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Hunde Krankenversicherung – Sinnvoll oder nicht? Mein Erfahrung!

    Sketch Hund beim Arzt

    Hast du dich schon einmal gefragt, ob eine Krankenversicherung für deinen treuen Vierbeiner sinnvoll ist? In einer Welt, in der die Gesundheit unserer Hunde zunehmend im Fokus steht, ist es wichtiger denn je, die richtige Entscheidung zu treffen.

    Ich teile meine Erfahrungen mit dir und beantworte alle Fragen, die ich damals zur Krankenversicherung für Hunde hatte!

    Wie sinnvoll ist eine Hundekrankenversicherung?

    Die erste Frage die ich mir gestellt habe war, ob eine Krankenversicherung für den Hund überhaupt sinnvoll ist. Aber ich bin nach etwas Recherche zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen.

    Eine Krankenversicherung für deinen Hund ist wie ein Sicherheitsnetz. Du weißt nie, wann du es brauchst, aber wenn es soweit ist, bist du heilfroh, dass es da ist. Besonders wenn du nicht gerade eine Goldgrube im Garten hast, können unerwartete Tierarztrechnungen ganz schön ins Geld gehen. Und wer möchte schon wegen finanzieller Sorgen auf wichtige Behandlungen verzichten?

    Bist du jemand, der jeden Cent umdreht, bevor er ihn ausgibt? Du liebst deinen Hund über alles, aber die Vorstellung, plötzlich hunderte von Euros für eine Notoperation zahlen zu müssen, lässt dich nachts wachliegen?

    Hier ist die Hundekrankenversicherung ein echter Seelenfrieden. Du zahlst monatlich einen kleinen Betrag, und im Gegenzug deckt die Versicherung die unerwarteten Tierarztkosten ab. So kannst du ruhig schlafen, ohne dir Sorgen um das finanzielle Wohlergehen zu machen.

    Genauso ist das, wenn du viel auf Reisen bist: Du packst deinen Koffer, deinen Pass und deinen Hund. Aber wenn du gerne mit deinem Vierbeiner auf Reisen gehst, sei es in die Berge oder ans Meer, dann ist eine Krankenversicherung für deinen Hund quasi ein Muss. Denn wenn dein Hund im Ausland krank wird oder sich verletzt, kann das richtig teuer werden.

    Und wie sieht es aus, wenn du in der Stadt wohnst? Nun, hier ist das Risiko eines Unfalls für deinen Hund leider etwas höher.

    Autos, Fahrräder, Glasscherben – die Liste der Gefahren ist lang. Eine Hundekrankenversicherung gibt dir hier das beruhigende Gefühl, dass du für solche Fälle gewappnet bist.

    Kurz gesagt, eine Hundekrankenversicherung ist eine Überlegung wert für jeden, der seinen Hund liebt und sich gleichzeitig um seine Finanzen kümmern möchte. Anders als eine Hundehaftpflicht ist sie aber nicht zwingend notwendig.

    Du bekommst eine Menge Ruhe und sparst dir einiges an Nerven, wenn wirklich mal was ist. Denn dann willst du ja ohne Geldsorgen dafür sorgen können, dass es deinem Vierbeiner bald wieder besser geht!

    Welche Kosten übernimmt eine Krankenversicherung für Hunde?

    So eine Versicherung macht aber natürlich nur Sinn, wenn sie im Ernstfall auch die Kosten übernimmt. Was ist also in der Regel abgedeckt?

    • Tierarzt- und Operationskosten: Übernahme bei ambulanten, stationären und chirurgischen Behandlungen.
    • Medikamente: Kosten für benötigte Medikamente werden erstattet.
    • Unterbringung: Deckt die Kosten bei notwendiger stationärer Unterbringung im Tierkrankenhaus.
    • Diagnostik: Beinhaltet Röntgen, Ultraschall, Bluttests und andere diagnostische Maßnahmen.
    • Weitere medizinisch notwendige Behandlungen: Die Versicherung übernimmt Kosten für Behandlungen, die aus medizinischer Sicht notwendig sind.

