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Hund pupst Abends und furzt im Schlaf | Gründe & Lösungen

    Lachernder Hund

    Hast du dich jemals gefragt, warum dein Hund abends vermehrt pupst und sogar im Schlaf furzt? Du bist nicht allein! Viele Hundebesitzer stehen vor dem gleichen Rätsel.

    Wir schauen uns die Gründe und mögliche Lösungen an, um dir wieder entspannte und geruchlose Abende mit deinem Hund zu schenken.

    Warum pupst mein Hund überhaupt?

    Genau wie bei uns Menschen, zersetzen Bakterien im Darm des Hundes die Nahrung. Bei diesem Prozess entsteht Wasserstoff-Sulfid, ein Gas, das für den typischen Geruch von Fürzen verantwortlich ist. Dieses Gas muss irgendwie entweichen, und das tut es oft in Form von Pupsen.

    Doch es gibt noch andere Gründe für das Pupsen bei Hunden. Einige Rassen, vor allem die mit kurzen Gesichtern wie der Mops oder der Shih Tzu, tendieren dazu, beim Fressen und Trinken viel Luft zu schlucken.

    Diese verschluckte Luft findet schließlich ihren Weg heraus – ja, genau, durch Pupsen. Und während wir Menschen uns vielleicht schämen oder entschuldigen würden, haben Hunde da kein Problem damit. Sie lassen es einfach raus, ohne sich darum zu scheren, ob sie gerade auf dem Sofa liegen oder im Park spielen.

    Tatsächlich gehört gelegentliches Pupsen zur Natur des Hundes, genaus wie es bei uns Menschen der Fall ist. Es dient dazu, überschüssige Luft aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen, und manchmal muss das einfach sein, um Erleichterung zu verschaffen.

    Ausschluss von Magen-Darm-Problemen oder Lebensmittelunverträglichkeiten

    Wenn dein Hund häufiger als gewöhnlich pupst, kann dies ein Hinweis auf zugrunde liegende gesundheitliche Probleme sein.

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hunde gelegentlich pupsen, aber wenn es häufig oder besonders geruchsintensiv auftritt, gibt es möglicherweise tiefer gehende Ursachen, die deine Aufmerksamkeit erfordern.

    Kolitis, Reizdarmsyndrom, Darmparasiten, entzündliche Darmerkrankung, Krebs und Pankreatitis sind nur einige der medizinischen Zustände, die Verdauungsprobleme bei Hunden verursachen können.

    Jeder dieser Zustände bringt seine eigenen Symptome und Anzeichen mit sich. Daher empfiehlt es sich, einen Tierarzt zu kontaktieren, wenn man bemerkt, dass der Hund ständig pupst oder andere Anzeichen von Magen-Darm-Problemen zeigt.

    Ein Tierarzt kann eine genaue Diagnose stellen und eine geeignete Behandlung vorschlagen. Wenn die zugrunde liegende Ursache erfolgreich behandelt wird, sollten auch die Blähungen des Hundes abnehmen.

    Neben diesen Erkrankungen gibt es auch die Möglichkeit von Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten.

    Genau wie Menschen können Hunde auf bestimmte Lebensmittel mit Verdauungsproblemen reagieren. Der Tierarzt kann eine spezielles Futter empfehlen, um herauszufinden, welche Lebensmittel das Problem verursachen.

    Durch das schrittweise Einführen einzelner Nahrungsmittel kann man genau identifizieren, welche Inhaltsstoffe Probleme verursachen.

    Sobald der problematische Bestandteil identifiziert ist, gilt es, diesen aus der Ernährung des Hundes zu streichen.

    Ändere die Ernährung deines Hundes langsam, um Blähungen zu vermeiden

    Das Verdauungssystem deines Hundes ist an eine bestimmte Art von Futter gewöhnt. Eine abrupte Änderung kann leicht Verdauungsprobleme auslösen, die sich in Form von Blähungen, Gasbildung oder sogar Durchfall äußern.

    Ein sorgfältig geplanter und schrittweiser Übergang von einer Futtersorte zur anderen minimiert das Risiko solcher Probleme. Die Betonung liegt hierbei auf dem Wort „langsam“.

    Beginne damit, eine kleine Menge des neuen Futters zum aktuellen Futter deines Hundes hinzuzufügen. Jeden Tag erhöhst du die Menge des neuen Futters ein wenig, während du die Menge des alten Futters entsprechend reduzierst.

    Dies sollte über einen Zeitraum von mindestens einer Woche geschehen, um dem Magen und Darm deines Hundes genügend Zeit zu geben, sich anzupassen.

