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3 Gründe warum der Hund Rindenmulch aus dem Garten frisst!

    Hund schnüffelt an Rindenmulch im Garten

    Dein Hund frisst dir den Rindenmulch aus dem Garten? Wir schauen uns die Gründe an warum er das tut, ob das gefährlich ist und meine Erfahrungen damit, wie man seinen Vierbeiner vom Rindenmulch fern hält!

    Aus diesen Gründen frisst dein Hund Rindenmulch

    1. Der Rindenmulch riecht spannend

    Stell dir vor, du öffnest einen frischen Sack Rindenmulch. Auch wenn du nur ein Mensch bist, kannst du den erdigen, intensiven Geruch kaum übersehen, oder?

    Irgendwie riecht es nach Natur, nach Wald – fast ein bisschen wie ein Spaziergang im Herbst.

    Jetzt stell dir vor, wie das für einen Hund sein muss. Ihre Nasen sind um ein Vielfaches empfindlicher als unsere. Für Hunde muss der Geruch von Rindenmulch eine wahre Duftexplosion sein!

    Für unsere vierbeinigen Freunde ist die Welt ein riesiges Duftabenteuer. Und manchmal, wenn sie auf etwas besonders Spannendes stoßen, wie eben diesen Rindenmulch, dann müssen sie es nicht nur erschnüffeln, sondern auch probieren.

    Denn anhand der Nase entscheiden Hunde oft, ob sie etwas fressen wollen oder nicht.

    Ich erinnere mich, wie Kima einmal ganz fasziniert an einem Haufen Rindenmulch schnüffelte. Sie hat jedes kleine Stückchen inspiziert, als ob sie darauf hoffte, unter all dem Mulch etwas Besonderes zu finden.

    Vielleicht erinnert der Geruch des Rindenmulchs deinen Hund auch an etwas. Es könnte ein Duft sein, der ihm vertraut ist, etwas aus der Natur, das er mit positiven Erfahrungen verknüpft. Oder er ist einfach neugierig, was das neue, spannende Ding in seinem Revier ist.

    Und zack! Bevor du dich versiehst, nimmt er eine Kostprobe und hat eine Schnauze voll Rindenmulch gefressen.

    2. Dein Hund hat Zahnschmerzen und will auf etwas herumkauen

    Hast du schon einmal beobachtet, wie dein Hund etwas zerkaut, wenn er Zahnschmerzen hat?

    Bei Hunden ist das nicht anders. Sie nehmen oft ein Stöckchen oder ein Spielzeug, um darauf herumzukauen. Das hilft ihnen, mit dem Unbehagen umzugehen.

    Jetzt stell dir vor, dein Hund hat Zahnschmerzen, aber kein Stöckchen ist in der Nähe. Was macht er dann? Richtig, er sucht sich eine Alternative. Und da kommt der Rindenmulch ins Spiel.

    Rindenmulch ist meistens leicht zugänglich, gerade wenn ihr einen Garten habt oder in Parks unterwegs seid, wo solcher Mulch ausgelegt ist.

    Dein Hund beginnt also, auf dem Rindenmulch herumzukauen, um seine Zahnschmerzen zu lindern. Das Gefühl des Kauens kann beruhigend wirken und hilft ihm, sich von den Schmerzen abzulenken.

    Dabei passiert es schnell, dass kleine Stückchen des Mulchs abbrechen und unbemerkt verschluckt werden.

    Dein Hund hat nicht die Absicht, den Rindenmulch wirklich zu fressen, es geschieht eher unbeabsichtigt als Nebeneffekt seines Kauens.

    3. Er will mit dem Rindenmulch spielen

    Hunde, die verrückt nach Stöckchen sind, finden oft auch in Rindenmulch einen tollen Spielkameraden. Stell dir vor, es gibt gerade kein echtes Stöckchen in Sicht, aber da liegt ein Haufen Rindenmulch.

    Für deinen Hund ist das wie eine Einladung zum Spielen. Er sieht den Mulch und denkt sich: „Hey, das sieht nach Spaß aus!“

    Meine Hündin, die zwar nicht die größte Stöckchenjägerin ist, hat auch ihre Momente, in denen sie einfach etwas zum Spielen braucht.

