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Wer haftet wenn der Hund nicht versichert ist?

    zwei Hunde spielen im Park, Zeichnung

    Versicherungen und Hund sind ein komplexes Thema. Denn oft kommt es auf die speziellen Umstände an, die mit einem Unfall in Verbindung stehen.

    Als studierter Jurist habe ich dir aber mal versucht, die wichtigsten Punkte zur Haftpflichtversicherung für Hunde zusammenzufassen und erkläre, wer haftet, wenn dein Hund nicht versichert ist.

    Hund ist nicht versichert – wer haftet?

    Eine Frage die man sich leider oft viel zu spät stellt: Wer haftet eigentlich, wenn der Hund nicht versichert ist?

    Laut Bürgerlichem Gesetzbuch bist DU für alles verantwortlich, was dein Hund anstellt. Das heißt, im Schadensfall haftest du, wenn du keine spezielle Versicherung hast, die für dich zahlt. Auch wenn du jetzt denkst „Mein Hund tut doch keiner Fliege was“, im Fall der Fälle bist immer noch du und dein privates Vermögen verantwortlich!

    Stell dir einfach mal vor: Dein Vierbeiner jagt den Ball eines Kindes, verursacht dabei einen Sturz und das Kind verletzt sich. Das ist genau so ein klassischer Fall, in dem es um die Haftung geht.

    Das Problem für dich: Wenn der Hund nicht versichert ist, kann das richtig teuer werden. Stell dir vor, der kleine Racker verursacht nicht nur einen Kratzer, sondern etwas Größeres.

    Behandlungskosten, Verdienstausfall, Schmerzensgeld – all das kann sich auf eine riesige Summe belaufen, manchmal sogar im sechsstelligen Bereich. Und wenn du keine Hundehalter-Haftpflichtversicherung hast, stehst du da und zahlst womöglich ein Leben lang.

    Deshalb mein Rat: Eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist echt kein Luxus, sondern ein sinnvolles Investment für jeden Hundehalter! Für etwa 50 Euro im Jahr bist du auf der sicheren Seite.

    Klingt erstmal nach einem Batzen Geld, aber glaub mir, das ist es wert. Denn wenn’s hart auf hart kommt, deckt so eine Versicherung Schäden in Millionenhöhe ab. Und das ist doch beruhigend, oder?

    Ist ein Hund in der normalen Haftpflichtversicherung mitversichert?

    Jetzt fragst du dich vielleicht: „Ist mein Hund nicht eigentlich in meiner normalen Haftpflichtversicherung mit drin?“ Gute Frage! In Deutschland sieht das Ganze nämlich ein bisschen anders aus als man vielleicht denken mag.

    Nein, dein Hund ist nicht in deiner normalen Haftpflichtversicherung abgesichert. Während Katzen, Vögel und andere Kleintiere oft in der privaten Haftpflichtversicherung mit drin sind, fallen Hunde raus. Das heißt, wenn dein Vierbeiner mal was anstellt, dann bist du mit einer normalen Haftpflichtversicherung nicht abgedeckt.

    Das kann ganz schön ins Geld gehen, stell dir vor, dein Hund verursacht einen Schaden, und du stehst dann da, ohne Versicherung. Daher ist eine spezielle Hundehaftpflichtversicherung super wichtig.

    Ja, es ist ein extra Aufwand und kostet ein bisschen, aber glaub mir, das lohnt sich. Stell dir nur mal vor, dein Hund rennt auf die Straße, verursacht einen Unfall – das kann schnell mal richtig teuer werden.

    In Deutschland nehmen wir das mit der Haftung ziemlich ernst. Als Hundehalter bist du nämlich für alles verantwortlich, was dein Hund so treibt. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen, wenn man daran denkt, was alles passieren könnte.

    Aber keine Sorge, mit einer Hundehaftpflichtversicherung bist du auf der sicheren Seite. Diese Versicherungen sind speziell für solche Fälle gedacht. D

    u zahlst zwar extra dafür, aber dafür kannst du mit deinem Hund beruhigt durchs Leben gehen, ohne ständig darüber nachzudenken, was passieren könnte, wenn mal was schiefgeht.