    Während dieses Übergangsprozesses ist es wichtig, das Verhalten und den Stuhlgang deines Hundes genau zu beobachten.

    Zeigt er Anzeichen von Unbehagen oder Durchfall, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass du den Übergang zu schnell vorgenommen hast oder dass das neue Futter möglicherweise nicht gut für ihn ist. In diesen Fällen solltest du die Umstellung weiter verlangsamen, bis sich der Magen deines Vierbeiners wieder beruhigt hat.

    Aber warum ist das so wichtig? Das Verdauungssystem eines Hundes beherbergt Milliarden von Mikroorganismen, die bei der Nahrungsverwertung helfen.

    Eine plötzliche Änderung der Ernährung kann das Gleichgewicht dieser Mikroorganismen stören. Durch einen langsamen Futterwechsel ermöglichst du diesen hilfreichen Bakterien, sich an die neue Ernährung anzupassen, was letztlich zu einer gesunden Verdauung beiträgt.

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    Gib deinem Hund keine Essensreste vom Tisch

    Menschenlebensmittel enthalten oft Gewürze, Kräuter oder andere Inhaltsstoffe, die für Hunde nicht gut verträglich sind. Diese können Verdauungsprobleme, wie Blähungen oder schlimmer noch, ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen.

    Beispielsweise führen Lebensmittel mit hohem Fettgehalt oft zu Magenproblemen bei Hunden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele unserer Lebensmittel für den menschlichen Verzehr Zucker enthalten.

    Zucker kann bei Hunden zu Bauchschmerzen und Blähungen führen, weil ihr Verdauungssystem nicht darauf ausgerichtet ist, ihn effizient abzubauen.

    Zudem gibt es bestimmte Lebensmittel, die für Hunde giftig sind, wie Schokolade, Weintrauben, Zwiebeln und Knoblauch. Diese Lebensmittel können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen und sollten unter keinen Umständen an Hunde verfüttert werden.

    Ein weiteres Beispiel sind milchhaltige Produkte. Viele Hunde haben Schwierigkeiten, Laktose zu verdauen, da sie nicht genügend des Enzyms Laktase produzieren.

    Wenn sie Produkte wie Milch, Sahne oder Käse konsumieren, kann dies zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Blähungen führen.

    Hier findest du einen Überblick was dein Hund fressen darf:

    Halte deinen Hund von Müll fern

    Hunde besitzen von Natur aus einen intensiven Geruchssinn. Daher ziehen sie oft Gerüche an, die für Menschen unangenehm oder uninteressant sind.

    Mülltonnen, Abfalleimer oder überhaupt Abfall auf der Straße können für einen Hund wie ein Buffet von Aromen wirken, die er erforschen möchte.

    Dabei geht es weniger darum, dass der Abfall per se attraktiv ist, sondern vielmehr um die Vielzahl von Gerüchen und den Instinkt des Hundes, diese zu untersuchen.

    Doch genau hier liegt die Gefahr. Abfälle können verdorbene Lebensmittel, scharfe Gegenstände, giftige Substanzen oder sogar Medikamente enthalten.

    Ein unachtsamer Moment, und der Hund könnte etwas fressen, das ihm schadet oder im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich ist.

    Darüber hinaus können die im Abfall gefundenen Lebensmittelreste Gärungsprozesse im Magen des Hundes auslösen, die zu unangenehmen Blähungen führen.

    Um sicherzustellen, dass der Hund sich nicht am Müll vergreift, sind präventive Maßnahmen erforderlich.

    Sichere Mülltonnen zu Hause, indem du sie in einem geschlossenen Raum aufbewahrst oder spezielle hundesichere Mülltonnen verwendest.

    Dies verhindert nicht nur, dass der Hund darin herumschnüffelt, sondern schützt ihn auch vor potenziellen Gesundheitsrisiken.

    Auf Spaziergängen ist es wichtig, aufmerksam zu sein und den Hund zu beobachten. Ein trainierter Rückruf oder der Befehl „Pfui“ können in Situationen, in denen der Hund etwas aufheben möchte, von unschätzbarem Wert sein, auch wenn staubsaugende Allesfresser wie ein Labrador diese Befehle auch gerne einmal ignorieren.

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    Meide Nahrungsmittel, die Blähungen verursachen

    Hunde, genaus wie Menschen, reagieren unterschiedlich auf verschiedene Lebensmittel. Während einige Nahrungsmittel allgemein als „gasfördernd“ gelten, können individuelle Hunde auf verschiedene Bestandteile empfindlicher reagieren.

