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Was tun wenn der Hund Flöhe hat? Das ist die beste Behandlung!

    Illustration: Nahaufnahme einer Hundenase

    Du bist dir nicht ganz sicher, ob dein Hund Flöhe hat und was du dagegen tun kannst? Ich habe dir hier meine Top Tipps gegen Flöhe beim Hund zusammengestellt!

    Wie erkennt man Flöhe beim Hund?

    Hast du schon einmal einen deiner vierbeinigen Freunde dabei beobachtet, wie er sich plötzlich aufschreckt und anfängt, sich fast schon wild zu kratzen oder gar zu beißen? Wenn ja, dann könnte es sein, dass du Zeuge eines klassischen Flohbefall-Szenarios geworden bist.

    Flöhe bei Hunden sind tatsächlich eine ziemlich häufige Erscheinung und können für unsere felligen Begleiter ziemlich unangenehm sein.

    Aber keine Sorge, es ist kein Zeichen schlechter Hygiene – diese kleinen Plagegeister können in den besten Familien auftauchen!

    Der erste Hinweis darauf, dass dein Hund eventuell Flöhe hat, ist meist das typische Kratzverhalten. Du kennst deinen Hund, du weißt, wie er sich normalerweise verhält.

    Wenn er plötzlich anfängt, sich übermäßig zu kratzen, sich zu beißen oder unruhig wirkt, solltest du genauer hinschauen.

    Manchmal kann der Juckreiz so stark sein, dass die Fellnasen kaum noch zur Ruhe kommen und immer wieder hektisch an sich herumknabbern.

    Ein weiteres Zeichen könnten Haarausfall, Hautrötungen oder sogar kleine Wunden sein. Besonders wenn dein Hund sich intensiv an einer Stelle beißt, ist das ein Alarmzeichen.

    Die Haut kann sich entzünden, und das Ganze wird für deinen Hund noch unangenehmer.

    Aber Achtung: Manchmal sind Flöhe ziemlich heimtückisch und dein Hund zeigt längere Zeit keine offensichtlichen Symptome. Erst wenn die Flohpopulation wächst, werden die Anzeichen deutlicher.

    Deshalb ist es wichtig, regelmäßig einen Floh-Check durchzuführen. Schau dir das Fell deines Hundes genau an, am besten mit einer Flohkamm.

    Flöhe sind zwar klein, aber mit ein bisschen Aufmerksamkeit durchaus zu entdecken.

    Sketch: Frau untersucht Hund Zuhause

    So kannst du testen, ob dein Hund Flöhe hat

    Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund Flöhe hat, kannst du bereits Zuhause testen, ob dein Hund wirklich befallen ist.

    Unsere Tierärztin hat mir aber einmal erklärt, dass Flöhe tatsächlich nur etwa 30 Minuten am Tag auf ihrem Wirt, also deinem Hund, verbringen. Sie sitzen auf ihm nur während der Blutmahlzeit und springen dann weiter.

    Daher ist es nicht unbedingt effektiv, deinen Hund direkt nach den kleinen Parasiten abzusuchen.

    Ein vielversprechenderer Ansatz ist die Suche nach Flohkot. Und wie geht das? Ganz einfach: Du brauchst einen sehr feinen Kamm – spezielle Floh- oder Läusekämme gibt es in jedem gut sortierten Tierfachhandel.

    Mit diesem Kamm kämmst du das Fell deines Hundes gründlich durch. Die herausgekämmten Haare und Krümel sammelst du und legst sie auf ein angefeuchtetes Papier oder Taschentuch.

    Jetzt kommt der spannende Teil: Wenn diese Krümel rötlich zerlaufen, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass dein Hund Flöhe hat. Warum? Weil das, was du als Flohkot siehst, eigentlich verdautes Blut ist.

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    Aber wo genau sitzen Flöhe am liebsten auf deinem Hund? Flohbisse können theoretisch überall auf dem Hundekörper gefunden werden, besonders bei starkem Befall.

    Oft erkennst du sie daran, dass mehrere Bisse dicht aufeinander folgen, was als „Flohleiter“ bezeichnet wird.

    Bevorzugte Stellen für Flöhe sind die Körperpartien, an denen die Haut etwas dünner ist. Dazu gehören beispielsweise die Gegend um die Ohren, der Bauch oder die Beininnenseite deines Hundes.

    An diesen Stellen ist es für die Flöhe leichter, an das Blut heranzukommen.