    An Tagen, an denen wir länger im Garten sind und nicht viel passiert, wird sie manchmal unruhig und hatte Langeweile. Und was macht sie dann? Genau, sie schnappt sich eine Schnauze voll Rindenmulch und fängt an, damit herumzutollen.

    Sie wirft die Stückchen in die Luft, fängt sie wieder auf und kaut drauf herum. Für sie ist das eine tolle Beschäftigung, um Langeweile zu vertreiben.

    Das Kauen und Spielen mit dem Rindenmulch ist für deinen Hund eine natürliche Reaktion. Es ist nicht so, dass er den Mulch wirklich essen möchte.

    Während des Spielens kann es jedoch passieren, dass er aus Versehen einige Stückchen verschluckt. Das ist ein eher passiver Nebeneffekt seines Vergnügens.

    Ist es gefährlich, wenn der Hund Rindenmulch frisst?

    Die erste Frage die sich mir gestellt hat, als ich meinen Vierbeiner mit Rindenmulch gesehen habe war natürlich: Ist Rindenmulch gefährlich für meinen Hund? Die kurze Antwort darauf: Ja Rindenmulch ist für Hunde gefährlich und potentiell giftig!

    Es gibt aber mehrere Gründe warum Rindenmulch gefährlich wird:

    Einer der Hauptbedenken ist, dass Rindenmulch oft mit Chemikalien behandelt wird. Diese können Pestizide oder Farbstoffe sein, die dazu dienen, den Mulch optisch ansprechender zu machen oder Schädlinge fernzuhalten. Das Problem hierbei ist, dass diese Stoffe für Hunde giftig sein können.

    Und das Tückische daran: Oft sind diese Zusätze nicht klar gekennzeichnet oder für das bloße Auge erkennbar.

    Ein weiterer Punkt ist die Zusammensetzung des Rindenmulchs selbst. Es gibt keine allgemeingültigen Standards dafür, was genau in Rindenmulch enthalten sein darf.

    Das bedeutet, dass verschiedene Hersteller unterschiedliche Holzarten und Zusätze verwenden können. In manchen Fällen könnten sogar unerwünschte Materialien wie Plastik- oder Gummireste im Mulch enthalten sein.

    Zudem gibt es bestimmte Holzarten, wie Eiche oder Rhododendron, die für Hunde giftig sind. Wenn diese Hölzer im Rindenmulch verwendet werden, kann er für deinen Hund schnell gefährlich werden.

    Außerdem ist Rindenmulch oft ein Nährboden für Schimmelpilze, besonders wenn er natürlich und unbehandelt ist. Schimmel kann für Hunde – genauso wie bei Menschen – sehr gesundheitsschädlich sein.

    Auf der anderen Seite, wenn der Mulch mit Anti-Schimmel-Mitteln behandelt wurde, bedeutet das wiederum, dass dein Hund mit diesen Chemikalien in Kontakt kommen könnte, wenn er den Mulch frisst.

    Du siehst also, es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum Rindenmulch nicht unbedingt gut für deinen Vierbeiner ist.

    Illustration Hund schaut zum Rindenmulch

    Ist jeder Rindenmulch gleich gefährlich?

    Genauso wie bei uns Menschen ist nicht jeder Snack für Hunde gleich ungesund, ist auch nicht jeder Rindenmulch gleich gefährlich für sie. Aber wie soll man das als Hundebesitzer herausfinden, ohne ein Experte in Sachen Rindenmulch zu sein?

    Es gibt tatsächlich Rindenmulch-Sorten, die aus ökologisch angebauten Bäumen stammen und kaum chemisch behandelt sind. Diese sind zwar meist ein bisschen teurer, aber tendenziell ungefährlicher für deinen Vierbeiner, vorausgesetzt, sie enthalten keine giftigen Holzarten.

    Du denkst jetzt vielleicht: „Super, ich kaufe einfach den öko Mulch und alles ist gut.“ Aber so einfach ist das nicht.

    Um wirklich sicherzugehen, müsstest du dich durch die Inhaltsangaben wühlen und verstehen, was all diese Fachbegriffe bedeuten. Ich meine, wer kennt sich schon mit all den chemischen Zusätzen aus?

