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Tropfende Nase beim Hund – 8 Gründe & Was du tun kannst

    Illustration: Nahaufnahme einer Hundenase

    Dein Hund hat eine tropfende Nase? Das kann verschiedene Gründe haben! Wir schauen uns an woran es liegt und was du dagegen tun kannst.

    Das sind die Gründe für eine tropfende Nase beim Hund

    1. Allergie

    Wie bei uns Menschen können auch Hunde Allergien entwickeln, oft schon ab einem Alter von etwa sechs Monaten.

    Stell dir vor, es ist Frühling, überall blühen die Blumen, und plötzlich bemerkst du, dass die Nase deines Vierbeiners öfter läuft.

    Es könnte durchaus sein, dass dein Hund auf Baum-, Gräser- oder Kräuterpollen reagiert. Ja, auch Hunde können Heuschnupfen haben!

    Neben der laufenden Nase gibt es noch andere Anzeichen, die auf eine Allergie hindeuten können.

    Niesen zum Beispiel. Ich erinnere mich, wie meine Hündin einmal intensiv nacheinander geniest hat, als wir durch einen blühenden Garten spazierten. Da hat ihrer Nase etwas ganz und gar nicht gefallen!

    Auch ein Augenausfluss kann ein Indikator sein. Nicht zu vergessen, die juckende Haut. Stell dir vor, dein Hund kratzt sich ständig, fast so, als hätte er ein unsichtbares Juckpulver im Fell.

    Um herauszufinden, ob dein Hund tatsächlich Allergien hat, ist eine Blutuntersuchung beim Tierarzt ein guter Weg.

    Wenn die Ergebnisse vorliegen, kannst du versuchen, die Auslöser zu meiden.

    In manchen Fällen können Tierärzte auch Antihistaminika für Hunde verschreiben, um gegen die laufende Nase und andere Symptome anzukämpfen.

    Aber Vorsicht: Gib deinem Hund niemals Medikamente, die für Menschen bestimmt sind.

    2. Fremdkörper in der Nase

    Eine der größten Freuden für einen Hund ist es, seine Nase überall hineinzustecken – buchstäblich! Stell dir vor, du gehst mit deinem Hund spazieren, er schnüffelt hier, schnüffelt da, und plötzlich fängt er an, heftig zu niesen und sich an der Nase zu kratzen. Es könnte sein, dass ein Fremdkörper in seiner Nase gelandet ist.

    Was genau versteht man unter Fremdkörpern in der Hundenase? Es kann alles Mögliche sein: ein Grashalm, ein kleines Steinchen, ein Stückchen Zweig oder sogar ein winziges Lego-Teil, wenn du Kinder zuhause hast.

    Diese kleinen Dinge können leicht in die Nase deines Hundes gelangen, vor allem, weil er so neugierig ist und seine Umgebung gerne erschnüffelt.

    Das erste Zeichen, dass etwas nicht stimmt, ist oft ein Ausfluss aus einem der Nasenlöcher. Wenn nur ein Nasenloch betroffen ist, ist das ein ziemlich deutlicher Hinweis darauf, dass dort ein Fremdkörper steckt.

    Neben dem Ausfluss und dem Niesen, kann es auch zu Nasenbluten kommen, besonders wenn der Fremdkörper scharfkantig ist oder der Hund versucht, ihn mit seinen Pfoten herauszukratzen.

    Was tun, wenn du vermutest, dass dein Hund etwas in der Nase hat? Wenn du den Fremdkörper sehen kannst und er leicht zugänglich ist, könntest du versuchen, ihn vorsichtig mit einer Pinzette zu entfernen.

    Aber sei dabei extrem vorsichtig – die Nase eines Hundes ist sehr empfindlich.

    In vielen Fällen ist es allerdings sicherer und besser, einen Tierarzt aufzusuchen. Der Profi weiß genau, wie er solche Fremdkörper entfernen kann, ohne dabei Schaden anzurichten.

    Außerdem kann der Tierarzt überprüfen, ob durch den Fremdkörper eine Verletzung entstanden ist.

    3. Hund hat sich erkältet

    Wenn dein Hund plötzlich eine laufende und tropfende Nase hat, könnte es sein, dass er sich eine Erkältung eingefangen hat.