    Was tun, wenn der Hund Flöhe hat?

    Hast du festgestellt, dass dein Hund Flöhe hat, dann musst du diese zum einen auf deinem Hund los werden, aber auch deine Wohnung wieder parasitenfrei bekommen.

    1. Flöhe auf dem Hund los werden

    Zuerst zu einem einfachen, aber wirksamen Mittel: die Dusche. Warmes Wasser, vielleicht mit einem milden Shampoo oder bereits speziellem Anti-Floh-Mittel, hilft, einige der Flöhe aus dem Fell deines Hundes zu spülen.

    Aber denk daran: Das ist nur der Anfang der Flohbekämpfung. Flöhe sind kleine, flinke Biester und nicht alle werden durch bloßes Waschen entfernt.

    Der Flohkamm ist hier das nächste Hilfsmittel. Dieses feinzinkige Werkzeug ist ein echter Flöhefänger.

    Tauch den Kamm in eine Mischung aus Wasser und Spülmittel, um die Flöhe zu fangen und zu ertränken.

    Besonders am Hals und am Schwanz deines Hundes solltest du gründlich kämmen, denn dort fühlen sich die Flöhe besonders wohl.

    Aber Vorsicht: Versuch nicht, die Flöhe zu zerquetschen. Sie sind schnell und schwer zu erwischen. Besser ist es, sie in heißes Seifenwasser zu tauchen.

    Die beste Methode zur Flohbehandlung ist jedoch die chemische Keule. Hierfür gibt es spezielle Präparate vom Tierarzt.

    Du brauchst etwas, das die erwachsenen Flöhe abtötet (wie Shampoos, Pulver oder Sprays) und einen Insektenentwicklungshemmer, der die Eier zerstört.

    Es ist wichtig, diese Behandlungen regelmäßig und genau nach Anweisung zu wiederholen. Und vergiss nicht, bei anderen Haustieren ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, um einen erneuten Ausbruch von Flöhen zu vermeiden.

    Zeichnung: Hund liegt mit überkreuzten Pfoten Zuhause

    2. Flöhe in deiner Wohnung los werden

    Die Behandlung deines Hundes allein reicht nicht aus, da Flöhe und ihre Eier sich überall in deinem Zuhause verstecken können.

    Um die Plage zu beenden, musst du auch deine Umgebung gründlich reinigen und da Floheier bis zu 6 Monate überleben können, musst du das auch eine ganze Weile tun.

    Es ist daher nicht nur wichtig, sondern absolut notwendig, dass du alle Böden, Teppiche, Polstermöbel und Ecken gründlich absaugst.

    Besonders wichtig ist es, dass du den Staubsaugerbeutel danach sofort entsorgst oder, falls du einen beutellosen Staubsauger hast, den Behälter gründlich reinigst. So verhinderst du, dass die Flöhe wieder entkommen.

    Nächstes Thema: Waschen. Alles, was waschbar ist und mit deinem Hund in Berührung kommt, solltest du bei mindestens 60 Grad waschen.

    Hierzu zählen Hundebetten, Decken, Kissen und auch deine eigenen Bettwäsche und Textilien, falls dein Hund darauf Zugang hat.

    Für die Dinge, die du nicht waschen kannst, gibt es auch Alternativen: Entweder ab in den Tiefkühler für zwei Wochen oder eine Behandlung mit einem speziellen Antiflohpulver oder Umgebungsspray.

    Auch andere Haustiere im Haus sollten gegen Flöhe behandelt werden, selbst wenn sie keine Anzeichen eines Befalls zeigen. Das ist wichtig, um eine Kreuzkontamination zu vermeiden.

    Wenn der Befall wirklich hartnäckig ist, kommen Fogger ins Spiel. Das sind starke Raumsprays, die in jedem Raum deines Hauses eingesetzt werden sollten.

    Während der Anwendung dürfen weder Menschen noch Tiere im Raum sein. Achte darauf, Aquarien oder Terrarien abzudecken.

    Nach dem Einsatz der Fogger ist es wichtig, die Räume mindestens zwei Stunden lang nicht zu betreten und danach gründlich zu lüften.

    Denke daran, dass diese Maßnahmen regelmäßig wiederholt werden müssen, um sicherzustellen, dass alle Entwicklungsstadien der Flöhe erfasst werden. Das kann drei, vier oder sogar fünf Monate dauern. Also, durchhalten!

