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Haut löst sich von Hundepfote | Hundeballen Verletzung erklärt

    Closeup einer Hundepfote

    Die Pfote deines Hundes sieht nicht gut aus und es löst sich Haut vom Hunde Ballen? Wir schauen uns die Gründe und Behandlung an!

    5 Gründe warum sich Haut vom Hundeballen löst

    1. Verletzung der Pfote

    Stell dir vor, du gehst barfuß über einen Kiesweg, durchs Unterholz, oder rennst über einen Asphaltweg. Ziemlich unangenehm, oder? Genau das erleben unsere Vierbeiner täglich.

    Ihre Pfoten sind zwar widerstandsfähig, aber nicht unverwundbar. Und gerade deshalb sind Verletzungen an den Pfoten keine Seltenheit.

    Manchmal ist es nur ein kleiner Schnitt, vielleicht durch einen scharfen Stein oder ein Glasstück. Oder es verirrt sich ein Dorn oder Splitter in die sanfte Haut der Ballen. Auch Schürfwunden sind keine Rarität, vor allem, wenn dein treuer Gefährte mit voller Energie über rauen Boden tobt.

    In solchen Momenten sind Hunde oft so in ihre Aktivitäten vertieft, dass Schmerz und Verletzung erst später, wenn die Aufregung abklingt, wahrgenommen werden.

    Und ja, die Sorge um Scherben auf dem Fußgängerweg ist wohl jedem Hundebesitzer bekannt. Aber auch natürliche Gefahren, wie Dornenbüsche, können zu schmerzhaften Verletzungen führen.

    Dann sind da noch die kleinen, aber fiesen Insektenstiche. Ein Stachel, der stecken bleibt, kann eine ernsthafte Entzündung verursachen. Der Körper des Hundes versucht instinktiv, diesen Fremdkörper loszuwerden, was zu weiteren Irritationen führen kann.

    All dies kann dazu führen, dass sich dein Hund an der Pfote verletzt. Manchmal kann eine solche Verletzung dann auch dazu führen, dass sich die Haut vom Ballen deines Hundes löst.

    Die Zeichen sind meist unübersehbar: Dein Hund humpelt, benutzt ein Bein gar nicht mehr, oder du entdeckst Blutspuren.

    Vielleicht leckt er sich auch auffällig oft eine Pfote oder wirkt insgesamt weniger lebhaft. Er verweigert das Spielen, was sonst nie der Fall wäre. All das sind Anzeichen dafür, dass dein Hund Schmerzen hat.

    In solchen Momenten ist es wichtig, schnell zu handeln. Eine gründliche Inspektion der Pfote gibt Aufschluss über die Schwere der Verletzung.

    Manchmal reicht es, die Wunde zu reinigen und zu desinfizieren. Aber in anderen Fällen, vor allem wenn sich viel Haut ablöst oder eine Entzündung droht, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

    Sketch: Hund wird von Tierarzt untersucht

    2. Infektion oder Pilzbefall der Pfote

    Stell dir vor, du siehst deinen Hund ständig an seinen Pfoten lecken und knabbern. Zuerst denkst du vielleicht, es sei ein harmloses Verhalten, doch dann bemerkst du, dass die Haut an seinen Pfoten sich zu lösen beginnt.

    Ein alarmierendes Zeichen, nicht wahr? Dies könnte auf eine Infektion oder einen Pilzbefall hindeuten, zwei Probleme, die ernster sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen mögen.

    Infektionen und Pilzbefälle sind heimtückisch. Sie verursachen Juckreiz, Schwellungen und Rötungen, die deinen Hund dazu bringen können, seine Füße zu kauen und zu lecken.

    Diese ständige Reizung kann zu Wunden führen, und im schlimmsten Fall kann sich die Haut an den Pfoten ablösen. Dies ist nicht nur schmerzhaft für den Hund, sondern öffnet auch die Tür für weitere Infektionen.

    Doch was verursacht solche Probleme? Oft sind es Pilze und Bakterien, die sich in der warmen und feuchten Umgebung der Pfoten wohlfühlen.

    Besonders nach Spaziergängen in feuchten Gebieten oder nach dem Schwimmen solltest du darauf achten, die Pfoten deines Hundes trocken und sauber zu halten.

    Ein weiterer Übeltäter könnte der Befall von Milben, Flöhen oder Zecken sein. Diese kleinen Parasiten können ähnliche Reaktionen wie Pilze und Bakterien verursachen.

    Sie sind jedoch mit einem guten Parasitenschutzmittel leicht in Schach zu halten.