    Ja, genau wie wir Menschen können auch unsere vierbeinigen Freunde erkältet sein.

    Besonders in der kalten Jahreszeit, aber auch bei wechselhaftem Wetter, sind Erkältungsviren nicht selten der Grund für eine tropfende Hundenase.

    Die Erkältung bei Hunden äußert sich ähnlich wie bei uns. Ihr Immunsystem reagiert auf die eingedrungenen Krankheitserreger, indem es mehr Schleim produziert, der dann aus der Nase läuft.

    Dieser Nasenausfluss ist oft durchsichtig, manchmal aber auch leicht weißlich.

    Neben der laufenden Nase gibt es noch andere Symptome, die auf eine Erkältung hinweisen können. Da wäre zum Beispiel das Niesen, ein erhöhtes Fieber oder ein allgemein mattes Verhalten. Ein erkälteter Hund wirkt oft lethargisch und zeigt wenig Appetit.

    Außerdem gibt es verschiedene Stämme der Hundegrippe. Glücklicherweise sind diese in der Regel nicht tödlich, können aber besonders bei Hunden, die schon unter anderen Krankheiten leiden, stärkere Auswirkungen haben.

    Symptome wie Husten, Fieber, Lethargie und Appetitlosigkeit sind typisch für die Hundegrippe.

    Wie bei unserer menschlichen Grippe, ist auch die Hundegrippe ziemlich ansteckend.

    Dein Hund könnte sich bei einem anderen Hund im Park, beim Hundefriseur oder beim Tierarzt anstecken. Überall dort, wo Hunde aufeinandertreffen, besteht das Risiko einer Ansteckung.

    Was die Behandlung angeht, so kommt es auf die Schwere der Erkältung an. Eine leichte Erkältung kuriert sich meist von selbst aus, mit viel Ruhe und ein wenig extra Zuwendung.

    Sollte sich die Erkältung jedoch verschlimmern oder falls du farbigen Ausfluss aus der Nase deines Hundes bemerkst, ist es Zeit, den Tierarzt aufzusuchen.

    Der Tierarzt kann die Situation einschätzen und passende Medikamente verschreiben, wie Antibiotika, entzündungshemmende Mittel oder im Bedarfsfall auch eine Infusion.

    Sketch: Hund wird von Tierarzt untersucht

    4. Pilzinfektion der Nase

    Eine mögliche Ursache könnte eine Pilzinfektion sein, speziell eine Infektion mit dem Pilz Aspergillus fumigatus. Klingt wissenschaftlich, nicht wahr? Aber lass uns das mal genauer anschauen.

    Diese Pilzinfektion, auch sinunasale Aspergillose (SNA) genannt, ist nicht gerade das, was man als Hundebesitzer hören möchte, denn so eine Infektion kann recht langwierig sein.

    Die Sporen dieses Schimmelpilzes sind ziemlich verbreitet. Dein Hund schnuppert herum, erkundet alles Mögliche – und zack, könnten diese kleinen Biester in seiner Nase landen. Sie sind winzig und können sogar durch die Luft schweben!

    Wenn diese Pilzsporen sich in der Schnauze deines Hundes niederlassen und anfangen zu wachsen, wird’s ungemütlich. Sie setzen Toxine frei, die Entzündungen verursachen.

    Stell dir das so vor, als hätte dein Hund einen winzigen, unangenehmen Mitbewohner in der Nase, der ständig Ärger macht.

    Die Symptome sind nicht zu übersehen. Anfangs tropft die Nase vielleicht nur ein wenig, und zwar oft aus nur einem Nasenloch.

    Aber dann, wenn die Infektion fortschreitet, kommt es zu mehr Ausfluss, der klar bis trüb sein kann, und aus beiden Nasenlöchern.

    Und nicht nur das – dein Hund könnte auch anfangen zu niesen, Fieber bekommen oder sich einfach schlapp fühlen. In schlimmeren Fällen kann sogar Nasenbluten auftreten.

    Was also tun, wenn du solche Symptome bei deinem Hund bemerkst? Ab zum Tierarzt! Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können wirklich einen Unterschied machen.

    Die Behandlung kann zwar etwas langwierig sein, aber eist notwendig, um deinen vierbeinigen Freund wieder fit zu kriegen.