    Schließlich solltest du auch den Außenbereich nicht vergessen. Halte Gras und Büsche kurz und sorge dafür, dass dein Garten für Flöhe und Zecken unattraktiv ist.

    Auch das Auto solltest du nicht vernachlässigen, falls dein Hund dort mitgefahren ist.

    Es ist eine aufwendige Aufgabe, aber mit Ausdauer und den richtigen Methoden wirst du dein Zuhause wieder flohfrei bekommen.

    Denk immer daran, auch deinen Hund weiterhin mit einem monatlichen Präventivmittel zu behandeln, um einen erneuten Befall zu verhindern.

    So kannst du Flöhe beim Hund verhindern

    Es ist viel einfacher, Flöhe zu verhindern, als sie loszuwerden, wenn sie sich erst einmal eingenistet haben. Dein bester Freund in diesem Kampf? Mittel vom Tierarzt gegen Flöhe und andere Parasiten.

    Diese Mittel gibt es in verschiedenen Formen, beispielsweise als Spot-Ons oder Tabletten. Spot-Ons werden direkt auf die Haut aufgetragen und wirken meist einen Monat lang, während Tabletten oft bis zu drei Monate Schutz bieten.

    Das Wichtige dabei ist, dass du diese Behandlungen das ganze Jahr über durchführen solltest, um einen Rundumschutz zu gewährleisten.

    Aber Vorsicht: Nicht jedes Mittel ist für jeden Hund geeignet. Es ist wichtig, dass du dich von deinem Tierarzt oder deiner Tierärztin beraten lässt, um das beste Präparat für deinen treuen Gefährten auszuwählen.

    Es gibt auch Antiparasitika mit einem sogenannten Knock-down-Effekt. Diese wirken so stark abschreckend auf Flöhe, dass sie deinen Hund gar nicht erst beißen wollen.

    Ein wahrer Gamechanger in der Flohprävention! Und wenn du noch einen draufsetzen möchtest, kannst du zusätzlich ein Flohhundehalsband verwenden, das deinen Hund zusätzlich schützt.

    Aber was, wenn die Flöhe schon da sind? Keine Panik. Die präventiven Mittel wirken oft auch dann noch, wenn dein Hund bereits Flöhe hat.

    In diesem Fall kann es jedoch notwendig sein, zu stärkeren Maßnahmen zu greifen, wie einem verschreibungspflichtigen Präparat.

    Auch Flohshampoos oder schnell wirkende chemische Behandlungen, wie eine Flohtablette, die die Flöhe innerhalb weniger Stunden abtötet, können helfen.

    Wichtig ist hierbei wieder: Sprich mit dem Tierarzt oder der Tierärztin, um das richtige Produkt für deinen Hund auszuwählen.

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    Biologische Hausmittel gegen Flöhe

    Du hast keine Lust auf die große Chemiekeule? Um die wirst du wahrscheinlich gar nicht drum herum kommen, wenn du die Flöhe wieder effektiv los werden willst. Aber es gibt auch ein paar biologische Hausmittel gegen Flöhe.

    1. Kokosöl

    Zum einen gibt es das Kokosöl, einem echten Allrounder in der natürlichen Flohabwehr. Dieses Öl ist nicht nur gut für unsere Haut und in der Küche ein Hit, sondern es hat auch eine abschreckende Wirkung auf Flöhe.

    Der Geruch von Kokosöl ist für diese kleinen Biester ziemlich abstoßend. Außerdem enthält Kokosöl Laurinsäure, die den Chitinpanzer der Flöhe angreifen kann.

    Einfach deinen Hund regelmäßig mit Kokosöl einreiben, und du hast eine natürliche Abwehrkraft gegen diese lästigen Parasiten.

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    2. Apfelessig

    Apfelessig ist ebenfalls ein nützliches Hausmittel gegen Flöhe. Auch wenn Apfelessig Flöhe nicht direkt tötet, so hassen sie doch seinen Geruch und Geschmack.

    Eine Mischung aus Apfelessig und Wasser in einer Sprühflasche kann helfen, Flöhe fernzuhalten.

    Besonders praktisch: Wenn dein Hund nicht gerne besprüht wird, kannst du stattdessen eine Bürste in die Mischung tauchen und ihn während einer Kuschel- und Bürstensession damit behandeln.

    3. Neemöl Shampoo

    Neemöl. Dieses Öl, gewonnen aus den Samen des asiatischen Niembaums, ist ein wahrer Geheimtipp.