    Eine solide Hundekrankenversicherung ist wie ein Rundum-Sorglos-Paket für die Gesundheit deines Vierbeiners. Stell dir vor, dein Hund braucht eine Operation.

    Nichts Ernstes, aber doch etwas, das dich ohne Versicherung ein kleines Vermögen kosten würde. Die Versicherung springt hier ein und übernimmt die Operationskosten.

    Und das ist noch nicht alles: Auch die Kosten für die ambulante Behandlung – also wenn dein Hund nicht über Nacht bleiben muss – und die stationäre Behandlung, falls er doch mal länger im Tierkrankenhaus bleiben muss, sind mit drin.

    Dann gibt es da noch die Diagnostik. Das ist sozusagen der Detektivarbeitsteil der Tiermedizin. Röntgenbilder, Ultraschall, Bluttests – all diese Dinge, die helfen, herauszufinden, was mit deinem Hund los ist, werden von einer guten Versicherung übernommen.

    Und natürlich die Medikamente. Wenn dein Hund also mal etwas braucht, um wieder auf die Pfoten zu kommen, musst du dir keine Sorgen um die Kosten machen.

    Welche Kosten übernimmt eine Hunde Krankenversicherung nicht?

    Natürlich ist es auch hier so, dass die Versicherung nicht bereitwillig alle Kosten zahlt. Die meisten Versicherungen haben erfahrungsgemäß einige Grenzen, an denen du auch wieder selbst zahlen musst.

    Dazu gehören:

    1. Tätowierung oder Kennzeichnung mit einem Chip: Die meisten Versicherer übernehmen diese Kosten nicht.
    2. Spezielles Diät- und Ergänzungsfuttermittel: Kosten für besondere Nahrungsergänzungsmittel oder Diätfutter werden nicht übernommen.
    3. Medizinisch nicht notwendige Behandlungen: Zum Beispiel Schönheitsoperationen zur Anpassung an den Rassestandard.
    4. Vorbeugende Vitamine und Mineralstoffpräparate: Kosten für zusätzliche Gesundheitspräparate, die nicht medizinisch notwendig sind.
    5. Kastration oder Sterilisation ohne medizinische Not: Wird meistens nicht übernommen, es sei denn, es liegt ein medizinischer Grund vor.
    6. Wartezeit in den ersten drei Monaten: Die meisten Versicherungen haben eine Wartezeit. In dieser Anfangsphase werden Krankheitsfälle oder Fehlentwicklungen, die auftreten, nicht abgedeckt.

    Dein Hund hat eine Vorliebe für dieses teure Gourmet-Hundefutter? Oder er braucht spezielle Nahrungsergänzungsmittel?

    Das mag gut für seine Gesundheit sein, aber die Kosten dafür musst du meistens selbst tragen. Die Versicherung springt hier normalerweise nicht ein.

    Dann haben wir die medizinisch nicht notwendigen Behandlungen. Ein klassisches Beispiel: Du möchtest, dass dein Hund genau wie ein preisgekrönter Champion seiner Rasse aussieht, und denkst über eine Schönheitsoperation nach. Das mag zwar nett sein, aber deine Versicherung wird wahrscheinlich sagen: „Nö, das zahlen wir nicht.“

    Vitamine und Mineralstoffpräparate fallen auch oft durchs Raster. Du möchtest, dass dein Hund fit und munter bleibt, und gibst ihm deshalb zusätzliche Vitamine? Das ist zwar lobenswert, aber die Kosten dafür musst du auch selbst tragen.

    Jetzt kommt der Teil mit der Wartezeit. In den ersten drei Monaten nach Abschluss der Versicherung gibt es oft eine sogenannte Wartezeit. Dies dient dazu, das du die Versicherung nicht genau dann abschließt, wenn etwas ist und die Versicherung nur abschließt um dir die Behandlungskosten zu sparen.