    Wenn du bemerkst, dass sich die Haut an den Pfoten deines Hundes löst, zögere nicht, einen Tierarzt aufzusuchen. Dies ist kein Problem, das du zu Hause lösen kannst.

    Der Tierarzt wird die genaue Ursache ermitteln und eine geeignete Behandlung vorschlagen. Manchmal sind Medikamente notwendig, um die Infektion oder den Pilzbefall zu bekämpfen.

    In schweren Fällen können auch spezielle Verbände oder Schuhe erforderlich sein, um die Heilung zu unterstützen und weitere Verletzungen zu verhindern.

    Da solche Behandlungen langwierig und teuer sein können, macht es auf jeden Fall Sinn, eine gute Krankenversicherung für Hunde zu haben!

    3. Reizungen im Winter durch Kälte & Streusalz

    Im Winter sind Hundepfoten besonderen Gefahren ausgesetzt, die oft unterschätzt werden. Eine dieser Gefahren ist das Streusalz, das auf Gehwegen und Straßen gestreut wird, um Eis und Schnee zu schmelzen.

    Für unsere vierbeinigen Freunde kann dieses Salz jedoch schädlich sein.

    Streusalz entzieht den Hundepfoten Feuchtigkeit, was zu Trockenheit, Rissen und in einigen Fällen zu schmerzhaften Entzündungen führen kann.

    Hunde reagieren darauf oft, indem sie ihre Pfoten lecken und beißen, was die Situation verschlimmert.

    Es entstehen kleine Wunden, in die bei nächsten Spaziergängen noch mehr Salz eindringen kann. Ein Teufelskreis.

    Im schlimmsten Fall kann es durch diese Verletzungen und dauerhaften Belastungen auch hier dazu kommen, dass sich die Haut vom Ballen der Hundepfote löst!

    Noch gefährlicher wird es, wenn Hunde das Salz von ihren Pfoten lecken. Streusalz kann für Hunde giftig sein, besonders wenn es in größeren Mengen aufgenommen wird.

    Symptome einer Vergiftung können Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen sogar neurologische Probleme sein. In extremen Fällen kann eine Salzvergiftung für Hunde lebensbedrohlich sein.

    Du kannst als Hundebesitzer jedoch im Winter ganz einen einen Pfotenschutz für deinen Hund verwenden. Diese kann man entweder kaufen, aber auch selbst herstellen. Hier findest du drei Anleitungen um einen Pfotenschutz für deinen Hund selbst zu machen!

    Es ist auch wichtig, die Pfoten deines Hundes nach jedem Spaziergang zu reinigen und zu trocknen, um Salzreste zu entfernen und die Hautfeuchtigkeit zu bewahren.

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    4. Zu heißer Boden im Sommer

    Stell dir vor, es ist ein herrlich sonniger Sommertag. Du schlenderst in deinen bequemen Sandalen über den heißen Asphalt, während dein Hund nur seine eigenen Ballen zur Verfügung hat, um sich gegen die Hitze zu wehren.

    Für Hunde kann dies eine ernsthafte Gefahr darstellen, denn ihre Pfoten sind zwar zäh, aber nicht immun gegen die extremen Temperaturen, die sich auf heißem Boden entwickeln können.

    Daher können auch die heißen Temperaturen im Sommer ein Auslöser dafür sein, dass sich die Haut von den Ballen deines Hundes ablöst!

    Wusstest du, dass bei einer Außentemperatur von nur 25 °C die Oberflächentemperatur von Asphalt auf bis zu 50 °C ansteigen kann?

    Und an richtig heißen Tagen, wenn das Thermometer deutlich über 30 °C klettert, kann die Temperatur des Asphalts sogar bis zu 80 °C erreichen!

    Für einen Hund, der darauf laufen muss, ist das wie Barfußgehen auf glühenden Kohlen.

    Wenn die Haut an den Ballen deines Hundes durch die Hitze Schaden nimmt, ist das vergleichbar mit einer Brandblase beim Menschen.

    Diese Verletzungen sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch ernsthafte Folgen haben. Anzeichen für Verbrennungen an den Hundepfoten sind Rötungen, Hitze und tatsächlich sichtbare Brandblasen wie wir diese auch als Menschen kennen.

    Dein Hund könnte Schmerzen beim Laufen haben und deswegen versuchen, so viel wie möglich zu liegen, um seine Pfoten zu schonen. Häufiges Lecken an den Pfoten ist ein weiteres Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

    Kühle die Pfoten deines Hundes vorsichtig mit Wasser und vermeide es, ihn auf heißem Untergrund laufen zu lassen.