    Es ist nicht nur beruhigend und desinfizierend bei Bissen, sondern wirkt auch präventiv gegen Parasiten.

    Das Mittel gibt es häufig als Shampoo und kann einfach beim Baden des Hundes aufgetragen und anschließend ausgewaschen werden.

    Allerdings solltest du darauf achten, dass der starke Geruch des Neemöls für deinen Hund vielleicht nicht so angenehm ist und nicht jeder Hund gerne baden geht – zumindest wenn er Zuhause ist…

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    Aber vergiss nicht: Bei einem starken Befall sind diese Hausmittel gegen Flöhe meist nicht ausreichend und sollten immer in Kombination mit medizinischen Behandlungen angewendet werden.

    Insgesamt bieten diese Hausmittel eine gute Ergänzung zu herkömmlichen Flohbehandlungen. Sie können dazu beitragen, einen Befall zu verhindern oder zu verringern, aber ersetzen nicht die professionelle Behandlung durch einen Tierarzt, insbesondere bei einem schweren Flohbefall.

    Es ist jedoch immer ratsam, bei Unsicherheiten oder schweren Fällen professionellen Rat einzuholen.

    Sketch: Hund wird von Tierarzt untersucht

    Exkurs: Wie sich Flöhe entwickeln

    Die Welt der Flöhe – sie ist faszinierend und gleichzeitig ein wenig gruselig, nicht wahr? Um unseren vierbeinigen Freunden effektiv zu helfen, ist es wichtig, den Lebenszyklus dieser winzigen Eindringlinge zu verstehen.

    Flöhe durchlaufen vier Entwicklungsstadien: Ei, Larve, Puppe und erwachsener Floh. Lass uns einen genaueren Blick auf jeden dieser Schritte werfen.

    1. Eier: Die Reise beginnt, wenn ein erwachsener Floh auf deinem Hund Blut saugt und Eier legt. Eine einzige Flohfrau kann bis zu 2.000 Eier in ihrem Leben legen. Diese Eier sind winzig und fallen leicht von deinem Hund ab, verteilen sich im Haus, im Garten, einfach überall, wo sich dein Hund aufhält.
    2. Larven: Nach 1-10 Tagen schlüpfen die Eier zu Larven. Diese kleinen Kreaturen meiden das Licht und graben sich in Teppiche, Sofaritzen oder unter Blätter im Garten ein. Hier ernähren sie sich von organischen Abfällen, einschließlich des „Flohkots“ – also verdautem Blut von erwachsenen Flöhen.
    3. Puppen: Als Nächstes entwickeln sich die Larven zu Puppen. In diesem Stadium umgeben sie sich mit einem Kokon und können in diesem geschützten Zustand mehrere Tage bis zu einem Jahr überleben. Sie warten geduldig auf die richtigen Bedingungen (Wärme, Vibrationen, Kohlendioxid), die normalerweise die Anwesenheit eines potenziellen Wirts signalisieren.
    4. Erwachsene Flöhe: Sobald die Bedingungen stimmen, schlüpfen die erwachsenen Flöhe aus ihren Kokons. Sie sind dann bereit, auf einen Wirt wie deinen Hund zu springen, um sich von dessen Blut zu ernähren und den Zyklus von neuem zu beginnen.

    Diese Informationen sind deshalb so wichtig, weil unterschiedliche Flohbehandlungen verschiedene Teile des Lebenszyklus eines Flohs ansprechen.

    Daher solltest du immer das Etikett von Mitteln gegen Flöhe sorgfältig lesen und die Anweisungen befolgen.

    In Europa gibt es etwa 80 Floharten, aber als Hundebesitzer triffst du hauptsächlich auf den Hundefloh und den Katzenfloh.

    Interessanterweise ist der Katzenfloh bei Hunden häufiger anzutreffen als der Hundefloh. Beide Arten sind nicht wählerisch, was ihre Wirte angeht – sie befallen Hunde, Katzen und sogar Menschen.

    FAQ

    Was sind die ersten Anzeichen von Flöhen bei Hunden?

    Wenn dein Hund Flöhe hat, kratzt er sich oft und intensiv. Du könntest auch kleine schwarze Punkte im Fell, das sind Flohkot, oder die Flöhe selbst sehen. Achte auf rote Stellen oder Haarausfall, besonders am Rücken oder an der Hüfte des Hundes.

    Warum sind Flöhe für meinen Hund gefährlich?