    Wenn in dieser Zeit etwas passiert, ist das so, als würdest du ohne Schirm in einen Regenschauer geraten – die Versicherung hilft dir da nicht.

    Außerdem gibt es noch die Kastration oder Sterilisation ohne medizinische Notwendigkeit und das Chippen oder Tätowieren deines Hundes. Diese Dinge sind oft nicht abgedeckt, es sei denn, es gibt einen medizinischen Grund dafür.

    Kurz gesagt, eine Hundekrankenversicherung ist kein Freifahrtschein für alle möglichen Ausgaben. Es ist wichtig, dass du die Bedingungen genau verstehst, damit du nicht unerwartet auf Kosten sitzen bleibst. Es geht darum, die großen, unerwarteten medizinischen Ausgaben abzudecken, nicht um die kleinen Extras.

    Wie viel kostet eine Krankenversicherung für Hunde pro Monat?

    Im günstigsten Fall kannst du mit etwa 20 Euro im Monat rechnen. Aber es kann auch deutlich teurer werden, bis über 100 Euro pro Monat.

    Jetzt fragst du dich vielleicht, warum diese große Spanne? Nun, es kommt ganz darauf an, welchen Vierbeiner du da an deiner Seite hast. Einige Hunderassen gelten als besonders anfällig für bestimmte Erkrankungen.

    Stell dir vor, du hast einen solchen „Risikohund“. Die Versicherung denkt sich dann: „Hm, das könnte uns teuer zu stehen kommen.“ Und zack, sind die Beiträge höher.

    Bei manchen Rassen kann es sogar passieren, dass die Versicherung sagt: „Nein danke, das Risiko ist uns zu hoch.“ Das kommt aber zum Glück recht selten vor, aber du hast keinen Anspruch auf eine Versicherung.

    Alter spielt auch eine Rolle. Ein junger, spritziger Welpe ist in der Regel weniger anfällig für Krankheiten als ein älterer Hund.

    Denk mal an uns Menschen: Je älter wir werden, desto öfter müssen wir zum Arzt. Bei Hunden ist das nicht anders. Daher ist es teurer, einen Senior zu versichern, als einen jungen Hüpfer.

    Jetzt kommt die Frage: Lohnt sich das überhaupt? Für manche Hundehalter, die denken, dass ihr Hund ein langes, relativ gesundes Leben führen wird, scheinen die hohen monatlichen Beiträge nicht gerechtfertigt. Sie zahlen lieber direkt für anfallende Tierarztkosten.

    Ich denke mir aber: „Man kann nie wissen was die Zukunft bringt und welche Probleme der Hund irgendwann mal haben wird.

    Und wenn dein Hund plötzlich ernsthaft krank wird oder ständig medizinische Hilfe braucht, dann wirst du dir wünschen, eine Versicherung abgeschlossen zu haben.

    Denn hast du erst einmal hohe Rechnungen in der Hand, ist es zu spät für eine Versicherung. Und am Ende willst du ja entspannt zusammen mit deinem Hund im Wohnzimmer sitzen können!

    Mann Hund Frau sitzen mit Hund auf der Couch, Zeichnung

    Was sind die teuersten OP’s beim Hund?

    Es gibt natürlich eine ganze Menge an Spezialbehandlungen für Hunde, die den preislichen Rahmen sprengen. Hier aber mal eine Vorstellung der teuersten OP’s beim Hund, die recht häufig auftreten können:

    • Wirbelsäulen-OP (z.B. Bandscheiben-OP) – Über 1.000 Euro: Diese Operationen sind komplex und erfordern spezialisiertes Fachwissen sowie teure Ausrüstung. Dazu kommen noch Kosten für Voruntersuchungen, Nachbehandlungen und Narkose.
    • Kreuzbandoperation – Bis zu 1.800 Euro: Ein Kreuzbandriss ist eine ernsthafte Verletzung, die eine präzise und oft komplizierte Operation erfordert. Zusätzlich entstehen Kosten für Diagnose (Röntgen inklusive Narkose) und Nachsorge.
    • Tumoroperation – Bis zu 1.000 Euro: Die Entfernung von Tumoren kann je nach Größe, Lage und Art des Tumors sehr aufwendig und kompliziert sein. Erfordert manchmal auch mehrere Eingriffe.
    • Zahnextraktion – 235 Euro: Das Ziehen von Zähnen kann erforderlich sein, wenn Zahnkrankheiten oder Verletzungen vorliegen.
    • Wundnaht an der Haut – 350 Euro: Auch einfache Hautwunden können teuer werden, vor allem, wenn eine aufwendige Naht notwendig ist.
    • Ovarhysterektomie (Entfernen der Gebärmutter und Eierstöcke) – 630 Euro: Eine wichtige Operation, die bei bestimmten Gesundheitsproblemen oder zur Vermeidung von Krebs notwendig sein kann.
    • Bauchhöhlenoperation – 1.200 Euro: Bauchoperationen können aus verschiedenen Gründen erforderlich sein und sind oft kompliziert und müssen von bestimmten (teuren) Fachärzten durchgeführt werden.
    • Gelenkoperation – 1.100 Euro: Eingriffe an den Gelenken, z.B. bei Arthrose oder Verletzungen, erfordern spezielle chirurgische Kenntnisse und müssen teilweise auch unter Narkose durchgeführt werden.
    • Amputation – 590 Euro: In schweren Fällen, z.B. bei schweren Verletzungen oder Krebs, kann eine Amputation erforderlich sein. Oft hast du hier auch hohe Kosten zur Nachbehandlung oder für Prothesen.
    • Frakturbehandlung – 1.400 Euro: Kosten für die Behandlung von Knochenbrüchen, einschließlich aller notwendigen chirurgischen Eingriffe.
    • Blutohr420 Euro: Behandlung eines Blutohrs, oft erfordert es chirurgische Eingriffe, um Blutansammlungen oder Schäden am Ohr zu beheben.

    Was ist der Unterschied zwischen einer Tierkrankenversicherung und einer OP-Versicherung für Hunde?

    Ein verwirrendes Thema ist der Unterschied zwischen Tierkrankenversicherung und OP-Versicherung. Ich dacht erst, es sind verschiedene Worte für dieselbe Leistung, aber es gibt bestimmte Unterschiede zwischen diesen Versicherungen.

    Eine Tierkrankenversicherung soll möglichst viele Fälle auf einmal abdecken (Unfälle, Krankheit, Operationen, etc) und so umfassend sein, dass du keine weiteren Versicherung mehr benötigst. Eine OP-Versicherung hingegen sichert nur Kosten für die Operation deines Hundes ab und ist eine Spezialversicherung.

    Die Krankenversicherung für Hunde

    Schauen wir uns mal eine Krankenversicherung für den Hund genauer an. Das ist sozusagen der „Rundum-Sorglos-Paket“ für deinen Vierbiener.

    Stell dir das vor wie eine Art Vollkaskoversicherung für deinen Wagen. Egal, ob dein Hund krank wird, in einen Unfall verwickelt ist, von einer Wespe gestochen wird oder sich mit einem anderen Hund anlegt – die Krankenversicherung springt ein und deckt alle oder einen Großteil der entstandenen Kosten beim Tierarzt ab.

    Außerdem sind oft auch Routineuntersuchungen oder allgemeine Behandlungen wir Wurmkur oder Impfungen mit abgedeckt. Das unterscheidet sich jedoch je nach Anbieter und Leistungspaket.

    Die OP-Versicherung für Hunde

    Die OP-Versicherung für Hunde ist spezifischer. Sie kümmert sich im Grunde nur um die Kosten, die bei Operationen anfallen. Also, wenn dein Hund mal unter’s Messer muss.

    Eine Operation wird dabei meist als ein chirurgischer Eingriff definiert, der unter Narkose stattfindet und einen Hautschnitt erfordert. Aber Achtung: Je nach Versicherungsanbieter variiert das, was genau abgedeckt wird.