    Suche bei Anzeichen einer Verbrennung unbedingt einen Tierarzt auf, da sich die Haut an den Pfoten ablösen kann und dies eine fachgerechte Behandlung erfordert.

    Wenn demnächst mal wieder sehr heiße Tage anstehen und du weißt, dass dein Hund zu Problemen neigt, gehe mit deinem Vierbeiner in den frühen Morgenstunden oder spät am Abend spazieren, wenn die Temperaturen niedriger sind.

    Du kannst auch die Straßentemperatur testen, indem du deine eigene Hand für einige Sekunden auf den Boden legst. Wenn es für dich zu heiß ist, ist es das auch für deinen Hund.

    Versuche außerdem an Stellen zu laufen, die viel natürlichen Boden bieten. Erde oder Gras wärmt sich nicht so intensiv auf, wie der Straßenasphalt einer Stadt.

    Yorkshire Terrier Zeichnung

    5. Allergische Reaktionen

    Allergien bei Hunden sind ein Thema, das oft unterschätzt wird. Sie können verschiedene Formen annehmen und zu einer Vielzahl von Symptomen führen, einschließlich Hautproblemen an den Pfoten.

    Eine allergische Reaktion kann dazu führen, dass die Haut an den Füßen deines Hundes anschwillt, juckt und sich in schweren Fällen sogar ganz ablöst.

    Stell dir vor, du unternimmst einen Ausflug durch den Wald oder über eine Wiese, und dein Hund kommt mit Pflanzen in Berührung, die Hautirritationen verursachen.

    Diese Pflanzen können Allergene enthalten, die eine Reaktion auslösen und sehr unangenehm für deinen Vierbeiner sind.

    In seiner Not und um den Juckreiz zu lindern, beginnt dein Hund, intensiv an seinen Pfoten zu knabbern und zu lecken.

    Dies kann zu einer Verschlimmerung des Problems führen, da das ständige Belecken und Beißen die Haut weiter reizen und sogar zu Infektionen führen kann.

    Es ist jedoch nicht nur der Kontakt mit bestimmten Pflanzen, der allergische Reaktionen hervorrufen kann. Auch Futtermittelallergien sind eine häufige Ursache für Hautprobleme bei Hunden.

    Wenn dein Hund auf bestimmte Bestandteile seines Futters allergisch reagiert, kann dies zu Juckreiz an den Pfoten führen.

    Wie auch bei Pflanzenallergien, wird dein Hund versuchen, den Juckreiz durch Lecken und Beißen selbst zu behandeln. Leider führt dies oft zu einer Verschlechterung der Hautzustände an den Pfoten.

    Um die Haut an den Pfoten deines Hundes zu schützen, ist es wichtig, die Ursache der allergischen Reaktion zu identifizieren. Dies kann eine Herausforderung sein, da Allergien durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden können.

    Ein Tierarzt kann dabei helfen, die genaue Ursache der Allergie zu ermitteln, sei es durch Hauttests oder durch eine Eliminationsdiät, um Futtermittelallergien festzustellen.

    Beißen und Knabbern an Pfoten oft Symptom und nicht Ursache

    Wenn du bemerkst, dass dein Hund häufig an seinen Pfoten knabbert, könnte dies ein Zeichen für ein tiefer liegendes Problem sein.

    Im Internet stößt man oft auf die Annahme, dass das Knabbern an den Pfoten selbst die Ursache für das Ablösen der Haut von den Pfotenballen ist.

    Tatsächlich ist es jedoch meistens ein Symptom, eine Reaktion auf eine andere Ursache, und nicht der Auslöser des Problems selbst.

    Hunde knabbern an ihren Pfoten, um ein unangenehmes Gefühl zu lindern.

    Dies könnte auf eine Vielzahl von Problemen hindeuten, wie etwa Allergien, Hautinfektionen, Parasitenbefall, Fremdkörper in der Pfote oder sogar psychologische Probleme wie Stress oder Langeweile.

    Wenn du deinen Hund einfach nur davon abhältst, an seinen Pfoten zu kauen, ohne die eigentliche Ursache zu behandeln, ist das vergleichbar damit, wenn es dich juckt und du nicht kratzen darfst. Es behandelt das Symptom, aber nicht die Ursache.

    Es ist normal, dass Hunde gelegentlich an ihren Pfoten knabbern. Es ist ein Teil ihrer natürlichen Körperpflege.

    Wenn es jedoch übermäßig oder obsessiv wird, oder wenn du bemerkst, dass sich die Haut von den Ballen ablöst oder andere Probleme auftreten, ist es Zeit, handelnd einzugreifen.