    Ist eine Hundehaftpflicht Pflicht in Deutschland?

    In Deutschland ist das mit der Hundehaftpflichtversicherung so eine Sache – sie ist nämlich nicht überall gleich geregelt. Ob du für deinen Hund eine Haftpflichtversicherung abschließen musst, hängt ganz davon ab, in welchem Bundesland du wohnst.

    Um das Ganze übersichtlicher zu machen, hier eine kleine Tabelle:

    BundeslandHundehaftpflicht Pflicht?
    Baden-WürttembergNur für gefährliche Hunde
    BayernNur für gefährliche Hunde
    BerlinJa, für alle Hunde
    BrandenburgNur für gefährliche Hunde
    BremenNur für gefährliche Hunde
    HamburgJa, für alle Hunde
    HessenNur für gefährliche Hunde
    Mecklenburg-VorpommernNein
    NiedersachsenJa, für alle Hunde
    Nordrhein-WestfalenNur für gefährliche Hunde
    Rheinland-PfalzNur für gefährliche Hunde
    SaarlandNur für gefährliche Hunde
    SachsenNur für gefährliche Hunde
    Sachsen-AnhaltJa, für alle Hunde
    Schleswig-HolsteinJa, für alle Hunde
    ThüringenJa, für alle Hunde

    In einigen Bundesländern, nämlich in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen, ist es ganz klar: Egal ob dein Hund groß oder klein, jung oder alt, gefährlich oder harmlos ist, er muss versichert werden. Da gibt’s keine Diskussion, jeder Hund muss eine Haftpflichtversicherung haben.

    Aber dann gibt’s da noch die anderen Bundesländer – Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen. Hier ist es ein bisschen anders.

    Nur wenn dein Hund als „gefährlich“ eingestuft wird, musst du eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen. Was genau als „gefährlich“ gilt, das kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Manchmal geht’s um die Rasse, manchmal um das Verhalten des Hundes. Du findest solche Hunde oft unter der Bezeichnung „Listenhunde“.

    Und dann ist da noch Mecklenburg-Vorpommern. Hier ist es ganz entspannt, denn es gibt keine Pflicht für eine Hundehaftpflichtversicherung.

    Aber mal ehrlich, auch wenn es keine Pflicht ist, eine Versicherung ist immer eine gute Idee.

    Wann zahlt eine Hundehaftpflicht nicht?

    Natürlich kennen wir das alle, das Versicherungen nicht immer bereitwillig ihre Geldbörse für dich öffnen. Wann genau also zahlt eine Hundehaftpflicht nicht?

    Zum einen, wenn du zu spät dran bist. Stell dir vor, dein Hund richtet einen Schaden an, und du denkst dir: „Ach, das hat Zeit.“ Pustekuchen!

    Wenn du zu lange wartest und den Schaden erst spät dem Versicherer meldest, kann es sein, dass die Versicherung sagt: „Nee, zu spät, wir zahlen nicht.“

    Deshalb, immer schön im Blick behalten, wie lange du Zeit hast, um einen Schaden zu melden. Das steht in deinen Versicherungsbedingungen.

    Dann gibt’s da noch die Sache mit dem auffälligen Verhalten deines Hundes. Angenommen, dein Hund hat schon mal gezeigt, dass er nicht immer der bravste ist und war ein bisschen aggressiv vielleicht. Dann lässt du ihn trotzdem ohne Leine laufen. Wenn dann was passiert, kann die Versicherung sagen: „Nö, das war fahrlässig von dir, wir zahlen nicht.“

    Außerdem, wenn du oder dein Hund absichtlich Schaden anrichtet. Vorsatz nennt man das. Wenn also klar ist, dass der Schaden kein Unfall war, sondern du oder dein Hund das extra gemacht habt, dann zahlt die Versicherung auch nicht.

    Zum Beispiel wenn du deinen Hund dazu anstachelst, irgendeinen Gegenstand kaputt zu beißen. Das ist zwar nicht immer einfach zu beweisen, aber so etwas geht sogar schon in Richtung Versicherungsbetrug, was für dich eine Straftat ist. Das solltest du daher auf keinen Fall machen!