    5. Reizung der Atemwege

    Eine weitere mögliche Erklärung sind gereizte Atemwege. Das ist tatsächlich ein bisschen wie bei uns Menschen. Wenn in der Luft etwas nicht stimmt, reagiert der Körper darauf – und das ist auch gut so.

    Stell dir vor, dein Hund schnuppert durch die Gegend und atmet dabei allerlei Zeug ein. Nicht alles davon ist harmlos. In der Stadt beispielsweise gibt’s viele Abgase.

    Diese können die Atemwege deines Hundes ziemlich reizen. Es ist wie eine unsichtbare Attacke auf die kleinen, empfindlichen Nasengänge.

    Der Körper reagiert darauf, indem er mehr Schleim produziert. Der Schleim fängt die schlechten Partikel ab, damit sie nicht tiefer in die Lunge gelangen. Kluge Sache, oder?

    Dasselbe passiert auch, wenn dein Hund Chemikalien oder Säuren einatmet. Manchmal sind das Sachen, die wir gar nicht so auf dem Schirm haben, weil sie für uns Menschen nicht so ein Problem sind.

    Aber für Hunde? Ganz andere Geschichte. Ihre Nasen sind superempfindlich. Ein bisschen wie ein hochsensibler Rauchmelder.

    Ein weiterer Übeltäter ist Zigarettenrauch. Passivrauchen ist für Hunde echt nicht gut. Es kann sogar chronische Atemwegsprobleme verursachen.

    Und dann wäre da noch die trockene Luft. Besonders im Winter, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft, wird die Luft in unseren Wohnungen oft sehr trocken.

    Das mag unsere Haut schon nicht, und die Hundenasen noch viel weniger. Trockene Luft kann die Schleimhäute austrocknen und reizen. Das Resultat? Genau, ein tropfende Nase.

    6. Hund hat sich mit Staupe infiziert

    Wenn du bemerkst, dass die Nase deines Hundes plötzlich zu tropfen beginnt, könnte dies auch ein Warnsignal für eine andere, ernsthafte Erkrankung sein – die Staupe.

    Vor allem bei Welpen und jüngeren Hunden ist diese Viruserkrankung eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

    Sie kann, wenn sie nicht behandelt wird, sogar tödlich enden. Daher ist es unglaublich wichtig, dass du deinen Hund gegen Staupe impfen lässt.

    Staupe ist so tückisch, weil sie anfangs oft wie eine harmlose Erkältung wirkt. Der Hund zeigt Symptome wie Ausfluss aus Nase und Augen, Fieber, Erbrechen, Niesen und Durchfall.

    Doch im Gegensatz zu einer einfachen Erkältung kann die Staupe schnell zu ernsthafteren Problemen führen, wie zum Beispiel einer Lungenentzündung.

    Es kann auch neurologische Symptome geben, wie Zittern und Krampfanfälle.

    Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund Staupe haben könnte, ist schnelles Handeln gefragt. Ab zum Tierarzt! Dort kann dein Hund eine umfassende Behandlung erhalten, die sich nach den spezifischen Symptomen richtet.

    Die Behandlung umfasst häufig Medikamente wie Antikonvulsiva, Antibiotika, Beruhigungsmittel und Schmerzmittel.

    Es kann sein, dass dein Hund für eine Weile in der Tierklinik bleiben muss, und die Genesung kann einige Wochen dauern.

    Die Behandlungskosten für so eine Erkrankung können daher sehr schnell in die Höhe schießen. Aus diesem Grund solltest du auch für einen Welpen oder jungen Hund bereits eine Krankenversicherung abgeschlossen haben, um in keine finanziellen Schwierigkeiten zu geraten!

    Impfungen können die Erkrankung an Staupe jedoch effektiv verhindern! Welpen sollten zwischen der 8. und 16. Lebenswoche dreimal geimpft werden. Danach folgt ein Impfplan, den dein Tierarzt festlegt.

    Auch erwachsene Hunde brauchen regelmäßige Auffrischungsimpfungen, und das gilt auch für Hündinnen, die vor der Paarung geimpft werden sollten.

    7. Nasenmilben

    Ein tropfende Hundenase kann verschiedene Ursachen haben, eine davon sind Parasiten, genauer gesagt Nasenmilben.

