Weg in die Zerstörung von Dingen, wie etwa seinem Bett.

    Was tun wenn der Hund sein Bett zerstört?

    Um die richtige Lösung für das Problem zu finden, solltest du natürlich erst einmal eine Vermutung für den Grund haben, sonst versuchts du am Ende das falsche Problem zu lösen.

    Diese Tipps sollten jedoch in recht vielen Situationen helfen, wenn dein Hund sein Bett zerstört!

    Hund kaut auf Spielzeug im Hundebett

    1. Alternative Kaumöglichkeiten anbieten

    Wie wir bereits wissen, kauen Hunde aus verschiedenen Gründen, sei es Stress, Langeweile oder weil sie gerade zahnen. Es ist ein natürliches Verhalten, das nicht völlig unterdrückt werden sollte.

    Die Herausforderung liegt darin, deinem Hund eine geeignete Alternative zum Kauen zu bieten, die ihn von seinem Bett ablenkt.

    Eine tolle Möglichkeit, die ich für unseren Mischlingshund gefunden habe, ist das Kaffeeholz. Es ist nicht nur besonders stabil, sondern auch ungefährlich für deinen Hund.

    Kaffeeholz splittert nicht so leicht wie andere Hölzer und bietet eine hervorragende Möglichkeit für deinen Hund, seinem Kautrieb nachzugehen.

    Es ist wie ein natürlicher Kauknochen, der nicht nur lange hält, sondern auch dabei hilft, die Zähne deines Hundes zu reinigen und gesund zu halten.

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    Aber es gibt noch mehr als nur Kaffeeholz. Im Laufe der Zeit habe ich verschiedene Spielzeuge getestet, die speziell für aggressive Kauer entwickelt wurden.

    Diese Spielzeuge sind nahezu unzerstörbar und bieten deinem Hund stundenlange Beschäftigung, ohne dass du dir Sorgen um die Sicherheit machen musst.

    Einige dieser Spielzeuge haben interessante Texturen oder sind so gestaltet, dass sie die Neugier und den Spieltrieb deines Hundes anregen.

    Sie sind nicht nur ein Mittel gegen Langeweile, sondern fördern auch die geistige Stimulation deines Hundes.

    Diese alternativen Kaumöglichkeiten sind eine Win-Win-Situation. Dein Hund bekommt eine gesunde Möglichkeit, seinen Kautrieb auszuleben, und du musst dir keine Sorgen machen, dass dein Wohnzimmer aussieht wie nach einem kleinen Tornado.

    Darüber hinaus helfen diese Alternativen, das Kauverhalten deines Hundes auf eine positive und konstruktive Weise zu lenken.

    2. Nimm ihm sein Bett weg, wenn er daran kaut

    Zuerst versuchen wir es mit einem klaren „Nein“ oder „Aus“. Am besten irgendein Befehl, denn du ansonsten auch schon verwendest, wenn dein Vierbeiner etwas nicht tun soll.

    Aber nehmen wir an, unser Hund hört einfach nicht auf. Er schaut uns vielleicht kurz an und macht dann freudig weiter. Hier kommt der nächste Schritt: Wir nehmen ihm das Bett weg.

    Ja, du hast richtig gelesen. Wir nehmen das Bett einfach weg, während er daran knabbert.

    Das mag hart klingen, aber denk mal drüber nach: Wenn der Hund lernt, dass sein Kauen zur Folge hat, dass sein gemütlicher Schlafplatz verschwindet, verbindet er sein Verhalten mit einer unerwünschten Konsequenz.

    Das ist ein bisschen wie bei uns Menschen, wenn wir lernen, dass, wenn wir zu spät kommen, wir den Bus verpassen.

    Unser Hund wird wahrscheinlich erstmal ziemlich verdutzt dreinschauen. „Wo ist mein Bett hin?“, wird er sich fragen. Keine Sorge, wir lassen ihn natürlich nicht auf dem harten Boden schlafen.

    Wir legen ein paar alte Decken hin, damit er es trotzdem bequem hat. Aber das schöne, kuschelige Hundebett? Das bleibt erstmal außer Reichweite, solange er darauf herumkaut.

    Interessant wird es zu beobachten, wie unser Hund auf diese Maßnahme reagiert. Hunde sind ja unglaublich anpassungsfähig und lernfähig.

    Es könnte also gut sein, dass er bald merkt: „Wenn ich auf meinem Bett kaue, verschwindet es.“

    Langfristig wird das dazu führen, dass er das Kauen sein lässt – zumindest auf dem Bett. Und wer weiß, vielleicht verlegt er seine Kauaktivitäten ja auf sein Spielzeug, wo es hingehört.