    Ich geb’s zu: Ich hab da auch keinen Durchblick. Das macht es schwierig zu beurteilen, welcher Mulch nun wirklich ungefährlich ist.

    Auch wenn es theoretisch Unterschiede in der Gefährlichkeit gibt, ist es für uns Laien fast unmöglich, das genau zu bewerten.

    Daher ist es meiner Ansicht nach am sichersten, jeden Rindenmulch als potentiell ungesund für deinen Hund anzusehen.

    Klar, dein Hund wird wahrscheinlich nicht sofort krank, wenn er mal ein paar Stückchen verschluckt. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, ist es besser, ein wachsames Auge darauf zu haben, dass er nicht regelmäßig damit spielt oder daran knabbert.

    Warum Rindenmulch bei Welpen besonders gefährlich ist!

    Wenn du einen Welpen hast, weißt du sicher, dass diese kleinen Racker voller Energie sind und alles erkunden wollen. Und genau da liegt das Problem mit Rindenmulch.

    Welpen sind noch im Wachstum und das betrifft nicht nur ihre kleinen Körper, sondern auch ihr Immunsystem. Sie sind noch nicht so widerstandsfähig wie ausgewachsene Hunde, besonders wenn es um Schadstoffe geht.

    Denk mal daran, wie neugierig Welpen sind. Sie haben noch nicht die Erfahrung oder die Hemmungen eines älteren Hundes und probieren alles aus, was ihnen unter die Nase kommt – einschließlich Rindenmulch.

    Und weil sie so klein und unerfahren sind, neigen sie dazu, mehr davon zu fressen als ein erwachsener Hund. Das kann schnell problematisch werden.

    Die kleinen Mägen von Welpen sind auch ziemlich empfindlich. Schon kleine Mengen von etwas Ungesundem können zu ernsthaften Magen-Darm-Problemen führen. Und glaub mir, das ist kein Spaß.

    Manchmal müssen solche Probleme sogar von einem Tierarzt behandelt werden.

    Außerdem sind Welpen gegenüber Vergiftungen viel anfälliger. Ihre kleinen Körper sind einfach noch nicht robust genug.

    Es braucht nur eine kleine Menge eines giftigen Stoffes, um schwere Vergiftungssymptome zu verursachen. In solchen Fällen musst du blitzschnell handeln und deinen Welpen zu einer Tierklinik bringen.

    Aus all diesen Gründen finde ich, dass eine gute Krankenversicherung für deinen Hund schon im Welpenalter sehr sinnvoll ist. Du weißt nie, was passieren kann, und im Notfall willst du doch, dass dein kleiner Freund die beste Behandlung bekommt, ohne dass du dir Sorgen um die Kosten machen musst!

    Was tun, wenn der Hund Rindenmulch gefressen hat?

    Zuerst einmal: Ein bisschen Rindenmulch zu fressen ist meistens nicht sofort ein Grund zur Sorge. Häufig reizt es nur den Magen-Darm-Trakt des Hundes, ohne ernsthafte Probleme zu verursachen.

    Aber es kommt natürlich auf die Menge und die Art des Rindenmulchs an.

    Beobachte deinen Vierbeiner genau. Achte auf Anzeichen wie:

    • Erbrechen,
    • Durchfall,
    • Krämpfe
    • Appetitlosigkeit oder
    • ungewöhnliche Lethargie

    Diese könnten Hinweise auf eine Vergiftung oder andere Probleme sein, die durch den gefressenen Rindenmulch verursacht wurden. Wenn dein Hund solche Symptome zeigt, ist es wichtig, schnell zu handeln.

    In einem solchen Fall solltest du unverzüglich mit deinem Hund zum Tierarzt gehen. Die Tierärzte können deinem Hund die notwendige Behandlung zukommen lassen, sei es durch das Entfernen des Rindenmulchs aus dem Magen oder durch die Behandlung einer möglichen Vergiftung.

    Es ist auch hilfreich, wenn du dem Tierarzt so viele Informationen wie möglich geben kannst. Dazu gehört, wann und wie viel Rindenmulch dein Hund gefressen hat und welche Art von Rindenmulch es war.