    Diese winzigen Spinnentiere, etwa einen Millimeter groß und sogar mit bloßem Auge erkennbar, können sich in den Nasenhöhlen und Nebenhöhlen deines Hundes einnisten.

    Stell dir vor, so kleine Krabbeltierchen in der Nase deines Hundes – keine angenehme Vorstellung, oder?

    Nasenmilben sind vor allem in skandinavischen Ländern weit verbreitet. Falls du also mit deinem Hund im Norden unterwegs warst, solltest du bei einer laufenden Nase besonders aufmerksam sein.

    Aber auch hierzulande, in Deutschland, tauchen diese Parasiten immer häufiger auf. Das Reisen mit Haustieren und die zunehmende Mobilität tragen wohl dazu bei, dass sich solche Parasiten leichter verbreiten.

    Im Vergleich zu anderen Parasiten, wie zum Beispiel der Ohrmilbe, sind Nasenmilben vergleichsweise harmlos.

    Aber das bedeutet nicht, dass sie keine Probleme verursachen. Sie können sehr lästig werden und oft Juckreiz beim Hund verursachen.

    Stell dir vor, deine Nase juckt unentwegt und du kannst nichts dagegen tun – genau so fühlt sich dein Hund.

    Dieser Juckreiz führt zu einer Reizung der Nase, was wiederum den tropfenden Ausfluss verursacht. Außerdem müssen Hunde oft niesen, wenn sie von diesen Milben befallen sind.

    Wenn du also bemerkst, dass dein Hund öfter als gewöhnlich niest und seine Nase läuft, könnte das ein Hinweis auf Nasenmilben sein.

    Ein Besuch beim Tierarzt kann Klarheit schaffen. Dort kann dein Hund untersucht und bei Bedarf behandelt werden.

    Oft reicht eine einfache medikamentöse Behandlung aus, um die unliebsamen Gäste loszuwerden.

    8. Genetische Gründe

    Genetische Gründe können ebenfalls der Auslöser für eine tropfende Hundenase sein.

    Besonders betroffen sind hier brachycephale Rassen, deren charakteristisches Merkmal ihre kurzen Schnauzen sind.

    Diese Rassen, darunter der Mops, Boxer, Französische Bulldoggen oder Pekinesen, erfreuen sich aufgrund ihres süßen, knautschigen Aussehens großer Beliebtheit.

    Doch was für uns Menschen niedlich aussieht, birgt für die Vierbeiner nicht selten gesundheitliche Probleme.

    Die genetische Veranlagung dieser Hunde führt oft zu einer anatomischen Besonderheit: ihre Nasenlöcher sind sehr klein und die Nasenflügel eng.

    Diese Verengung kann die Atmung erschweren und zu Symptomen führen, die einer ständigen Erkältung ähneln, einschließlich einer tropfenden Nase.

    Dieses Phänomen ist Teil des Brachycephalen Obstruktiven Syndroms (BOS), das nicht nur die Atmung beeinträchtigt, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden des Hundes.

    Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht alle Hunde dieser Rassen automatisch unter BOS leiden. Viele verantwortungsbewusste Züchter achten darauf, die Gesundheit der Tiere in den Vordergrund zu stellen, was zu Hunden führt, die trotz ihrer kurzen Schnauzen ein weitgehend normales Leben führen können.

    Sollte dein Hund eine anhaltende laufende Nase haben, ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen.

    Brachycephale Hunde sind nicht nur für BOS anfällig, sondern können auch andere Probleme wie Gaumenspalten oder zu enge Nasenlöcher haben, die möglicherweise chirurgisch korrigiert werden müssen.

    Eine regelmäßige Untersuchung ist daher wichtig, um sicherzustellen, dass dein vierbeiniger Freund ein gesundes und glückliches Leben führen kann.

    Zeichnung Französische Bulldogge

    Was tun, wenn der Hund eine tropfende Nase hat?

    Wenn dein Hund eine tropfende Nase hat, kann das viele Ursachen haben. Am besten ist es, den Hund für ein paar Tage zu beobachten und auf die angesprochenen Symptome zu achten.