    Das Ganze ist natürlich ein Lernprozess und sollte konsequent und regelmäßig umgesetzt werden, damit der Hund irgendwann verstanden hat, warum etwas passiert.

    3. Bitterspray für Hunde (mit Vorsicht einsetzen)

    Eine mögliche Lösung, die du in Erwägung ziehen könntest, ist Bitterspray für Hunde. Das ist ein spezielles Spray, das – wie der Name schon sagt – bitter schmeckt und den Hund davon abhalten soll, auf Dingen herumzukauen, die ihm nicht guttun.

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    Die Idee hinter Bitterspray ist ziemlich simpel: Du sprühst es auf das Hundebett, und der bittere Geschmack soll deinen Hund davon abhalten, weiter darauf herumzubeißen.

    In der Theorie klingt das ja ganz schlüssig, oder? Leider hat es in der Praxis zwei nicht zu unterschätzende Nachteile.

    Zum einen ist es reines Glücksspiel, denn bei manchen Hunden wirkt es Wunder, während andere es überhaupt nicht beachten.

    Stell dir vor, unser Hund gehört zu der Sorte, die den Geschmack sogar mag! Da sitzt du dann mit deiner Flasche Bitterspray, und dein Hund schaut dich an, als ob du ihm gerade ein neues Leckerli gegeben hättest.

    Da hast du das Geld für das Spray dann quasi zum Fenster rausgeworfen.

    Der andere wichtige Punkt ist, dass du nicht willst, dass das Bett für deinen Hund unangenehm wird.

    Ein Hundebett soll ein sicherer, gemütlicher Ort sein, kein Ort, den er mit schlechten Geschmackserlebnissen verbindet.

    Stell dir vor, das Spray wirkt zu gut und dein Hund möchte sein Bett nicht mal mehr zum Schlafen benutzen, weil er jedes Mal den bitteren Geschmack im Maul hat. Das wäre ja das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen.

    Deswegen sehe ich Bitterspray eher als eine Art letzte Option, nicht als erste Wahl. Es ist einen Versuch wert, wenn andere Methoden versagt haben, aber man sollte sich bewusst sein, dass es nicht bei jedem Hund funktioniert und manchmal unerwünschte Nebenwirkungen haben kann.

    Bevor du also zu dieser Lösung greifst, überlege gut, ob es das Risiko wert ist, dass dein Hund sein Bett vielleicht sogar komplett ablehnt.

    4. Abwarten

    Manchmal ist die beste Lösung für ein Problem tatsächlich, einfach abzuwarten – und das gilt auch, wenn dein Hund sein Hundebett zerstört.

    Besonders bei jungen Hunden, die gerade zahnen oder in der Pubertät sind, kann dieses Verhalten völlig normal sein.

    In dieser Zeit probieren sie einfach alles aus, kauen an allem herum, was sie finden können – ja, auch an ihrem eigenen Bett.

    Du könntest jetzt alle möglichen Strategien versuchen, um sie davon abzuhalten, aber oft ist es so, dass keine davon wirklich fruchtet.

    Und dann, eines Tages, ist diese Phase vorbei, und du hast wieder einen Hund, der sein Bett in Ruhe lässt.

    Das klingt erstmal frustrierend, oder? Als Mensch haben wir oft das Bedürfnis, aktiv zu werden, Probleme zu lösen. Aber in diesem Fall kann das Abwarten tatsächlich die klügste Entscheidung sein.

    Besonders wenn dein Hund noch jünger als zwei Jahre ist, kann es sein, dass es sich einfach „um eine Phase“ handelt, die früher oder später dann auch wieder vorbei ist.

    Während dieser „Rabaukenphase“ kannst du natürlich trotzdem etwas tun, um nicht ständig neue Hundebetten kaufen zu müssen. Eine einfache Lösung ist, ein provisorisches Bett zu bauen.

    Nimm zum Beispiel einen großen Karton, schneide ihn passend zurecht und lege ihn mit Decken aus. Wenn unser Hund dieses improvisierte Bett zerstört, ist es nicht so schlimm, denn Kartons sind leicht zu ersetzen und kosten nicht viel.

    Sobald dein Hund aus dieser stürmischen Phase heraus ist, kannst du ihm dann wieder ein richtiges, gemütliches Hundebett zur Verfügung stellen.

    In der Zwischenzeit hast du ihm einen angemessenen Schlafplatz geboten, ohne ständig Geld für neue Betten ausgeben zu müssen.