    Diese Informationen können dem Tierarzt helfen, die Situation besser einzuschätzen und die passende Behandlung zu wählen.

    Es gibt auch Fälle, in denen dein Hund Rindenmulch frisst, aber keine sofortigen Symptome zeigt. Trotzdem ist es eine gute Idee, ihn in den nächsten Tagen im Auge zu behalten.

    Manchmal können Probleme erst nach einer Weile auftreten.

    Sketch: Hund wird von Tierarzt untersucht

    Wie verhindert man, das der Hund Rindenmulch frisst?

    Um zu verhindern, dass dein Hund Rindenmulch frisst, ist es natürlich am besten, immer ein wachsames Auge auf ihn zu haben. Ein gut getimtes „Pfui“ hilft dabei, um deinen Vierbeiner vom Rindenmulch fernzuhalten.

    Aber ich weiß wie das ist, man hat natürlich nicht 24/7 ein Auge auf den Hund, sondern will im Garten ja auch selbst entspannen oder ein paar Arbeiten erledigen. Ich habe jedoch noch ein paar andere Lösungen die gut helfen!

    Dafür müssen wir aber verstehen, warum dein Hund überhaupt am Rindenmulch knabbert.

    Ist er vom Geruch angezogen? Dann drück mal die Daumen für ein paar Regenschauer! Der intensive Geruch von frischem Rindenmulch verfliegt nämlich nach ein paar Regentagen.

    Kein Regen in Sicht? Dann kannst du den Prozess beschleunigen, indem du den Mulch einfach mal mit Wasser abspritzt. Das dämpft den Geruch und macht ihn weniger interessant für deinen Hund.

    Und was ist, wenn dein Hund einfach nur Langeweile hat und sich mit dem Rindenmulch beschäftigt? Dann ist es Zeit, ihm ein paar spannende Alternativen anzubieten.

    Ich habe da schon einiges an „unzerstörbarem“ Spielzeug ausprobiert und in diesem Test erfährst du, was wirklich hält und was eher nicht.

    Eine weitere tolle Option ist Kaffeeholz. Das ist eine ungefährliche und natürliche Knabberalternative für deinen Hund, die ihm viel Freude bereiten kann, ohne dass du dir Sorgen machen musst.

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    Welche Alternativen zu Rindenmulch gibt es, die ungefährlich für Hunde sind?

    Wenn du einen Hund hast, der einfach nicht vom Rindenmulch lassen kann, ist es vielleicht an der Zeit, über Alternativen nachzudenken, die deinem Garten guttun, aber gleichzeitig hundefreundlich sind.

    Hier ein paar Ideen:

    1. Steine und Kiesel: Sie sind eine prima Alternative zu Rindenmulch. Nicht nur, dass sie Unkrautwachstum einschränken, sie helfen auch dabei, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren. Vor allem in kühleren Klimazonen sind Steine super, weil sie Wärme speichern. Der kleine Haken an der Sache: Sie bieten nicht dieselben Nährstoffe für den Boden wie organischer Mulch. Aber hey, dafür gibt’s ja Dünger, oder?
    2. Bodenbedeckende Pflanzen: Lebende Pflanzen als Ersatz für Mulch? Klingt doch super! Ich bin zwar kein Garte-Experte, aber ich habe gehört, dass Bodendecker wie Efeu, Waldmeister, Immergrün, Phlox, Teppich-Jasmin, Kriechwacholder und Teppich-Hartriegel sind nicht nur hübsch anzusehen sind, sondern das sie auch ähnliche Funktionen wie Mulch erfüllen. Sie halten Feuchtigkeit im Boden und unterdrücken Unkrautwachstum – und sind dabei vollkommen ungefährlich für deinen Hund.
    3. Zeitungspapier oder Karton: Ja, richtig gehört! Altes Zeitungspapier oder Karton können eine effektive und kostengünstige Alternative zu herkömmlichem Mulch sein. Sie sind super im Unterdrücken von Unkraut und halten die Feuchtigkeit im Boden. Zugegeben, es sieht vielleicht nicht so schick aus wie klassischer Mulch, aber wenn dein Hund es nicht anknabbert, ist es eine Überlegung wert.