    Der erste Schritt ist eine gründliche Untersuchung der Pfoten deines Hundes. Schaue nach Rötungen, Schwellungen, Schnitten, Fremdkörpern oder Anzeichen von Parasitenbefall.

    Wenn du nichts Auffälliges findest oder wenn das Problem trotz häuslicher Pflege bestehen bleibt, solltest du einen Tierarzt kontaktieren.

    Der Tierarzt kann feststellen, ob eine Allergie, eine Infektion oder eine andere Erkrankung vorliegt, die das Verhalten deines Hundes verursacht.

    Was tun, wenn sich die Haut von dem Ballen der Hundepfote löst?

    Die erste Maßnahme ist die Reinigung der Wunde. Hierfür eignet sich klares Wasser am besten. Es ist wichtig, dass du die Wunde vorsichtig abtupfst und nicht reibst, um zusätzliche Schmerzen zu vermeiden.

    Falls du ein Hunde-Erste-Hilfe-Set zu Hause hast, kannst du die Wunde anschließend mit einem für Hunde geeigneten Desinfektionsmittel behandeln.

    Achte dabei darauf, dass herkömmliche Desinfektionsmittel für Menschen oft zu aggressiv für die empfindliche Haut deines Hundes sind. Ein mildes, hundefreundliches Desinfektionsmittel ist die bessere Wahl.

    Im Anschluss kannst du einen Pfotenverband anlegen. Hierbei ist es wichtig, dass der Verband nicht zu fest sitzt, um die Blutzirkulation nicht zu beeinträchtigen.

    Der Verband schützt die Wunde vor Schmutz und Bakterien und gibt deinem Hund ein Stück Sicherheit zurück.

    Anleitung zum Anlegen eines Pfotenverbandes beim Hund

    Nachdem du die Erstversorgung abgeschlossen hast, solltest du umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt wird die Wunde genauer begutachten und kann eine fachgerechte Behandlung einleiten.

    Manchmal sind spezielle Salben oder Medikamente notwendig, um eine optimale Heilung zu gewährleisten.

    Es kann bist zu drei Monate dauern, bis die Verletzung an der Pfote vollständig geheilt ist. In dieser Zeit ist es wichtig, dass du deinem Hund Ruhe gönnst und darauf achtest, dass er die Pfote nicht überanstrengt.

    Heilung der Pfote auch Zuhause unterstützen

    Wenn sich die Haut an den Pfoten deines Hundes löst, kann das eine ziemlich beunruhigende Situation sein. Aber keine Panik – es gibt einiges, was du zu Hause tun kannst, um die Heilung der Pfote deines vierbeinigen Freundes zu unterstützen.

    Bevor du jedoch irgendetwas unternimmst, solltest du unbedingt mit deinem Tierarzt sprechen. Es ist wichtig, sicherzustellen, dass Hausmittel oder zusätzliche Pflegemaßnahmen nicht mit den vom Tierarzt verordneten Medikamenten interagieren oder deren Wirkung beeinträchtigen.

    In vielen Fällen ist Kokosöl ein wahres Wundermittel. Dieses natürliche Öl kann die rissigen Ballen deines Hundes mit Feuchtigkeit versorgen und somit zur Heilung beitragen.

    Ein Tipp am Rande: Trage das Kokosöl auf, wenn dein Hund entspannt ist, vielleicht nach einer Mahlzeit oder einer kleinen Kuscheleinheit.

    Vaseline hingegen solltest du lieber meiden. Es bietet kaum Vorteile für die Pflege der Hundepfoten und kann, wenn dein Hund es ableckt, sogar gesundheitsschädlich sein.

    Aber das Wichtigste in der Heilungsphase ist Ruhe. Dein Hund braucht jetzt vor allem Schonung.

    Das bedeutet: Keine langen Spaziergänge oder Wanderungen. Stattdessen solltest du kurze Gassirunden einplanen, damit er sich erleichtern kann.

    Aber wie hältst du einen aktiven Hund ruhig? Ganz einfach: Geistige Beschäftigung ist das A und O. Du könntest ihm beispielsweise Denkaufgaben geben oder ein kleines Suchspiel veranstalten.

    So bleibt er mental beschäftigt, ohne dass seine Pfoten übermäßig beansprucht werden. Hier findest du eine Übersicht meiner Top 10 Intelligenzspielzeuge für Hunde!

    Zu guter Letzt, denk daran, dass Geduld eine Tugend ist, besonders wenn es um die Heilung deines Hundes geht.

    Mit deiner liebevollen Pflege und der Unterstützung des Tierarztes wird die Pfote deines Hundes sicher bald wieder in Topform sein!