    Manche übernehmen auch Kosten für den stationären Aufenthalt, den Tierkrankentransport, Nachbehandlungen und Medikamente.

    Kurz gesagt: Die Vollkrankenversicherung ist wie ein großes Sicherheitsnetz, das dich in fast allen Gesundheitsfragen deines Hundes absichert, während die OP-Versicherung speziell für die Kosten von Operationen da ist.

    Übernimmt eine Krankenversicherung für Hunde auch Impfkosten?

    Grundsätzlich ist es so, dass die Übernahme von Impfkosten von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich gehandhabt wird. Bei einigen Anbietern von Hundekrankenversicherungen sind Impfungen tatsächlich im Leistungskatalog enthalten, bei anderen wiederum nicht. Es kommt also darauf an, was für einen Tarif du gewählt hast.

    Es gibt Tarife, die beinhalten eine sogenannte Vorsorgepauschale. Das ist ein bestimmter Betrag, der jährlich für Vorsorgemaßnahmen wie eben Impfungen zur Verfügung steht.

    In solchen Fällen würde die Versicherung einen Teil der Impfkosten oder sogar die gesamten Kosten übernehmen, bis zu dem festgelegten Höchstbetrag der Vorsorgepauschale. Das ist ziemlich praktisch.

    Aber Achtung: Bei manchen Tarifen sind solche Vorsorgeleistungen nicht standardmäßig inbegriffen. Dann musst du die Impfkosten selbst tragen. Es lohnt sich also, beim Abschluss einer Krankenversicherung für deinen Hund genau hinzuschauen und zu vergleichen, welche Leistungen inbegriffen sind.

    Ein weiterer Punkt ist, dass es auch auf die Art der Impfung ankommt. Standardimpfungen wie gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Tollwut werden eher übernommen als speziellere Impfungen, die nur unter bestimmten Umständen empfohlen werden.

    Sketch: Hund bekommt Nahrungsergänzungsmittel

    Ab wann sollte man eine Hundekrankenversicherung abschließen?

    Jetzt bist du vielleicht überzeugt, dass eine Hundekrankenversicherung sinnvoll ist, aber fragst dich, ab wann du sie abschließen solltest. Dazu gibt es eine einfache Antwort!

    Eine Hundekrankenversicherung solltest du so früh wie möglich abschließen, um die Beiträge möglichst niedrig zu halten. Ein junger und gesunder Hund kostet viel weniger in der Versicherung, als ein Hund der bereits etwas älter ist und ein höhere Krankheitsrisiko mit sich bringt!

    Denk mal darüber nach: Versicherungen kalkulieren das Risiko. Ein junger, fitter Hund stellt ein geringeres Risiko dar als ein älterer Hund, der vielleicht schon das eine oder andere Zipperlein hat.

    Wenn du deinen Hund also schon als Welpen oder jungen Hund versicherst, kannst du von niedrigeren Beiträgen profitieren.

    Aber das ist noch nicht alles. Wenn du früh mit der Versicherung beginnst, musst du dir keine Sorgen machen, dass bestimmte Erkrankungen, die später auftreten, als Vorerkrankungen ausgeschlossen werden.

    Bei vielen Versicherungen ist es so, dass Erkrankungen, die vor Versicherungsbeginn aufgetreten sind, nicht abgedeckt werden. Je früher du startest, desto unwahrscheinlicher ist es also, dass solche Ausschlüsse greifen.

    Außerdem gibt es da noch die Wartezeiten. Das sind Zeiten, in denen die Versicherung noch nicht für bestimmte Leistungen aufkommt, die gleich nach Vertragsabschluss anfallen.

    Wenn du deinen Hund frühzeitig versicherst, sind diese Wartezeiten weniger problematisch, da junge Hunde tendenziell seltener ernsthafte Gesundheitsprobleme haben.