    Hier sind ein paar Tipps, wie du vorgehen kannst:

    1. Farbe des Ausflusses beachten: Klarer Ausfluss ist oft harmlos, könnte aber auch auf eine Allergie hindeuten. Gelber oder grüner Schleim kann ein Zeichen für eine Infektion sein. In solchen Fällen solltest du nicht zögern und deinen Hund zum Tierarzt bringen.
    2. Niesverhalten beobachten: Niest dein Hund öfter als gewöhnlich? Das könnte auf eine Reizung der Nasenschleimhäute hinweisen. Vielleicht hat er etwas Staubiges eingeatmet oder zeigt eine allergische Reaktion.
    3. Saisonale Unterschiede: Manche Hunde reagieren empfindlich auf saisonale Allergene wie Pollen. Wenn die laufende Nase ein saisonales Muster aufweist, könnte es eine allergische Reaktion sein.
    4. Kratzverhalten überprüfen: Kratzt sich dein Hund vermehrt? Das könnte auf Hautprobleme oder Parasiten hindeuten, die auch eine laufende Nase verursachen können.
    5. Verhaltensänderungen beobachten: Ist dein Hund weniger aktiv oder wirkt er krank? Das kann ein Zeichen dafür sein, dass etwas Ernstes vorliegt.

    Wenn du diese Punkte im Auge behältst, kannst du besser einschätzen, ob es sich um eine Kleinigkeit oder um etwas Ernsthafteres handelt.

    Meine Faustregel ist immer: Ich beobachte den Hund für zwei oder drei Tage und schaue, ob die tropfende Nase besser wird.

    Wenn das passiert, hat sich der Hund einfach so erholen können. Bleiben die Symptome jedoch bestehen oder werden schlimmer, wird es Zeit für einen Termin beim Tierarzt.

    Dieser kann den Hund dann professionell untersuchen und besser entscheiden, welches Problem vorliegt und wie man dieses am besten behandelt.

    Kann man eine tropfende Nase auch ohne Tierarzt behandeln?

    Du kannst eine tropfende Nase auch zuhause behandeln, besonders in den ersten Tagen, wenn du deinen Hund sowieso noch beobachtest und versuchst die Symptome festzustellen.

    Ich habe ein paar Dinge ausprobiert, um Kima (meiner Hündin) zu Hause zu helfen, bevor ich überlegte, ob ein Tierarztbesuch nötig ist.

    Vielleicht findest du diese Tipps auch nützlich, falls dein Hund auch mit einer tropfenden Nase zu kämpfen hat:

    1. Luftbefeuchter aufstellen: Trockene Luft kann die Nasenschleimhäute reizen. Ein Luftbefeuchter sorgt für angenehmere Luftfeuchtigkeit. Ich habe einen neben Kimas Lieblingsplatz gestellt. Schon nach kurzer Zeit schien sie ein bisschen besser durchatmen zu können.

    2. Aromatherapie ausprobieren: ch habe auch ein paar Tropfen Lavendelöl in einen Diffusor gegeben. Lavendel wirkt beruhigend und kann helfen, die Atemwege zu entspannen. Kima lag daneben und schnupperte interessiert. Schien ihr zu gefallen!

    3. Hühnerbrühe servieren: Eine warme Brühe ist nicht nur wohltuend, sondern auch reich an Nährstoffen. Ganz nach der klassischen Behandlungsmethode von Oma kannst du auch deinem Vierbeiner eine Kraftbrühe geben, besonders wenn er erkältet ist.

    4. Ruhe fördern: Stress oder zu viel Bewegung kann die Symptome verschlimmern. Genauso wie bei uns Menschen kann das Immunsystem des Hundes am besten bei wenig sonstiger Belastung arbeiten. Ich habe darauf geachtet, dass mein Hund viel Ruhe bekommt und sich in seinem gemütlichen Körbchen entspannen kann.

    5. Natürliche Heilmittel wie Honig und Kräuter: Ich habe ihr einen Teelöffel Honig gegeben, das soll gut für den Hals sein. Auch Kräutertees können helfen. Ich habe mal gelesen, dass Thymian und Kamille gut sein sollen, natürlich in kleinen, hundegerechten Mengen.

    Aber Achtung: Wenn die Nase nicht aufhört zu tropfen oder andere Symptome hinzukommen, solltest du den Hundearzt aufsuchen. Manchmal ist es etwas Ernstes, und da ist professionelle Hilfe unersetzlich.