    Außerdem gibt es noch ein paar andere Fälle, die auch nicht immer abgesichert sind:

    1. Eigenschäden: Wenn dein Hund was bei dir zu Hause kaputt macht.
    2. Schäden bei Mitversicherten: Zum Beispiel, wenn dein Hund den Partner oder die Kinder beißt, die mit in deiner Versicherung sind. Hier geift dann aber oft wieder die private Haftpflicht.
    3. Schäden an gemieteten oder geliehenen Gegenständen: Viele Versicherer schließen das nicht automatisch mit ein, aber manche bieten es als Extra-Option an.
    4. Strafen und Bußgelder: Die übernimmt die Versicherung auch nicht.

    Also, immer schön aufpassen, was in deiner Versicherung drinsteht und was nicht. Und im Zweifelsfall immer direkt den Versicherer fragen, das ist der sicherste Weg!

    So vermeidest du böse Überraschungen und weißt genau, wann du auf deine Versicherung zählen kannst und wann nicht.

    Junge Frau geht mit Welpe im Park Gassi, Zeichnung

    Zahlt die Hundehaftpflicht, wenn der Hund nicht angeleint ist?

    Ich lasse meinen Hund auch gerne mal frei laufen und in solchen Momenten passieren natürlich auch am ehesten irgendwelche Schäden, weil man den Hund nicht so gut kontrollieren kann.

    Eine sehr spezielle Fragen als Hundehalter ist daher natürlich das Thema: „Zahlt die Hundehaftpflicht auch dann, wenn mein Hund nicht angeleint ist?“

    In der Regel zahlt die Hundehaftpflicht auch, wenn dein Hund nicht an der Leine war, als der Schaden passiert ist. Dabei ist jedoch wichtig, ob deine Versicherung einen Absatz zum Leinenzwang hat oder nicht!

    Bevor du dich entspannt zurücklehnst, solltest du daher unbedingt in deinen Versicherungsunterlagen nachsehen oder deinen Versicherer fragen.

    Denn: Es gibt immer einen sogenannten Passus zum Leinenzwang in der Versicherung. Da steht drin, ob und wie die Sache mit der Leine gehandhabt wird. Hier kann der Versicherer explizit regeln, ob er nur zahlt wenn dein Hund angeleint ist, oder ob er auch Schäden ohne angeleinten Hund übernimmt.

    Denke außerdem an die Fälle in denen die Versicherung nicht zahlt: Solltest du in einer Situation sein, in der eigentlich Leinenpflicht besteht und dein Hund ist nicht angeleint, dann kannst du zusätzlich zum eigentlichen Schaden auch ein Bußgeld kassieren.

    Die schlechte Nachricht: Während die Versicherung den Schaden übernimmt, zahlt die Hundehaftpflicht so ein Bußgeld nicht. Das musst du in jedem Fall aus eigener Tasche berappen.

    Manchmal wird auch nur die Hälfte des Schadens gezahlt

    Es gibt aber auch Fälle, in denen die Versicherung nur die Hälfte des Schadens zahlt. Manchmal ist es nämlich so, dass nicht alles so schwarz-weiß ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und dann kommt das Thema „Mitverschulden“ ins Spiel.

    Beispiel 1

    Stell dir vor, du begegnest einem Hund und der Besitzer warnt dich: „Vorsicht, mein Hund mag es nicht, am Kopf gestreichelt zu werden.“ Du denkst dir aber: „Ach, das wird schon gehen“, streichelst den Hund trotzdem, und – zack – wirst gebissen.

    In so einem Fall spricht man von einem Mitverschulden. Der Hundehalter hat zwar eine Teilschuld, weil sein Hund gebissen hat, aber du hast auch eine Mitschuld, weil du die Warnung ignoriert hast.

    Das Resultat? Die Versicherung des Hundehalters zahlt nur einen Teil des Schadens.

    Beispiel 2

    Jetzt drehen wir den Spieß mal um: Du bist der Hundebesitzer. Es gibt eine Regel, dass dein Hund einen Maulkorb tragen muss – zum Beispiel in Bus und Bahnen ist das oft so. Du hast deinen Hund jedoch ohne Maulkorb mitgenommen.