    Flöhe sind für deinen Hund sehr unangenehm. Sie verursachen Juckreiz, Hautentzündungen und können Allergien auslösen. Außerdem können Flöhe Bandwürmer übertragen, wenn dein Hund sie beim Lecken verschluckt. Bei starkem Befall können junge oder schwache Hunde auch Blutarmut bekommen. Außerdem reagieren manche Hunde allergisch auf den Kontakt mit Flohspeichel.

    Wie kann ich meinen Hund auf Flöhe untersuchen?

    Schaue das Fell deines Hundes genau an, besonders an Stellen mit dünner Haut wie Ohren oder Innenseite der Beine. Benutze einen Flohkamm, um durch das Fell zu gehen. Falls du kleine schwarze Krümel siehst, leg sie auf feuchtes Papier. Verfärben sie sich rot, ist es Flohkot.

    Was sind die ersten Schritte zur Behandlung von Flöhen?

    Beginne mit einem Anti-Floh-Shampoo oder einem Flohspray speziell für Hunde. Baden hilft, die ersten Flöhe zu entfernen. Kämme danach das Fell mit einem Flohkamm. Es ist auch wichtig, dass du alle Stellen, an denen dein Hund schläft und spielt, gründlich reinigst.

    Welche Langzeitmaßnahmen gibt es gegen Flöhe?

    Verwende regelmäßig Flohpräventivmittel wie Spot-on-Präparate oder Flohhalsbänder. Halte dein Zuhause sauber, indem du regelmäßig staubsaugst und die Schlafplätze deines Hundes wäschst. Überprüfe deinen Hund regelmäßig auf Flöhe, besonders in den wärmeren Monaten.

    Wie kann ich mein Zuhause von Flöhen befreien?

    Reinige gründlich alle Bereiche, in denen dein Hund sich aufhält. Wasche seine Betten, Decken und Spielzeug in heißem Wasser. Staubsaugen ist sehr wichtig, um Eier und Larven der Flöhe zu entfernen. In schweren Fällen kann sogar ein professionelle Schädlingsbekämpfung nötig sein.

    Sollte ich einen Tierarzt aufsuchen?

    Ja, besonders wenn der Flohbefall schwer ist oder dein Hund allergische Reaktionen zeigt. Der Tierarzt kann stärkere Behandlungen verschreiben und sicherstellen, dass dein Hund keine anderen Hautprobleme hat. Er kann dir auch helfen, einen effektiven Plan zur Flohkontrolle zu erstellen.

    Können Flöhe von meinem Hund auf mich übertragen werden?

    Ja, Flöhe können von Hunden auf Menschen übergehen. Obwohl sie Hunde bevorzugen, beißen sie manchmal Menschen, besonders an den Beinen und Füßen. Flöhe in deinem Zuhause können auch zu Bissen und Unbehagen bei dir führen.

    Was sollte ich tun, wenn natürliche Mittel gegen Flöhe nicht helfen?

    Wenn natürliche Mittel wie ätherische Öle oder Diatomeenerde nicht wirken, ist es wichtig, auf medizinische Produkte umzusteigen. Diese sind effektiver gegen starke Flohbefälle. Spreche mit deinem Tierarzt, um das passende Mittel für deinen Hund zu finden.

    Wie kann ich verhindern, dass mein Hund wieder Flöhe bekommt?

    Regelmäßige Prävention ist der beste Weg um einen Befall mit Flöhen zu verhindern. Verwende vorbeugende Flohmittel, halte deinen Hund und sein Umfeld sauber, und vermeide Orte, wo viele Hunde mit unbekanntem Gesundheitszustand zusammenkommen.

    Wie lange dauert es, einen Flohbefall vollständig zu beseitigen?

    Die Beseitigung eines Flohbefalls kann einige Wochen dauern, da du nicht nur die erwachsenen Flöhe, sondern auch ihre Eier und Larven entfernen musst. Die Eier von Flöhen können sogar bis zu 6 Monate überleben, weshalb du langfristig und regelmäßig deine Wohnung und Hund mit Flohschutzmittel behandeln musst.

    Kann ich Flöhe mit Hausmitteln effektiv bekämpfen?

    Hausmittel wie Apfelessig, Zitronenspray oder Kokosöl können helfen, aber sie sind oft weniger effektiv als spezielle Flohbehandlungen. Hausmittel können eine unterstützende Wirkung im Kampf gegen Flöhe haben, sind alleine aber oft nicht ausreichend und wirksam genug.