    Besonders wenn es nach ein paar Tagen nicht besser wird, solltest du immer einen Besuch beim Tierarzt einplanen, um deinen Vierbeiner wieder fit zu kriegen!

    FAQ

    Warum hat mein Hund eine tropfende Nase?

    Eine tropfende Nase bei Hunden kann viele Gründe haben. Es kann etwas Harmloses sein, wie eine Reaktion auf Staub oder Pollen. Manchmal ist es aber ein Hinweis auf eine Erkältung oder eine Infektion. Wenn du dir unsicher bist, ist es am besten, deinen Tierarzt zu fragen.

    Kann eine tropfende Nase bei Hunden gefährlich sein?

    In den meisten Fällen ist eine tropfende Nase bei Hunden nicht gefährlich. Aber wenn sie lange anhält, sehr flüssig ist oder wenn andere Symptome wie Niesen oder Husten dazukommen, solltest du besser einen Tierarzt aufsuchen.

    Welche Hausmittel gibt es für eine tropfende Nase beim Hund?

    Bei einer leichten tropfenden Nase kannst du deinem Hund helfen, indem du darauf achtest, dass er genug trinkt und die Luft zu Hause nicht zu trocken ist. Ein Luftbefeuchter kann zum Beispiel helfen, wenn deine Wohnungsluft zu trocken ist

    Wann sollte ich mit meinem Hund deswegen zum Tierarzt?

    Wenn die tropfende Nase deines Hundes länger als ein paar Tage anhält, oder wenn sie sehr wässrig ist, solltest du zum Tierarzt gehen. Auch wenn andere Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit oder Verhaltensänderungen auftreten, ist ein Tierarztbesuch wichtig.

    Gibt es vorbeugende Maßnahmen gegen eine tropfende Nase beim Hund?

    Um eine tropfende Nase zu verhindern, achte darauf, dass dein Hund nicht zu lange Kälte oder Zugluft ausgesetzt ist. Halte auch seine Schlaf- und Ruheplätze sauber und staubfrei. Und natürlich ist eine gute allgemeine Gesundheit und ausgewogene Ernährung immer wichtig für deinen Hund.

    Kann Allergie eine Ursache für eine tropfende Nase beim Hund sein?

    Ja, genau wie beim Menschen können auch Hunde Allergien haben. Diese können eine tropfende Nase verursachen. Allergien können durch verschiedene Dinge ausgelöst werden, wie Pollen, Staub oder bestimmte Nahrungsmittel. Wenn du vermutest, dass dein Hund eine Allergie hat, sprich mit deinem Tierarzt.

    Sollte ich mir Sorgen machen, wenn mein Hund nur aus einer Nasenöffnung tropft?

    Wenn bei deinem Hund nur eine Nasenseite tropft, könnte das ein Zeichen für ein Problem sein, wie eine Verletzung oder einen Fremdkörper in der Nase. In so einem Fall ist es besser, einen Tierarzt aufzusuchen und die Hundenase überprüfen zu lassen.

    Kann Stress eine tropfende Nase bei meinem Hund verursachen?

    Stress kann bei Hunden viele körperliche Reaktionen auslösen, einschließlich einer tropfenden Nase. Wenn dein Hund nervös oder gestresst ist und gleichzeitig eine tropfende Nase hat, könnte das zusammenhängen. Versuche, Stressquellen für deinen Hund zu reduzieren.

    Sind bestimmte Hunderassen anfälliger für eine tropfende Nase?

    Ja, einige Hunderassen, besonders solche mit kurzen Schnauzen wie Bulldoggen oder Mops, neigen eher zu tropfenden Nasen, da sie aufgrund ihrer flachen Schnauzen häufiger Atemprobleme haben. Aber jede Rasse kann unter bestimmten Bedingungen eine tropfende Nase bekommen.

    Wie unterscheide ich eine harmlose von einer ernsten tropfenden Nase bei meinem Hund?

    Eine harmlose tropfende Nase ist meist klar und tritt nur gelegentlich auf. Wenn die Nase deines Hundes jedoch ständig läuft, besonders dickflüssig oder verfärbt ist, oder wenn dein Hund andere Symptome zeigt, könnte das ein ernsteres Problem sein. In solchen Fällen ist der Rat eines Tierarztes wichtig.