    Die Verdauungssysteme von Hunden sind nicht darauf ausgelegt, alle Arten von menschlichen Lebensmitteln zu verarbeiten, insbesondere solche, die reich an Ballaststoffen sind.

    Daher kann das Teilen von Essensresten aus unserer eigenen Diät mit unseren vierbeinigen Freunden unerwünschte Nebenwirkungen wie Blähungen verursachen.

    Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli und Rosenkohl sind dafür bekannt, Gas zu erzeugen, da sie Raffinose enthalten, eine Art Zucker, der während des Verdauungsprozesses zu Gasbildung führt. Wenn ein Hund solches Gemüse in großen Mengen isst, kann es zu einer verstärkten Gasbildung kommen.

    Aber nicht nur Gemüse kann problematisch sein. Andere Lebensmittel, die reich an Ballaststoffen sind, wie Erbsen, Bohnen und Sojabohnen, können ebenfalls zur Gasbildung beitragen.

    Diese Lebensmittel können die Menge an unverdauten Kohlenhydraten im Dickdarm erhöhen, was von Bakterien fermentiert wird und Gas erzeugt, das dein Hund dann wieder zum pupsen veranlasst.

    Lass deinen Hund langsamer Fressen

    Wenn ein Hund hastig frisst, nimmt er nicht nur die Nahrung, sondern auch eine übermäßige Menge an Luft auf. Diese eingeschlossene Luft muss irgendwann den Körper verlassen, meist in Form von Blähungen.

    Das Teilen der Futterration in mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt, kann helfen, das übermäßige Schlingen von Nahrung zu reduzieren.

    Es gibt dem Magen des Hundes auch Zeit, die Nahrung ordnungsgemäß zu verdauen, bevor die nächste Portion hinzugefügt wird.

    Dieses regelmäßige Fütterungsmuster kann auch die Chancen verringern, dass der Hund zwischen den Mahlzeiten hungrig wird und später versucht, zu schnell zu fressen.

    Der Anti-Schling-Napf ist ein nützliches Werkzeug im Kampf gegen das hastige Fressen. Er hat ein spezielles Design mit Hindernissen oder Erhöhungen, die den Hund daran hindern, große Mengen Futter auf einmal aufzunehmen.

    Statt große Bissen zu nehmen, muss der Hund um die Hindernisse herum arbeiten, um an sein Futter zu gelangen. Dadurch wird er zum langsameren und bewussteren Fressen gezwungen.

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    Regelmäßige Bewegung und Spielzeit sind nicht nur für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes wichtig, sondern auch für eine gute Verdauung.

    Ein aktiver Hund hat eine bessere Durchblutung, was wiederum die Verdauungsprozesse unterstützt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es zwischen der Fütterung und der körperlichen Aktivität des Hundes eine angemessene Zeitspanne geben sollte.

    Das Risiko einer Magendrehung, eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich der Magen um seine Achse dreht, wird durch diese Vorsichtsmaßnahme verringert.

    Ein solcher Zustand kann bei Hunden auftreten, die direkt nach dem Fressen intensiv spielen oder rennen.

    FAQ

    Warum pupst mein Hund abends?

    Abends entspannen sich viele Hunde und ihre Verdauung arbeitet oft intensiver. Das kann dazu führen, dass sie Gase ablassen. Es ist eine natürliche Körperfunktion und nicht unbedingt besorgniserregend.

    Warum furzt mein Hund im Schlaf?

    Im Schlaf entspannt sich der Körper deines Hundes vollständig, inklusive der Verdauungsmuskulatur. Das kann dazu führen, dass Gase leichter entweichen. Es ist ein normales Phänomen, ähnlich wie beim Menschen.

    Ist es normal, dass Hunde furzen?

    Ja, es ist vollkommen normal. Hunde, genau wie Menschen, haben Verdauungsgase, die sich manchmal entweichen müssen. Die Häufigkeit und der Geruch können je nach Ernährung und Gesundheit variieren.

    Kann die Ernährung meines Hundes das Furzen beeinflussen?

    Absolut. Einige Lebensmittel produzieren mehr Gase im Verdauungssystem. Wenn du feststellst, dass dein Hund häufig furzt, könnte eine Ernährungsumstellung helfen.

    Sollte ich mir Sorgen machen, wenn mein Hund viel pupst?

    Ein gelegentlicher Pups ist normal. Wenn es jedoch sehr häufig vorkommt oder mit anderen Symptomen wie Durchfall oder Appetitlosigkeit einhergeht, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.