    Aus all diesen Gründen macht es Sinn, seinen Vierbeiner so früh wie möglich zu versichern, um entspannt und sorgenfrei schlafen zu können!

    FAQ

    Was ist eine Hunde-Krankenversicherung?

    Eine Hunde-Krankenversicherung ist wie eine Krankenversicherung für Menschen, aber für deinen Hund. Sie hilft, Kosten für Tierarztbesuche, Behandlungen oder Operationen zu übernehmen. So musst du dir keine großen Sorgen um hohe Tierarztkosten machen, wenn dein Hund mal krank wird.

    Ist eine Hunde-Krankenversicherung sinnvoll?

    Ja, eine Hunde-Krankenversicherung kann sinnvoll sein. Sie hilft dir, bei Krankheit oder Unfällen deines Hundes finanziell abgesichert zu sein. Tierarztkosten können schnell sehr hoch werden. Mit einer Versicherung musst du dir darum weniger Gedanken machen.

    Was deckt eine Hunde-Krankenversicherung ab?

    Eine Hunde-Krankenversicherung deckt meistens Kosten für Tierarztbesuche, notwendige Behandlungen, Operationen und manchmal auch Medikamente. Es kommt aber auf den genauen Tarif an.

    Worauf sollte ich bei der Wahl einer Hunde-Krankenversicherung achten?

    Achte darauf, was die Versicherung abdeckt und was nicht. Manche Krankheiten oder Vorerkrankungen sind oft ausgeschlossen. Sieh dir auch an, wie hoch die Selbstbeteiligung ist und ob es Begrenzungen bei den Erstattungen gibt.

    Kann jeder Hund versichert werden?

    Fast jeder Hund kann versichert werden, aber es gibt Ausnahmen. Manche Versicherungen haben Altersgrenzen oder schließen bestimmte Rassen aus. Es ist wichtig, dass du dich vorher gut informierst und die Bedingungen der Versicherung genau durchliest.

    Brauche ich eine separate Unfallversicherung für meinen Hund?

    Nein, normalerweise ist der Unfallschutz in einer Hunde-Krankenversicherung enthalten. Das bedeutet, wenn dein Hund einen Unfall hat, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Behandlung. Überprüfe aber deinen Tarif, um sicherzugehen, dass Unfälle abgedeckt sind.

    Gibt es Alternativen zur Hunde-Krankenversicherung?

    Ja, es gibt Alternativen. Eine Möglichkeit ist eine Hunde-Operationsversicherung, die nur die Kosten für Operationen übernimmt. Eine andere Option ist, selbst Geld zur Seite zu legen für eventuelle Tierarztkosten. Das erfordert aber Disziplin und gutes Finanzmanagement.

    Wie wirkt sich das Alter meines Hundes auf die Versicherung aus?

    Das Alter deines Hundes kann die Kosten und Bedingungen der Versicherung beeinflussen. Ältere Hunde sind oft teurer zu versichern, weil sie anfälliger für Krankheiten sind. Manche Versicherungen schließen ältere Hunde auch ganz aus oder bieten nur begrenzten Schutz.

    Was passiert, wenn mein Hund eine chronische Krankheit hat?

    Wenn dein Hund eine chronische Krankheit hat, kann es sein, dass die Versicherung diese nicht abdeckt, besonders wenn die Krankheit vor Vertragsabschluss bekannt war. Es gibt aber auch Tarife, die chronische Erkrankungen einschließen. Informiere dich gut über die Bedingungen.

    Kann ich den Versicherungsschutz für meinen Hund erweitern?

    Ja, bei vielen Versicherungen kannst du zusätzlichen Schutz hinzufügen, wie z.B. eine Reisekrankenversicherung, wenn du mit deinem Hund ins Ausland fährst. Das erhöht aber meistens die monatlichen Kosten. Prüfe, welche Zusatzoptionen für dich und deinen Hund sinnvoll sind und welche Leistungen vielleicht sogar schon in deiner Versicherung enthalten sind.