    Dann passiert es: Dein Hund verursacht einen Schaden. Auch hier könnte die Versicherung sagen: „Moment mal, da bist du aber auch mit schuld.“ Und schon wird die Entschädigung gekürzt, weil du die Maulkorbpflicht nicht eingehalten hast.

    Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen streng, aber es macht Sinn. Die Versicherung schaut sich nämlich genau an, wer wie viel Schuld an einem Vorfall hat.

    Und wenn beide Seiten ein bisschen was dazu beigetragen haben, dass der Schaden entsteht, dann wird die Zahlung eben angepasst.

    Was sollte eine gute Hundehaftpflicht abdecken?

    Was sollte eine gute Hundehaftpflicht eigentlich abdecken? Da gibt’s einige Punkte, auf die du achten solltest:

    • Deckungssumme: Hier ist mehr oft besser. Eine gute Versicherung sollte Schäden in Millionenhöhe abdecken können. Warum? Stell dir vor, dein Hund verursacht einen Unfall, bei dem mehrere Autos beschädigt werden oder jemand ernsthaft verletzt wird. Die Kosten können schnell in die Höhe schießen, und du willst nicht auf einem Berg Schulden sitzen bleiben.
    • Wer ist alles versichert? Dein Hund natürlich, aber was ist mit Welpen die dein Hund eventuell zeugt? Manche Versicherungen decken Welpen deines Hundes für die ersten Monate mit ab. Und dann gibt’s da noch die Frage, ob die Versicherung auch greift, wenn mal jemand anderes auf deinen Hund aufpasst. Das ist besonders wichtig, wenn du oft jemanden bittest, mit deinem Hund Gassi zu gehen.
    • Ist der Schutz auch im Ausland gültig? Wenn du gerne mit deinem Hund verreist, solltest du darauf achten, dass die Versicherung auch dort greift. Manche bieten weltweiten Schutz, andere nur in bestimmten Ländern.
    • Und dann gibt’s da noch die Extras, die nicht bei jeder Versicherung dabei sind, aber super nützlich sein können. Zum Beispiel Mietsachschäden – wenn dein Hund zum Beispiel mal was in einer Ferienwohnung kaputt macht. Oder wenn du deinem Hund ein gemietetes Hundebett in der Hundepension besorgst und er es zerlegt.
    • Achte darauf, dass die Versicherung auch dann zahlt, wenn dein Hund mal nicht angeleint ist (natürlich nur, wenn keine Leinenpflicht besteht).

    Gefahren, wenn du keine Hundehaftpflicht hast

    Das größte Risiko wenn du ohne Hundehaftpflicht unterwegs bist? Die finanzielle Belastung. Stell dir vor, dein Hund verursacht einen Schaden.

    Das kann alles Mögliche sein: Ein angeknabbertes Designer-Sofa bei Freunden, ein verletztes Kind, das mit deinem Hund spielen wollte, oder ein Autounfall, weil dein Hund plötzlich auf die Straße lief. Die Kosten für solche Schäden können astronomisch hoch sein, und ohne Versicherung hängen sie alle an dir.

    Das kann von ein paar hundert Euro für kleinere Sachschäden bis zu Tausenden oder gar Millionen gehen, wenn es um Personenschäden geht.

    Dann gibt’s da noch den rechtlichen Aspekt. In einigen Bundesländern ist eine Hundehaftpflicht Pflicht. Wenn du in so einem Bundesland ohne Versicherung erwischt wirst, kann das Bußgelder und andere Straßen nach sich ziehen. Und das ist noch das kleinere Übel im Vergleich zu den Kosten, die ein Schaden verursachen kann.

    Aber es geht nicht nur um Geld. Ohne Versicherung trägst du auch das volle Risiko. Das kann bedeuten, dass du Entscheidungen triffst, die auf der Angst basieren, Schäden zu verursachen.

    Vielleicht lässt du deinen Hund nicht mehr frei laufen, meidest bestimmte Orte oder triffst dich mit weniger Leuten und anderen Hunden, um Probleme zu vermeiden.

    Und dann ist da noch der Stressfaktor. Jeder kleine Vorfall kann zu einer großen Sorge werden, wenn du keine Versicherung hast, die im Falle eines Falles einspringt. Das kann auf Dauer ziemlich an den eigenen Nerven zerren.

    Kurzum, keine Hundehaftpflicht zu haben, ist ein großes Risiko. Es ist nicht nur eine Frage des finanziellen Schutzes, sondern auch des persönlichen Seelenfriedens. Wenn du aber eine gute Versicherung hast, kannst du völlig entspannt Gassi gehen und weißt, im Ernstfall bist du gut abgesichert!

    FAQ

    Wer haftet, wenn mein Hund nicht versichert ist?

    Wenn dein Hund nicht versichert ist und Schaden verursacht, musst du als Hundebesitzer für diesen Schaden aufkommen. In Deutschland sind Hundebesitzer gesetzlich verpflichtet, für alle Schäden zu haften, die ihr Hund anrichtet. Das bedeutet, du musst für alle Kosten aufkommen, egal ob es sich um einen kleinen oder großen Schaden handelt.

    Was passiert, wenn ich mir die Kosten nicht leisten kann?

    Wenn du die Kosten eines durch deinen Hund verursachten Schadens nicht bezahlen kannst, kann das ernste finanzielle Folgen haben. In extremen Fällen kann es zu einer Pfändung deines Vermögens oder Einkommens kommen. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, um solche Risiken zu vermeiden.

    Ist eine Hundehaftpflichtversicherung in Deutschland Pflicht?

    In vielen Bundesländern in Deutschland ist eine Hundehaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Selbst wenn es in deinem Bundesland keine Pflicht ist, ist es dennoch sehr ratsam, eine solche Versicherung abzuschließen. Sie schützt dich vor den finanziellen Folgen, falls dein Hund einen Schaden verursacht.

    Was deckt eine Hundehaftpflichtversicherung ab?

    Eine Hundehaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die dein Hund an Personen, Sachen oder Tieren verursacht. Dazu gehören beispielsweise Arztkosten, wenn dein Hund jemanden beißt, oder Reparaturkosten, wenn er etwas kaputt macht. Die genauen Leistungen können je nach Versicherungsanbieter variieren, daher ist es wichtig, die Vertragsbedingungen genau zu prüfen.

    Was passiert, wenn mein Hund einen Verkehrsunfall verursacht?

    Falls dein Hund einen Verkehrsunfall verursacht, bist du als Halter für den entstandenen Schaden verantwortlich. Dies kann hohe Kosten für Fahrzeugschäden, medizinische Behandlung und möglicherweise Schmerzensgeld umfassen. Eine Hundehaftpflichtversicherung wäre in diesem Fall sehr hilfreich, um diese Kosten zu decken.

    Gibt es Ausnahmen, bei denen ich nicht haften muss?

    Es gibt wenige Ausnahmen, in denen du als Hundehalter nicht haften musst. Eine davon ist, wenn der Schaden absichtlich durch eine andere Person provoziert wurde. Ein weiteres Beispiel wäre, wenn der Hund in Notwehr oder zur Verteidigung handelt. Solche Fälle sind jedoch selten und schwer zu beweisen.

    Wie wird die Höhe des Schadenersatzes bestimmt?

    Die Höhe des Schadenersatzes richtet sich nach dem tatsächlichen Schaden. Dazu zählen Reparaturkosten, Arztkosten oder auch Verdienstausfall. In manchen Fällen kann auch Schmerzensgeld gefordert werden. Es ist wichtig, dass du als Hundehalter alle Fakten und Kosten des Vorfalls dokumentierst.

    Kann ich auch ohne Versicherung finanziell geschützt sein?

    Ohne eine Hundehaftpflichtversicherung bist du finanziell sehr stark ausgeliefert, da du für alle Schäden vollständig selbst aufkommen musst. Es gibt kaum alternative Schutzmaßnahmen, die ähnlich effektiv sind wie eine Versicherung. Daher ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung stark zu empfehlen.